V Like Victory - vegane Ernährung im Profisport

V Like Victory - Dokumentarfilm über vegane Ernährung im Profisport

Rein pflanzliche Ernährung im Profisport? Geht das? Filmproduzent Lars Oppermann hat für seine Doku »V like Victory« vegan lebende Sportler besucht: die Fußballer Benedikt Höwedes, Andreas Luthe und Timo Hildeband, den Radsportprofi Simon Geschke, die zweifache Deutsche Meisterin im Longboard-Surfen Valeska Schneider, die 18fache Weltmeisterin im Kickboxen Marie Lang, den Schweizer Meister im Skicross Ryan Regez, Bodybuilder-Legende Ralf Moeller sowie weitere Sportler, Ernährungswissenschaftler und den ehemaligen Chefkoch der Fußball-Nationalmannschaft, Holger Stormberg. Entstanden ist ein informativer Film, der mit seinen unterschiedlichen Geschichten inspiriert.

Lars Oppermann, der Produzent und Regisseur des Films »V like Victory« , lebt selbst seit 8 Jahren vegan und ist leidenschaftlicher Wellenreiter. Mit Fitnesstraining, Klettern und Surfskaten bereitet er sich auf seine Surfreisen vor. Die Inspiration zur Realisierung dieser Doku bekam er durch den Film »The Game Changers«.

Lars Opermann ist der Produzent und Regisseur

Lars Opermann ist der Produzent und Regisseur

der Doku »V like Victory«. Seine große Leidenschaft gilt dem Wellenreiten. · Bild: Screenshot v-like-victory.de

Schnelle Regeneration und bessere Gesundheit durch pflanzliche Ernährung

Die Sportlerinnen und Sportler berichten, dass sich nach der Umstellung auf pflanzliche Ernährung keine Nachteile hatten, sondern ganz im Gegenteil: Die Regenerationszeit nach Training und Wettkampf hat sich deutlich verkürzt, die Sportler haben weniger mit Muskelkater und Verletzungen zu kämpfen.

Fußballweltmeister Benedikt Höwedes berichtet, dass er in seiner Zeit bei Juventus Turin 2017/18 anfing, sich mit veganer Ernährung zu beschäftigen: »Ich habe viel mit Verletzungen zu tun gehabt und mich herumgeplagt und irgendwie habe ich nach Lösungen gesucht.« Er berichtet, dass die Umstellung auf vegane Ernährung ziemlich schnell zu Erfolgen geführt hat: »Als ich wieder auf dem Platz stand, merkte ich: Da sind einfach weniger Entzündungen im Körper drin. Ich bin nicht mehr so anfällig für Verletzungen - gerade für Muskelverletzungen. Ich habe seither auch im Training weniger muskuläre Verhärtungen gehabt. Und dann kam noch das Gefühl dazu, dass ich auf einmal viel schneller regeneriert habe beim Training oder nach den Spielen. Das waren einfach sehr viele positive Effekte. Das hat mich immer in der Sache bestärkt, dass ich auf dem richtigen Weg bin. « Außerdem berichtet der Fußballer, dass er auf einmal »total reine Haut« bekam, als er die Milchprodukte weggelassen hatte. Inzwischen konnte Benedikt Höwedes einige weitere Spieler dafür begeistern. »Sie haben sich damit beschäftigt: Was passiert mit den Tieren? Was machen wir überhaupt mit der Umwelt? Was hat das für Folgen? Und ich finde, das ist schon mal ein großer Schritt, wenn man die Leute dafür sensibilisiert. Es ist einfach komplett lohnenswert, sich umzustellen, weil es so viele positive Effekte auf dein Leben hat: gesundheitliche Aspekte, ein neues Lebensgefühl, sich auch über andere Dinge klar zu werden.«

Benedikt Höwedes stellte 2018

Benedikt Höwedes stellte 2018

aufgrund vieler Verletzungen auf vegane Ernährung um. Mit Erfolg: »Ich bin nicht mehr so anfällig für Verletzungen - gerade für Muskelverletzungen.« · Bild: Marcel Paschertz - Shutterstock.com

Andreas Luthe, Profi in der Fußballbundesliga seit 2006, lebt seit Jahren vegan und fühlt sich total fit und rundum wohl. »Ich habe mich intensiv mit Ernährung auseinander gesetzt«, berichtet der Torwart. »Ich bin jetzt 33 Jahre, spiele immer noch auf hohem Niveau Fußball und glaube, dass ich in einer körperlichen Konstitution bin, dass ich das auch noch viele Jahre so weiter machen kann. Im Profi-Fußball zählt einfach am Ende die Leistung, das Ergebnis«, sagt er.

Andreas Luthe stellte 2014

Andreas Luthe stellte 2014

aufgrund vieler Verletzungen auf vegane Ernährung um: »Seitdem bin ich fit wie nie zuvor, bin sehr verletzungsunanfällig.« · Bild: PETA

In der Doku »V like Victory« kommt auch Holger Stromberg zu Wort. Er war von 2007 bis 2017 Chefkoch der deutschen Fußball Nationalmannschaft. Bei der WM in Brasilien 2014 verköstigte er die Spieler weitgehend vegan: »Morgens gab es verschiedene Pflanzendrinks ins Müsli, die Spieler bekamen viel Gemüse, Obst und Hülsenfrüchte. 2014 in Brasilien haben wir den großen Titel endlich geholt. Mit einer pflanzenbasierten Kost von weit über 85 Prozent haben wir gesehen, dass man damit auch Weltmeister werden kann. Das hat meine Arbeit bestärkt.«

Holger Stromberg war von 2007 bis 2017 Chefkoch

Holger Stromberg war von 2007 bis 2017 Chefkoch

der deutschen Fußball Nationalmannschaft. Bei der WM in Brasilien 2014 verköstigte er die Spieler weitgehend vegan. · Bild: Screenshot v-like-victory.de

Simon Geschke ist Radrennprofi und Etappensieger bei der Tour de France. »Ich lebe seit 2016 vegan«, sagt er. »Anfangs wollte ich das für mich so zwei, drei Wochen testen, ob es vielleicht auch negative Auswirkungen hat oder positive - man kann sich ja nicht sicher sein, bevor man es nicht probiert hat. Ja, dann bin ich aber die ersten Rennen gleich sehr gut gefahren.« Er berichtet, dass er schneller regeneriert: »Ich habe gemerkt, dass man besser schläft und dadurch auch weniger Schlaf braucht. Vier bis acht Wochen vor Saison-Höhepunkten achtet man wirklich auf alles und lässt alles weg, was nicht gesund ist. Das Klischee, dass Veganer nur Salat essen - ich glaube, die Zeiten sind langsam vorbei.«

Radrennprofi Simon Geschke setzt seit 2016

Radrennprofi Simon Geschke setzt seit 2016

auf Pflanzenkraft. »Wenn ich die Bilder der Tiere im Kopf hatte, habe ich mich fast schon geekelt.« · Bild: Markus Wissmann - Shutterstock.com

»Den Leuten wird bewusst, dass man auch als Veganer Leistung bringen kann«

Ryan Regez ist alpiner Skicross-Fahrer. »Skicross ist wie BMX auf Skiern«, sagt er. Seinen ersten Gesamtsieg im Europacup gewann er in der Saison 2015/16. Mit veganer Ernährung fing Ryan Regez an, als er sich 2017 verletzt hatte: »Ich hatte Operationen an Knie und Fuß. Und da dachte ich mir: Hey, schlimmer kann es eh nicht mehr werden, probier' ich doch mal vegan für einen Monat. Ich habs versucht, ich hab mich laufend informiert - und ja, inzwischen sind schon drei Jahre vergangen. Es ist alles sehr gut verheilt und sehr schnell. Ich war schnell wieder leistungsfähig, sobald ich wieder Kraft aufbauen konnte.« Nach dieser Verletzung startete Ryan Regez in der darauf folgenden Saison wieder im Europacup, den er zum zweiten Mal als Gesamtsieger gewinnen konnte. 2019 gelang ihm in Feldberg der erste Weltcupsieg und anschließend in Montafon sein zweiter, im Januar 2020 in Idre der dritte. 2020 wurde Ryan Regez Schweizer Meister im Skicross. »Die Leute werden ein bisschen aufmerksamer: Ah, es ist ein veganer Athlet unter uns und der ist auch sehr erfolgreich. Den Leuten wird bewusst, dass man auch als Veganer Leistung erbringen kann.«

Der Schweizer Skicrossfahrer Ryan Regez

Der Schweizer Skicrossfahrer Ryan Regez

entschied sich 2017 nach einem Kreuzbandriss für die Umstellung auf pflanzliche Ernährung: »Ich wollte eine optimale Reha nach meiner Verletzung«, erklärt er. »Inzwischen bin ich den Tieren und der Umwelt zuliebe Veganer.« · Bild: Screenshot v-like-victory.de

Marie Lang ist 18-fache Weltmeisterin im Kickboxen. »Ich habe mich in der Wettkampfvorbereitung für meinen letzten WM-Kampf komplett vegan ernährt. Die Reaktion war: "Wie willst du da fit sein?" Auch als ich das auf Social media gepostet habe, haben viele Leute negativ reagiert und gesagt: "Da hast du gar keine Energie". Oder: "Dann wirst du den Kampf verlieren". Ich habe mich in der Vorbereitung super gefühlt«, erzählt die Kickbox-Weltmeisterin. »Im Training hatte ich das Gefühl - ich trainiere ja morgens und abends -, dass ich sehr schnell wieder fit war, also eine kurze Regeneration hatte, und einfach schnell wieder im Training drinnen war. Ich habe mich einfach super fit gefühlt.« Im Kampf war sie selbst dann richtig gespannt: »Das war die WM-Titelverteidigung. Ich hatte auch eine starke Gegnerin. Aber ich habe letztendlich gewonnen.«

Marie Lang ist 18-fache Weltmeisterin im Kickboxen

Marie Lang ist 18-fache Weltmeisterin im Kickboxen

Zur Vorbereitung auf die WM-Titelverteidigung entschied sie sich für völlig neue Wege - zum ersten Mal ernährte sie sich vor einem Kampf vegan: »Ich habe die Dokumentation ‘The Game Changers’ zum Thema vegane Ernährung gesehen und da ging es darum, dass sich Sportler vegan ernähren. Das fand ich super interessant und wollte das in meiner nächsten Vorbereitung testen.« Mit Erfolg! · Bild: Screenshot v-like-victory.de

Wie kannst du als Veganer Muskeln aufbauen?

Die Frage »Wie kannst du denn als Veganer Muskeln aufbauen?«, bekommen vegan lebende Sportler immer noch gestellt. Dabei ist die Versorgung mit hochwertigen Proteinen ganz einfach: mit Hülsenfrüchten und Nüssen!

»Ich verstehe die Vorurteile, absolut! Bei mir hat's auch gedauert. Aber dann hat's gefunkt! Und dann spürst du es!«, sagt Bodybuilder-Legende und Mr. Universum Ralf Möller. »Ich sag: Leute, der Elefant, der Gorilla und der Ralf Möller sind die stärksten Tiere. Und die sind alle gesund, muskulös und kräftig. Also muss es irgendwo herkommen, wenn man pflanzlich isst!«

Hollywoodschauspieler und Bodybuilder-Legende

Hollywoodschauspieler und Bodybuilder-Legende

Ralf Möller setzt seit 2018 auf Pflanzenkraft - den Tieren und der Umwelt zuliebe. · Bild: PETA

Mitgefühl zu den Tieren & Schutz unseres Planeten

Die meisten Sportler wurden aus ethischen Gründen Veganer: aus Liebe zu den Tieren und um unseren Planeten zu schützen.

»Ich versuche, so gut es geht, der Umwelt möglichst wenig Schaden zuzufügen. Und die einfachste Stellschraube ist der Veganismus«, sagt Kraftsportler Sebastian Klaudat. »Wenn man eben nicht Fleisch und Milchprodukte konsumiert, schadet man den Tieren nicht und macht was Gutes für die Umwelt.« Die vegane Lebensweise reduziert den ökologischen Fußabdruck einer Person um bis zu 73 Prozent.

Valeska Schneider, zweifache Deutsche Meisterin im Longboard Surfen, hat mit veganer Ernährung begonnen, nachdem sie den Film »The Game Changers« gesehen hatte: »Ich fand das super interessant, wie anstrengend tierische Produkte für den Körper sind und wie einen das abhält von der Regeneration«, sagt sie. »Vor allem als ich die Milchprodukte weggelassen habe, merkte ich, wie mir das gut tut. Mittlerweile trinke ich Hafermilch viel lieber als normale Milch«, erzählt die Surfmeisterin. »Die Philosophie beim Surfen und bei der veganen Ernährung ist der Umweltschutz bzw. die Umweltbelastung, die durch die Viehzucht zustande kommt. Und da sind für mich die Parallelen: Wenn man generell sehr umweltbewusst ist durch den direkten Kontakt zur Natur, möchte man das auch in andere Lebensbereiche übertragen. Ich würde einfach empfehlen, das mal auszuprobieren!«

Torwart-Legende Timo Hildebrand - er blieb 884 Bundesliga-Minuten ohne Gegentor, bisher unübertroffen -, WM-Teilnehmer und Deutscher Meister mit dem VfB Stuttgart 2007, lebt seit 2015 überwiegend vegan. Ihm geht es um »die Empathie, die jeder haben sollte, wie wir mit den Mitmenschen umgehen oder den Tieren gegenüber - oder auch, ganz groß gedacht, unserem Planeten.« Und er sagt: »Unser Konsumverhalten ist elementar. Jeder kann dafür sorgen, etwas zu ändern.« Timo Hildebrand sagt, dass er dies auch seinem Sohn weitervermitteln möchte und dass er versucht, Menschen aus seinem näheren Umfeld aufzuklären und den Anstoß zu geben, Dinge zu verändern. »Ich habe aber auch erkannt, dass ich erstmal bei mir selber anfangen muss und das einfach auch vorleben sollte. Denn wenn man ein gutes Vorbild ist, steigt auch die Akzeptanz deines Gegenübers.« Und er ist überzeugt: »Dieses Thema muss noch weiter in die Mitte der Gesellschaft. Die Sportler und die Vereine sind mittlerweile auch viel, viel offener dafür geworden, um einfach auch eventuell einen Wettbewerbsvorteil zu haben.« Aber: »Den Tieren ist egal, warum sie nicht gegessen werden.«

Timo Hildebrand geht es nicht nur um gesunde

Timo Hildebrand geht es nicht nur um gesunde

Ernährung, sondern um die Tiere und unseren Planeten. · Bild: PETA

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FREIHEIT FÜR TIERE 2/2026

Freiheit für Tiere 2/2026

Artikelnummer: 2-2026

Tiernachrichten: Schutzgebiet für ehemalige Show-Delfine in Süditalien entsteht • Verhaltenforschung: Werkzeuggebrauch bei Kühen - wie Primaten • Hobbyjagd: Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe • Stoppt die Jagd auf Vögel! • Tierportrait: Deutschlands Wilde Wölfe • Mit Tieren leben: ERST das Buch, dann der HUND: Ratgeber VOR dem Hundekauf • 101 Empfehlungen von internationalen Wissenschaftlern: Vegane Ernährung als Schlüssel gegen zunehmende Gesundheitskrisen • Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund? • Ernährung ohne Tierleid: Tipps für ein langes, gesundes und tierfreundliches Leben • Forschungstrend »Longevity«: Mit Pflanzenkraft gesunde Lebensjahre gewinnen - mit Rezepten • Lifestyle: »VEGAN & Delicious« von Bianca Zapatka - Tierfreundliche Rezepte

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FREHEIT FÜR TIERE 1/2026

Freiheit für Tiere 1/2026

Artikelnummer: 1/2026

Tierschutz aktiv: Delfinarien: Schluss mit Delfinen in Gefangenschaft! • Historisches Urteil in Spanien: Massive Umweltverschmutzung durch Massentierhaltungverstößt gegen Menschenrechte • Bayerns größter Milchviehbetrieb: Tierhaltungsverbot wegen schwerer Tierquälerei • Gesetz ab 2026 in Österreich: Heimtierhaltung mit Sachkundenachweis • Neues Gesetz zur Heimtierhaltung: Interview Prof. Rudolf Winkelmayer, Veterinär und Tierethiker • Ethik und Religion: Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche • Tierportrait: »Hase und ich« - Ergreifende Rettung und Aufzucht eines Feldhasenbabys • Studie: Schon eine Scheibe Wurst am Tag erhöht das Risiko für chronische Krankheiten • Studie: Pflanzliche Ernährung reduziert Krebsrisiko deutlich • Italienische Küche vegan: Kochen alla Nonna • Rezept: Cavatelli agli spinaci • Rezept: Pasta al forno • Rezept: Tiramisu • DVD-Tipp: »Gottes Gäste« - Jetzt drei Tiergemärchen von Manfred Kyber auf DVD

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Neuauflage: FREIHEIT FÜR TIERE - Fakten gegen die Jagd

FREIHEIT FÜR TIERE: Fakten gegen die Jagd (völlig überarbeitete und auf 60 S. erweiterte Neuauflage)

Artikelnummer: 522

Fakten und Argumente gegen das blutige Hobby der Waidmänner und Waidfrauen: Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, wenn sie von Hobbyjägern angepöbelt oder sogar bedroht werden. Immer mehr Menschen protestieren gegen die Ballerei in Naherholungsgebieten. Und Berichte, dass Jäger aus Versehen Liebespaare im Maisfeld oder Ponys auf der Weide erschießen, können einem draußen in der Natur durchaus Angst machen. Warum Jäger Jagd auf Hasen machen, obwohl sie auf der »Roten Liste« bedrohter Arten stehen, kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. Zudem haben 99,6 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere tot zu schießen. Da stellt sich die Frage: Warum jagen Jäger wirklich?

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Sonderpreis: Fakten gegen die Jagd (Ausgabe 2017, 24 Seiten)

Artikelnummer: 521

Die Natur braucht keine Jäger: Fakten gegen die Jagd - Warum jagen Jäger wirklich? Die Frage »Warum jagen wir?« beantwortet eine Jagdredakteurin wie folgt: »Einige beschreiben die Jagd als Kick, andere sprechen von großer innerer Zufriedenheit. Die Gefühle bei der Jagd sind ebenso subjektiv wie in der Liebe. Warum genießen wir sie nicht einfach, ohne sie ständig rechtfertigen zu wollen?« Rationale Gründe, mit denen Jäger rechtfertigen, dass die Jagd notwendig sei, sind offenbar nur Ausreden. Jedenfalls schreibt die Jägerin: »Der Tod, der mit dem Beutemachen verbunden ist, ist verpönt. Deswegen suchen die Jäger Begründungen in Begriffen wie Nachhaltigkeit, Hege und Naturschutz.«

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Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe: Wie lange noch?

Im Januar 2026 traf der Schuss eines Jägers einen 23-Jährigen in Nordrhein-Westfalen tödlich. In Niedersachsen verwechselte ein 77-jähriger Hobbyjäger eine Gruppe Spaziergänger mit Wildtieren - eine 58-jährige Frau wurde schwer verletzt. In der Steiermark wurde ein 42-jähriger Hobbyjäger aus Versehen tödlich in den Kopf getroffen - beim Verladen eines erschossenen Wildschweins ins Auto löste sich ein Schuss. Im Dezember 2025 tötete ein Hobbyjäger in der Oberpfalz seinen Nachbarn zwei Stockwerke über sich mit einem gezielten Kopfschuss. Ein anderer Hobbyjäger schoss vom Hochsitz aus Versehen auf einen 20-Jährigen und verletzte ihn so schwer, dass er im Krankenhaus notoperiert werden musste. Im November 2025 tötete ein Hobbyjäger in Reutlingen vier Familienangehörige und sich selbst - mit einer Schusswaffe, die er als Jagdscheininhaber legal besaß. weiterlesen

DVD gibt den Tieren eine Stimme: Der Hase und der Tod – Stumme Bitten

Der Schnee lag kalt und weiß auf freiem Felde.

Ein Hase und seine Frau suchten Futter. Die Pfoten froren. Es war ein mühsamer Weg, und der Wind pfiff über die Fläche. Die Ausbeute war kümmerlich. Man musste erst den Schnee fortkratzen, um etwas Essen zu finden.

Die Pfoten wurden so leicht wund dabei. Man musste sie dazwischen immer wieder ablecken. Auch war die Frau des Hasen leidend. Ein Bein war ihr zerschossen worden. Sie humpelte hilflos und gebrechlich über den Schnee.

»Ach, diese schrecklichen Jagden!« seufzte die Häsin. »Töten ist doch kein Vergnügen! Sogar Wölfe reißen aus Hunger, nicht aus Lust am Töten.«

»Es sind eben keine Wölfe, sondern Menschen«, sagte der Hase.


Manfred Kyber (1880-1933) war ein deutscher Schriftsteller und Tierschützer, der vor allem durch seine besonderen Tiergeschichten bekannt geworden ist. Aus zwei seiner Geschichten hat der Verlag Das Brennglas einen ergreifenden Zeichentrickfilm auf DVD produziert.

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DVD: „Stumme Bitten“ · „Der Hase und der Tod“ als Zeichentrick-Filme

Artikelnummer: 321

»Die Welt ist voll von stummen Bitten, die nicht gehört werden. Es sind Menschen, die sie nicht hören. Es scheint unmöglich, diese stummen Bitten zu zählen. So viele sind es. Aber sie werden alle gezählt. Sie werden gebucht im Buche des Lebens.« (Manfred Kyber) Ein Zeichentrickfilm, der unter die Haut geht, die »stumme Bitten« hörbar macht und den Tieren mit ergreifenden Bildern eine Stimme gibt!

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Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche

»Wenn jemand Fleischspeisen, die Gott den Menschen zum Genuss gegeben hat, für unrein hält und ... auf sie verzichtet ..., der sei mit dem Bannfluch belegt.«

Papst Johannes III., Synode von Braga, 561 n. Chr.


Diesen Bannfluch verkündete Papst Johannes III. im Jahr 561 nach Christus auf der Synode von Braga in Portugal. Ein Bannfluch hatte die »Vogelfreiheit« zur Folge: Der Gebannte verlor als Ausgeschlossener aus der Gesellschaft alle Rechte.


Ganz in diesem Geiste wurden im Jahre 1051 durch die Bischofsversammlung in Goslar »Ketzer«, die ausschließlich von Pflanzennahrung lebten, zum Tode verurteilt, weil sie sich geweigert hatten, Hühner zu töten. Das Töten von Hühnern wurde zum »Test«, um Ketzer zu erkennen!
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DVD-Tipp: Jesus und die Tiere

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Jesus treibt die Tierhändler aus dem Tempel.

Jesus von Nazareth wurde im Stall mitten unter den Tieren geboren. Gab Gott damit den Menschen nicht ein Symbol, dass Sein Sohn nicht in einem Palast, sondern bei Schafen, Rindern, Eseln und Katzen zur Welt kam?

Zu Zeiten des Jesus von Nazareth wurden Lämmer und Tauben im Tempel für die Sünden der Menschen geopfert. Jesus trat gegen diesen blutigen Kult ein. Bekannt ist die Szene, wie Jesus nach seinem Einzug in Jerusalem die Tierhändler aus dem Tempel hinaustrieb und die Tiere freiließ. Und er rief: »Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!« (Markus 11,17)

Über die Tierliebe des Jesus von Nazareth ist in der Bibel kaum etwas zu finden. Doch aus der frühchristlichen Geschichtsschreibung wird deutlich, dass Jesus kein Fleisch gegessen hat und sich für die Tiere einsetzte... weiterlesen

DVD: Jesus und die Tiere

Artikelnummer: 318

Vergleicht man die Bibel mit apokryphen Schriften, dann ist gut zu erkennen, dass die Kernaussagen oft die Gleichen sind, aber die Tierliebe Jesu, gänzlich fehlt. In dieser DVD werden viele Begebenheiten, bei denen Jesus über die Tiere sprach, wiedergegeben.

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

Die Rezepte für das Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«- sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund!

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Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund?

Die gesundheitlichen Auswirkungen von vegetarischer und veganer Ernährung im Kindesalter sind immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass eine vollwertige pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund und bedarfsdeckend ist. Auch die bisher größte Studie dieser Art bestätigt nun: Pflanzliche Ernährung ist für Kinder und Jugendliche sicher und vorteilhaft. weiterlesen

Ernährung ohne Tierleid: Ein gesünderes Leben

Viele Menschen, die sich entscheiden, kein Fleisch mehr zu essen, tun dies aus ethischen Gründen: weil sie nicht möchten, dass Tiere für sie leiden und sterben müssen. Viele gehen den konsequenten Schritt weiter und lassen aus Liebe zu Kühen und Kälbchen Milch und Käse weg, essen aus Mitgefühl zu Hühnern keine Eier und leben rein pflanzlich. Und dann erfahren sie, dass eine vegane Ernährung ohne Tierleid auch die gesündeste ist!

Eigentlich würde uns dies schon der logische Menschenverstand sagen: Wie sollen Nahrungsmittel, die durch Leid und Tod entstehen, für uns gesund sein? In den letzten Jahren und Jahrzehnten sind tausende wissenschaftliche Studien veröffentlicht worden, die nachweisen: Eine Ernährung mit vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ist gesund und versorgt uns auch mit allem, was wir brauchen. Diese Ernährungsweise beugt überdies zahlreichen Krankheiten vor, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Krebs, Diabetes und Adipositas bis zu Demenz - und schützt damit vor vorzeitigem Tod. weiterlesen

Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis

Wir fangen gerade erst an, zu begreifen, dass das Gehirn von Tieren ähnlich komplex ist wie unser eigenes. Die Warnrufe von Präriehunden etwa sind nicht nur hektische Pfeiftöne, sie übermitteln damit differenzierte Nachrichten. Gorillas nutzen Zeichensprache, um vergangene Ereignisse zu schildern - wissen sie also, was heute, gestern und morgen ist? Nicht nur Primaten oder Elefanten, selbst kleinste Ameisen, denen man einen Farbtupfer auf dem Kopf angebracht hat, wollen diesen loswerden, sobald sie in einen Spiegel blicken - ein Beweis für ihr Ich-Bewusstsein, das Menschen erst ab dem zweiten Lebensjahr entwickeln. In ihrem Buch »Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis präsentiert Marianne Taylor 60 Tierarten, ihre bemerkenswerten kognitiven Fähigkeiten, ihre Gefühle und ihre ausgefeilte Kommunikation. weiter

Bayerischer Tierärztetag: Tierqual bei Milchkühen

Razzia auf Skandalhof in Bad Grönenbach. Pressemitteilung SOKO Tierschutz Kopie

Kühe, die nicht mehr laufen können, werden mit Treckern weggeschleift, Mitarbeiter treten ein liegendes Kalb:

Die aktuelle Undercover-Recherche von SOKO Tierschutz in Bayerns größtem Milchviehhof in Bad Grönenbach zeigt erneut massive Verstöße gegen den Tierschutz. · Bild: SOKO Tierschutz

Von Annemarie Botzki, Recherche und Kampagnen bei der Verbraucherschutzorganisation foodwatch e.V.

»Alle haben die Nase voll« - das ist der Satz, der mir vom bayerischen Tierärztetag in Kulmbach besonders im Ohr hängen bleibt. sitze mit 150 amtlichen und Amtstierärzt:innen in einem Konferenzraum. Normalerweise sind sie in detaillierte, fachliche Diskussionen vertieft. Aber diesmal ist die Stimmung anders. Angespannt. Frustriert. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Gestatten. Biber. Eine außergewöhnliche Freundschaft mit einer wildlebenden Biberfamilie

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Christian Kuschenreiter Aug’ in Aug’ mit einem Biber. Das freilebende Tier hat Vertrauen wie zu einem Familienmitglied.

Schwarze Knopfaugen, beeindruckende Schneidezähne, großer Paddelschwanz, Stupsnase und dichter Pelz: Biber sind entzückende Tiere, und obendrein schlau, empathisch, kommunikativ, verspielt - und eigentlich sehr scheu. Als Bettina und Christian Kutschenreiter im Jahr 2003 beim Fotografieren an einem Fluss in Oberbayern auf eine Biberfamilie treffen, ist das der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft, die bis heute anhält. Die Biber lassen die beiden Tierfreunde nach und nach an ihrem Leben teilhaben und suchen schließlich sogar bewusst ihre Nähe. Jetzt haben die beiden ein Buch über ihre Erlebnisse mit den Bibern geschrieben - mit vielen wunderschönen und sicher einzigartigen Fotos. weiter

Die Intelligenz der Hunde

Die internationale Forschung hat sich in den letzten Jahren zunehmend mit der Intelligenz von Hunden beschäftigt und dabei so manches bestätigt, was Hundefreundinnen und Hundefreunde längst wussten: Hunde denken viel komplexer als gedacht. Aber: Was genau ist Hundeintelligenz? Wie misst man sie? Haben wir dazu überhaupt die richtigen Werkzeuge und Vergleichsmaßstäbe? Sind »Menschenschläue« und »Hundeschläue« überhaupt vergleichbar? Und in welchen Bereichen haben Hunde andere oder viel mehr geistige Kompetenzen als wir? weiter

Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter