Tiere in meinem Garten

Wertvolle Lebensräume für Vögel, Insekten und andere Wildtiere gestalten

Der eigene Garten als Naturparadies:

Der eigene Garten als Naturparadies:

wertvoller Lebensraum für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge, Vögel und viele weitere Tiere - und eine Augenweide für menschliche Bewohner. · Bild: Freiheit für Tiere

Buchvorstellung von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Welcher Tierfreund möchte nicht aktiv etwas gegen das Artensterben tun? Machen Sie aus Ihrem Garten ein Tierparadies und schaffen Sie Lebensräume für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge, Vögel, Eidechsen, Igel und viele andere Tiere! Egal wie groß oder klein ein Garten ist, die beiden Biologen und Naturschützer Dr. Bruno P. Kremer und Dr. Klaus Richarz haben in ihrem umfassenden Ratgeber "Tiere in meinem Garten" alle nötigen Informationen und eine Fülle von Anregungen zusammengestellt, wie Sie ein eigenes kleines Naturschutzgebiet gestalten können. Sie werden erleben, dass Ihr Einsatz für Natur und Tiere belohnt wird: Gärtnern im Einklang mit der Natur führt zu einer eine wunderbare Teilhabe an der Naturentfaltung und zwar das ganze Jahr über.

"Ein Garten, der nur aus einer kurz geschorenen Rasenfläche besteht, verdient diese Bezeichnung eigentlich nicht." Mit diesen Worten beginnen die beiden Biologen und Naturschützer Dr. Bruno P. Kremer und Dr. Klaus Richarz ihren Gartenratgeber. Auch die weit verbreitete Kombination von Rasen, Rhododendren und eventuell ein paar Krüppelkiefern aus dem letzten Baumarkt-Sonderangebot seien ökologisch so gut wie wertlos und damit eine vorerst völlig vergebene Chance, dringend benötigten Lebensraum zurückzugeben. Die Autoren stellen bedenkenswerte Alternativen zur meist eher einfallslosen Naturferne einer angeblich extrem pflegeleichten Grünumgebung vor: einen nach ästhetischen und ökologischen Gesichtspunkten gestalteten Lebensraum für Insekten, Amphibien, Reptilien, Vögel, Fledermäuse und weitere Kleinsäuger.

Die meisten Wildbienenarten

Die meisten Wildbienenarten

sind ausgesprochene Nahrungs­spezialisten, daher sollten wir für ein möglichst vielfältiges Angebot an heimischen Wildblumen sowie bienenfreundlichen Gartenpflanzen sorgen. · Bild: Freiheit für Tiere

"Die nach einer Umgestaltung einer öden Ausgangsfläche oder einer kompletten Neuanlage sich alsbald einstellende Artenfülle ist überwältigend", so die beiden Biologen. "Naturnah angelegte und mit Pflanzen artenreich bestückte Gärten entwickeln sich in überschaubar kurzer Zeit zu interessanten Klein- und Teillebensräumen. Sie bieten vielen sympathischen Kleintieren die notwendigen Nahrungsressourcen sowie auch Ruheräume, Vermehrungsplätze und Verstecke. Somit werden sie zum Bestandteil eines geradezu unentbehrlichen Lebensraumnetzwerkes, das unsere vielfach zur monotonen Agrarsteppe verkommene freie Landschaft so weiterhin leider nicht mehr anbieten kann." Auf diese Weise würden Gärten zu stückweise geretteter Natur.

Im ersten Teil ihres Buches stellen Dr. Bruno P. Kremer und Dr. Klaus Richarz Möglichkeiten vor, wie wir mit verschiedenen Elementen unseren Hausgarten zu einem naturnahen Lebensraum anreichern und so zu einem kleinen Ökoparadies entwickeln können: mit Wildblumenwiesen und Blumenrasen, Wildstrauchhecken und Gebüschinseln mit Vogelschutzgehölzen, Obstbäumen und Beerensträuchern, Trockenmauern und Steinhaufen.

Grünspecht als Gartenbesucher:

Grünspecht als Gartenbesucher:

Wer Obstbäume und Wildsträucher im Garten hat, kann zahlreiche Gäste im Garten beobachten, denn sie bieten Nahrung und Brutmöglichkeiten für Vögel und Insekten. · Bild: TashaBubo - Shutterstock.com

Sträucher und Bäume

Wildstrauchhecken und Gebüschinseln mit Vogelschutzgehölzen gliedern den Garten, bieten Sichtschutz und sind typische Saumbiotope, Lebensräume miteinander vernetzten. Jede Pflanzgruppe aus Sträuchern ist im Verbund mit einem oder mehreren Obstbäumen oder anderen Laubbäumen ein vielfältig gegliederter Kleinlebensraum, der Verstecke, Ruhezonen und Nistraum sowie ein reiches Nahrungsangebot an Samen, Beeren und Früchten bietet und für die gesamte Kleintierlebenswelt unersetzlich ist.

Die Graphik zeigt, welche Vielzahl an Tieren

Die Graphik zeigt, welche Vielzahl an Tieren

Lebensraum in einer Gebüschinsel im Garten findet. · Graphik: © Bruno P. Kremer

Blumen und Kräuter

Üppige Blumenbeete, Blühstaudenrabatten, Kräuterbeete aus Arten mit unterschiedlichen Blütezeiten gliedern den Garten und setzen die ganze Saison über dekorative Akzente. Sie bieten für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge, Blumenkäfer & Co. unersetzliche Lebenshilfen und vor allem Nahrungsquellen. Selbst nach der Blüte haben sie große Bedeutung für die Kleintierwelt des Gartens. Blumenreiche Gärten verknüpfen Nachbarlebensräume und bringen die verschiedenen Arten miteinander in Kontakt. Mit jeder hinzukommenden Art wird die Umwelt des Gartens reicher, vielfältiger und ökologisch wertvoller. Das macht den Garten auch für solche Tiere besonders attraktiv, die in benachbarten Lebensräumen zu Hause sind.

Ein Öko-Paradies vor der Haustür.

Ein Öko-Paradies vor der Haustür.

Achten Sie auf Wildblumenmischungen mit heimischen Wildpflanzen, zum Beispiel Regiosaatgutmischungen von Rieger-Hofmann oder Saaten Zeller mit Storchschnabel, Wiesen-Margerite, Färberkamille, Flockenblume, Labkraut, Natternkopf, Kugeldisteln und blühenden Gräsern. · Bild: Freiheit für Tiere

Gartenteich

Gartenteiche sind selbstständige Kleinlebensräume mit einem eigenen Artenbestand. Sie erfüllen eine wichtige Ausgleichsfunktion, weil im übrigen Kulturland viele Kleingewässer durch die Intensivierung der Landwirtschaft verloren gegangen sind. Dabei ist nicht nur der Teich an sich, sondern auch der Pflanzengürtel für viele Kleintiere wie Libellen, Frösche und Molche ein wichtiger Lebensraum. Wer keinen Teich im Garten hat, sollte dennoch Wasserstellen wie Vogeltränken schaffen.

Ein Gartenteich bietet nicht nur Lebensraum

Ein Gartenteich bietet nicht nur Lebensraum

für Teichtiere wie Frösche, Molche oder Libellen, sondern ist auch überaus wertvoll als Tränke und Badestelle für Insekten und Vögel. Pflanzen und Steinhaufen am Ufer bieten Verstecke für Amphibien, Reptilien und Kleinsäuger. · Graphik: © Bruno P. Kremer

Praxistaugliche Tipps & Anregungen

Sehr hilfreich sind dazu übersichtliche Listen und reich bebilderte Portraits für tierfreundliche Gehölze für Gartenhecken, Strauchgruppen sowie Obstbäume, Kletterpflanzen, Wildblumen, Gartenblumen und Stauden, Kräuterbeete und Kräuterspiralen, Pflanzen für die Trockenmauer sowie Pflanzen für ein Feuchtbiotop.

Die Autoren geben wertvolle Hinweise zur Pflanzung, den optimalen Termin für den Gehölzschnitt, Tipps zur Wegegestaltung zum Bau von Trockensteinmauern und zur Anlage eines Gartenteiches.

"Während wir die Pflanzen für unseren Garten in Form von Samen, Setzlingen, Kübel- und Ballenware aktiv in unseren Garten einbringen, kommen die Gartentiere in unser grünes Reich fast von allein", erklären Dr. Bruno P. Kremer und Dr. Klaus Richarz. "Wer zum Besucher oder sogar Bewohner unseres Gartens wird, hängt vom Angebot an Nahrung, Wohn- und Versteckmöglichkeiten, seiner Umgebung und unserer Vor- und Fürsorge ab".

Igel lieben Gärten mit Gebüschen, Steinbiotopen

Igel lieben Gärten mit Gebüschen, Steinbiotopen

und Legesteinmauern, die ihnen Unterschlupf bieten. · Bild: Freiheit für Tiere

Wohn- und Versteckmöglichkeiten vom Nistkasten bis zum Legesteinhaufen

Im zweiten Teil ihres Buches zeigen die beiden Biologen, was wir zusätzlich zur Gartengestaltung aktiv für Wildtiere tun können - und die dazugehörigen Bauanleitungen liefert das Buch gleich mit: Nistkästen für Vögel, Nisthilfen für Wildbienen vom Insektenhotel bis zum Totholzhaufen, Behausungen für Falter und wertvolle Gartenhelfer wie Florfliegen und Ohrwürmer, die Blattläuse und deren Eier vertilgen, Legesteinhaufen für Eidechsen & Co..

Damit wir die Gäste und Bewohner in unserem Garten besser kennen lernen, stellen die Autoren Wildbienen, Schmetterlinge, Amphibien, Reptilien, Vögel mit Fotos und kurzen Portraits sowie bebilderten Listen der jeweils wichtigsten Nahrungspflanzen vor.

Der Gartenrotschwanz

Der Gartenrotschwanz

nistet als Höhlenbrüter in Baumhöhlen oder Mauernischen. Eine Feldstein-Trockenmauer ist nicht nur schön anzusehen, sondern bietet auch Lebensraum und Brutmöglichkeiten für Wildbienen, Nischenbrüter wie den Gartenrotschwanz und Fledermäuse sowie Kleinsäuger wie Igel und Mauswiesel. · Bild: imageBROKER.com - Shutterstock.com

So viel Lebensraum bietet eine Trockenmauer

So viel Lebensraum bietet eine Trockenmauer

Graphik: © Bruno P. Kremer

Bienen, Hummeln & Co.

Gäbe es keine Bestäuberinsekten, würden in unserem Garten weder Erdbeeren, Himbeeren und Johannisbeeren noch Äpfel, Birnen, Kirschen oder Tomaten reifen. Etwa zwei Drittel der weltweit wichtigsten Nahrungspflanzen sind direkt von tierischen Bestäubern abhängig. Um aktiv etwas gegen das dramatische Insektensterben zu tun, sollten wir unseren Garten als Lebensraum für Bienen, Hummeln & Co. Gestalten: von vielfältigen Pflanzen, die Nektar und Pollen sowie Nahrung für die Larven liefern, bis zu verschiedenen Nisthilfen, die den speziellen Nistvorlieben gerecht werden.

Die meisten Bienenarten sind ausgesprochene Nahrungsspezialisten, daher sollten wir für ein möglichst vielfältiges Angebot an heimischen Wildblumen sowie bienenfreundlichen Gartenpflanzen sorgen.

Eine Wildblumenwiese ist ein Paradies

Eine Wildblumenwiese ist ein Paradies

für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und bietet auch Nahrung und Lebensraum für Vögel, Igel & Co. · Bild: Freiheit für Tiere

Schmetterlinge

Flatterten sie vor einigen Jahrzehnten im Frühling und Sommer in bunter Vielfalt im Garten herum, muss man heute lange suchen, bis man Zitronen- und Distelfalter zu sehen bekommt. Längst sind immer mehr Schmetterlingsarten vom Aussterben bedroht und verschwinden. "Selbst in Gärten, wo sie immer gern gesehene Dauergäste waren, erlebt man oft nur noch wenige Arten in überschaubarer Individuenzahl", schreiben die Biologen Dr. Kremer und Dr. Richarz. Schmetterlinge - so scheint es - stehen erbarmungslos auf der Aussterbeliste wie viele andere Tiere unseres lebendigen Umfelds, weil wir ihnen schlicht die Lebensgrundlagen vernichtet haben.

Dabei ist die Umwandlung unseres Gartens in eine Ökooase gar nicht schwer. Das Basisrezept dazu lautet: Der Garten braucht möglichst viele verschiedene Teillebensräume. Dazu gehören die Wildblumenwiese mit Storchschnabel, Wiesen-Margerite, Labkraut und Natternkopf, aber auch Stauden und Gartenblumen wie Ringelblume, Schmuckkörbchen, Lilien und Sonnenhut sowie Kräuterbeete und blühende Sträucher, aber auch Balkonkästen mit Petunien und Pflanzkübel mit falterfreundlichen Pflanzen. Und davon profitieren natürlich auch Bienen, Hummeln und andere Insekten. Lassen Sie nach Saisonende gereifte Samen- und Fruchtstände bis zum Frühling stehen, denn darunter finden sich auch Schmetterlingspuppen. Zudem erfreuen sich Vögel in den Winterwochen an den Samenvorräten.

Amphibien und Reptilien

Im tierfreundlichen Garten können Teich- und Bergmolche, Erdkröten, Gras-, Teich- und Laubfrösche, Blindschleichen und Zauneidechsen, vielleicht auch Waldeidechse, Mauereidechse und Smaragdeidechse Lebensraum finden. Und so wird unser Garten zu einem Lebensraum für Amphibien: Steinbiotope, Holzhaufen und Trockensteinmauern als Tagesverstecke und Winterquartier anlegen, alte Bäume und Totholz stehen lassen, Büsche, blütenreiche Hecken und großblättrige Stauden pflanzen, Wiesen und Blütenrasen sowie einen naturnahen Gartenteich anlegen. Wichtig: kein Gifteinsatz und nur selten mähen!

Vögel

Ein vogelfreundlicher Garten bietet den gefiederten Freunden Nahrung und Nistmöglichkeiten. Für ein reichhaltiges Vogelleben im Garten sind Obstbäume (besonders alte Obstbäume), heimische Beerensträucher, beerentragende Kletterpflanzen und Blumenwiesen besonders wichtig. Wenn wir dann noch Nistkästen an geeigneten Stellen anbringen und das ganze Jahr am Vogelhaus füttern sowie Vogeltränken aufstellen, wird unser Garten zu einem kleinen Vogelparadies. Damit wir nachschlagen können, welche Vögel in unserem Garten zu Gast sind, werden in dem Buch unsere Gartenvögel im Portrait vorgestellt. Außerdem gibt es Bauanleitungen für verschiedene Brutkästen.

Denken Sie an Wasser- und Badestellen

Denken Sie an Wasser- und Badestellen

in Ihrem Garten! Hier nehmen drei Spatzen ein Bad in der Vogeltränke. Wenn Sie einen Teich haben, richten Sie an einer flachen Stelle einen Kiesstrand als Badestelle für Gartenvögel ein. · Bild: Tstmilan - Shutterstock.com

Fledermäuse

Wer Fledermäuse in seinem Garten beobachten will, muss für Pflanzen wie Borretsch, Nachtkerze, Wiesen-Margerite, Salbei, Lichtnelken, Geißblatt, Waldrebe, Himbeere und Brombeere sorgen, die nachts ihre Blüten öffnen und durch ihren intensiven Duft Nachtfalter anlocken - und damit auch die Fledermäuse.

Vor allem die Zwergfledermaus ist dann in der Dämmerung mit raschen Zickzackflügen zu sehen. Auch Apfel-, Birnen- und Pflaumenbäume bieten Fledermäusen einen reich gedeckten Tisch. »Langohren fliegen gern in Apfelbäumen von Blatt zu Blatt, um kleine Insekten abzusammeln, unter anderem die Raupen des Apfelwicklers«, erfahren wir in dem Buch. Auch finden wir darin die Bauanleitung für ein Fledermausquartier. Zusätzlich stellen die Autoren die sieben Fledermausarten, die in Gärten zu beobachten sind, im Portrait vor.

Das Buch »Tiere in meinem Garten« zeigt: Tierfreundliches Gärtnern ist aktiver Einsatz gegen das Artensterben!

Die Autoren

Der Biologe Dr. Bruno P. Kremer veröffentlichte zahlreiche Zeitschriftenbeiträge und Bücher zu biologisch-ökologischen Sachthemen, Themen der Umweltbildung und Naturerlebnispädagogik. Er studierte Biologie, Chemie und Geologie und arbeitet seit Jahren in der Forschung sowie als Wissenschaftsjournalist. Bis 2012 war er Hochschullehrer an der Universität zu Köln im Institut für Biologie und ihre Didaktik in der Lehrerausbildung eingesetzt. Der 74-Jährige hat bislang etwa 170 Bücher veröffentlicht, die in 14 Sprachen übersetzt wurden. Seine Zielgruppe ist stets ein aufgeschlossenes Publikum ohne spezielle Fachkenntnisse: Dr. Kremer möchte seine Leser intellektuell und emotional packen und ihnen neuartige Naturerlebnisse vermitteln.

Dr. Klaus Richarz ist Biologe und seit 1980 hauptamtlich im Naturschutz tätig. Er leitet seit 1991 die Staatliche Vogelschutzwarte für Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland und das Institut für angewandte Vogelkunde in Frankfurt. Neben seiner beruflichen Tätigkeit ist er in zahlreichen Naturschutzgremien und -organisationen tätig, z.B. als Sachverständiger zum Thema Fledermausschutz und in der Chiroptera Spezialist Group der IUCN. Seit vielen Jahren schreibt er Sachbücher zu den Themen Vögel, Fledermäuse, Naturschutz und Naturerleben, die in mehr als zehn Sprachen übersetzt wurden.

Das Buch

Der umfassende Ratgeber: So mache ich meinen Garten zu einem Tierparadies.
Aktiv gegen das Artensterben: wildtierfreundliches Gärtnern für Insekten, Amphibien, Reptilien, Vögel, Fledermäuse und andere Kleinsäuger.
Tipps für kleine und große Gärten auf dem Land und in der Stadt.

»Die üppige Bebilderung fasziniert für die Vielfalt von Pflanzen und Tieren und ist weiterer Ansporn für die Gestaltung eines Gartenreiches mit prächtigen Pflanzen und Bestaunens werten Tieren. Für jeden Garten- und Tierfreund, sowie für jede Bibliothek ein Muss!«
Bücherrundschau

Kremer, Bruno P., Richarz, Klaus:
Tiere in meinem Garten
Wertvolle Lebensräume für Vögel, Insekten und andere Wildtiere gestalten
Gebunden, 288 Seiten, rund 425 Farbfotos
Haupt-Verlag, 2020 ISBN: 978-3-258-08155-7
29.90 € (D) / 30.80 € (A) CHF 37.00

FREIHEIT FÜR TIERE 3/2026

Freiheit für Tiere 3/2026

Artikelnummer: 3-2026

Tiernachrichten: Verletzter Kormoran klopft an Notaufnahme in Bremen • Amsterdam verbietet Werbung für Fleisch • Plakate in Londoner U-Bahnen: Gaskammern für Schweine nicht »human« • Niedersachsen: Klage wegen CO2-Betäubung von Schweinen • Größter Legehennen-Schlachthof Bayerns: Mehrere Mitarbeiter wegen Tierquälerei verurteilt • Neues Tierschutzrecht in Italien: Tiere sind keine »Sachen« - Härtere Strafen für Tierquälerei • Verstoß gegen das Schweizer Tierschutzgesetz: Größte Lachsfabrik in der Schweiz geplant • Studie: EU gibt 23% des Gesamthaushalts als Subventionen für Fleisch und Milch aus • Rheinland-Pfalz: Grundstück in Winzeln ab sofort jagdfrei • Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere • Kulturlandschaft: Die Logik hinter dem Artenverlust - Mit Herz und Augen in der Natur unterwegs • Symbiosen: Pflanzen und Tiere im Garten • Nachhaltigkeit: Vegane Ernährung im Sport • TAMU: Das vegane Afrika-Kochbuch

6,50 € ()

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Liefertermin unbekannt

FREIHEIT FÜR TIERE 2/2026

Freiheit für Tiere 2/2026

Artikelnummer: 2-2026

Tiernachrichten: Schutzgebiet für ehemalige Show-Delfine in Süditalien entsteht • Verhaltenforschung: Werkzeuggebrauch bei Kühen - wie Primaten • Hobbyjagd: Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe • Stoppt die Jagd auf Vögel! • Tierportrait: Deutschlands Wilde Wölfe • Mit Tieren leben: ERST das Buch, dann der HUND: Ratgeber VOR dem Hundekauf • 101 Empfehlungen von internationalen Wissenschaftlern: Vegane Ernährung als Schlüssel gegen zunehmende Gesundheitskrisen • Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund? • Ernährung ohne Tierleid: Tipps für ein langes, gesundes und tierfreundliches Leben • Forschungstrend »Longevity«: Mit Pflanzenkraft gesunde Lebensjahre gewinnen - mit Rezepten • Lifestyle: »VEGAN & Delicious« von Bianca Zapatka - Tierfreundliche Rezepte

6,50 € ()

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

FREHEIT FÜR TIERE 1/2026

Freiheit für Tiere 1/2026

Artikelnummer: 1/2026

Tierschutz aktiv: Delfinarien: Schluss mit Delfinen in Gefangenschaft! • Historisches Urteil in Spanien: Massive Umweltverschmutzung durch Massentierhaltungverstößt gegen Menschenrechte • Bayerns größter Milchviehbetrieb: Tierhaltungsverbot wegen schwerer Tierquälerei • Gesetz ab 2026 in Österreich: Heimtierhaltung mit Sachkundenachweis • Neues Gesetz zur Heimtierhaltung: Interview Prof. Rudolf Winkelmayer, Veterinär und Tierethiker • Ethik und Religion: Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche • Tierportrait: »Hase und ich« - Ergreifende Rettung und Aufzucht eines Feldhasenbabys • Studie: Schon eine Scheibe Wurst am Tag erhöht das Risiko für chronische Krankheiten • Studie: Pflanzliche Ernährung reduziert Krebsrisiko deutlich • Italienische Küche vegan: Kochen alla Nonna • Rezept: Cavatelli agli spinaci • Rezept: Pasta al forno • Rezept: Tiramisu • DVD-Tipp: »Gottes Gäste« - Jetzt drei Tiergemärchen von Manfred Kyber auf DVD

6,50 € ()

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

Neuauflage: FREIHEIT FÜR TIERE - Fakten gegen die Jagd

FREIHEIT FÜR TIERE: Fakten gegen die Jagd (völlig überarbeitete und auf 60 S. erweiterte Neuauflage)

Artikelnummer: 522

Fakten und Argumente gegen das blutige Hobby der Waidmänner und Waidfrauen: Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, wenn sie von Hobbyjägern angepöbelt oder sogar bedroht werden. Immer mehr Menschen protestieren gegen die Ballerei in Naherholungsgebieten. Und Berichte, dass Jäger aus Versehen Liebespaare im Maisfeld oder Ponys auf der Weide erschießen, können einem draußen in der Natur durchaus Angst machen. Warum Jäger Jagd auf Hasen machen, obwohl sie auf der »Roten Liste« bedrohter Arten stehen, kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. Zudem haben 99,6 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere tot zu schießen. Da stellt sich die Frage: Warum jagen Jäger wirklich?

6,50 € ()

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere

Buchvorstellung von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Tiere folgen nur ihren Instinkten und können höchstens ein paar angelernte Arbeitsschritte ausführen? Weit gefehlt! Sie können so viel mehr, als wir geahnt haben! Von Bergpapageien, die verschlossene Rucksäcke und Taschen öffnen, bis zu Kakadus, die mehrstufige Werkzeuge herstellen: Die Kognitionsbiologin Prof. Dr. Alice Auersperg nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise über die erstaunliche Kreativität, den verblüffenden Einfallsreichtum und Erfindergeist von Tieren - und sie zeigt, wie nah uns Tiere wirklich sind! weiter

Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust. Mit Herz und Augen in der Natur unterwegs

In seinem Buch »Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust« berichtet Guido Meyer, wie er erst als Spaziergänger und Mountainbiker, dann als Hundeführer und Fotograf immer tiefer in die Natur eintauchte und wildlebende Tiere wie Hirsche und Wölfe ganz nah erlebte. Und wie er dabei auf der anderen Seite immer öfter in Konfrontationen mit Jägern und sogar ernsthafte Bedrohungssituationen geriet, die ihn dazu brachten, intensiv über Jagd und Jäger zu recherchieren, über die dramatische Bedrohung der Arten und die Zerstörung von Lebensräumen, aber auch über das Ökosystem Wald, die wunderbare Kraft der Natur und die Symbiose von Natur und Tieren, an der auch wir Menschen teil haben können. Illustriert wird das Buch durch fantastische Fotografien, mit denen Guido Meyer seit Jahren auf seiner Plattform naturdigital.online begeistert. weiterlesen

Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe: Wie lange noch?

Im Februar 2026 hat ein 52-jähriger Hobbyjäger im Landkreis Bamberg seine 49-jährige Frau, seinen 14-jährigen Sohn, die 6-jährige Tochter und sich selbst erschossen.
Im Januar 2026 traf der Schuss eines Jägers einen 23-Jährigen in Nordrhein-Westfalen tödlich. In Niedersachsen verwechselte ein 77-jähriger Hobbyjäger eine Gruppe Spaziergänger mit Wildtieren - eine 58-jährige Frau wurde schwer verletzt. In der Steiermark wurde ein 42-jähriger Hobbyjäger aus Versehen tödlich in den Kopf getroffen - beim Verladen eines erschossenen Wildschweins ins Auto löste sich ein Schuss.
Im Dezember 2025
tötete ein Hobbyjäger in der Oberpfalz seinen Nachbarn zwei Stockwerke über sich mit einem gezielten Kopfschuss. Ein anderer Hobbyjäger schoss vom Hochsitz aus Versehen auf einen 20-Jährigen und verletzte ihn so schwer, dass er im Krankenhaus notoperiert werden musste.
Im November 2025
erschoss ein Hobbyjäger in Reutlingen vier Familienangehörige und sich selbst - mit einer Schusswaffe, die er als Jagdscheininhaber legal besaß. Spaziergänger wurden von Jagdmunition getroffen, das Projektil eines Jägers durchschlug die Jalousie der Küchentür eines Hauses und ein Jagdschein­inhaber aus Crailsheim kündigte an, die »größtmögliche Anzahl an Ausländern« umbringen zu wollen. weiterlesen

Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche

»Wenn jemand Fleischspeisen, die Gott den Menschen zum Genuss gegeben hat, für unrein hält und ... auf sie verzichtet ..., der sei mit dem Bannfluch belegt.«

Papst Johannes III., Synode von Braga, 561 n. Chr.


Diesen Bannfluch verkündete Papst Johannes III. im Jahr 561 nach Christus auf der Synode von Braga in Portugal. Ein Bannfluch hatte die »Vogelfreiheit« zur Folge: Der Gebannte verlor als Ausgeschlossener aus der Gesellschaft alle Rechte.


Ganz in diesem Geiste wurden im Jahre 1051 durch die Bischofsversammlung in Goslar »Ketzer«, die ausschließlich von Pflanzennahrung lebten, zum Tode verurteilt, weil sie sich geweigert hatten, Hühner zu töten. Das Töten von Hühnern wurde zum »Test«, um Ketzer zu erkennen!
weiter

DVD-Tipp: Jesus und die Tiere

jesus-tempelreinigung Ausschnitt

Jesus treibt die Tierhändler aus dem Tempel.

Jesus von Nazareth wurde im Stall mitten unter den Tieren geboren. Gab Gott damit den Menschen nicht ein Symbol, dass Sein Sohn nicht in einem Palast, sondern bei Schafen, Rindern, Eseln und Katzen zur Welt kam?

Zu Zeiten des Jesus von Nazareth wurden Lämmer und Tauben im Tempel für die Sünden der Menschen geopfert. Jesus trat gegen diesen blutigen Kult ein. Bekannt ist die Szene, wie Jesus nach seinem Einzug in Jerusalem die Tierhändler aus dem Tempel hinaustrieb und die Tiere freiließ. Und er rief: »Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!« (Markus 11,17)

Über die Tierliebe des Jesus von Nazareth ist in der Bibel kaum etwas zu finden. Doch aus der frühchristlichen Geschichtsschreibung wird deutlich, dass Jesus kein Fleisch gegessen hat und sich für die Tiere einsetzte... weiterlesen

DVD: Jesus und die Tiere

Artikelnummer: 318

Vergleicht man die Bibel mit apokryphen Schriften, dann ist gut zu erkennen, dass die Kernaussagen oft die Gleichen sind, aber die Tierliebe Jesu, gänzlich fehlt. In dieser DVD werden viele Begebenheiten, bei denen Jesus über die Tiere sprach, wiedergegeben.

9,90 € ()

   Inkl. 19 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

Die Rezepte für das Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«- sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund!

16,90 € ()

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund?

Die gesundheitlichen Auswirkungen von vegetarischer und veganer Ernährung im Kindesalter sind immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass eine vollwertige pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund und bedarfsdeckend ist. Auch die bisher größte Studie dieser Art bestätigt nun: Pflanzliche Ernährung ist für Kinder und Jugendliche sicher und vorteilhaft. weiterlesen

Ernährung ohne Tierleid: Ein gesünderes Leben

Viele Menschen, die sich entscheiden, kein Fleisch mehr zu essen, tun dies aus ethischen Gründen: weil sie nicht möchten, dass Tiere für sie leiden und sterben müssen. Viele gehen den konsequenten Schritt weiter und lassen aus Liebe zu Kühen und Kälbchen Milch und Käse weg, essen aus Mitgefühl zu Hühnern keine Eier und leben rein pflanzlich. Und dann erfahren sie, dass eine vegane Ernährung ohne Tierleid auch die gesündeste ist!

Eigentlich würde uns dies schon der logische Menschenverstand sagen: Wie sollen Nahrungsmittel, die durch Leid und Tod entstehen, für uns gesund sein? In den letzten Jahren und Jahrzehnten sind tausende wissenschaftliche Studien veröffentlicht worden, die nachweisen: Eine Ernährung mit vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ist gesund und versorgt uns auch mit allem, was wir brauchen. Diese Ernährungsweise beugt überdies zahlreichen Krankheiten vor, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Krebs, Diabetes und Adipositas bis zu Demenz - und schützt damit vor vorzeitigem Tod. weiterlesen

Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis

Wir fangen gerade erst an, zu begreifen, dass das Gehirn von Tieren ähnlich komplex ist wie unser eigenes. Die Warnrufe von Präriehunden etwa sind nicht nur hektische Pfeiftöne, sie übermitteln damit differenzierte Nachrichten. Gorillas nutzen Zeichensprache, um vergangene Ereignisse zu schildern - wissen sie also, was heute, gestern und morgen ist? Nicht nur Primaten oder Elefanten, selbst kleinste Ameisen, denen man einen Farbtupfer auf dem Kopf angebracht hat, wollen diesen loswerden, sobald sie in einen Spiegel blicken - ein Beweis für ihr Ich-Bewusstsein, das Menschen erst ab dem zweiten Lebensjahr entwickeln. In ihrem Buch »Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis präsentiert Marianne Taylor 60 Tierarten, ihre bemerkenswerten kognitiven Fähigkeiten, ihre Gefühle und ihre ausgefeilte Kommunikation. weiter

Bayerischer Tierärztetag: Tierqual bei Milchkühen

Razzia auf Skandalhof in Bad Grönenbach. Pressemitteilung SOKO Tierschutz Kopie

Kühe, die nicht mehr laufen können, werden mit Treckern weggeschleift, Mitarbeiter treten ein liegendes Kalb:

Die aktuelle Undercover-Recherche von SOKO Tierschutz in Bayerns größtem Milchviehhof in Bad Grönenbach zeigt erneut massive Verstöße gegen den Tierschutz. · Bild: SOKO Tierschutz

Von Annemarie Botzki, Recherche und Kampagnen bei der Verbraucherschutzorganisation foodwatch e.V.

»Alle haben die Nase voll« - das ist der Satz, der mir vom bayerischen Tierärztetag in Kulmbach besonders im Ohr hängen bleibt. sitze mit 150 amtlichen und Amtstierärzt:innen in einem Konferenzraum. Normalerweise sind sie in detaillierte, fachliche Diskussionen vertieft. Aber diesmal ist die Stimmung anders. Angespannt. Frustriert. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Gestatten. Biber. Eine außergewöhnliche Freundschaft mit einer wildlebenden Biberfamilie

30-31_doppelseitig

Christian Kuschenreiter Aug’ in Aug’ mit einem Biber. Das freilebende Tier hat Vertrauen wie zu einem Familienmitglied.

Schwarze Knopfaugen, beeindruckende Schneidezähne, großer Paddelschwanz, Stupsnase und dichter Pelz: Biber sind entzückende Tiere, und obendrein schlau, empathisch, kommunikativ, verspielt - und eigentlich sehr scheu. Als Bettina und Christian Kutschenreiter im Jahr 2003 beim Fotografieren an einem Fluss in Oberbayern auf eine Biberfamilie treffen, ist das der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft, die bis heute anhält. Die Biber lassen die beiden Tierfreunde nach und nach an ihrem Leben teilhaben und suchen schließlich sogar bewusst ihre Nähe. Jetzt haben die beiden ein Buch über ihre Erlebnisse mit den Bibern geschrieben - mit vielen wunderschönen und sicher einzigartigen Fotos. weiter

Die Intelligenz der Hunde

Die internationale Forschung hat sich in den letzten Jahren zunehmend mit der Intelligenz von Hunden beschäftigt und dabei so manches bestätigt, was Hundefreundinnen und Hundefreunde längst wussten: Hunde denken viel komplexer als gedacht. Aber: Was genau ist Hundeintelligenz? Wie misst man sie? Haben wir dazu überhaupt die richtigen Werkzeuge und Vergleichsmaßstäbe? Sind »Menschenschläue« und »Hundeschläue« überhaupt vergleichbar? Und in welchen Bereichen haben Hunde andere oder viel mehr geistige Kompetenzen als wir? weiter

Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter