So helfe ich Tieren über den Winter

Ein Paradies für Vögel, Igel, Eichhörnchen & Co. im eigenen Garten

Stieglitze ernähren sich vor allem von Samen

Stieglitze ernähren sich vor allem von Samen

zahlreicher Stauden, Gräser und Bäume, aber auch Beeren wie Hagebutten stehen auf ihrem Speiseplan. Ein naturnaher Garten mit heimischen Bäumen und Hecken und vor allem Samen und Fruchtständen von Wildblumenstauden und Kräutern wie Beifuß, Flockenblumen, Kornblume, Melde, Disteln und Karden ist für ihn und viele andere Vögel ein kleines Winterparadies. · Bild: sindlera · Shutterstock.com

Von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Der Herbst mit Äpfeln, Birnen, Brom- und Aroniabeeren, Nüssen und reifen Sonnenblumen ist vorbei. Die Erntezeit bot Nahrung in Hülle und Fülle. Nun steht der Winter vor der Tür - und für die Tiere beginnt eine harte Zeit mit Kälte, Nässe, vielleicht auch Eis und Schnee. Und vor allem: Die Nahrungssuche wird immer schwieriger. Auch die Suche nach einem wettergeschützten Winterquartier ist nicht immer einfach. Wer über die Lebensweise der Tiere in der kalten Jahreszeit weiß, kann viel gezielter helfen.

In ihrem Buch Igel sucht Unterschlupf erklärt die Biologin und Naturpädagogin Claudia Rösen die Überlebensstrategien der Tiere und zeigt, wie jeder ein Winterparadies für Tiere im eigenen Garten schaffen kann: Vögel finden Nahrung am Futterhaus, in fruchttragenden Gehölzen und an Wildblumenstauden, Eichhörnchen knacken Nüsse vom Baum oder aus dem Eichhörnchenkasten, im Laubhaufen halten Igel Winterschlaf, in Baumhöhlen schlafen Fledermäuse, in Stauden überwintern Hummel- und Bienenlarven.

Weil es immer weniger alte Laub- und Mischwälder

Weil es immer weniger alte Laub- und Mischwälder

gibt, sind auch Eichhörnchen zunehmend auf menschliche Hilfe angewiesen. Dass Eichhörnchen nicht mehr genügend natürliches Futter finden und in strengen Wintern vom Hungertod bedroht sind, ist vielen Tierfreunden und Gartenbesitzern bisher gar nicht bewusst. Eine Hilfe für die kleinen Kletterkünstler sind Eichhörnchen-Futterkästen, die mit Walnüssen, Haselnüssen, Zedernüsschen, Kürbiskernen oder Sonnenblumenkernen gefüllt werden. · Bild: Nata Naumovec · Shutterstock.com

Überlebensstrategien der Tiere im Winter

In unseren Gärten und in der Umgebung unserer Häuser, in Parks, Wiesen, an Gewässern und in Wäldern leben viele Tiere. Wenn es draußen kälter und die Tage immer kürzer werden, wird für die Tiere die Nahrung knapp und die niedrigen Temperaturen kosten den Körper wertvolle Energie. Doch mit verschiedensten Strategien haben sie sich an das Überleben in der entbehrungsreichen Winterzeit angepasst. Je naturnäher ein Garten ist, je mehr verschiedene Kleinstbiotope er enthält, umso mehr Tiere finden hier auch im Winter Nahrung und Unterschlupf. Und für uns gibt es viele faszinierende Beobachtungen und Entdeckungen.

Manche Tiere wie Igel, Fledermäuse und Siebenschläfer futtern sich im Herbst ein Fettpolster an, verschlafen den Winter und wachen erst im Frühjahr wieder auf, wenn die Sonne wieder Wärme schenkt und die Natur erwacht. Während des Winterschlafs sind alle Körperfunktionen auf ein Minimum reduziert, Atmung und Herzschlag extrem verlangsamt und die Körpertemperatur fällt auf etwa acht Grad. Für diese Tiere ist es wichtig, dass sie sich im Herbst genug Energiereserven anfuttern können, ein sicheres Winterversteck finden und nach dem Aufwachen im Frühjahr schnell wieder Nahrung. Fledermäuse zum Beispiel verlieren während des Winterschlafs und durch das langsame Hochfahren des Stoffwechsels beim Aufwachen bis zu 30 Prozent ihres Gewichts.

Andere Tiere wie Eichhörnchen oder Dachse halten Winterruhe: Sie schlafen im geschützten Kobel oder in ihrem Bau, wachen aber immer wieder für kurze Zeit auf, um von ihren im Herbst gesammelten Vorräten zu essen oder einen kurzen Beutezug zu unternehmen. Das Eichhörnchen versteckt im Herbst fleißig Nüsse und Früchte.

Wenn die Temperaturen sinken, fallen Lurche, Kriechtiere und Insekten in Winterstarre. Auch für diese Tiere ist ein sicherer Unterschlupf für die kalte Zeit überlebensnotwendig, der vor zu kalten Temperaturen schützt. Insekten verstecken sich in engen Ritzen oder Holz. Kröten, einige Schmetterlinge wie der Kleine Fuchs oder das Tagpfauenauge sowie Marienkäfer überwintern in Mauernischen, Kellern oder Dachböden. Marienkäfer haben eine ganz besondere Strategie entwickelt: Sie reichern ihre Körperflüssigkeiten mit Glycerin als natürlichem Frostschutzmittel an. Einige Frösche lagern als Frostschutz große Mengen Traubenzucker und Harnstoff im Blut ein. Viele Insekten und Schmetterlinge legen im Herbst ihre Eier in hohlen Blattstängeln oder Ritzen ab und sterben beim ersten Frost. Nur die Eier oder die Raupen überwintern.

Das Tagpfauenauge erwacht nach seinem Winterschlaf

Das Tagpfauenauge erwacht nach seinem Winterschlaf

Bild: Natalia Starova · Shutterstock.com

Während Zugvögel - und übrigens auch einige Schmetterlinge wie der schöne Admiral - sich im Herbst auf die lange Reise in den Süden aufmachen, um den Winter in wärmeren Gebieten zu verbringen, bleiben viele Vögel wie Meisen, Spatzen, Stieglitze, Grünfinken oder Buntspechte den Winter über bei uns. Sie müssen dann genügsam mit dem auskommen, was die karge Winterlandschaft an Nahrung noch bietet: Samen, Beeren, Früchte und Knospen. Gibt es Gärten und Parks mit genügend Samen, Früchten und Hecken mit Hagebutten und anderen Winterbeeren und gibt es vogelfreundliche Menschen, die ein stets gut gefülltes Futterhaus anbieten, lässt sich der Winter auch bei uns gut überstehen.

»Sie können viel tun, damit unsere Wildtiere genügend Nahrung finden und sich in ihrem Zuhause inklusive warmer Winterbehausung wohl fühlen«, so Claudia Rösen. »Es ist oft nicht schwierig und muss nicht viel Arbeit machen, unseren Tieren den kalten Winter ein wenig zu erleichtern.« In ihrem Buch stellt sie dazu viele Ideen und Tipps bereit - und die Freude am Helfen und Beobachten ist garantiert!

Rotkehlchen am Meisenknödelspender

Rotkehlchen am Meisenknödelspender

Bild: Martin Hibberd - Shutterstock.co,

Im eigenen Garten ein Paradies für Tiere schaffen

Durch die Gestaltung unseres Gartens können wir Tiere willkommen heißen und ein kleines Paradies für Mensch und Natur schaffen. »Etwas für die Tiere im Garten zu tun und sie zu schützen, macht vor allem Freude«, so Claudia Rösen. »Viele Tiere lassen sich gut beobachten und wir können sie hautnah kennenlernen. Manche dürfen wir sogar etwas länger in unserer Nähe begleiten. Die Gedanken darüber, was Tiere für ihr Leben brauchen, macht uns sensibler für die Bedürfnisse unserer Mitlebewesen.« Dies gilt besonders für die schwierige Winterzeit, in der wir für verschiedene Tierarten bei uns ein geschütztes Winterquartier und Nahrung anbieten können.

Wenn die Tiere sich im naturnahen Garten den nötigen Winterspeck angefuttert oder hier und da Vorratsverstecke angelegt haben, wenn Nischen und Höhlen als Behausung gefunden und die Igel sich in einem Laubhaufen ein Nest für den Winterschlaf gebaut haben, kann der Winter kommen.

»Verschiedene Maßnahmen für einen wildtierfreundlichen Garten nützen oft nicht nur einer Art, sondern mehreren gleichzeitig«, erklärt die Biologin. Idealerweise setzt sich ein wildtierfreundlicher Naturgarten aus vielfältigen Kleinstbiotopen zusammen: Aus heimischen Obstbäumen und fruchttragenden Sträuchern, Stauden und Kräutern, Wildblumenwiese, Ast- und Laubhaufen, Steinhaufen und Legesteinmauern, Holzstapeln sowie Nistkästen, Insektenhotel und Vogelhäusern.

Ein Laubhaufen im Garten

Ein Laubhaufen im Garten

ist ein ideales Winterquartier für Igel. Das Winternest besteht aus sorgfältig gebauten Strukturen. In der Mitte des Laubhaufens formt der Igel einen Hohlraum mit einem Durchmesser von bis zu 60 Zentimetern. Viele Nester werden mit weichem Material wie Moos oder Gras ausgepolstert. Bild: I. Rottlaender · Shutterstock.com

Wildblumenwiese

Heimische Wildblumenmischungen statt monotonem Rasen verwandeln den Garten in ein blühendes Farbenmeer und bieten Bienen, Hummeln, Schmetterlingen und Vögeln Nahrung.

Wildblumen, Kräuter und Stauden

Wildblumen, Kräuter und Stauden

bieten Bienen, Hummeln, Schmetterlingen und Vögeln das ganze Jahr über Nahrung und Lebensraum - und sind für uns eine Augenweide! · Bild: Freiheit für Tiere

Im Sommer ein Blütenmeer...

Im Sommer ein Blütenmeer...

Bild: Freiheit für Tiere

Lassen Sie Wildblumenwiesen und Stauden im Winter stehen und mähen Sie erst im zeitigen Frühjahr: Viele Insekten und ihre Larven finden in den Stängeln und Blütenresten von Stauden und Gräsern ein Winterquartier. Die Samen und Fruchtstände von Sonnenblumen und von Wildblumen und Kräutern wie Beifuß, Flockenblumen, Kornblume, Melde, Disteln und Karden sind im Winter eine willkommene fett- und eiweißreiche Nahrungsquelle für die verschiedensten Vogelarten. An den verblühten Stauden kann man immer wieder Körnerfresser wie Stieglitze, Finken, Meisen und Zeisige beobachten, wie sie Samen picken. Außerdem sind die darin überwinternden Insektenlarven ein Leckerbissen für viele Vögel. Weichfresser wie Rotkehlchen oder Zaunkönig finden dort die für sie zum Überwintern notwendige Insektennahrung, die auch das beste Fertigfutter nicht ersetzen kann.

Das Füttern am Futterhaus mit Vogelfutter ist eine wichtige Hilfe für Vögel das ganze Jahr über und vor allem im Winter, unterstützt aber nur wenige Vogelarten wie Sperlinge, Meisen, Amseln. Über 90 Prozent der heimischen Brutvogelarten, vor allem die seltenen und bedrohten Arten, kommen gar nicht ans Futterhäuschen. Ein breites Nahrungsangebot im Garten mit Wildblumen, Stauden, fruchttragenden heimischen Sträuchern, Hecken und Obstbäumen unterstützt auch seltenere Wildvögel.

Wer keinen Garten hat, kann in Balkonkästen oder Kübeln auf der Terrasse Wildblumen und Kräuter pflanzen, die Insekten und Vögeln Nahrung bieten.

... in Herbst und Winter bieten die Samen

... in Herbst und Winter bieten die Samen

der Wildstauden Nahrung für unsere Vögel und die Stängel ein Überwinterungsquartier für Insekten. · Bild: Freiheit für Tiere

Die Samen von Wildblumenstauden und Kräutern

Die Samen von Wildblumenstauden und Kräutern

wie Beifuß, Flockenblumen, Melden oder Disteln sind im Winter eine wertvolle Nahrungsquelle für Körnerfresser wie Finken und Meisen. Hier pickt eine Kohlmeise die Samen einer Karde. Wichtig: Lassen Sie Wildblumenwiesen und Stauden im Winter für die Tiere stehen und mähen Sie erst im zeitigen Frühjahr. · Bild: Andrew Astbury - Shutterstock.com

Insekten und ihre Larven überwintern in Stängeln

Insekten und ihre Larven überwintern in Stängeln

und Samenständen von Stauden und Wildblumen. · Bild: Nata Naumovec Shutterstock.com

Bäume und Sträucher

Heimische Bäume, Sträucher und Hecken bieten einer großen Vielfalt von Tieren Nahrung und Lebensraum. Fruchttragende Gehölze wie Holunder, Brombeeren, Hagebutte, Schlehe, Eberesche, Weißdorn, Vogelbeere oder Haselnuss liefern Vögeln, kleinen Säugetieren und Insekten Nahrung und Unterschlupf. Lassen Sie auch in Obstbäumen einige Äpfel und Birnen für Vögel und Eichhörnchen hängen.

Wichtig ist, Sträucher - ebenso wie Wildblumen und Stauden - nicht schon im Herbst, sondern erst gegen Ende des Winters zu schneiden - spätestens aber bis Mitte März, damit Vögel wie Grünfink und Klappergrasmücke ungestört brüten können.

In diesem großen Wildrosenstrauch

In diesem großen Wildrosenstrauch

lebt eine Spatzenkolonie das ganze Jahr über. · Bild: Freiheit für Tiere

Hier finden die Vögel Nahrung, Brutplätze

Hier finden die Vögel Nahrung, Brutplätze

und ein geschütztes Winterquartier. Wichtig: Die Vogeltränke, die ihnen auch als Badestelle dient, steht direkt daneben. · Bild: Freiheit für Tiere

Laub- und Asthaufen, morsches Holz und Obstbäume

Im morschen Holz von Ästen, hohlem Baumholz oder Baumstümpfen, Ast- und Laubhaufen wimmelt es nur so von Lebewesen. Viele Insekten wie Wildbienen oder verschiedene Käfer können überwintern. Alte Obstbäume mit Baumhöhlen bieten auch Vögeln und Fledermäusen Unterschlupf.

Statt Totholz und Laub zu entfernen, schichten Sie es über den Winter zu Haufen auf oder schieben es einfach unter Sträucher. So können sich Insekten ansiedeln, die wiederum wichtige Nahrung für viele Vogelarten sind. Laub- und Reisighaufen sind außerdem ideale Winterschlafplätze für Igel.

Wenn Holzstapel wind- und regengeschützt an einer Hauswand aufgeschichtet werden, finden dort Eidechsen, Schmetterlinge und eventuell sogar Fledermäuse im Winter ein Rückzugsplätzchen.

Alte Obstbäume bieten Überwinterungsplätze

Alte Obstbäume bieten Überwinterungsplätze

für eine Vielzahl von Insekten, für Vögel und vielleicht sogar Fledermäuse.

Steinhaufen und Legesteinmauern

Steinhaufen und Legesteinmauern sind wertvolle Biotope: In Ritzen und Spalten siedeln sich seltene wärme- und trockenheitsliebende Pflanzen an, die wiederum selten gewordene Insekten anlocken. In Hohlräumen finden Eidechsen, Blindschleichen, Kröten und vielleicht sogar Schlangen Schutz in vielfältigen Verstecken und einen Platz zum Überwintern.

Schlangen sind in Deutschland selten geworden und stehen unter besonderem Schutz. Bei uns leben sieben Schlangenarten: Ringelnatter, Barren-Ringelnatter, Äskulapnatter, Schlingnatter, Würfelnatter, Kreuzotter und Aspisviper. Alle fünf der heimischen Natternarten sind ungiftig. Kreuzotter und Aspisviper sind Giftschlangen, Bisse sind aber selten und für Menschen nicht lebensbedrohlich. Zudem ergreifen Schlangen sofort die Flucht, wenn sie einen Menschen sehen oder der Boden durch Schritte vibriert.

Legesteinmauern und Steinbiotope

Legesteinmauern und Steinbiotope

sind nicht nur optisch eine Bereicherung für jeden Garten. · Bild: Freiheit für Tiere

In Hohlräumen finden Insekten wie Wildbienen

In Hohlräumen finden Insekten wie Wildbienen

und Hummeln, Reptilien wie Eidechsen und Blindschleichen sowie Kröten Schutz in vielfältigen Verstecken und einen Platz zum Überwintern. · Bild: Freiheit für Tiere

Nistkästen als Winterquartier

Hängen Sie Nistkästen im Garten auf! Vögel nutzen sie nicht nur zur Aufzucht ihrer Jungen, sondern auch als warmes Winterquartier. Aber auch Siebenschläfer, Schmetterlinge und Hummeln schätzen die geschützte Unterkunft. Fledermausherbergen und Insektenhotels sind eine sinnvolle weitere Unterstützung für Tiere im Garten.

Nistkästen:

Nistkästen:

Im Frühling und Sommer Kinderstube der Vögel, in Herbst und Winter ein warmes Quartier. · Bild: Freiheit für Tiere

Vogelfütterung

Ob Meise, Rotkehlchen, Gartenrotschwanz, Kiebitz oder Zaunkönig: In den letzten 25 Jahren ist die Zahl der Vögel als Folge des Insektensterbens europaweit deutlich zurückgegangen. Die Zahl der Feldvögel ist seit 1980 europaweit sogar um mehr als die Hälfte zurückgegangen - und zwar nicht nur die der insektenessenden, sondern auch die der körneressenden Vögel. Die Bestände von Rebhuhn und Kiebitz haben etwa seit 1992 um fast 90 Prozent abgenommen. Ähnlich dramatisch ist die Lage bei Uferschnepfe, Bekassine und Braunkehlchen. Auch die Turteltaube ist in weiten Teilen Deutschlands nicht mehr anzutreffen.

Wissenschaftler führen den besonders dramatischen Rückgang der Feldvögel auf das Insektensterben und die industrielle Landwirtschaft zurück: massenhafter Einsatz von Pestiziden, großflächige Monokulturen, Abholzung von Hecken, Umwandlung von Brachen, Wiesen und Weiden in Ackerfläche, immer weniger Ackerränder. Dazu kommt die immer weiter zunehmende Flächenversiegelung. So wird es für die Feldvögel immer schwerer, Nahrung und Brutplätze zu finden.

Hier kann jeder Einzelne etwas tun: Zum einen, indem er Produkte aus biologischer Landwirtschaft kauft, zum anderen, indem er den eigenen Garten naturnah gestaltet mit vielen Blühpflanzen und Wildblumen für Insekten sowie mit ganzjährigen Futterstellen für Vögel.

Von einer Fütterung am Vogelhaus profitieren vor allem die gut bekannten und häufigeren Arten, die allerdings auch seit Jahren in ihrer Zahl zurückgehen. Selbst ein »Allerweltsvogel« wie der Spatz ist seit einigen Jahren auf der Vorwarnliste der Roten Liste der gefährdeten Tiere zu finden: Seit 25 Jahren ist die Anzahl der Spatzen in Dörfern und Städten um 50 Prozent zurückgegangen.

Das Füttern am Vogelhaus hat einen weiteren Vorteil: »Wo kommen Sie sonst schon Ihren gefiederten Nachbarn so nahe und können etwas über ihre Verhaltensweisen lernen, als beim bunten Treiben am Vogelhaus?«, merkt Claudia Rösen an. Und: »Auch für Kinder ist das eine faszinierende Naturerfahrung der besten Art.« Denn: Nur was man kennt und liebt, schützt man auch!

Auf etwas Wichtiges weist die Biologin hin: Wenn wir uns einmal für die Vogelfütterung entschieden haben, verlassen sich die Vögel auf die Futterstellen. Es kostet viel Energie - gerade in der Kälte -, wenn sie bei ihren regelmäßigen Flügen leer ausgehen. Am besten, Sie kontrollieren einmal täglich zu einer bestimmten Tageszeit die Futterstellen, entsorgen alt gewordenes Futter und Kot und füllen nach Bedarf nach.

»Die meisten Vögel haben eine Vorliebe für bestimmtes Futter«, erklärt Claudia Rösen. »Oft genügt schon ein Blick auf den Schnabel, um zu erkennen, ob der kleine Flieger kräftig Körner und Samen knackt oder lieber weiche Rosinen, Insekten und Obst pickt.« Körneresser wie Finken, Spatzen, Zeisige und Goldammern lieben Samen von Getreide, Sonnenblumenkerne, Hanf- und Rapssamen. Rotkehlchen, Amseln und Zaunkönige mit ihren dünnen und spitzen Schnäbeln essen lieber Insekten und Früchte. An der Futterstelle können wir für sie Äpfel und Birnen, Rosinen oder auch in Öl getränkte Haferflocken anbieten. Bei Meisen, Kleibern und Spechten sind Fettfuttergemische wie Meisenknödel beliebt, die an Bäumen hängen. Deswegen ist es ideal, mehrere Futterstellen mit unterschiedlichem Futter zur Auswahl anzubieten.

»Gute Futterqualität ist ausschlaggebend für die Gesundheit der munteren Flieger«, so die Biologin. »Menschliche Speisereste sind tabu, denn Salz, Gewürze und falsche Fette belasten den kleinen Vogelkörper und führen zu Problemen. Auch Brot ist nicht empfehlenswert, denn es quillt im Magen der Vögel zu stark auf.« Billige Futtermischungen enthalten oft zu viele harte Getreidesorten, die fast gar nicht von den Vögeln gegessen werden. Bei Sonnenblumenkernen ist es wichtig, dass sie gut gereinigt sind. »Bei Meisenknödeln sollte man die "Druckprobe" machen. Fühlen sie sich sehr hart an, ist zu viel Futterkalk enthalten und die Vögel können das Futter kaum aufpicken.« Generell gilt: Wir sollten nur das füttern, was wir uns selbst auch ins Müsli mischen würden.

Stieglitz am Futterautomaten.

Stieglitz am Futterautomaten.

Ob Meise, Rotkehlchen, Gartenrotschwanz, Kiebitz oder Zaunkönig: In den letzten 25 Jahren ist die Zahl der Vögel als Folge des Insektensterbens europaweit deutlich zurückgegangen. Das Füttern mit Vogelfutter ist eine wichtige Hilfe für Vögel das ganze Jahr über und vor allem im Winter. · Bild: bearacreative - Shutterstock.com

Futterstellen für Eichhörnchen

Weil es immer weniger alte Laub- und Mischwälder gibt, sind auch Eichhörnchen zunehmend auf menschliche Hilfe angewiesen. Dass Eichhörnchen nicht mehr genügend natürliches Futter finden und in strengen Wintern vom Hungertod bedroht sind, ist vielen Tierfreunden und Gartenbesitzern oft gar nicht bewusst. Eine Hilfe für die kleinen Kletterkünstler sind Eichhörnchen-Futterkästen, die mit Walnüssen, Haselnüssen, Kürbiskernen oder Sonnenblumenkernen gefüllt werden.

Eichhörnchen-Futterkästen

Eichhörnchen-Futterkästen

können mit Walnüssen, Haselnüssen, Kürbiskernen oder Sonnenblumenkernen gefüllt werden. · Bild: UschiDaschi - Shutterstock.com

Wasserstellen

So wie wir nicht nur essen, sondern auch regelmäßig trinken müssen und uns außerdem waschen und duschen, benötigen alle Tiere in unserem Garten Wasserstellen: zum Trinken, zum Baden und zum Bau von Nestern. Das Wasser sollte immer frisch sein, also am besten täglich gewechselt werden.

Für Vögel stellen wir Vogeltränken am besten auf einen Ständer, idealerweise in die Nähe von Bäumen oder Sträuchern, aber doch mit freiem Sichtfeld. Um ein ausgiebiges Bad genießen zu können, müssen Vögel sich sicher fühlen.

Sträucher oder Bäume sind ein guter Zufluchtsort, sollten sie doch einmal aufgeschreckt werden. Mit nassen Federn können Vögel nämlich nicht so gut fliegen. Auch zum Putzen und Trocknen ist ein Platz in einem nahegelegenen Baum sehr nützlich.

Vogeltränken werden das ganze Jahr

Vogeltränken werden das ganze Jahr

über aufgesucht, auch von Vögeln, die sonst keinen Gebrauch von Futterstellen machen. Das Wasser ist nicht nur wichtig, um genügend Feuchtigkeit aufzunehmen, sondern auch, um das Federkleid zu reinigen. Wechseln Sie das Wasser daher täglich! · Bild: Nitr Shutterstock.com

Auch Bienen, Hummeln und andere Insekten stillen ihren Durst an Vogeltränken. Damit sie nicht darin ertrinken, sollten wir kleine Steine, Holz oder andere pflanzliche Materialien in die Tränke legen, auf denen die Insekten sicher landen können.

Für Igel und andere Kleintiere stellen wir eine flache Schüssel mit frischem Wasser auf den Boden. Teiche und größere Wasserstellen sollten unbedingt eine Ausstiegsmöglichkeit haben, damit die Tiere nicht ertrinken. Hilfreich sind Steine oder ein Brett, das ins Wasser reicht, außerdem eine flache Böschung.

Igel und Insekten verschlafen den Winter, aber unsere Vögel benötigen auch im Winter täglich frisches Wasser!

Nicht nur Vögel, auch Insekten und Igel

Nicht nur Vögel, auch Insekten und Igel

sind auf Wasserstellen angewiesen. Denken Sie daher auch an Wasserstellen am Boden. · Bild: Bild: MZPHOTO.CZ · Shutterstock.com

Der Natur etwas zurückgeben

»Wir Menschen sind auf eine intakte Natur angewiesen«, schreibt Claudia Rösen. Pflanzen liefern uns und den Tieren Nahrung, Insekten bestäuben unsere Obstbäume und die Gemüsepflanzen. »Mit vielen kleinen Schritten können wir der Natur etwas zurückgeben als Dank für das, was sie uns gibt.« Um Anregungen und Inspirationen dafür zu geben, hat sie in ihrem Buch viele Tipps und Ideen für große und kleine Gärten gesammelt. Außerdem finden sich darin Bauanleitungen für ein Silo-Futterhäuschen für Vögel, einen Unterschlupf für Igel, Schlafplätze für Eichhörnchen, Siebenschläfer, Kröten oder Insekten, die sich einfach umsetzen lassen.

Rezepte zum Selbermachen:

Meisen-Kokosspeise

Über dieses Grundrezept aus» Igel sucht Unterschlupf« von Claudia Rösen freuen sich Meisen, Spatzen und Spechte.

Zutaten
250 g Kokosfett
2 EL Pflanzenöl
2 ganze Kokosnüsse
400 g Körner-Früchtemischung (z.B. Sonnenblumenkerne,
Haferflocken, verschiedenen gehackte Nüsse und Kürbiskerne, ungeschwefelte Rosinen, Sämereien aus Vogelfuttermischungen)

Zubereitung
Sägen Sie die Kokosnüsse quer in der Mitte auf und lassen Sie die Flüssigkeit ablaufen (am besten in ein Glas - das Kokoswasser ist eine gesunde Delikatesse!). Das Fruchtfleisch können Sie selber naschen oder den Vögeln damit eine Freude machen.
Oben in der Hälfte ein Loch bohren und eine Kordel zum späteren Aufhängen daran befestigen. Dann das Fett in einem weiten Topf erwärmen, bis es flüssig ist. Bitte nicht kochen!
Pflanzenöl zugeben, damit die erkaltete Masse nicht brüchig wird. Dann alle weiteren Zutaten untermengen und kräftig umrühren. Die Masse abkühlen lassen und in halb erstarrtem Zustand in die Kokosnusshälften streichen.
An einer guten Stelle mit freiem Anflug in den Baum hängen.

Variation:
Benutzen Sie statt Kokosnuss einen Blumentopf aus Ton. Hier ein Stöckchen von innen an der Kordel befestigen oder in die noch knetfähige Masse stecken. So können sich die Vögel beim Picken festhalten.

Rotkehlchen-Müsli

Fetthaltiges Weichfutter, schmeckt besonders Rotkehlchen, aber auch Zaunkönigen und Staren. Rotkehlchen nehmen ihr Futter lieber vom Boden auf. Legen Sie das Futter am besten auf ein kleines Tablett, damit es vor Feuchtigkeit von unten geschützt ist.

Zutaten
200 ml Sonnenblumenöl
500 g Haferflocken
Ungeschwefelte Rosinen und evtl. anderes Trockenobst

Zubereitung
Erwärmen Sie das Sonnenblumenöl mit den Haferflocken, bis die Flocken das Öl aufgenommen haben.
Abkühlen lassen, dann die Rosinen und evtl. Trockenobst dazu.
Streuen Sie alles auf der Boden-Futterstelle aus.

Amsel-Fruchtcocktail

Amseln und weitere Drosselarten lieben ebenfalls Weichfutter und haben eine besondere Vorliebe für Obst und Beeren.

Zutaten + Zubereitung
Ganze oder halbierte Äpfel und Birnen
Ungeschwefeltes Trockenobst wie Rosinen, Pflaumen, Aprikosen
Im Herbst getrocknete oder gefrostete Wildbeeren, zum Beispiel von Holunder oder Hagebutte
Zerkrümelte Meisen-Kokosspeise dazu - fertig!
>> Streuen Sie alles auf einer Futterstelle am Boden aus.

Das Buch

Claudia Rösen: Igel sucht Unterschlupf.
So helfe ich Tieren über den Winter
Klappenbroschur, 128 S., 75 Farbfotos, 25 Zeichnungen
Verlag Eugen Ulmer, 2021 ISBN 978-3-8186-1416-4
Preis: 14,00 Euro

FREIHEIT FÜR TIERE 2/2024

Freiheit für Tiere 2/2024

Artikelnummer: 2/2024

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FREIHEIT FÜR TIERE 4/2023

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Sonderausgabe: Fakten gegen die Jagd

Artikelnummer: 521

Die Natur braucht keine Jäger: Fakten gegen die Jagd - Warum jagen Jäger wirklich? Die Frage »Warum jagen wir?« beantwortet eine Jagdredakteurin wie folgt: »Einige beschreiben die Jagd als Kick, andere sprechen von großer innerer Zufriedenheit. Die Gefühle bei der Jagd sind ebenso subjektiv wie in der Liebe. Warum genießen wir sie nicht einfach, ohne sie ständig rechtfertigen zu wollen?« Rationale Gründe, mit denen Jäger rechtfertigen, dass die Jagd notwendig sei, sind offenbar nur Ausreden. Jedenfalls schreibt die Jägerin: »Der Tod, der mit dem Beutemachen verbunden ist, ist verpönt. Deswegen suchen die Jäger Begründungen in Begriffen wie Nachhaltigkeit, Hege und Naturschutz.«

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

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Dokumentarfilm »Der Boden auf dem wir leben - der unbekannte Kosmos«

Wenn wir durch einen Wald oder über eine Wiese laufen, ist uns wenig bewusst, welch unglaubliches Wunder der Schöpfung sich direkt unter unseren Füßen befindet. Denn im Boden verbirgt sich - zum größten Teil unsichtbar für unsere Augen - billionenfaches Leben. Allein unter der Fläche eines Fußes existieren mehr Lebewesen, als es Menschen auf der ganzen Erde gibt. Ohne diese ausgeklügelte Mikroschöpfung im Boden mit ihren winzigen Lebewesen gäbe es kein Leben auf der Erde.
Der Dokumentarfilm »Der Boden auf dem wir leben - der unbekannte Kosmos« aus dem Verlag Das Brennglas erklärt, warum das so ist.
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DVD: Der Boden, auf dem wir leben

Artikelnummer: 312

Das Leben im Boden unter unseren Füßen ist ein gigantischer Mikrokosmos von unvorstellbarer Dimension. Ohne diesen Kosmos gäbe es kein Leben auf der Erde, keine Pflanzen und keine Tiere. Doch der Mensch vernichtet das Bodenleben systematisch. Die Folgen sind jetzt schon offensichtlich: Die Zahl der Insekten ist um rund 80 % zurückgegangen und auch die Vögel werden immer seltener. Wie geht es weiter? Welche Alternativen gibt es? Und wird der Mensch sie nutzen?

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WILD UND FREI - Die Schönheit afrikanischer Tiere

»Wild und frei« ist mit atemberaubenden schwarz-weiß-Fotografien eine Ode an die Wildnis. Tom D. Jones ist ein begnadeter »fine art«-Fotograf und zeigt Wildtiere wie Elefanten, Giraffen, Nashörner, Gorillas oder Löwen aus nächster Nähe. »Für mich dreht sich alles um die Freiheit des Tieres«, erklärt er. Deshalb gibt es in den Aufnahmen dieses Buches kein einziges Tier, das gefüttert wird, in einem privaten Reservat lebt oder in irgendeiner anderen Form von Gefangenschaft gehalten wird. Das Ergebnis sind Aufnahmen, welche unter die Haut gehen. weiter

Mary McCartneys veganes Promi-Kochbuch: 60 Rezepte mit Stars von Cameron Diaz, und Woody Harrelson bis Ringo Star und Papa Paul

Mit ihrem neuen Buch »Feeding Creativity« verbindet Mary McCartney ihre beiden großen Leidenschaften: Fotografie und Kochen. Jedes der 60 veganen Rezepte hat sie mit Stars gekocht und sie beim Kochen und Essen fotografiert: Schauspielerinnen und Schauspieler wie Cameron Diaz, Kate Blanchett, Drew Barrymore, Woody Harrelson, Stanley Tucci und David Oyelowo, Musikerinnen und Musiker von Nile Rodgers oder bis Ringo Star und Papa Paul, Künstlerinnen und Künstler wie David Hockney und Jeff Koons oder Primaballerina Francesca Hayward. weiter

Interview mit Mary McCartney: Wie entstand die Idee zu dem veganen Promi-Kochbuch »Feeding Creativity«?

Mit ihrem Kochbuch »Feeding Creativity« möchte Mary McCartney zeigen, wie schnell, einfach, lecker und unkompliziert und einfach das vegane Kochen ist. Damit tritt sie in die Fußstapfen ihrer Mutter Linda McCartney, die ebenfalls Promi-Fotografin war, bereits in den 1970er und 80er Jahren vegetarische Kochbücher veröffentlichte und sich für den Schutz der Tiere einsetzte.


Wie entstand die Idee zu dem Kochbuch?


Mary McCartney: Ich liebe es, Rezepte mit anderen zu teilen. Ich koche schon immer für andere und es ist meine Art, mit jemandem Verbindung aufzunehmen. Aber ich bin nun mal begeisterte Portrait-Fotografin, und so kam eines Tages die Idee für »Feeding Creativity«.
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Metzger gegen Tiermord

Metzger gegen Tiermord? Das scheint ein Widerspruch in sich zu sein. Was aber, wenn gelernte Metzger dem Tiertöten abschwören und Veganer werden?

Im Verein »Metzger gegen Tiermord« haben sich ehemalige Metzger zusammengeschlossen. Aufgrund Ihrer beruflichen Erfahrung sind sie Insider der Branche und klären mit ihrem Fachwissen und ihren Recherchen über Tierrechts­verstöße auf, die normalerweise vor der Öffentlichkeit verborgen bleiben.

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Peter Hübner, einem ehemaligen Fleischer. Peter Hübner ist Pressesprecher und zweiter Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins »Metzger gegen Tiermord« e.V.

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Verstoß gegen das Tierschutzgesetz: Jäger verurteilt, weil er Hündin erschoss

Der Fall sorgte für Aufsehen über Bayern hinaus: Ein 77-jähriger Hobbyjäger erschoss im Juli 2022 die Hündin Mara von Urlaubern aus Österreich, die eine Kanutour auf dem Main machten - angeblich, weil sie »gewildert« hätte. Am 20. November 2023 verurteilte das Amtsgericht Haßfurt den Jäger wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz zu einer Geldstrafe von 5.600 Euro (140 Tagessätzen zu je 40 Euro). Zudem wurde das bei der Tat benutzte Kleinkalibergewehr eingezogen. Dem Urteil zufolge war der angeklagte Hobbyjäger nicht berechtigt, die Hündin zu erschießen. Hinweise darauf, dass die Hündin gewildert hatte, hätten sich nicht ergeben. weiter

Niedersachsen: 1,4 Hektar Grundstück jagdfrei!

Ein 1,4 Hektar großes Grundstück südwestlichen Niedersachsen ist seit Dezember 2023 offiziell jagdfrei. Die Eigentümer sind Tier- und Naturschützer, die aus Liebe zu den Tieren seit vielen Jahren vegan leben. Im September 2020 stellten sie den Antrag auf jagdrechtliche Befriedung aus ethischen Gründen, weil sie es nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren können, dass Jäger auf ihrem Grundstück Tiere töten. weiter

STADTNATUR - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen

»Land« = blühende Landschaften und Artenvielfalt, »Stadt« = Beton und Ödnis? Eine Vorstellung, die längst so nicht mehr gilt. Der bekannte Zoologe, Ökologe und Bestseller-Autor Prof. Dr. Josef H. Reichholf unternimmt in seinem neuen Buch »Stadtnatur - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen« einen Streifzug durch die vielfältigen Ökosysteme des urbanen Raums. Ob Wildschweine, Füchse und Nachtigallen in Berlin, Wanderfalken in Köln oder eine bunte Vogelwelt und Rehe im Englischen Garten in München: viele Wildtiere haben den Lebensraum Stadt längst für sich entdeckt. Inzwischen sind unsere großen Städte sogar Inseln der Artenvielfalt geworden, die sogar mit den besten Naturschutzgebieten mithalten können.
In den Städten finden Tiere und Pflanzen die Biotope, die sie für ihr (Über)Leben brauchen. Hier sind sie weniger Gefahren ausgesetzt als auf dem Land, wo freilebende Tiere gejagt und ihre Lebensräume durch eine industriell betriebene Land- und Forstwirtschaft vernichtet werden...
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Prof. Dr. Josef H. Reichholf: »Unsere Städte zeigen: Ein friedliches Miteinander von Mensch und Natur ist möglich«

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Prof. Dr. Josef H. Reichholf über sein neues Buch »Stadtnatur«, über Großstädte als Rettungsinseln der Artenvielfalt und darüber, was geschehen müsste, damit die Artenvielfalt auf den Fluren und in den Wäldern wieder zunimmt. weiter

Vegan Everyday - 100 einfache Rezepte, die immer schmecken!

In ihrem 7. Kochbuch »Vegan Everyday« präsentiert Bianca Zapatka 100 beliebte Gerichte für jeden Tag - unkompliziert, ohne großen Aufwand & schnell zubereitet. Und die Ergebnisse sehen auch noch soooo gut aus! Denn bei der Kochbuch-Bestsellerautorin und Foodstylistin isst immer auch das Auge mit. Detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitungen zeigen, wie’s geht. Der Geschmack überzeugt die ganze Familie: ob Vegan-Freunde oder Skeptiker. weiter

Wie schädlich sind Fleisch und Milchprodukte wirklich?

Eine Studie der Universität Oxford hat verschiedene Ernährungsweisen auf ihre Umweltbilanz untersucht: vegan, vegetarisch, pescetarisch (nur Fisch und kein Fleisch) und fleischhaltig. Die Ergebnisse zeigen, welche Auswirkungen der Konsum von Fleisch und Milch auf unseren Planeten hat - nicht nur auf das Klima. Bereits der tägliche Verzehr von nur 100 Gramm Fleisch (4 kleine Scheiben Wurst oder 2 Scheiben Schinken - eine Bratwurst wiegt bereits 150 g) führt zu vier Mal höheren Umweltauswirkungen im Vergleich zur pflanzlichen Ernährung. weiter

Schwere Misshandlung von Kälbchen auf Kälberauktion

Der Tierrechtsorganisation PETA wurde umfangreiches Bild- und Filmmaterial von Kälberauktionen des Zuchtverbands für oberbayerisches Alpenfleckvieh Miesbach e.V. zugespielt. Die Aufnahmen dokumentieren über drei Jahre hinweg massive Gewalt gegenüber Kälbern vor den Auktion, während der Auktionen und danach. Der Fernsehsender RTL veröffentlichte Anfang August einige der verstörenden Szenen: Kleine Kälber werden getreten und an den Ohren gezogen. Wenn sie schneller laufen sollen oder vor Schwäche nicht mehr aufstehen oder gehen können, werden ihre Schwänze schmerzhaft gebogen. - PETA hat Strafanzeige gegen den Zuchtverein bei der Staatsanwaltschaft München II gestellt. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Neues Kochbuch von Björn Moschinski: »Vegan Kochen und Backen«

Nach vier erfolgreichen veganen Kochbüchern stellt Björn Moschinski mit seinem neuen Buch »Vegan Kochen und Backen« sein »Best of« vor: In über 100 Rezepten zeigt er, wie unglaublich vielfältig, bunt und lecker die vegane Küche ist - und vor allem: 100% tierfreundlich. Denn die Liebe zu den Tieren ist sein alles entscheidender Antrieb und seine Motivation: Schon als Jugendlicher traf er die Entscheidung, keine Tiere mehr zu essen - und nur ein Jahr später wurde er Veganer. weiter

3 Rezepte aus »VEGAN Kochen und Backen« von Björn Moschinki

Vegan vom Grill

»Was essen Veganer, wenn gegrillt wird?« Diese Frage wurde der britischen Köchin Katy Beskow während ihrer bisher fünfzehn Jahre als Veganerin unzählige Male gestellt. Die Antwort: »Wenn ihr euch von der Idee verabschiedet, dass Grillen und Fleisch (oder Fertiggerichte aus Fleisch­alternativen) untrennbar zusammengehören, steht euch eine neue Welt offen.« In ihrem neuen Kochbuch »Vegan vom Grill« zeigt Katy Beskow mit 70 kreativen und unkomplizierten Rezepten, dass fleischfrei Gegrilltes hervorragend schmeckt - nicht nur im Sommer, sondern das ganze Jahr über! Dazu zeigt Katy zahlreiche Tipps und Tricks - damit die Grillparty auch bei blutigen Grill-Anfängerinnen und -Anfängern gelingt. Ob Hauptgericht oder Dessert: »Vegan vom Grill« animiert, den Grill dieses Jahr richtig zum Einsatz kommen zu lassen!
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Rezepte aus: Vegan vom Grill

Bild: Luke Albert · aus: »Vegan vom Grill« von Katy Beskow. ars vivendi, 2023

»Freiheit für Tiere« stellt Ihnen drei Rezepte für die tierfreundliche Grillsaison vor:

· Blumenkohl und Mango in würziger veganer Joghurtmarinade

· Rauchige Paella mit Riesenbohnen und Oliven

· Gegrillte Wassermelone mit grünem Thai-Curry

Die vegane Backbibel

Toni Rodríguez’ vegane Patisserie ist eine Klasse für sich. Dafür hatte er über zwei Jahrzehnte geforscht und neue Rezepturen entwickelt, deren Geheimnisse er jetzt in seinem ersten Buch »Die vegane Backbibel« verrät. In über 100 Rezepten mit Schritt-für-Schritt-Fotografien leitet er leicht verständlich zum Backen der veganen Meisterwerke an. So gelingen Biskuitrollen, Torten und Tortenschnitten, Donuts, Tiramisu, Brioche und Tartes, Cheesecake, Flans (die normalerweise aus Unmengen an Eiern bestehen) und Macarons (ein französisches Baisergebäck, das hauptsächlich aus Eischnee besteht) 100% tierfreundlich. Mit seinem ersten Buch »Die vegane Backbibel« führt Toni Rodríguez Hobbybäcker und Profis in die hohe Kunst der veganen Patisserie ein. Dieses Meisterwerk lässt nicht nur die Herzen von Veganerinnen und Veganern höher schlagen!

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Rezepte aus: »Die vegane Backbibel« von Toni Rodríguez

"Erdlingshof" seit 1.4.2023 offiziell jagdfrei!

Alle Grundstücke des »Erdlingshofs« e.V., idyllisch gelegen im Landkreis Regen im Bayerischen Wald, sind mit Beginn des neuen Jagdjahres am 1.4.2023 offiziell jagdfrei! Und das betrifft nicht nur die Hofgrundstücke, die im Besitz der der beiden Vorstände Birgit Schulze und Johannes Jung stehen, sondern auch die Weideflächen, die dem eingetragenen Verein - also einer juristischen Person - gehören. Damit ist der »Erdlingshof« der erste Tierschutzverein in Deutschland, dem die jagdrechtliche Befriedung seiner Flächen gelungen ist! weiter

Urteil BVerwG: Auch Vereine und Stiftungen können die jagdrechtliche Befriedung ihrer Flächen aus ethischen Gründen beantragen

Laut § 6a Bundesjagdgesetz (BJagdG) dürfen nur »natürliche Personen« das Ruhen der Jagd beantragen. Tier- und Naturschutzvereine oder Stiftungen konnten bisher das Ruhen der Jagd auf ihren Flächen nicht beantragen. Doch dies ist mit dem entscheidenden Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vom 26.6.2012 und der Europäischen Menschenrechtskonvention (Schutz des Eigentums) nicht vereinbar.

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof München macht in seinem grundlegenden Urteil vom 28.05.2020 »Erklärung von Grundstücken zu jagdrechtlich befriedeten Bezirken« die Antragstellung auch für juristische Personen wie Vereine, Stiftungen oder GmbHs möglich. (VGH München, 19 B 19.1713 und 19 B 19.1715) weiter

Tierschutzverein »Robin Hood«: Einsatz für Straßenhunde in Albanien

Der österreichische Tierschutzverein »Robin Hood« unterstützt neben Tierschutzprojekten und Tierrechts-Öffentlichkeitsarbeit in Österreich mehrere Tierschutzprojekte im Ausland. Dazu zählen ein Hilfsprojekt für Schlittenhunde in Grönland, der Einsatz für Streunerhunde in Rumänien mit Kastrationsprojekten und der Unterstützung von rumänischen Tierheimen sowie der Einsatz für Streunerhunde und Streunerkatzen in Albanien. Anfang 2023 reiste Marion Löcker, Gründerin und Vorsitzende von »Robin Hood«, zum dritten Mal nach Elbasan in Albanien, um sich ein Bild von der Lage der Streunertiere zu machen - und vor allem, um die Arbeit der Tierschützerinnen und Tierschützer vor Ort zu unterstützen.
Lesen Sie hier ihren Reisebericht.

Der Kolkrabe

Kolkraben faszinieren den Schweizer Biologen und Gebirgsökologen Prof. Dr. Heinrich Haller seit jeher. 24 Jahre lang war er Direktor des Schweizerischen Nationalparks. Bis heute zieht es ihn immer wieder in den Nationalpark, vor allem zu den Kolkraben. Seit sieben Jahren beobachtet er die Vögel intensiv. Ein Kolkrabenpaar, das er Rabea und Corvun nannte, schloss Freundschaft mit dem Naturforscher, so dass er die Vögel aus nächster Nähe beobachten und ihr Verhalten studieren konnte. Nun hat Heinrich Haller seine Sammlung aus atemberaubenden Bildern, persönlichen Erlebnissen und wissenschaftlichen Erkenntnissen auf über 200 Seiten in einem großformatigen Buch zusammengefasst. weiter

Interview mit Prof. Dr. Heinrich Haller

Der Schweizer Biologe Prof. Dr. Heinrich Haller hat in den Alpen Studien über Steinadler, Luchse, Rothirsche, Uhus, Kolkraben und andere Wildtiere durchgeführt. 24 Jahre lang war er Direktor des Schweizerischen Nationalparks. »Freiheit für Tiere« sprach mit dem renommierten Naturforscher über seine Begeisterung für wilde Natur und die darin lebenden Tiere sowie die Notwendigkeit von Überzeugungsarbeit, um die Idee, die Natur so weit wie möglich selbstständig wirken zu lassen, mehr in der Gesellschaft zu verankern.
Das Interview lesen

Federleicht - Das erstaunliche Leben der Spatzen

Sie leben mitten unter uns in unseren Dörfern, Städten und den heimischen Gärten, sie landen auf Bistro-Tischen und in Biergärten, um blitzschnell von unserem Kuchen oder sogar Pommes zu stibitzen - und doch wissen wir so wenig über sie: Spatzen, auch Sperlinge genannt. Im Gefolge des Menschen haben sie fast den gesamten Globus besiedelt. Doch leider sind auch Spatzen inzwischen stark bedroht: die Bestände haben bis zu 80 Prozent abgenommen. In ihrem Buch "Das erstaunliche Leben der Spatzen" laden uns die Naturexperten Eva Goris und Claus-Peter Hutter zu einer Entdeckungsreise ein in die geheime Welt eines vermeintlichen "Allerweltsvogels". weiter

Hannes Jaenicke: »Seit 30 Jahren wird das Tierschutzgesetz wissentlich gebrochen«

»Die Milch macht's«, »Milch macht müde Männer munter«, »Fleisch ist ein Stück Lebenskraft« - wir alle sind mit diesen Werbe-Slogans aufgewachsen. In seinem investigativen Enthüllungsbuch »Die große Sauerei« deckt Hannes Jaenicke die dreistesten Industrie- und Werbelügen auf und erklärt, was Verbraucherinnen und Verbraucher über Fleisch, Milchprodukte und Eier unbedingt wissen sollten, um vor dem Kauf und Verzehr die richtige Entscheidung zu treffen. weiter

FREIHEIT FÜR TIERE-Interview mit Hannes Jaenicke

»Die einzige Antwort auf diese Art der Massentierhaltung ist der Verzicht auf ihre Produkte «
FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit dem Schauspieler und bekannten Umweltschützer Hannes Jaenicke über die Recherchen zu seinem neuen Buch, warum er vor 40 Jahren zum Vegetarier wurde, warum er Hafermilch trinkt, über das Problem, dass immer noch zu viele Menschen schlecht informiert sind und was dagegen zu tun ist. weiter

Legalisierte Tierquälerei

Warum die Tierhaltung in Deutschland legalisierte Tierquälerei ist
Seit Jahren dokumentiert die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland anhaltend schlechte Zustände für Tiere in der deutschen Landwirtschaft und das, obwohl der Umwelt- und Tierschutz im deutschen Grundgesetz als Staatsziel verankert ist. Wie sich die Regierung beim Tierschutz aus der Pflicht nimmt, welche grausamen Bereiche der Tierindustrie stattdessen sogar noch mit Steuergeldern subventioniert werden, und was das für die Tiere bedeutet, lesen Sie im folgenden Bericht.

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Die Vermessung der Ernährung

Haben Sie sich schon einmal überlegt, welche Auswirkung unsere Ernährung, also das, was wir jeden Tag essen, auf die Gesundheit, auf Tiere und Natur, auf Böden und Grundwasser, auf die Artenvielfalt, auf die Regenwälder, auf Menschen in den ärmeren Ländern und auf das Klima hat? Sollten wir vor dem Hintergrund einer sich abzeichnenden Umwelt- und Klimakatastrophe, welche unser aller Lebensgrundlagen bedroht, nicht viel mehr über diese Zusammenhänge wissen? weiter

Vermessung der Ernährung: Interview mit Jan Wirsam

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Prof. Dr. Jan Wirsam, wie das Buch Die Vermessung der Ernährung mit Prof. Dr. Claus Leitzmann entstand, aus welchen Gründen die Wissenschaftler mit einigen Kollegen die Forschung über pflanzliche Ernährung so engagiert vorantreiben und warum in Deutschland mehr Hülsenfrüchte wie Linsen, Erbsen, Bohnen, Lupinen und Soja angebaut werden sollten. weiter

Neues Buch von Prof. Reichholf: Stadt, Land, Fuchs

»Unsere Säugetiere verdienen mehr Beachtung; viel mehr, als ihnen gegenwärtig zuteil wird«, ist Prof. Dr. Josef H. Reichholf überzeugt. Sie brauchen neue Freunde! Solche zu gewinnen, ist das Hauptanliegen seines neuesten Buches »Stadt, Land, Fuchs: Das Leben der heimischen Säugetiere«. weiter

Interview mit Prof. Josef H. Reichholf

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit dem renommierten Zoologen über Wildtiere, Jäger, Massentierhaltung und was jeder Einzelne für wild lebende Tiere tun kann. weiter

Das Leid der Stuten für Schweinefleisch

Bisher kannte man die grausamen Stutenblut-Farmen in Argentininen, Urugay und China: Schwangeren Pferden wird dort literweise Blut abgezapft und an die Pharmaindustrie verkauft. Die Hormone der Stuten werden in der industriellen Schweinemast eingesetzt, um die Trächtigkeit der Sauen zu erhöhen und zu synchronisieren. Nachdem immer wieder über die grausamen Blutfarmen in Südamerika berichtet wurde, stoppten einige Pharmakonzerne den Import aus diesen Ländern - und wichen auf Islandponys aus. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter

Eier in Fertigprodukten: Versteckte Tierqual

Für jeden Tierfreund ist es selbstverständlich, keine Eier aus Käfighaltung zu kaufen. Doch vielen Tierfreunden ist die Problematik von Eiern in verarbeiteten Produkten nicht bewusst: Denn in Nudeln, Gnocchi, Mayonaise & Dessings, Kuchen & Keksen, Süßigkeiten und Fertiggerichten werden noch immer Eier verarbeitet, welche die große Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher ablehnt: nämlich Eier aus Käfighaltung. weiterlesen