Tierfreundliche Grillparty

Planen Sie eine tierfreundliche Grillparty, bei der auch fleischessende Freunde und Familienmitglieder nicht widerstehen können? Die köstlichen, rein pflanzlichen Barbecue-Kreationen von Marie Laforêt lassen die Herzen aller Grillfans höher schlagen! Das Motto der französischen Kochbuchautorin: Lasst uns mit Genuss die Welt verändern!

Die Autorin wendet sich mit ihrem Buch an alle, die sich vorgenommen haben, umweltbewusster zu leben, aus gesundheitlichen oder ethischen Gründen auf Fleisch oder ganz auf tierische Produkte zu verzichten: Beim veganen Grillen werden Sie und ihre Gäste garantiert mehr Spaß und Genuss haben als bisher mit der konventionellen fleischlastigen Kost!

In BBQ - simply-veganicious stellt Marie Laforêt originelle Rezepte und wertvolle Tipps vor, mit denen selbst Anfänger ein schmackhaftes und fantasievolles Grillmenü ohne jegliches Tierleid auf den Gartentisch zaubern können: von vegan interpretierten Klassikern wie Spareribs, Hot Dogs und Tacos mit gegrillter Einlage, über eine bunte Auswahl an Spießchen mit Tempeh, Tofu, Gemüse, Pilzen und Obst mit pikanten Saucen & Chutneys, bis hin zu Partyhits wie selbst gemachtem Fladenbrot und Barbecue-Pizza. Und natürlich dürfen auch köstliche Desserts wie gegrillter Thymian-Pfirsich mit Zitronencreme oder gebackene Ananas nicht fehlen.

Also ran an den Grill: Entfachen Sie mit rein pflanzlichen Zutaten ein wahres Feuerwerk an Aromen und Farben! Mit diesen Rezepten kennen Kreativität und Innovationsfreude der veganen Grillmeister keine Grenzen mehr.

Die Zeiten ändern sich und mit ihnen auch die Ernährungs gewohnheiten , ist die französische Kochbuchautorin und Fotografin überzeugt. Viele Menschen leben heutzutage
bewusster und wollen Massentierhaltung, Klimawandel und Umweltverschmutzung etwas entgegensetzen. Und anders als früher sind eine gesunde, ethisch und ökologisch nachhaltige Ernährung sowie kulinarischer Hochgenuss längst kein Widerspruch mehr.

Vegane Grillgerichte - lecker & gesund!

Immer wieder wird davor gewarnt, dass beim Grillen von Fleisch unter großer Hitzeeinwirkung krebserregende Substanzen entstehen können. Diese sind aber nicht in veganen Grillgerichten enthalten.

Marie Laforêt weist in ihrem Buch darauf hin: Ernährungs wissenschaftler seien weitgehend einig, dass bei der Zubereitung von pflanzlichen Speisen auch unter großer Hitzeeinwirkung keine krebserregenden Stoffe entstehen.
Kalt gepresste Pflanzenöle, wie sie in der veganen Küche für Salate und Dipps verwendet werden, wirken Studien zufolge mit ihrem hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren vorbeugend gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie einige Krebsarten.
Auch drohen beim veganen Grillen keinerlei Gefahren durch Bakterien oder Toxin bildende Mikroorganismen. Und ob Ihre pflanzlichen Speisen gut durchgebraten sind oder nicht, spielt ebenso - anders als bei der Zubereitung von Fleisch und Fisch - keine Rolle , so die Autorin. In puncto Gesundheit sind Ihre veganen Gerichte also die eindeutigen Sieger.

Tipps von Marie Laforêt für eine Grillparty mit rundherum bekömmlichen Genuss:

Verzichten Sie auf chemische Grillanzünder! Wenn Sie diese dennoch verwenden wollen, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass sie vollständig verbrannt sind, bevor Sie mit dem Grillen beginnen.
Verwenden Sie niemals Brennspiritus oder andere brennbare Flüssigkeiten zum Anheizen des Grills.
Der Grillrost sollte mindestens 10 Zentimeter über der Kohleglut platziert sein.
Verwenden Sie Grillschalen, am besten solche aus Edelstahl. Dann können kein Fett und keine Marinade auf die Glut tropfen.
Zwar entstehen beim Grillen von Gemüse so gut wie keine toxischen Substanzen, dennoch sollten Sie Ihre veganen Grillgerichte immer sanft garen. Das ist viel gesünder und die Gerichte schmecken zudem viel aromatischer.
Sollte Ihnen dennoch einmal etwas anbrennen, schneiden Sie die dunklen Stellen am besten großzügig weg.

Marie Laforêt: BBQ - simply-veganicious!
25 vegane Highlights für die perfekte Grillparty

80 Seiten, Klappenbroschur Format: 17 x 24 cm
durchgehend vierfarbig mit zahlreichen Fotos
Hans-Nietsch-Verlag, 2016
ISBN 978-3-86264-384-4
Preis: 9,90 Euro

Mediterrane Tofuspießchen

Mit dieser bunten und zudem sehr dekorativen Grillspezialität werden Sie garantiert viel Lob von Ihren Gästen ernten. Ich bestücke dafür meist Rosmarinzweige mit Tofu, Artischockenböden und Tomaten. Die Rosmarinzweige verleihen der Komposition einen intensiven mediterranen Geschmack und eigenen sich auch wunderbar als Spießchen für andere Gemüse- und sogar Obstsorten. Probieren Sie es doch auch einmal mit Pfirsichen, Gurken oder Paprikaschoten!

Zutaten

FÜR 4 bis 6 PERSONEN

SPIESSCHEN
600 g weicher, geräucherter Tofu
12 Artischockenböden
20 Kirschtomaten
12 sehr frische Rosmarinzweige
Holzspieße (Menge nach Bedarf)

MARINADE
3 EL Dijonsenf
200 ml Tamari-Sojasauce
2 EL geschmacksneutrales Pflanzenöl
2 3 EL Kräuter der Provence-Gewürzmischung
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer zum Abschmecken



Zubereitung

Den Tofu in relativ große Würfel schneiden.

Für die Marinade Senf, Tamari-Sojasauce, Pflanzenöl, etwas Pfeffer sowie die Kräuter der Provence in einem tiefen Teller verrühren. Die Tofuwürfel dazugeben, in der Marinade wenden und 1 Stunde ziehen lassen.

Für die Spießchen die Artischockenböden je nach Größe halbieren oder vierteln. (Gefrorene Artischockenböden vor der Verarbeitung auftauen lassen.)
Die Kirschtomaten waschen und halbieren. Kurz vor dem Bestücken der Spießchen die Tomatenhälften in die Marinade eintauchen.

Die Rosmarinzweige waschen, trocken tupfen, Seitentriebe sowie die Blätter am unteren Ende des Stängels entfernen. Sehr dicke Zweige mit einem Messer unten etwas anspitzen.

Zum Fertigstellen der Spießchen abwechselnd jeweils 1 Tofuwürfel,
1 Tomatenhälfte und 1 Stück Artischockenboden ganz vorsichtig auf die Rosmarinzweige schieben. Die Spießchen einige Minuten auf jeder Seite grillen.

Gegrillte Avocados mit Chipotle-Mayonnaise

Mit diesem Rezept möchte ich Ihnen eine eher unbekannte Zubereitungsart für Avocados vorstellen: Man kann die Früchte auch grillen. Eine Delikatesse sind sie mit der pikanten Chipotle-Mayonnaise, in einem bunten Salat oder zu Ihren Hot Dogs! Sie können die gegrillten Avocados ganz nach Geschmack mit vielen anderen Gerichten und Saucen kombinieren.

Zutaten

FÜR 4 PERSONEN

4 reife Avocados
Limettenschnitze (Menge nach Wunsch)
Cocktailtomaten (Menge nach Wunsch)

CHIPOTLE-MAYONNAISE
100 g Cashewkerne
240 g Seidentofu, in grobe Stücke geschnitten
4 EL Dijonsenf
100 ml geschmacksneutrales Pflanzenöl
1 TL Salz
1 TL Apfelessig
TL Knoblauchpulver
Chipotle-Sauce (Menge nach Wunsch)



Zubereitung

Für die Chipotle-Mayonnaise vorab die Cashewkerne 2 bis 4 Stunden in Wasser einweichen. Dann das Wasser abgießen und die Kerne mit den restlichen Zutaten außer der Chipotle-Sauce im Mixer zu einer glatten Creme pürieren. Anschließend ganz nach Geschmack Chipotle-Sauce unterrühren. Dabei immer wieder probieren, bis die Mayonnaise die gewünschte Schärfe hat. In ein Glas oder eine Flasche füllen, verschließen und kühl stellen.

Für die gegrillten Avocados diese Früchte halbieren, den Kern mit einem Löffel herausheben und das Avocadofleisch vorsichtig am Stück aus der Schale lösen. Die Avocadohälften auf den Grill legen und auf jeder Seite einige Minuten rösten. Die gegrillten Früchte in eine flache Form geben, mit der Chipotle-Mayonnaise beträufeln und dekorativ mit Limettenschnitzen sowie halbierten Cocktailtomaten anrichten.

Thymian-Pfirsiche mit Zitronencreme

Sie suchen eine kleine Leckerei als krönenden Abschluss für Ihre nächste Gartenparty? Und möglichst schnell soll es auch noch gehen Hier ist mein Vorschlag für ein raffiniertes Dessert: Pfirsiche, Zucker, Thymian mehr brauchen Sie dafür nicht! Dazu zaubern Sie noch eine köstliche Zitronencreme, die auf der Zunge zergeht. Bei diesem Dessert kommen selbst anspruchsvollste Naschkatzen unter Ihren Gästen ins Schwärmen!

Zutaten

FÜR 4 PERSONEN

THYMIAN-PFIRSICHE
4 große gelbe Pfirsiche
2 EL heller Rohrohrzucker
1 Sträußchen frischer Thymian

ZITRONENCREME
200 ml Sojacreme, milchsauer vergoren
4 EL heller Rohrohrzucker
1 TL abgeriebene Schale von einer Bio-Zitrone



Zubereitung

Für die Zitronencreme alle Zutaten mit dem Schneebesen cremig aufschlagen und kühl stellen.

Für die Thymian-Pfirsiche die Früchte waschen, entkernen, in Scheiben schneiden und auf einen Teller legen. Die Thymianblätter vom Stängel zupfen. Dann die Pfirsichscheiben von allen Seiten mit dem Zucker und den Thymianblättern bestreuen und 10 Minuten durchziehen lassen. Braten Sie die Pfirsiche auf dem Grill auf jeder Seite einige Minuten goldbraun, bis sie schön weich sind.

Die noch heißen Thymian-Pfirsiche mit der Zitronencreme servieren und genießen!

FREIHEIT FÜR TIERE 2/2026

Freiheit für Tiere 2/2026

Artikelnummer: 2-2026

Tiernachrichten: Schutzgebiet für ehemalige Show-Delfine in Süditalien entsteht • Verhaltenforschung: Werkzeuggebrauch bei Kühen - wie Primaten • Hobbyjagd: Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe • Stoppt die Jagd auf Vögel! • Tierportrait: Deutschlands Wilde Wölfe • Mit Tieren leben: ERST das Buch, dann der HUND: Ratgeber VOR dem Hundekauf • 101 Empfehlungen von internationalen Wissenschaftlern: Vegane Ernährung als Schlüssel gegen zunehmende Gesundheitskrisen • Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund? • Ernährung ohne Tierleid: Tipps für ein langes, gesundes und tierfreundliches Leben • Forschungstrend »Longevity«: Mit Pflanzenkraft gesunde Lebensjahre gewinnen - mit Rezepten • Lifestyle: »VEGAN & Delicious« von Bianca Zapatka - Tierfreundliche Rezepte

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FREHEIT FÜR TIERE 1/2026

Freiheit für Tiere 1/2026

Artikelnummer: 1/2026

Tierschutz aktiv: Delfinarien: Schluss mit Delfinen in Gefangenschaft! • Historisches Urteil in Spanien: Massive Umweltverschmutzung durch Massentierhaltungverstößt gegen Menschenrechte • Bayerns größter Milchviehbetrieb: Tierhaltungsverbot wegen schwerer Tierquälerei • Gesetz ab 2026 in Österreich: Heimtierhaltung mit Sachkundenachweis • Neues Gesetz zur Heimtierhaltung: Interview Prof. Rudolf Winkelmayer, Veterinär und Tierethiker • Ethik und Religion: Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche • Tierportrait: »Hase und ich« - Ergreifende Rettung und Aufzucht eines Feldhasenbabys • Studie: Schon eine Scheibe Wurst am Tag erhöht das Risiko für chronische Krankheiten • Studie: Pflanzliche Ernährung reduziert Krebsrisiko deutlich • Italienische Küche vegan: Kochen alla Nonna • Rezept: Cavatelli agli spinaci • Rezept: Pasta al forno • Rezept: Tiramisu • DVD-Tipp: »Gottes Gäste« - Jetzt drei Tiergemärchen von Manfred Kyber auf DVD

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Neuauflage: FREIHEIT FÜR TIERE - Fakten gegen die Jagd

FREIHEIT FÜR TIERE: Fakten gegen die Jagd (völlig überarbeitete und auf 60 S. erweiterte Neuauflage)

Artikelnummer: 522

Fakten und Argumente gegen das blutige Hobby der Waidmänner und Waidfrauen: Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, wenn sie von Hobbyjägern angepöbelt oder sogar bedroht werden. Immer mehr Menschen protestieren gegen die Ballerei in Naherholungsgebieten. Und Berichte, dass Jäger aus Versehen Liebespaare im Maisfeld oder Ponys auf der Weide erschießen, können einem draußen in der Natur durchaus Angst machen. Warum Jäger Jagd auf Hasen machen, obwohl sie auf der »Roten Liste« bedrohter Arten stehen, kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. Zudem haben 99,6 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere tot zu schießen. Da stellt sich die Frage: Warum jagen Jäger wirklich?

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Sonderpreis: Fakten gegen die Jagd (Ausgabe 2017, 24 Seiten)

Artikelnummer: 521

Die Natur braucht keine Jäger: Fakten gegen die Jagd - Warum jagen Jäger wirklich? Die Frage »Warum jagen wir?« beantwortet eine Jagdredakteurin wie folgt: »Einige beschreiben die Jagd als Kick, andere sprechen von großer innerer Zufriedenheit. Die Gefühle bei der Jagd sind ebenso subjektiv wie in der Liebe. Warum genießen wir sie nicht einfach, ohne sie ständig rechtfertigen zu wollen?« Rationale Gründe, mit denen Jäger rechtfertigen, dass die Jagd notwendig sei, sind offenbar nur Ausreden. Jedenfalls schreibt die Jägerin: »Der Tod, der mit dem Beutemachen verbunden ist, ist verpönt. Deswegen suchen die Jäger Begründungen in Begriffen wie Nachhaltigkeit, Hege und Naturschutz.«

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Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe: Wie lange noch?

Im Januar 2026 traf der Schuss eines Jägers einen 23-Jährigen in Nordrhein-Westfalen tödlich. In Niedersachsen verwechselte ein 77-jähriger Hobbyjäger eine Gruppe Spaziergänger mit Wildtieren - eine 58-jährige Frau wurde schwer verletzt. In der Steiermark wurde ein 42-jähriger Hobbyjäger aus Versehen tödlich in den Kopf getroffen - beim Verladen eines erschossenen Wildschweins ins Auto löste sich ein Schuss. Im Dezember 2025 tötete ein Hobbyjäger in der Oberpfalz seinen Nachbarn zwei Stockwerke über sich mit einem gezielten Kopfschuss. Ein anderer Hobbyjäger schoss vom Hochsitz aus Versehen auf einen 20-Jährigen und verletzte ihn so schwer, dass er im Krankenhaus notoperiert werden musste. Im November 2025 tötete ein Hobbyjäger in Reutlingen vier Familienangehörige und sich selbst - mit einer Schusswaffe, die er als Jagdscheininhaber legal besaß. weiterlesen

DVD gibt den Tieren eine Stimme: Der Hase und der Tod – Stumme Bitten

Der Schnee lag kalt und weiß auf freiem Felde.

Ein Hase und seine Frau suchten Futter. Die Pfoten froren. Es war ein mühsamer Weg, und der Wind pfiff über die Fläche. Die Ausbeute war kümmerlich. Man musste erst den Schnee fortkratzen, um etwas Essen zu finden.

Die Pfoten wurden so leicht wund dabei. Man musste sie dazwischen immer wieder ablecken. Auch war die Frau des Hasen leidend. Ein Bein war ihr zerschossen worden. Sie humpelte hilflos und gebrechlich über den Schnee.

»Ach, diese schrecklichen Jagden!« seufzte die Häsin. »Töten ist doch kein Vergnügen! Sogar Wölfe reißen aus Hunger, nicht aus Lust am Töten.«

»Es sind eben keine Wölfe, sondern Menschen«, sagte der Hase.


Manfred Kyber (1880-1933) war ein deutscher Schriftsteller und Tierschützer, der vor allem durch seine besonderen Tiergeschichten bekannt geworden ist. Aus zwei seiner Geschichten hat der Verlag Das Brennglas einen ergreifenden Zeichentrickfilm auf DVD produziert.

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DVD: „Stumme Bitten“ · „Der Hase und der Tod“ als Zeichentrick-Filme

Artikelnummer: 321

»Die Welt ist voll von stummen Bitten, die nicht gehört werden. Es sind Menschen, die sie nicht hören. Es scheint unmöglich, diese stummen Bitten zu zählen. So viele sind es. Aber sie werden alle gezählt. Sie werden gebucht im Buche des Lebens.« (Manfred Kyber) Ein Zeichentrickfilm, der unter die Haut geht, die »stumme Bitten« hörbar macht und den Tieren mit ergreifenden Bildern eine Stimme gibt!

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Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche

»Wenn jemand Fleischspeisen, die Gott den Menschen zum Genuss gegeben hat, für unrein hält und ... auf sie verzichtet ..., der sei mit dem Bannfluch belegt.«

Papst Johannes III., Synode von Braga, 561 n. Chr.


Diesen Bannfluch verkündete Papst Johannes III. im Jahr 561 nach Christus auf der Synode von Braga in Portugal. Ein Bannfluch hatte die »Vogelfreiheit« zur Folge: Der Gebannte verlor als Ausgeschlossener aus der Gesellschaft alle Rechte.


Ganz in diesem Geiste wurden im Jahre 1051 durch die Bischofsversammlung in Goslar »Ketzer«, die ausschließlich von Pflanzennahrung lebten, zum Tode verurteilt, weil sie sich geweigert hatten, Hühner zu töten. Das Töten von Hühnern wurde zum »Test«, um Ketzer zu erkennen!
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DVD-Tipp: Jesus und die Tiere

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Jesus treibt die Tierhändler aus dem Tempel.

Jesus von Nazareth wurde im Stall mitten unter den Tieren geboren. Gab Gott damit den Menschen nicht ein Symbol, dass Sein Sohn nicht in einem Palast, sondern bei Schafen, Rindern, Eseln und Katzen zur Welt kam?

Zu Zeiten des Jesus von Nazareth wurden Lämmer und Tauben im Tempel für die Sünden der Menschen geopfert. Jesus trat gegen diesen blutigen Kult ein. Bekannt ist die Szene, wie Jesus nach seinem Einzug in Jerusalem die Tierhändler aus dem Tempel hinaustrieb und die Tiere freiließ. Und er rief: »Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!« (Markus 11,17)

Über die Tierliebe des Jesus von Nazareth ist in der Bibel kaum etwas zu finden. Doch aus der frühchristlichen Geschichtsschreibung wird deutlich, dass Jesus kein Fleisch gegessen hat und sich für die Tiere einsetzte... weiterlesen

DVD: Jesus und die Tiere

Artikelnummer: 318

Vergleicht man die Bibel mit apokryphen Schriften, dann ist gut zu erkennen, dass die Kernaussagen oft die Gleichen sind, aber die Tierliebe Jesu, gänzlich fehlt. In dieser DVD werden viele Begebenheiten, bei denen Jesus über die Tiere sprach, wiedergegeben.

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

Die Rezepte für das Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«- sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund!

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Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund?

Die gesundheitlichen Auswirkungen von vegetarischer und veganer Ernährung im Kindesalter sind immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass eine vollwertige pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund und bedarfsdeckend ist. Auch die bisher größte Studie dieser Art bestätigt nun: Pflanzliche Ernährung ist für Kinder und Jugendliche sicher und vorteilhaft. weiterlesen

Ernährung ohne Tierleid: Ein gesünderes Leben

Viele Menschen, die sich entscheiden, kein Fleisch mehr zu essen, tun dies aus ethischen Gründen: weil sie nicht möchten, dass Tiere für sie leiden und sterben müssen. Viele gehen den konsequenten Schritt weiter und lassen aus Liebe zu Kühen und Kälbchen Milch und Käse weg, essen aus Mitgefühl zu Hühnern keine Eier und leben rein pflanzlich. Und dann erfahren sie, dass eine vegane Ernährung ohne Tierleid auch die gesündeste ist!

Eigentlich würde uns dies schon der logische Menschenverstand sagen: Wie sollen Nahrungsmittel, die durch Leid und Tod entstehen, für uns gesund sein? In den letzten Jahren und Jahrzehnten sind tausende wissenschaftliche Studien veröffentlicht worden, die nachweisen: Eine Ernährung mit vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ist gesund und versorgt uns auch mit allem, was wir brauchen. Diese Ernährungsweise beugt überdies zahlreichen Krankheiten vor, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Krebs, Diabetes und Adipositas bis zu Demenz - und schützt damit vor vorzeitigem Tod. weiterlesen

Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis

Wir fangen gerade erst an, zu begreifen, dass das Gehirn von Tieren ähnlich komplex ist wie unser eigenes. Die Warnrufe von Präriehunden etwa sind nicht nur hektische Pfeiftöne, sie übermitteln damit differenzierte Nachrichten. Gorillas nutzen Zeichensprache, um vergangene Ereignisse zu schildern - wissen sie also, was heute, gestern und morgen ist? Nicht nur Primaten oder Elefanten, selbst kleinste Ameisen, denen man einen Farbtupfer auf dem Kopf angebracht hat, wollen diesen loswerden, sobald sie in einen Spiegel blicken - ein Beweis für ihr Ich-Bewusstsein, das Menschen erst ab dem zweiten Lebensjahr entwickeln. In ihrem Buch »Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis präsentiert Marianne Taylor 60 Tierarten, ihre bemerkenswerten kognitiven Fähigkeiten, ihre Gefühle und ihre ausgefeilte Kommunikation. weiter

Bayerischer Tierärztetag: Tierqual bei Milchkühen

Razzia auf Skandalhof in Bad Grönenbach. Pressemitteilung SOKO Tierschutz Kopie

Kühe, die nicht mehr laufen können, werden mit Treckern weggeschleift, Mitarbeiter treten ein liegendes Kalb:

Die aktuelle Undercover-Recherche von SOKO Tierschutz in Bayerns größtem Milchviehhof in Bad Grönenbach zeigt erneut massive Verstöße gegen den Tierschutz. · Bild: SOKO Tierschutz

Von Annemarie Botzki, Recherche und Kampagnen bei der Verbraucherschutzorganisation foodwatch e.V.

»Alle haben die Nase voll« - das ist der Satz, der mir vom bayerischen Tierärztetag in Kulmbach besonders im Ohr hängen bleibt. sitze mit 150 amtlichen und Amtstierärzt:innen in einem Konferenzraum. Normalerweise sind sie in detaillierte, fachliche Diskussionen vertieft. Aber diesmal ist die Stimmung anders. Angespannt. Frustriert. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Gestatten. Biber. Eine außergewöhnliche Freundschaft mit einer wildlebenden Biberfamilie

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Christian Kuschenreiter Aug’ in Aug’ mit einem Biber. Das freilebende Tier hat Vertrauen wie zu einem Familienmitglied.

Schwarze Knopfaugen, beeindruckende Schneidezähne, großer Paddelschwanz, Stupsnase und dichter Pelz: Biber sind entzückende Tiere, und obendrein schlau, empathisch, kommunikativ, verspielt - und eigentlich sehr scheu. Als Bettina und Christian Kutschenreiter im Jahr 2003 beim Fotografieren an einem Fluss in Oberbayern auf eine Biberfamilie treffen, ist das der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft, die bis heute anhält. Die Biber lassen die beiden Tierfreunde nach und nach an ihrem Leben teilhaben und suchen schließlich sogar bewusst ihre Nähe. Jetzt haben die beiden ein Buch über ihre Erlebnisse mit den Bibern geschrieben - mit vielen wunderschönen und sicher einzigartigen Fotos. weiter

Die Intelligenz der Hunde

Die internationale Forschung hat sich in den letzten Jahren zunehmend mit der Intelligenz von Hunden beschäftigt und dabei so manches bestätigt, was Hundefreundinnen und Hundefreunde längst wussten: Hunde denken viel komplexer als gedacht. Aber: Was genau ist Hundeintelligenz? Wie misst man sie? Haben wir dazu überhaupt die richtigen Werkzeuge und Vergleichsmaßstäbe? Sind »Menschenschläue« und »Hundeschläue« überhaupt vergleichbar? Und in welchen Bereichen haben Hunde andere oder viel mehr geistige Kompetenzen als wir? weiter

Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter