Viva Italia Vegana! 150 vegane Rezepte

Als Shooting Star der kalifornischen veganen Küche

Als Shooting Star der kalifornischen veganen Küche

verbindet Chloe Coscarelli den Genuss der klassischen »Cucina italiana« ihrer Urgroßmutter mit dem leichten Lebensgefühl der amerikanischen Westküste. · Bild: Chloe-Shelly-Don_Coscarelli · Aus: Chloe Coscarelli: Viva Italia Vegana! Unimedica, 2019

»Wenn du nicht nach Italien reisen kannst, dann lass' Italien zu dir kommen.« Mit den Rezepten aus »Viva Italia Vegana!« zaubern Sie für sich und Ihre Lieben einen kulinarischen Kurzurlaub am Küchentisch oder auf der Terrasse. Chloe Coscarelli, die diese Rezepte entwickelt hat, lebt in Kalifornien, aber ihre Vorfahren stammen ursprünglich aus der Region Kalabrien im Süden Italiens. Natürlich wird in ihrer Familie traditionell italienisch gekocht. Weil sie bereits seit 2004 Veganerin ist, hat Chloe generationenüberdauernde Familienrezepte veganisiert . Sie ist überzeugt, dass diese Gerichte jedem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Veganer werden die Kreativität dieser Rezepte lieben - und Fleischesser werden das Fleisch kein bisschen vermissen!


Wer in einem italienischen Restaurant vegan essen möchte, bestellt Pasta mit Tomatensauce und Pizza ohne Käse. Doch in Chloes Coscarellis Buch Viva Italia Vegana! kommen Veganer so richtig auf ihre Kosten - mit einer riesigen Auswahl an Rezepten für Antipasti, Bruschetta, Verdure (typisch italienische Gemüsegerichte), Suppen und Salate, Pizza, Focaccia & Panini, Pasta, Hauptspeisen von Risotto bis Parmigiana (Aufläufe und überbackene Gemüse) und natürlich legendäre italienische Süßspeisen wie Tiramisu, Biscotti, Florentiner oder Espresso-Sundea.


»Bist du sicher, dass da kein Käse drin ist?«

»Ihre Freunde und Verwandten werden Ihnen nicht glauben, dass Sie vegan kochen«, verspricht Chloe. »Ich habe diese Rezepte bei um die zweihundert Dinnerpartys erprobt; die Reaktion war durchweg: "Bist du sicher, dass da kein Käse drin ist?"«

Der positive Nebeneffekt der veganen Schlemmerei: Wir verzichten auf arterienverstopfende tierische Fette, Cholesterin, Casein und entzündungsfördernde Arachidonsäure.

»Meine veganen Rezepte basieren auf unverarbeiteten, gesunden, pflanzlichen Zutaten, die Ihrem Körper gut tun und besser für unsere lieben tierischen Freunde sind«, so Chloe Coscarelli. »Anders ausgedrückt: Sie fühlen sich großartig, während Sie sich den Bauch voll schlagen!«

Nun ja, ehrlicherweise muss gesagt werden, dass die Dolci - die klassisch italienischen Dessertrezepte - in Chloes Buch zwar vegan und somit ohne Milch und Eier sind, aber mit esslöffelweise Zucker sowie massenhaft Margarine zubereitet werden (also tierfreundlich, aber auch nicht wirklich gesund). Dafür sind sie aber genauso sündhaft lecker wie ihre nicht-veganen Vorbilder: Tiramisu, Mandelbiscotti mit Schokoglasur, köstliche Zitronen-Thymian-Upcakes oder Himbeer-Tiramisu-Cupcakes, italienischer Apfelkuchen oder Mandel-Schokomousse-Kuchen... Wer eine gesunde Variante probieren möchte, kann statt Zucker auch mit Erythrit (dann die doppelte Menge wie Zucker verwenden) oder Stevia süßen. Immerhin werden die Eissorten in Chloes Buch mit Agavendicksaft oder Ahornsirup zubereitet.

Chloe verspricht, dass alle Rezepte super einfach sind: »Egal, ob Sie Profikoch sind oder noch nie Wasser aufgesetzt haben«. Dies stimmt für viele Rezepte in dem Buch, zum Beispiel für die verschiedenen »Crostinis«. Dennoch möchten wir Sie »warnen«: Die Pizzarezepte sind recht aufwändig - jedenfalls dann, wenn Sie sowohl den Teig als auch den veganen Käse und die vegane Wurst selbst herstellen wollen. Dennoch lohnt sich die Mühe: Sie werden noch nie eine so gute Pizza gegessen haben! Das Rezept für »Pizza Bianca Con Funghi Selvatici« stellen wir Ihnen hier vor, ebenso die dazugehörigen Rezepte für Pizzateig und vegane Mozzarellasauce.

Auch die Rezepte für die köstlichen italienischen Kuchen und Cupcakes sind nicht »schnell mal Zwischendurch« zuzubereiten. Sie sollten diese Naschereien aber auch nur für sehr liebe Gäste zubereiten - denn Freunde und Verwandte, die einmal den Mandel-Schokomousse-Kuchen oder Himbeer-Tiramisu-Cupcakes probiert haben, werden immer wieder zu Besuch kommen wollen!

Mit diesen Himbeer-Tiramisu-Cupcakes hat Chloe Coscarelli übrigens bei einem Cupcake-Wettbewerb von Food Network den ersten Preis gewonnen: Getränkt in Espresso und Amaretto und gefüllt mit Kaffee-Crème, Schokolade und frischem Himbeerpüree haben sie sich gegen alle nicht veganen Cupcakes behauptet! Das Rezept stellen wir hier vor.

Chloe Coscarellis Rezepte im Internet:

WEISSE WILDPILZ-PIZZA

PIZZA BIANCA CON FUNGHI SELVATICI

PIZZA BIANCA CON FUNGHI SELVATICI

Bild: Teri-Lyn-Fischer · Aus: Chloe Coscarelli: Viva Italia Vegana! Unimedica, 2019

»Ich veranstaltete eine Probierparty in New York City mit ein paar alten Unifreunden, um diese Pizza zu testen. Allerdings fand gleichzeitig ein wichtiges Football-Spiel statt, und einige Jungs sahen sich das Spiel beim Essen auf ihren Handys an. Niemand schenkte dem Essen viel Beachtung, bis einer von ihnen in diese Pizza biss. Unter den Adjektiven, mit denen diese Pizza beschrieben wurde, waren "phänomenal" und lebensverändernd".«

ZUTATEN für 4 Personen

2 EL Olivenöl, plus etwas mehr zum Bestreichen
225 g weiße Champignons, geputzt und in Scheiben
3 große Schalotten, in Scheiben
1/2 TL Meersalz
1/2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
60 ml Weißwein
1 TL frischer Thymian, plus etwas mehr zum Garnieren
1 EL frische Petersilie, gehackt
225 g Wildpilze oder gemischte Pilze, geputzt und in Scheiben
1 EL Maismehl
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
Chili-Olivenöl zum Beträufeln
60 ml vegane Mozzarellasauce (Rezept siehe unten)
450 g Pizzateig (Rezept siehe unten)

ZUBEREITUNG

1 EL ÖL in einer mittelgroßen Pfanne auf mittlerer Flamme erhitzen und die Champignons und Schalotten mit Salz und Pfeffer braten, bis Champignons und Schalotten weich und bräunlich sind.
Mit Weißwein ablöschen, die Hitze etwas reduzieren und köcheln lassen, bis der Großteil der Flüssigkeit verkocht ist.
Den Herd ausschalten, dann Thymian und Petersilie untermischen.
Noch einmal abschmecken und kurz abkühlen lassen.
Die Champignonmischung in die Küchenmaschine geben und die Pfanne für den nächsten Schritt bereitstellen. Ein paar Mal mit der Pulse-Funktion stoßartig pürieren, bis die Pilze fein gehackt sind und die Masse streichfähig ist.
Den übrigen 1 EL Öl in derselben Pfanne auf mittlerer Flamme erhitzen und die Wildpilze sehr weich braten.
Salzen und pfeffern, dann beiseite stellen.
Den Backofen auf 230 C vorheizen.
Ein großes Backblech (ungefähr 23 x 33 cm) mit Öl bestreichen.
Das Backblech mit Maismehl bestreuen.
Den Teig auf einer dünn mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche zu einem großen Rechteck ausrollen oder auseinanderziehen.
Auf das Backblech legen und mit Öl bestreichen.
Mit Knoblauch bestreuen; dabei einen 2 cm breiten Rand lassen.
Den Champignonaufstrich darauf verstreichen, dann die gebratenen
Wildpilze darauf anrichten. Erneut salzen und pfeffern, dann 15 bis 20 Minuten backen, bis der Rand goldbraun ist.
Aus dem Backofen nehmen, mit Mozzarellasauce beträufeln, dann 1 weitere Minute backen. Erneut aus dem Ofen nehmen und vor dem Anschneiden kurz abkühlen lassen.
Mit Chili-Öl beträufeln und mit Thymian garnieren.

PIZZATEIG

ZUTATEN für 4 Personen

1 Packung aktive Trockenhefe (2 1/4 TL)
240 ml warmes Wasser (ca. 43 C)
300 g Mehl (oder halb und halb gewöhnliches Mehl und Vollkornweizenmehl), plus etwas mehr zum Ausrollen
1 EL Olivenöl, plus etwas mehr zum Bestreichen
1 TL Salz
1 EL Zucker oder Ahornsirup

ZUBEREITUNG

Die Hefe in einer kleinen Schüssel im Wasser auflösen.
Ungefähr 10 Minuten beiseite stellen, bis sich Bläschen bilden.

Mehl, Öl, Salz, Zucker und die Hefemischung in einer großen Schüssel vermischen. Mit leicht mit Mehl bestäubten Händen oder einem mit Knethaken ausgestatteten elektrischen Mixer zu einem festen Teig mischen.
Wenn der Teig zu klebrig ist, teelöffelweise mehr Mehl einarbeiten.
Den Teig in eine gut geölte Schüssel setzen und drehen, sodass die Teigkugel von allen Seiten vollständig mit Öl bedeckt ist. Dadurch vermeiden Sie, dass der Teig beim Aufgehen an der Schüssel klebt. Mit einem trockenen Küchentuch bedecken und an einen warmen Ort in der Küche stellen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat (das dauert ungefähr 1 bis 1 1/2 Stunden).

Dann den Teig auf eine dünn mit Mehl bestäubte Arbeitsfläche setzen, zu einer Scheibe formen und 5 Minuten mit der Lenkradmethode* kneten.
Sofort verwenden (oder eng in Frischhaltefolie einwickeln und zur späteren Verwendung kalt stellen oder gefrieren. Vor Verwendung bei Zimmertemperatur auftauen lassen).

* Lenkradmethode: Den Teig zu einer Scheibe formen und eine Hand auf zwölf Uhr (an den obersten Punkt) legen. Den Teig von zwölf auf sechs Uhr umschlagen. Mit dem Handballen den Teig von sechs nach zwölf Uhr pressen. Den Teig eine Vierteldrehung drehen. Den ganzen Vorgang 5 Minuten lang wiederholen.

MOZZARELLASAUCE

ZUTATEN für ca. 360 ml

200 g rohe Cashewkerne*
240 ml Wasser
2 EL Zitronensaft
1 1/2 TL Meersalz
1 Knoblauchzehe
1 TL Zwiebelpulver
2 EL Maisstärke

*Wenn Sie keinen Hochleistungsmixer haben, dann die Cashewkerne über Nacht einweichen.

ZUBEREITUNG

Die Cashewkerne und das Wasser in den Mixer geben. Auf hoher Stufe ungefähr 2 Minuten sehr glatt pürieren. Zitronensaft, Salz, Knoblauch, Zwiebelpulver und Maisstärke zugeben und erneut glatt pürieren.

Anmerkung: Übrig gebliebene Sauce kann bis 4 Tage im Kühlschrank oder bis zu 1 Monat im Tiefkühlschrank gelagert werden (dann vor Verwendung wieder auftauen lassen).

PILZ-PESTO-MINIBURGER

PANINETTI CON PESTO DI FUNGHI

PANINETTI CON PESTO DI FUNGHI

Bild: Teri-Lyn-Fischer · Aus: Chloe Coscarelli: Viva Italia Vegana! Unimedica, 2019

»Diese Miniburger sind supereinfach in der Zubereitung und schmecken, meinen Mitbewohnern zufolge, "genau wie Fleisch"! Ich mache sie gern zu Geschäftsessen, weil sie so voller Geschmack sind und niemand ihnen widerstehen kann.«

ZUTATEN für ca. 16 Miniburger

KARAMELLISIERTE ZWIEBELN
2 EL Olivenöl
1 große rote Zwiebel, dünn geschnitten
Meersalz
Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

MINIBURGER
1 EL Olivenöl, plus etwas mehr zum Braten
225 g Pilze, in Scheiben
1 Dose (400 g) Linsen, gewaschen und abgetropft
75 g Mehl, plus etwas mehr nach Bedarf
1 TL getrocknetes Basilikum
1 TL Meersalz
1 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Basilikumpesto*
Minibrötchen oder Dinnerbrötchen, halbiert und getoastet
1 kleine Tomate, dünn geschnitten

* SCHNELLES BASILIKUMPESTO
(Grundrezept)
1 Bund frisches Basilikum
60 ml Olivenöl
1 Knoblauchzehe
1 EL Zitronensaft
1/4 TL Meersalz
1/4 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

ZUBEREITUNG

Für die karamelisierten Zwiebeln:
Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Zwiebel auf mittlerer Flamme 20 bis 30 Minuten zart dünsten und karamellisieren lassen.
Salzen und pfeffern, dann beiseitestellen.

Für die Miniburger:
Das Öl auf mittlerer Flamme in einer großen, antihaftbeschichteten Pfanne erhitzen und die Pilze braten, bis sie gerade weich werden.
Vom Herd nehmen und ein paar Minuten abkühlen lassen.
Die Pilze in die Küchenmaschine geben und die Pfanne für später beiseite stellen.

Linsen, Mehl, Basilikum, Salz und Pfeffer zu den Pilzen in die Küchenmaschine geben. Stoßartig mixen, bis die Zutaten gut verbunden sind.
In den Kühlschrank stellen, bis die Masse durch und durch kalt ist.
Wenn sie zu klebrig ist, können Sie etwas mehr Mehl untermischen.
Mit den Handflächen ungefähr 1 cm dicke Minibratlinge mit einem Durchmesser von 5 cm formen.

Für das Basilikumpesto
Alle Zutaten in die Küchenmaschine geben und glatt pürieren.

Dann die Burger zusammensetzen:
Bratlinge, Basilikumpesto, karamellisierte Zwiebeln und Tomaten auf den Brötchen aufschichten.

HIMBEER-TIRAMISU-CUPCAKES

PASTICINI AL TIRAMISÙ CON LAMPONI

PASTICINI AL TIRAMISÙ CON LAMPONI

Bild: Teri-Lyn-Fischer · Aus: Chloe Coscarelli: Viva Italia Vegana! Unimedica, 2019

»Mit diesen Cupcakes habe ich bei den "Cupcake Wars" von Food Network den ersten Preis belegt. Sie haben sich gegen vier andere, nicht vegane Cupcakes behauptet! Sie sind getränkt in Espresso und Amaretto und gefüllt mit Kaffee-Crème, Schokolade und frischem Himbeerpüree.«

ZUTATEN für 14 Cupcakes

VANILLE-CUPCAKES
200 g Mehl
170 g Zucker 1/2
1/2 TL Backnatron
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Salz
180 ml Soja-, Mandel- oder Reismilch
120 ml Rapsöl
2 EL weißer oder Apfelessig
2 TL Vanilleextrakt

ESPRESSOSAUCE
80 ml Amaretto
1 EL Instant-Espresso

HIMBEERSAUCE
340 g gefrorene oder frische Himbeeren
2 EL Wasser
4 EL Zucker
1/8 TL Salz
1 TL Zitronensaft

GLASUR
250 ml ungehärtetes pflanzliches Backfett
400 g Puderzucker
1 TL Vanilleextrakt
2 EL Instant-Espresso-Pulver, in 2 EL Amaretto aufgelöst

GARNIERUNG (OPTIONAL)
45 g gehackte vegane Schokolade
Frische Himbeeren
Kleine Minzblätter



ZUBEREITUNG

Für die Cupcakes:
Den Backofen auf 175 C vorheizen.
Zwei Muffinformen für jeweils 12 Muffins mit Papierförmchen auslegen.
Mehl, Zucker, Backnatron, Backpulver und Salz in einer großen Schüssel vermischen. Vegane Milch, Öl, Essig und Vanilleextrakt in einer zweiten Schüssel vermischen. Die flüssigen Zutaten zu den trockenen gießen und ein paarmal umrühren, um alles gerade zu vermischen, aber nicht glatt rühren.
Die Papierförmchen zu ungefähr zwei Dritteln mit dem Teig füllen.
16 bis 18 Minuten backen. Die Cupcakes sind fertig, wenn Sie einen
Zahnstocher in die Mitte stechen und beim Herausziehen kein Teig daran haften bleibt. Vollständig abkühlen lassen.

Für die Espressosauce:
Amaretto und das Espressopulver in einer kleinen Schüssel vermischen, bis sich der Espresso aufgelöst hat. Beiseite stellen.

Für die Himbeersauce:
Himbeeren, Wasser, Zucker und Salz in einem mittelgroßen Topf bei mittlerer Hitze ungefähr 15 Minuten zu einer dicken Sauce einkochen. Vom Herd nehmen, dann den Zitronensaft einrühren.
Abkühlen lassen und anschließend in den Kühlschrank stellen.

Für die Glasur: Backfett, Puderzucker, Vanilleextrakt und 1 EL Espresso-Amaretto mit dem Mixer aufschlagen. Bei Bedarf mehr Espresso-Amaretto zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Auf hoher Stufe 2 Minuten leicht und fluffig schlagen.

Die Cupcakes überziehen:
Oben in jedem Cupcake mit einem Löffel ein kleines Loch machen.
Espressosauce, Himbeersauce, 2 TL gemahlene Schokolade (falls verwendet) in das Loch träufeln, dann die Glasur darüber spritzen.
Mit einer Himbeere und einem Minzblättchen garnieren.

Veni, vidi, vegan!

Als Shooting Star der kalifornischen veganen Küche verbindet Chloe Coscarelli den Genuss der klassischen »Cucina italiana« ihrer Urgroßmutter mit dem leichten Lebensgefühl der amerikanischen Westküste.

150 Rezepte für Antipasti, Bruschetta, Pasta, Pesto, Crostini, Risotto, Gnocchi, Polenta, Pizza - mit viel Gemüse, frischen Kräutern und raffinierten Tricks, die die üblichen Zutaten wie Parmesan und Carbonara schnell vergessen lassen. Dazu erwartet Sie eine üppige Auswahl süßer italienischer Verführungen! Chloe Coscarelli beweist, wie lecker und abwechslungsreich vegane italienische Kochkunst sein kann. Übrigens: Zu vielen
Rezepten gibt es gluten-, nuss- und sojafreie Variationen.



Chloe Coscarelli: Viva Italia Vegana!
150 vegane Rezepte für Pizza, Pasta, Pesto, Risotto & die besten italienischen Familienrezepte.
296 Seiten, gebunden
Unimedica Verlag, 2019 ISBN: 978-3-96257-076-7
Preis: 24,80 Euro

FREIHEIT FÜR TIERE 2/2026

Freiheit für Tiere 2/2026

Artikelnummer: 2-2026

Tiernachrichten: Schutzgebiet für ehemalige Show-Delfine in Süditalien entsteht • Verhaltenforschung: Werkzeuggebrauch bei Kühen - wie Primaten • Hobbyjagd: Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe • Stoppt die Jagd auf Vögel! • Tierportrait: Deutschlands Wilde Wölfe • Mit Tieren leben: ERST das Buch, dann der HUND: Ratgeber VOR dem Hundekauf • 101 Empfehlungen von internationalen Wissenschaftlern: Vegane Ernährung als Schlüssel gegen zunehmende Gesundheitskrisen • Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund? • Ernährung ohne Tierleid: Tipps für ein langes, gesundes und tierfreundliches Leben • Forschungstrend »Longevity«: Mit Pflanzenkraft gesunde Lebensjahre gewinnen - mit Rezepten • Lifestyle: »VEGAN & Delicious« von Bianca Zapatka - Tierfreundliche Rezepte

6,50 € ()

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

FREHEIT FÜR TIERE 1/2026

Freiheit für Tiere 1/2026

Artikelnummer: 1/2026

Tierschutz aktiv: Delfinarien: Schluss mit Delfinen in Gefangenschaft! • Historisches Urteil in Spanien: Massive Umweltverschmutzung durch Massentierhaltungverstößt gegen Menschenrechte • Bayerns größter Milchviehbetrieb: Tierhaltungsverbot wegen schwerer Tierquälerei • Gesetz ab 2026 in Österreich: Heimtierhaltung mit Sachkundenachweis • Neues Gesetz zur Heimtierhaltung: Interview Prof. Rudolf Winkelmayer, Veterinär und Tierethiker • Ethik und Religion: Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche • Tierportrait: »Hase und ich« - Ergreifende Rettung und Aufzucht eines Feldhasenbabys • Studie: Schon eine Scheibe Wurst am Tag erhöht das Risiko für chronische Krankheiten • Studie: Pflanzliche Ernährung reduziert Krebsrisiko deutlich • Italienische Küche vegan: Kochen alla Nonna • Rezept: Cavatelli agli spinaci • Rezept: Pasta al forno • Rezept: Tiramisu • DVD-Tipp: »Gottes Gäste« - Jetzt drei Tiergemärchen von Manfred Kyber auf DVD

6,50 € ()

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

Neuauflage: FREIHEIT FÜR TIERE - Fakten gegen die Jagd

FREIHEIT FÜR TIERE: Fakten gegen die Jagd (völlig überarbeitete und auf 60 S. erweiterte Neuauflage)

Artikelnummer: 522

Fakten und Argumente gegen das blutige Hobby der Waidmänner und Waidfrauen: Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, wenn sie von Hobbyjägern angepöbelt oder sogar bedroht werden. Immer mehr Menschen protestieren gegen die Ballerei in Naherholungsgebieten. Und Berichte, dass Jäger aus Versehen Liebespaare im Maisfeld oder Ponys auf der Weide erschießen, können einem draußen in der Natur durchaus Angst machen. Warum Jäger Jagd auf Hasen machen, obwohl sie auf der »Roten Liste« bedrohter Arten stehen, kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. Zudem haben 99,6 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere tot zu schießen. Da stellt sich die Frage: Warum jagen Jäger wirklich?

6,50 € ()

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

Sonderpreis: Fakten gegen die Jagd (Ausgabe 2017, 24 Seiten)

Artikelnummer: 521

Die Natur braucht keine Jäger: Fakten gegen die Jagd - Warum jagen Jäger wirklich? Die Frage »Warum jagen wir?« beantwortet eine Jagdredakteurin wie folgt: »Einige beschreiben die Jagd als Kick, andere sprechen von großer innerer Zufriedenheit. Die Gefühle bei der Jagd sind ebenso subjektiv wie in der Liebe. Warum genießen wir sie nicht einfach, ohne sie ständig rechtfertigen zu wollen?« Rationale Gründe, mit denen Jäger rechtfertigen, dass die Jagd notwendig sei, sind offenbar nur Ausreden. Jedenfalls schreibt die Jägerin: »Der Tod, der mit dem Beutemachen verbunden ist, ist verpönt. Deswegen suchen die Jäger Begründungen in Begriffen wie Nachhaltigkeit, Hege und Naturschutz.«

2,50 € ()

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere

Buchvorstellung von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Tiere folgen nur ihren Instinkten und können höchstens ein paar angelernte Arbeitsschritte ausführen? Weit gefehlt! Sie können so viel mehr, als wir geahnt haben! Von Bergpapageien, die verschlossene Rucksäcke und Taschen öffnen, bis zu Kakadus, die mehrstufige Werkzeuge herstellen: Die Kognitionsbiologin Prof. Dr. Alice Auersperg nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise über die erstaunliche Kreativität, den verblüffenden Einfallsreichtum und Erfindergeist von Tieren - und sie zeigt, wie nah uns Tiere wirklich sind! weiter

Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust. Mit Herz und Augen in der Natur unterwegs

In seinem Buch »Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust« berichtet Guido Meyer, wie er erst als Spaziergänger und Mountainbiker, dann als Hundeführer und Fotograf immer tiefer in die Natur eintauchte und wildlebende Tiere wie Hirsche und Wölfe ganz nah erlebte. Und wie er dabei auf der anderen Seite immer öfter in Konfrontationen mit Jägern und sogar ernsthafte Bedrohungssituationen geriet, die ihn dazu brachten, intensiv über Jagd und Jäger zu recherchieren, über die dramatische Bedrohung der Arten und die Zerstörung von Lebensräumen, aber auch über das Ökosystem Wald, die wunderbare Kraft der Natur und die Symbiose von Natur und Tieren, an der auch wir Menschen teil haben können. Illustriert wird das Buch durch fantastische Fotografien, mit denen Guido Meyer seit Jahren auf seiner Plattform naturdigital.online begeistert. weiterlesen

Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe: Wie lange noch?

Im Februar 2026 hat ein 52-jähriger Hobbyjäger im Landkreis Bamberg seine 49-jährige Frau, seinen 14-jährigen Sohn, die 6-jährige Tochter und sich selbst erschossen.
Im Januar 2026 traf der Schuss eines Jägers einen 23-Jährigen in Nordrhein-Westfalen tödlich. In Niedersachsen verwechselte ein 77-jähriger Hobbyjäger eine Gruppe Spaziergänger mit Wildtieren - eine 58-jährige Frau wurde schwer verletzt. In der Steiermark wurde ein 42-jähriger Hobbyjäger aus Versehen tödlich in den Kopf getroffen - beim Verladen eines erschossenen Wildschweins ins Auto löste sich ein Schuss.
Im Dezember 2025
tötete ein Hobbyjäger in der Oberpfalz seinen Nachbarn zwei Stockwerke über sich mit einem gezielten Kopfschuss. Ein anderer Hobbyjäger schoss vom Hochsitz aus Versehen auf einen 20-Jährigen und verletzte ihn so schwer, dass er im Krankenhaus notoperiert werden musste.
Im November 2025
erschoss ein Hobbyjäger in Reutlingen vier Familienangehörige und sich selbst - mit einer Schusswaffe, die er als Jagdscheininhaber legal besaß. Spaziergänger wurden von Jagdmunition getroffen, das Projektil eines Jägers durchschlug die Jalousie der Küchentür eines Hauses und ein Jagdschein­inhaber aus Crailsheim kündigte an, die »größtmögliche Anzahl an Ausländern« umbringen zu wollen. weiterlesen

Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche

»Wenn jemand Fleischspeisen, die Gott den Menschen zum Genuss gegeben hat, für unrein hält und ... auf sie verzichtet ..., der sei mit dem Bannfluch belegt.«

Papst Johannes III., Synode von Braga, 561 n. Chr.


Diesen Bannfluch verkündete Papst Johannes III. im Jahr 561 nach Christus auf der Synode von Braga in Portugal. Ein Bannfluch hatte die »Vogelfreiheit« zur Folge: Der Gebannte verlor als Ausgeschlossener aus der Gesellschaft alle Rechte.


Ganz in diesem Geiste wurden im Jahre 1051 durch die Bischofsversammlung in Goslar »Ketzer«, die ausschließlich von Pflanzennahrung lebten, zum Tode verurteilt, weil sie sich geweigert hatten, Hühner zu töten. Das Töten von Hühnern wurde zum »Test«, um Ketzer zu erkennen!
weiter

DVD-Tipp: Jesus und die Tiere

jesus-tempelreinigung Ausschnitt

Jesus treibt die Tierhändler aus dem Tempel.

Jesus von Nazareth wurde im Stall mitten unter den Tieren geboren. Gab Gott damit den Menschen nicht ein Symbol, dass Sein Sohn nicht in einem Palast, sondern bei Schafen, Rindern, Eseln und Katzen zur Welt kam?

Zu Zeiten des Jesus von Nazareth wurden Lämmer und Tauben im Tempel für die Sünden der Menschen geopfert. Jesus trat gegen diesen blutigen Kult ein. Bekannt ist die Szene, wie Jesus nach seinem Einzug in Jerusalem die Tierhändler aus dem Tempel hinaustrieb und die Tiere freiließ. Und er rief: »Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!« (Markus 11,17)

Über die Tierliebe des Jesus von Nazareth ist in der Bibel kaum etwas zu finden. Doch aus der frühchristlichen Geschichtsschreibung wird deutlich, dass Jesus kein Fleisch gegessen hat und sich für die Tiere einsetzte... weiterlesen

DVD: Jesus und die Tiere

Artikelnummer: 318

Vergleicht man die Bibel mit apokryphen Schriften, dann ist gut zu erkennen, dass die Kernaussagen oft die Gleichen sind, aber die Tierliebe Jesu, gänzlich fehlt. In dieser DVD werden viele Begebenheiten, bei denen Jesus über die Tiere sprach, wiedergegeben.

9,90 € ()

   Inkl. 19 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

Die Rezepte für das Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«- sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund!

16,90 € ()

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund?

Die gesundheitlichen Auswirkungen von vegetarischer und veganer Ernährung im Kindesalter sind immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass eine vollwertige pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund und bedarfsdeckend ist. Auch die bisher größte Studie dieser Art bestätigt nun: Pflanzliche Ernährung ist für Kinder und Jugendliche sicher und vorteilhaft. weiterlesen

Ernährung ohne Tierleid: Ein gesünderes Leben

Viele Menschen, die sich entscheiden, kein Fleisch mehr zu essen, tun dies aus ethischen Gründen: weil sie nicht möchten, dass Tiere für sie leiden und sterben müssen. Viele gehen den konsequenten Schritt weiter und lassen aus Liebe zu Kühen und Kälbchen Milch und Käse weg, essen aus Mitgefühl zu Hühnern keine Eier und leben rein pflanzlich. Und dann erfahren sie, dass eine vegane Ernährung ohne Tierleid auch die gesündeste ist!

Eigentlich würde uns dies schon der logische Menschenverstand sagen: Wie sollen Nahrungsmittel, die durch Leid und Tod entstehen, für uns gesund sein? In den letzten Jahren und Jahrzehnten sind tausende wissenschaftliche Studien veröffentlicht worden, die nachweisen: Eine Ernährung mit vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ist gesund und versorgt uns auch mit allem, was wir brauchen. Diese Ernährungsweise beugt überdies zahlreichen Krankheiten vor, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Krebs, Diabetes und Adipositas bis zu Demenz - und schützt damit vor vorzeitigem Tod. weiterlesen

Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis

Wir fangen gerade erst an, zu begreifen, dass das Gehirn von Tieren ähnlich komplex ist wie unser eigenes. Die Warnrufe von Präriehunden etwa sind nicht nur hektische Pfeiftöne, sie übermitteln damit differenzierte Nachrichten. Gorillas nutzen Zeichensprache, um vergangene Ereignisse zu schildern - wissen sie also, was heute, gestern und morgen ist? Nicht nur Primaten oder Elefanten, selbst kleinste Ameisen, denen man einen Farbtupfer auf dem Kopf angebracht hat, wollen diesen loswerden, sobald sie in einen Spiegel blicken - ein Beweis für ihr Ich-Bewusstsein, das Menschen erst ab dem zweiten Lebensjahr entwickeln. In ihrem Buch »Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis präsentiert Marianne Taylor 60 Tierarten, ihre bemerkenswerten kognitiven Fähigkeiten, ihre Gefühle und ihre ausgefeilte Kommunikation. weiter

Bayerischer Tierärztetag: Tierqual bei Milchkühen

Razzia auf Skandalhof in Bad Grönenbach. Pressemitteilung SOKO Tierschutz Kopie

Kühe, die nicht mehr laufen können, werden mit Treckern weggeschleift, Mitarbeiter treten ein liegendes Kalb:

Die aktuelle Undercover-Recherche von SOKO Tierschutz in Bayerns größtem Milchviehhof in Bad Grönenbach zeigt erneut massive Verstöße gegen den Tierschutz. · Bild: SOKO Tierschutz

Von Annemarie Botzki, Recherche und Kampagnen bei der Verbraucherschutzorganisation foodwatch e.V.

»Alle haben die Nase voll« - das ist der Satz, der mir vom bayerischen Tierärztetag in Kulmbach besonders im Ohr hängen bleibt. sitze mit 150 amtlichen und Amtstierärzt:innen in einem Konferenzraum. Normalerweise sind sie in detaillierte, fachliche Diskussionen vertieft. Aber diesmal ist die Stimmung anders. Angespannt. Frustriert. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Gestatten. Biber. Eine außergewöhnliche Freundschaft mit einer wildlebenden Biberfamilie

30-31_doppelseitig

Christian Kuschenreiter Aug’ in Aug’ mit einem Biber. Das freilebende Tier hat Vertrauen wie zu einem Familienmitglied.

Schwarze Knopfaugen, beeindruckende Schneidezähne, großer Paddelschwanz, Stupsnase und dichter Pelz: Biber sind entzückende Tiere, und obendrein schlau, empathisch, kommunikativ, verspielt - und eigentlich sehr scheu. Als Bettina und Christian Kutschenreiter im Jahr 2003 beim Fotografieren an einem Fluss in Oberbayern auf eine Biberfamilie treffen, ist das der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft, die bis heute anhält. Die Biber lassen die beiden Tierfreunde nach und nach an ihrem Leben teilhaben und suchen schließlich sogar bewusst ihre Nähe. Jetzt haben die beiden ein Buch über ihre Erlebnisse mit den Bibern geschrieben - mit vielen wunderschönen und sicher einzigartigen Fotos. weiter

Die Intelligenz der Hunde

Die internationale Forschung hat sich in den letzten Jahren zunehmend mit der Intelligenz von Hunden beschäftigt und dabei so manches bestätigt, was Hundefreundinnen und Hundefreunde längst wussten: Hunde denken viel komplexer als gedacht. Aber: Was genau ist Hundeintelligenz? Wie misst man sie? Haben wir dazu überhaupt die richtigen Werkzeuge und Vergleichsmaßstäbe? Sind »Menschenschläue« und »Hundeschläue« überhaupt vergleichbar? Und in welchen Bereichen haben Hunde andere oder viel mehr geistige Kompetenzen als wir? weiter

Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter