VEGAN GLADIATORS

Muskelmann Ralf Moeller, der ehemalige Mister Universum, Star aus dem Film »Gladiator« und anderen Kino-Produktionen, isst kein Fleisch, keinen Käse und keine Milchprodukte mehr: Seit rund vier Jahren lebt der 1,97 Meter große Hollywoodstar vegan - aus Liebe zu den Tieren, für den Klima- und Umweltschutz und für die eigene Gesundheit. Seither fühlt er sich »20 Jahre jünger«. Der Bodybuilder, der mit seinen 64 Jahren noch immer jeden Morgen zusammen mit Arnold Schwarzenegger in L.A.trainiert (wenn er nicht seine Mutter in Recklinghausen besucht oder in Deutschland zu Auftritten unterwegs ist), sagt heute: »0 Prozent der körperlichen Fitness basieren auf der richtigen Ernährung.«

Inspiration findet Mr. Universum bei Vegan-Koch Timo Franke: »Es muss halt auch schmecken und Timos vegane Rezepte sind einfach der Hammer!« Nun haben die beiden ihre gemeinsamen Interessen verbunden und ein Kochbuch veröffentlicht: In »VEGAN GLADIATORS« berichtet Fitness-Fan Ralf Moeller in humorvollen und unterhaltsamen Texten von seinen Beweggründen und verbindet sie mit Ernährungstipps auf Pflanzenbasis zu einem undogmatischen Plädoyer für vegane Ernährung. Vegan-Koch Timo Franke liefert dazu absolut leckere, machbare & gesunde Rezepte. Timos Motto: »Ich bin vegan, weil ich für das Leben bin. Für die Tiere, für die Menschen, für den Planeten.« Und das, sagt Ralf Moeller, könne er voll und ganz unterschreiben.

Muskelmann Ralf Moeller und Vegan-Koch Timo Franke

Muskelmann Ralf Moeller und Vegan-Koch Timo Franke

- zwei vegane Gladiatoren: »Man sieht es uns vielleicht nicht auf einen Blick an und es mögen uns 28 Jahre und ein paar Zentimeter trennen, aber insgeheim sind wir Zwillinge.« · Bild: Justyna Schwertner. Aus: VEGAN GLADIATORS. Becker Joest Volk Verlag, 2022

»Was tun wir Menschen den Tieren an?«

Vor über vier Jahren wurde Ralf Moeller durch seinen Freund und Trainingspartner Franco Carlotto, sechsfacher »Mr. World Fitness« und ein gefragter Personal Coach, der ganz in seiner Nachbarschaft in Los Angeles lebt, auf die vegane Spur gebracht. »Aber gewissermaßen auf die harte Tour«, so Ralf Moeller. Denn Franco Carlotto schickte ihm regelmäßig Bilder und Filme vom Leid der Tiere in der Massentierhaltung aufs Smartphone. »Mein Blick auf tierische Nahrungsmittel und auf Ernährung generell sollte sich dadurch grundlegend ändern«, erinnert sich der ehemalige Bodybuilding-Weltmeister. Denn er begann, sich grundsätzliche Fragen zu stellen: »Was tun wir Menschen den Tieren an? Ist Tierisches für den Menschen überhaupt ein notwendiges Lebensmittel? Und wie könnte darüber hinaus etwas Lebendes, das so dramatisch schlecht behandelt und krankgezüchtet wird, für uns Menschen ein gesundes Lebensmittel sein?«


Mit seinem Buch »VEGAN GLADIATORS« versucht es Ralf Möller aber nicht »auf die harte Tour«. Stattdessen will er mit seinen rundherum positiven Erfahrungen motivieren, es mal mit veganer Ernährung zu versuchen.


»Ich habe mich langsam herangetastet«, erzählt er. »Das Tolle ist: Man merkt schon nach wenigen Wochen einen Unterschied. Zum Beispiel wurde mein Cholesterinhaushalt besser.« Statt massenweise tierisches Eiweiß kommen bei dem Fitness-Fan frisches Obst und Gemüse, knackige Salate, Hülsenfrüchte wie Linsen, Erbsen, Bohnen und Soja, würziger Tofu, vollwertiges Getreide, Nüsse und Samen mit ihrem hohem Anteil guter Fette auf den Tisch - garniert mit Sprossen und Kräutern und einer guten Prise Positivität.

Ein Leben ohne Fleisch und Milchprodukte

Ein Leben ohne Fleisch und Milchprodukte

war für den Bodybuilder und ehemaligen »Mr. Universum« nicht vorstellbar. Doch seit rund vier Jahren setzt Ralf Moeller auf Pflanzenkraft: »Abgesehen vom Leid der Tiere, ist sich vegan zu ernähren das Beste für die Gesundheit«, sagt der Hollywood-Star, der in Ridley Scotts legendärem Film »Gladiator« den Gladiator Hagen spielte sowie diverse Muskelprotze wie »Conan, der Abenteurer« und »The Scorpion King« darstellte. »Das bedeutet: Finger weg von Fleisch, Eiern und Milchprodukten.«Bild: Manfred Baumann für PETA

»Warum soll ich mich für Schwein entscheiden, wenn eine kleine Erbse ein riesiger Proteinlieferant sein kann?«


Und woher bekommt Ralf Moeller die Proteine zum Aufbau von Muskeln? »Die Frage nach dem Protein ist in der Tat eine, die ich mir als Sportler anfangs selbst gestellt habe, als ich beschloss, meinen Fleischkonsum zu reduzieren«, berichtet Mr. Universum. »Heute ist mir klar: Warum soll ich mich für Schwein entscheiden, wenn eine kleine Erbse ein riesiger Proteinlieferant sein kann?« Denn: »Sämtliche Proteine, die essenziellen Aminosäuren, sind in Pflanzen und pflanzlichen Produkten verfügbar, unter anderem in Hülsenfrüchten wie Erbsen und Linsen, die gleichzeitig viele Ballaststoffe enthalten, in Nüssen, Tofu, Seitan und Vollkorngetreide. Regelmäßig richtig kombiniert, können diese Proteinlieferanten den Tagesbedarf ganz ohne tierisches Zutun decken.«


Er brauche keine Zusatzstoffe zu nehmen, seine Muskeln bekommen alles, was sie brauchen, so Ralf Moeller im Gespräch mit FREIHEIT FÜR TIERE. »Ich habe nach wie vor meinen 47er/48er Oberarm, bin aber schlanker in den Hüften geworden.« Durch den hohen Konsum von Fleisch und Molkereiprodukten wie Milch und Käse würde der Körper regelrecht übersäuern, erklärt er. Das belaste die Nieren und könne im Dauerzustand sogar zu Muskelverlust führen. »Man muss natürlich auch bei der veganen Ernährung aufpassen, dass sie vollwertig ist, es gibt auch vegane Produkte mit viel zu viel Zucker und so weiter. Neben der Ernährung ist natürlich auch Training angesagt. Ich sag immer: Ihr müsst in euren Körper investieren, wie in eure Rente!«


»Ihr müsst in euren Körper investieren, wie in eure Rente!«

»Ich war ja immer fit und im Training, dennoch stelle ich fest: Mit über 60 Jahren fühle ich mich heute fitter als in meinen 40ern. Und nach inzwischen gut vier Jahren veganer Praxis weiß ich, dass ich gesundheitlich von der pflanzenbasierten Kost profitiere«, schreibt Ralf Moeller in »VEGAN GLADIATORS«. Die ersten positiven Auswirkungen nach der Ernährungsumstellung seien bereits nach kurzer Zeit messbar gewesen, denn schon nach wenigen Wochen hatten sich seine Blutfett- beziehungsweise Cholesterinwerte und auch seine Kraftwerte beim Training verbessert. Und eine ganze Reihe weiterer erfreulicher Begleiterscheinungen sei eingetreten: »So ergab ein Test, dass mein biologisches Alter dem eines 39-Jährigen entspricht, mit 60! Auch mein Gewicht ging etwas runter, auf 115 Kilogramm, und mein Körper ist heute insgesamt definierter.«


»Du bist, was du isst«

»Du bist, was du isst.« Dieser Satz ist dem Fitness- und Gesundheits-Fan inzwischen sehr wichtig. Denn der »bodenlose Umgang« mit so genannten Nutztieren, die Massentierhaltung, der Einsatz von Chemikalien, die Vermüllung der Weltmeere mit Plastik: All das gelange in irgendeiner Form wieder auf unsere Teller. »Wer sich einmal darüber bewusst geworden ist, hat eigentlich keine andere Wahl, als seine Ernährungsweise langfristig zu verändern und tierische Nahrungsmittel zumindest einzuschränken«, schreibt Ralf Moeller in »VEGAN GLADIATORS«.

Bodybuilder-Ikone Ralf Möller

Bodybuilder-Ikone Ralf Möller

Bild: mercedes

»Als Veganer in prominenter Gesellschaft«

Nachdem sein Freund und Trainingspartner Franco Carlotto ihn weiterhin mit unverlangten Informationen über Massentierhaltung versorgte und für die vegane Ernährung warb, schaute sich Ralf Moeller intensiver um, wer sich eigentlich sonst auf diese Weise ernährt. Schnell stellte er fest, in welch prominenter Gesellschaft man sich inzwischen als bekennender Liebhaber der veganen Küche befindet. So weiß er, dass sich James Cameron, dreifacher Oscar-Preisträger und Regisseur der Avatar-Filme, schon seit 2012 vegan ernährt, genau wie seine Ehefrau, die Schauspielerin Suzy Amis. »Einer der berühmtesten Verfechter veganer Kost ist wohl der Schauspieler Joaquin Phoenix, mit dem ich im Film Gladiator spielte«, erzählt Ralf Moeller. Sehr viele weitere Schauspielerinnen und Schauspieler sind Veganer, aber auch jede Menge Sportler und Musiker: »Ich entdecke mehr Menschen, als ich vermutet hätte. Rockmusiker und Fotograf Bryan Adams wurde mit 28 Jahren Veganer, Singer-Songwriterin Billie Eilish spricht sich lautstark dafür aus. Patrik Baboumian ist stärkster Mann Deutschlands und isst zu 100 Prozent vegan, Schauspieler, Filmemacher und Stuntman Jackie Chan, Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton, Tennisass Novak Djokovic, Top leichtathlet Carl Lewis, die Schauspielerin Anke Engelke, der Schauspieler Benedict Cumberbatch, die Tennisspielerinnen und Schwestern Venus und Serena Williams ernähren sich zeitweise vegan, ebenso der Musiker Lenny Kravitz ... Die Liste derer, die sich ganz oder überwiegend vegan ernähren, wird immer länger.« Und auch Ralf Moellers guter Freund Arnold Schwarzenegger macht sich für die vegane Ernährung stark.

Die Gründe mögen individuell sein, die Auswirkungen seien dagegen bei allen gleich: »Wer sich vegan ernährt, entscheidet sich aktiv gegen Tierleid, unterstützt Umwelt- und Klimaschutz und tut, richtig umgesetzt, etwas für seine Gesundheit.«

Aktiver Einsatz gegen Tierleid, für Klima- und Umweltschutz und für die eigene Gesundheit

Dass Ralf Moeller das vegane Essen so gut schmeckt, ist auch der Verdienst von Vegan-Koch Timo Franke, der bei einigen der feinsten Adressen gelernt hat: Er durchlief Sterne-Restaurants wie das 5-Sterne-Superior-Hotel »Traube Tonbach« im Schwarzwald und das legendäre »Adlon« in Berlin. Seit 2012 lebt der Koch vegan.

Und das kam so: Timo arbeitete wie ein Verrückter. »Ich frönte während meiner Zeit im Adlon einem äußerst ungesunden Lebensstil - und nahm sehr schnell zu. Kein Wunder: Zu diesem Zeitpunkt war für mich alles unter einem 400-Gramm Carpaccio keine richtige Portion Fleisch. Und das, obwohl ich schon als Kind irgendwie ahnte, dass es nicht richtig sein konnte, Tiere zu streicheln und sie trotzdem zu essen.«

Als er ein Gewicht von 160 Kilo erreicht hatte, versagte sein Herz-Kreislauf-System. Timo war gerade Mitte zwanzig. Er verstand, dass er dringend sein Leben ändern musste. »Meine wichtigste Motivation war jetzt die eigene Gesundheit, aber auch meine große Tierliebe hat mich angetrieben und ich habe beschlossen, mich fortan vegan zu ernähren, vegan zu kochen und zu leben. Ich wollte zeigen, dass eine Küche ohne tierische Lebensmittel keinesfalls bedeutet, auf deftige und anspruchsvolle Gerichte verzichten zu müssen.«

In ihrem gemeinsamen Buch »VEGAN GLADIATORS« stellen der Vegan-Koch aus dem Schwarzwald und Mr. Universe eine gesunde Fitness-Küche vor, die sich geschmacklich auf Sterne-Niveau bewegt. Die Rezepte sind unglaublich kreativ und doch allesamt alltagstauglich, natürlich gesund und immer absolut köstlich!

Nach dem Workout am Morgen genießt Ralf Moeller

Nach dem Workout am Morgen genießt Ralf Moeller

ein kraftspendendes »Oatmeal«, zum Beispiel eine Frühstückspizza aus Haferflocken und Beeren oder einen Protein-Kaiserschmarrn. · Bild: Hubertus Schüler. Aus: VEGAN GLADIATORS. Becker Joest Volk Verlag, 2022

Am Abend darf es gern ein gesunder Burger sein:

Am Abend darf es gern ein gesunder Burger sein:

Statt Brötchen werden zwei Portobello-Pilze mit Tomaten, Zwiebeln, Feldsalat, Senfcreme und hausgemachtem Patty aus Roten Linsen gefüllt. · Bild: Hubertus Schüler. Aus: VEGAN GLADIATORS. Becker Joest Volk Verlag, 2022

»Good Morning«: Frische-Power für den Tag

»Ich sage immer: Ein guter Tag beginnt mit einem Work-out«, erklärt Ralf Moeller. »Ich trainiere einfach gern. Und frühstücke mindestens genauso gern. Für meinen Geschmack darf man sich das Frühstück ruhig verdienen.« Sein Favorit: Oatmeal. Oder wie er sagt: »Getunte Haferflocken«. »Start your day like a gladiator! Mit Hafer, Beeren, Leinsamen, Nüssen - ein Genuss.«

In »VEGAN GLADIATRORS« stellen Ralf Moeller und Timo Franke ihre Frühstücksideen vor: Von Ralfs Oatmeal mit Haferflocken und Beeren oder Kurkuma-Porridge mit Apfel über Frühstücks-Tortilla, Protein-Pancakes und dem besten Bananenbrot der Welt bis zu Detox-Smoothies und selbstgemachten Protein-Skakes findet jede und jeder das passende Frühstücks-Rezept. Und Ralf Moeller schwört: »Wenn ihr nicht wüsstet, dass es vegan ist: Ihr würdet es gar nicht merken.«

»Mittach«: Get your Protein!

»Unser Ziel für euch angehende vegane Gladiatoren war es, eine Vielfalt anzubieten«, so Ralf Moeller. »Manche von Timos Gerichten eignen sich als Sonntagsessen, andere kann man schnell und frisch zubereiten, fast alle lassen sich vorbereiten und einpacken. Aber eines haben alle gemeinsam: Sie sind absolut vegan und absolut lecker!«

Hier einige Highlights: Linsensalat mit Kichererbsen-Pfannkuchen, gebratener Brokkoli mit Tofu und Champignons, Linsen-Dal mit Quinoa, Maccadamica-Zucchini-Lasagne, weiße Bohnen-Salat mit Süßkartoffeldressing und Hirse.

To Go: Snacks und kleine Gerichte

Er war schon immer ein großer Freund von dem Mix aus kalten und warmen Snackereien bei einem Brunch, erzählt Ralf Moeller. Genauso wie von Kleinigkeiten, die sich gut mitnehmen lassen. Zum Beispiel an den Strand. »Ich würde sagen, ich bin nicht eitler als andere Männer (Anmerkung von Timo: »Das ist gelogen«), aber ich würde jetzt nicht auf die Idee kommen und mir als Snack eine Mahlzeit mitnehmen, nach der mein Bauch aussieht, als hätte ich einen Luftballon verschluckt « so der Fitness-Fan. »Genauso wenig ratsam ist es, seinen Snack im Gehen zu essen. 'To go' bedeutet nämlich nicht, dass man ihn beim Gehen einnehmen soll, sondern dass man ihn mitnehmen und dort auspacken und essen soll, wo man ihn entspannt genießen kann.«

Wie wäre es beispielsweise mit einem Mexican Bowl ( Eine Schüssel, alles drin : Süßkartoffeln, Bohnen, Tomaten, Avocado ), einem Gurken-Kartoffel-Salat oder einem »No Tuna-Sandwich« California Style ?

»Sweet Dreams«

»Im süßesten aller Kapitel wollen Timo und ich euch erklären, wie man lecker und vegan sein Leben versüßen kann«, schreibt Ralf Moeller. Zum Beispiel mit einem Tassen-Brownie mit Zucchini und Walnüssen. Oder Crêpes mit Orangen-Pfirsich-Salat. Absolut köstlich: New-York-Cheesecake mit Erdbeer-Minz-Salat. Oder wettkampftauglich: Protein-Kaiserschmarrn.

»Entdeckt das vegane Universum und vergesst eure Vorurteile!«

»VEGAN GLADIATORS« ist mehr als ein Kochbuch. Die Mission: »Entdeckt das vegane Universum und vergesst eure Vorurteile!« Der 50-seitige Textteil von Ralf Moeller informiert und motiviert und auf unterhaltsame Weise zu einem tierfreundlichen und gesunden Lebensstil. Und die über 70 kreativen Rezepte von Timo Franke mit wunderschönen großformatigen Fotos machen Lust, sofort mit dem Kochen und Schlemmen zu beginnen!

Das Buch

Ralf Moeller, Timo Franke: Vegan Gladiators
So krass gut schmeckt vegan Lieblingsrezepte für jeden Tag
Hardcover, 192 Seiten
Mit Rezeptfotos von Hubertus Schüler
Becker Joest Volk Verlag, 2022 ISBN 978-3-95453-283-4
Preis: 28,00 € (D) 28,80 € (A)

Die Autoren

Muskelmann Ralf Moeller und Vegan-Koch Timo Franke

Ralf Moeller ist Schauspieler und weltweit vor allem durch seine Rolle im 2000 erschienenen Hollywoodfilm "Gladiator" bekannt. Seine Filmkarriere begann 1988 im Kult-Tatort "Schimanski" an der Seite des legendären Götz George. Moeller spielte an den prominenten Seiten von Jean-Claude Van Damme, Dolph Lundgren, Dwayne "The Rock" Johnson, Angelina Jolie und Johnny Depp u.a. in Blockbustern wie "Universal Soldier" "The Scorpions King" und "The Tourist", sowie Hauptrollen in "The Viking Sagas" und "Conan, der Abenteurer". Jüngst steht er für die Actionkomödie "Kung Fury 2" mit Arnold Schwarzenegger und Michael Fassbender vor der Kamera. Bereits als 17-Jähriger hatte der gebürtige Recklinghausener, der in Los Angeles eine zweite Heimat gefunden hat, die erfolgreichste deutsche Bodybuilderkarriere aller Zeiten begonnen. Er wurde Deutscher Meister (1984), Mr. Universum (1986) und ist nicht nur wegen seiner Körpergröße einer der größten Bodybuilding-Champions. Neben der Schauspielerei und den Brettern, die die Welt bedeuten, macht er sich immer wieder für verschiedene soziale Projekte stark, wie etwa für die Initiative "Starke Typen" zugunsten Kinder und Jugendlicher. Moeller ist ein Verfechter für mehr Sport, Nachhaltigkeit und eine gesunde, vegane Ernährung. Zusammen mit Timo Franke wagt er sich an sein erstes veganes Kochbuch. Denn: Ein Leben ohne Fleisch und Tierprodukte ist möglich und sinnvoll.

In seiner Kochlaufbahn hat Timo Franke bereits Sternehäuser wie die Traube Tonbach in Baiersbronn, das Adlon in Berlin sowie weitere Highclass Hotels deutschlandweit durchlaufen. Bis März 2020 war er Küchenchef im Naturhotel Lechlife in Tirol. Neben unzähligen Kochshows, Kochkursen und Schulungen, bietet Timo heute Gourmet-Coachings für Hotels und Restaurants, Kantinen oder Mensen in Universitäten an. Zusätzlich ist er Produktentwickler im veganen Lebensmittelsegment, Lidl-Testimonial und kreiert Food-Content für viele namhafte Firmen. Seit Sommer 2020 führt er gemeinsam mit seiner Geschäftspartnerin Lili Weber die Berliner Agentur vegan.united. Neben einem Foodtrailer, der mittlerweile deutschlandweit auf sämtlichen veganen Events und Messen unterwegs ist, planen Timo und Lili nun die Eröffnung ihres ersten gemeinsamen Cafés im Frühjahr 2023 in Berlin Schöneberg.

FREIHEIT FÜR TIERE 3/2026

Freiheit für Tiere 3/2026

Artikelnummer: 3-2026

Tiernachrichten: Verletzter Kormoran klopft an Notaufnahme in Bremen • Amsterdam verbietet Werbung für Fleisch • Plakate in Londoner U-Bahnen: Gaskammern für Schweine nicht »human« • Niedersachsen: Klage wegen CO2-Betäubung von Schweinen • Größter Legehennen-Schlachthof Bayerns: Mehrere Mitarbeiter wegen Tierquälerei verurteilt • Neues Tierschutzrecht in Italien: Tiere sind keine »Sachen« - Härtere Strafen für Tierquälerei • Verstoß gegen das Schweizer Tierschutzgesetz: Größte Lachsfabrik in der Schweiz geplant • Studie: EU gibt 23% des Gesamthaushalts als Subventionen für Fleisch und Milch aus • Rheinland-Pfalz: Grundstück in Winzeln ab sofort jagdfrei • Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere • Kulturlandschaft: Die Logik hinter dem Artenverlust - Mit Herz und Augen in der Natur unterwegs • Symbiosen: Pflanzen und Tiere im Garten • Nachhaltigkeit: Vegane Ernährung im Sport • TAMU: Das vegane Afrika-Kochbuch

6,50 € ()

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Liefertermin unbekannt

FREIHEIT FÜR TIERE 2/2026

Freiheit für Tiere 2/2026

Artikelnummer: 2-2026

Tiernachrichten: Schutzgebiet für ehemalige Show-Delfine in Süditalien entsteht • Verhaltenforschung: Werkzeuggebrauch bei Kühen - wie Primaten • Hobbyjagd: Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe • Stoppt die Jagd auf Vögel! • Tierportrait: Deutschlands Wilde Wölfe • Mit Tieren leben: ERST das Buch, dann der HUND: Ratgeber VOR dem Hundekauf • 101 Empfehlungen von internationalen Wissenschaftlern: Vegane Ernährung als Schlüssel gegen zunehmende Gesundheitskrisen • Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund? • Ernährung ohne Tierleid: Tipps für ein langes, gesundes und tierfreundliches Leben • Forschungstrend »Longevity«: Mit Pflanzenkraft gesunde Lebensjahre gewinnen - mit Rezepten • Lifestyle: »VEGAN & Delicious« von Bianca Zapatka - Tierfreundliche Rezepte

6,50 € ()

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

FREHEIT FÜR TIERE 1/2026

Freiheit für Tiere 1/2026

Artikelnummer: 1/2026

Tierschutz aktiv: Delfinarien: Schluss mit Delfinen in Gefangenschaft! • Historisches Urteil in Spanien: Massive Umweltverschmutzung durch Massentierhaltungverstößt gegen Menschenrechte • Bayerns größter Milchviehbetrieb: Tierhaltungsverbot wegen schwerer Tierquälerei • Gesetz ab 2026 in Österreich: Heimtierhaltung mit Sachkundenachweis • Neues Gesetz zur Heimtierhaltung: Interview Prof. Rudolf Winkelmayer, Veterinär und Tierethiker • Ethik und Religion: Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche • Tierportrait: »Hase und ich« - Ergreifende Rettung und Aufzucht eines Feldhasenbabys • Studie: Schon eine Scheibe Wurst am Tag erhöht das Risiko für chronische Krankheiten • Studie: Pflanzliche Ernährung reduziert Krebsrisiko deutlich • Italienische Küche vegan: Kochen alla Nonna • Rezept: Cavatelli agli spinaci • Rezept: Pasta al forno • Rezept: Tiramisu • DVD-Tipp: »Gottes Gäste« - Jetzt drei Tiergemärchen von Manfred Kyber auf DVD

6,50 € ()

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

Neuauflage: FREIHEIT FÜR TIERE - Fakten gegen die Jagd

FREIHEIT FÜR TIERE: Fakten gegen die Jagd (völlig überarbeitete und auf 60 S. erweiterte Neuauflage)

Artikelnummer: 522

Fakten und Argumente gegen das blutige Hobby der Waidmänner und Waidfrauen: Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, wenn sie von Hobbyjägern angepöbelt oder sogar bedroht werden. Immer mehr Menschen protestieren gegen die Ballerei in Naherholungsgebieten. Und Berichte, dass Jäger aus Versehen Liebespaare im Maisfeld oder Ponys auf der Weide erschießen, können einem draußen in der Natur durchaus Angst machen. Warum Jäger Jagd auf Hasen machen, obwohl sie auf der »Roten Liste« bedrohter Arten stehen, kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. Zudem haben 99,6 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere tot zu schießen. Da stellt sich die Frage: Warum jagen Jäger wirklich?

6,50 € ()

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere

Buchvorstellung von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Tiere folgen nur ihren Instinkten und können höchstens ein paar angelernte Arbeitsschritte ausführen? Weit gefehlt! Sie können so viel mehr, als wir geahnt haben! Von Bergpapageien, die verschlossene Rucksäcke und Taschen öffnen, bis zu Kakadus, die mehrstufige Werkzeuge herstellen: Die Kognitionsbiologin Prof. Dr. Alice Auersperg nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise über die erstaunliche Kreativität, den verblüffenden Einfallsreichtum und Erfindergeist von Tieren - und sie zeigt, wie nah uns Tiere wirklich sind! weiter

Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust. Mit Herz und Augen in der Natur unterwegs

In seinem Buch »Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust« berichtet Guido Meyer, wie er erst als Spaziergänger und Mountainbiker, dann als Hundeführer und Fotograf immer tiefer in die Natur eintauchte und wildlebende Tiere wie Hirsche und Wölfe ganz nah erlebte. Und wie er dabei auf der anderen Seite immer öfter in Konfrontationen mit Jägern und sogar ernsthafte Bedrohungssituationen geriet, die ihn dazu brachten, intensiv über Jagd und Jäger zu recherchieren, über die dramatische Bedrohung der Arten und die Zerstörung von Lebensräumen, aber auch über das Ökosystem Wald, die wunderbare Kraft der Natur und die Symbiose von Natur und Tieren, an der auch wir Menschen teil haben können. Illustriert wird das Buch durch fantastische Fotografien, mit denen Guido Meyer seit Jahren auf seiner Plattform naturdigital.online begeistert. weiterlesen

Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe: Wie lange noch?

Im Februar 2026 hat ein 52-jähriger Hobbyjäger im Landkreis Bamberg seine 49-jährige Frau, seinen 14-jährigen Sohn, die 6-jährige Tochter und sich selbst erschossen.
Im Januar 2026 traf der Schuss eines Jägers einen 23-Jährigen in Nordrhein-Westfalen tödlich. In Niedersachsen verwechselte ein 77-jähriger Hobbyjäger eine Gruppe Spaziergänger mit Wildtieren - eine 58-jährige Frau wurde schwer verletzt. In der Steiermark wurde ein 42-jähriger Hobbyjäger aus Versehen tödlich in den Kopf getroffen - beim Verladen eines erschossenen Wildschweins ins Auto löste sich ein Schuss.
Im Dezember 2025
tötete ein Hobbyjäger in der Oberpfalz seinen Nachbarn zwei Stockwerke über sich mit einem gezielten Kopfschuss. Ein anderer Hobbyjäger schoss vom Hochsitz aus Versehen auf einen 20-Jährigen und verletzte ihn so schwer, dass er im Krankenhaus notoperiert werden musste.
Im November 2025
erschoss ein Hobbyjäger in Reutlingen vier Familienangehörige und sich selbst - mit einer Schusswaffe, die er als Jagdscheininhaber legal besaß. Spaziergänger wurden von Jagdmunition getroffen, das Projektil eines Jägers durchschlug die Jalousie der Küchentür eines Hauses und ein Jagdschein­inhaber aus Crailsheim kündigte an, die »größtmögliche Anzahl an Ausländern« umbringen zu wollen. weiterlesen

Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche

»Wenn jemand Fleischspeisen, die Gott den Menschen zum Genuss gegeben hat, für unrein hält und ... auf sie verzichtet ..., der sei mit dem Bannfluch belegt.«

Papst Johannes III., Synode von Braga, 561 n. Chr.


Diesen Bannfluch verkündete Papst Johannes III. im Jahr 561 nach Christus auf der Synode von Braga in Portugal. Ein Bannfluch hatte die »Vogelfreiheit« zur Folge: Der Gebannte verlor als Ausgeschlossener aus der Gesellschaft alle Rechte.


Ganz in diesem Geiste wurden im Jahre 1051 durch die Bischofsversammlung in Goslar »Ketzer«, die ausschließlich von Pflanzennahrung lebten, zum Tode verurteilt, weil sie sich geweigert hatten, Hühner zu töten. Das Töten von Hühnern wurde zum »Test«, um Ketzer zu erkennen!
weiter

DVD-Tipp: Jesus und die Tiere

jesus-tempelreinigung Ausschnitt

Jesus treibt die Tierhändler aus dem Tempel.

Jesus von Nazareth wurde im Stall mitten unter den Tieren geboren. Gab Gott damit den Menschen nicht ein Symbol, dass Sein Sohn nicht in einem Palast, sondern bei Schafen, Rindern, Eseln und Katzen zur Welt kam?

Zu Zeiten des Jesus von Nazareth wurden Lämmer und Tauben im Tempel für die Sünden der Menschen geopfert. Jesus trat gegen diesen blutigen Kult ein. Bekannt ist die Szene, wie Jesus nach seinem Einzug in Jerusalem die Tierhändler aus dem Tempel hinaustrieb und die Tiere freiließ. Und er rief: »Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!« (Markus 11,17)

Über die Tierliebe des Jesus von Nazareth ist in der Bibel kaum etwas zu finden. Doch aus der frühchristlichen Geschichtsschreibung wird deutlich, dass Jesus kein Fleisch gegessen hat und sich für die Tiere einsetzte... weiterlesen

DVD: Jesus und die Tiere

Artikelnummer: 318

Vergleicht man die Bibel mit apokryphen Schriften, dann ist gut zu erkennen, dass die Kernaussagen oft die Gleichen sind, aber die Tierliebe Jesu, gänzlich fehlt. In dieser DVD werden viele Begebenheiten, bei denen Jesus über die Tiere sprach, wiedergegeben.

9,90 € ()

   Inkl. 19 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

Die Rezepte für das Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«- sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund!

16,90 € ()

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund?

Die gesundheitlichen Auswirkungen von vegetarischer und veganer Ernährung im Kindesalter sind immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass eine vollwertige pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund und bedarfsdeckend ist. Auch die bisher größte Studie dieser Art bestätigt nun: Pflanzliche Ernährung ist für Kinder und Jugendliche sicher und vorteilhaft. weiterlesen

Ernährung ohne Tierleid: Ein gesünderes Leben

Viele Menschen, die sich entscheiden, kein Fleisch mehr zu essen, tun dies aus ethischen Gründen: weil sie nicht möchten, dass Tiere für sie leiden und sterben müssen. Viele gehen den konsequenten Schritt weiter und lassen aus Liebe zu Kühen und Kälbchen Milch und Käse weg, essen aus Mitgefühl zu Hühnern keine Eier und leben rein pflanzlich. Und dann erfahren sie, dass eine vegane Ernährung ohne Tierleid auch die gesündeste ist!

Eigentlich würde uns dies schon der logische Menschenverstand sagen: Wie sollen Nahrungsmittel, die durch Leid und Tod entstehen, für uns gesund sein? In den letzten Jahren und Jahrzehnten sind tausende wissenschaftliche Studien veröffentlicht worden, die nachweisen: Eine Ernährung mit vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ist gesund und versorgt uns auch mit allem, was wir brauchen. Diese Ernährungsweise beugt überdies zahlreichen Krankheiten vor, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Krebs, Diabetes und Adipositas bis zu Demenz - und schützt damit vor vorzeitigem Tod. weiterlesen

Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis

Wir fangen gerade erst an, zu begreifen, dass das Gehirn von Tieren ähnlich komplex ist wie unser eigenes. Die Warnrufe von Präriehunden etwa sind nicht nur hektische Pfeiftöne, sie übermitteln damit differenzierte Nachrichten. Gorillas nutzen Zeichensprache, um vergangene Ereignisse zu schildern - wissen sie also, was heute, gestern und morgen ist? Nicht nur Primaten oder Elefanten, selbst kleinste Ameisen, denen man einen Farbtupfer auf dem Kopf angebracht hat, wollen diesen loswerden, sobald sie in einen Spiegel blicken - ein Beweis für ihr Ich-Bewusstsein, das Menschen erst ab dem zweiten Lebensjahr entwickeln. In ihrem Buch »Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis präsentiert Marianne Taylor 60 Tierarten, ihre bemerkenswerten kognitiven Fähigkeiten, ihre Gefühle und ihre ausgefeilte Kommunikation. weiter

Bayerischer Tierärztetag: Tierqual bei Milchkühen

Razzia auf Skandalhof in Bad Grönenbach. Pressemitteilung SOKO Tierschutz Kopie

Kühe, die nicht mehr laufen können, werden mit Treckern weggeschleift, Mitarbeiter treten ein liegendes Kalb:

Die aktuelle Undercover-Recherche von SOKO Tierschutz in Bayerns größtem Milchviehhof in Bad Grönenbach zeigt erneut massive Verstöße gegen den Tierschutz. · Bild: SOKO Tierschutz

Von Annemarie Botzki, Recherche und Kampagnen bei der Verbraucherschutzorganisation foodwatch e.V.

»Alle haben die Nase voll« - das ist der Satz, der mir vom bayerischen Tierärztetag in Kulmbach besonders im Ohr hängen bleibt. sitze mit 150 amtlichen und Amtstierärzt:innen in einem Konferenzraum. Normalerweise sind sie in detaillierte, fachliche Diskussionen vertieft. Aber diesmal ist die Stimmung anders. Angespannt. Frustriert. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Gestatten. Biber. Eine außergewöhnliche Freundschaft mit einer wildlebenden Biberfamilie

30-31_doppelseitig

Christian Kuschenreiter Aug’ in Aug’ mit einem Biber. Das freilebende Tier hat Vertrauen wie zu einem Familienmitglied.

Schwarze Knopfaugen, beeindruckende Schneidezähne, großer Paddelschwanz, Stupsnase und dichter Pelz: Biber sind entzückende Tiere, und obendrein schlau, empathisch, kommunikativ, verspielt - und eigentlich sehr scheu. Als Bettina und Christian Kutschenreiter im Jahr 2003 beim Fotografieren an einem Fluss in Oberbayern auf eine Biberfamilie treffen, ist das der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft, die bis heute anhält. Die Biber lassen die beiden Tierfreunde nach und nach an ihrem Leben teilhaben und suchen schließlich sogar bewusst ihre Nähe. Jetzt haben die beiden ein Buch über ihre Erlebnisse mit den Bibern geschrieben - mit vielen wunderschönen und sicher einzigartigen Fotos. weiter

Die Intelligenz der Hunde

Die internationale Forschung hat sich in den letzten Jahren zunehmend mit der Intelligenz von Hunden beschäftigt und dabei so manches bestätigt, was Hundefreundinnen und Hundefreunde längst wussten: Hunde denken viel komplexer als gedacht. Aber: Was genau ist Hundeintelligenz? Wie misst man sie? Haben wir dazu überhaupt die richtigen Werkzeuge und Vergleichsmaßstäbe? Sind »Menschenschläue« und »Hundeschläue« überhaupt vergleichbar? Und in welchen Bereichen haben Hunde andere oder viel mehr geistige Kompetenzen als wir? weiter

Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter