Wanderungen zu Murmeltier, Steinbock & Co.

Der Steinbock

Der Steinbock

ist das Symboltier des Hochgebirges. Sommer wie Winter hält er sich meistens oberhalb der Baumgrenze in Höhen zwischen 1400 und 3200 Metern über dem Meeresspiegel auf. Der Steinbock war bereits um 1550 in leicht zugänglichen Gebieten ausgerottet, 1809 wurde der letzte Steinbock in der Schweiz erlegt. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden einige Steinböcke aus dem italienischen Gran Paradiso geschmuggelt und gelangten in den Wildpark "Peter und Paul" in St. Gallen. Nach Zuchterfolgen konnten die ersten Steinböcke 1911 im Weißtannental in die Freiheit entlassen werden. 1920 wurden im Schweizerischen Nationalpark einige Steinböcke ausgesetzt. Von hier aus haben sie sich in den höheren Lagen der Vor-, Zentral- und Südalpen verbreitet. Heute wird der Schweizer Bestand auf 17.000 Tiere geschätzt. Die genetische Vielfalt ist allerdings nach wie vor sehr gering: Alle Steinböcke in der Schweiz stammen von einer Kleinstpopulation von nur hundert Tieren im Gran Paradiso ab. · Bild: Lorenz Heer · Aus: Wanderungen zu Murmeltier, Steinbock & Co., Haupt, 2015

Die besten Gebiete für Tierbeobachtungen

in der Schweiz

Hirsche in der Brunft, balgende junge Murmeltiere oder kämpfende Steinböcke: Das Buch Wanderungen zu Murmeltier, Steinbock & Co. von Lorenz Heer führt zu den besten Tierbeobachtungsgebieten in der Schweiz, in denen aufregende Naturerlebnisse möglich sind und Wildtiere einfach und ohne sie zu stören beobachtet werden können.

Viele Menschen möchten Wildtiere in freier Natur erleben und reisen um die halbe Welt, um Löwen oder Elefanten in der Serengeti zu beobachten oder Erdmännchen in Südafrika. Für spannende Tierbeobachtungen müssen wir aber gar nicht weit reisen. Auch in der Schweiz bieten Säugetiere spannende Naturerlebnisse , so Lorenz Heer. Hautnah eine Hirschbrunft zu erleben, dem Balgen junger Murmeltiere oder den ritualisierten Kämpfen von Steinböcken zuzuschauen, stehen Naturbeobachtungen in fernen Ländern kaum nach. Das Röhren eines Hirsches kann genauso eindrucksvoll sein wie das Brüllen eines Löwen oder der Ruf eines Elefanten.

Murmeltiere

Murmeltiere

halten sich stets in der Nähe ihrer Baue auf und legen und zeigen entlang häufig begangener Wanderwege kaum Scheu. In Zermatt, Avers, Arolla, auf der Bettmeralp und weiteren Tourismusorten in der Schweiz wurden Murmeltierpfade eingerichtet. Hier sind Beobachtungen aus nächster Nähe möglich, was nicht nur für Kinder ein bleibendes Erlebnis ist. Murmeltiere beschnuppern sich zur Begrüßung an der Nase. Eine Murmeltierfamilie besteht aus einem Elternpaar und ihren Nachkommen aus mehreren Generationen. · Bild: Lorenz Heer · Aus: Wanderungen zu Murmeltier, Steinbock & Co., Haupt, 2015

Dr. Lorenz Heer ist Biologe und studierte am Zoologischen Institut der Universität Bern. Seit jeher interessieren ihn Säugetiere, Vögel und Pflanzen der Alpen. Natur- und Landschaftsfotografie ist seine Leidenschaft. Seine Fotoziele erreicht er mit öffentlichen Verkehrsmitteln, mit dem Fahrrad und zu Fuß. Mit seinen wunderbaren Aufnahmen in diesem Buch möchte Lorenz Heer die fragile und schützenswerte Hochgebirgswelt der Öffentlichkeit näher bringen und die Naturschätze der Alpen aufzeigen.

So können Naturfreunde im Schweizer Justistal oder in der Val Trupchun zur Brunftzeit unvergleichliche Hirschbeobachtungen machen. Wer Glück hat, kann am Augstmatthorn Steinböcke aus wenigen Metern Entfernung erleben. In der Greina kann man freilebende Murmeltiere beobachten. Wer mit Kindern unterwegs ist, kann Eichhörnchen bei Arosa oder Murmeltiere bei Saas-Fee beobachten.

Die meisten in dem Buch beschriebenen Beobachtungsgebiete liegen in Eidgenössischen oder Kantonalen Jagdbanngebieten und im Schweizerischen Nationalpark. Die Wildtiere im Nationalpark oder in den Jagdbanngebieten haben sich an Wanderer auf den häufig begangenen Wanderwegen gewöhnt und zeigen hier eine geringe Fluchtdistanz.

Rothirsche

Rothirsche

waren im 19. Jahrhundert in der Schweiz durch Jäger ausgerottet. Langsam wanderten sie ab Ende des 19. Jahrhunderts aus Österreich in den Kanton Graubünden ein. Im Schweizerischen Nationalpark finden Hirsche zwei Vorteile: Schutz vor menschlicher Störung und ausreichend Nahrung. Sie haben sich an die Gegenwart von Menschen auf den Wander­wegen gewöhnt und lassen sich auch tagsüber gut beobachten - vor allem in der Val Trupchun, der Val Mingèr und am Murtersattel. Nationalparkeffekt nennt man das - und er ist erst möglich durch das Jagdverbot im Park. Zur Brunftzeit ziehen die Hirsche an ihre traditionellen Plätze an der oberen Baumgrenze, die sie am Ende der Brunft wieder verlassen. Im Winter wandern sie meist in tiefer gelegene Wald­gebiete. Außerhalb von Jagdbanngebieten bewohnen die Rothirsche meist steile Hanglagen und schwer zugängliche Gebiete. Sie sind anpassungsfähig und schlau und wissen, wo und zu welcher Jahreszeit kein Jäger lauert. Dann suchen sie vermehrt Tallagen wie das Rheintal auf, in die sie früher nicht kamen. Im jagdfreien Kanton Genf haben Hirsche und auch die Rehe ihre unnatürliche Scheu verloren: Sie kommen auch am hellichten Tage aus der Deckung. · Bild: Lorenz Heer · Aus: Wanderungen zu Murmeltier, Steinbock & Co., Haupt, 2015

Der Schweizerische Nationalpark:

Natur ohne Jagd seit über 100 Jahren

Dass in der Schweiz Steinbock & Co. wieder in freier Natur zu beobachten sind, ist vor allem dem Schweizerischen Nationalpark zu verdanken. Vor 150 Jahren waren Steinböcke, Hirsche und Bartgeier durch intensive Jagd in der Schweiz ausgerottet und alle anderen Wildtierarten sehr selten.

Am 1. August 1914 wurde mit der Gründung des Schweizerischen Nationalparks eine einzigartige Wildnisoase geschaffen und der erste Nationalpark in den Alpen überhaupt. Hier sollte sich die Natur ohne das Dazutun des Menschen frei entwickeln können. Darum war von Anfang an die Jagd verboten. Dieses bemerkenswerte Naturexperiment wird seit hundert Jahren wissenschaftlich begleitet und dokumentiert.

Im Schweizerischen Nationalpark können die Besucher Steinböcke, Gämsen, Hirsche, Rehe, Murmeltiere, Bartgeier und Steinadler beobachten. Dabei mussten Steinböcke und Bartgeier hier erst wiederangesiedelt werden. Die Rothirsche kamen von selbst zurück.

Den Gämsen

Den Gämsen

gelang es als einziger großer Wildtierart, der Ausrottung zu entgehen. Bei Gefahr flüchten sich die Gämsen blitzschnell in die Felsen - so konnten sie überleben. Bevorzugter Lebensraum der Gämsen sind Rasenhänge und felsige Regionen oberhalb der Waldgrenze, teilweise oder ganzjährig auch Bergwälder. · Bild: Lorenz Heer · Aus: Wanderungen zu Murmeltier, Steinbock & Co., Haupt, 2015

Rücksichtsvolle Wildtierbeobachtung

Für die Wildtiere ist das Hochgebirge der Lebensraum, in dem sie leben und überleben müssen. Dieses Leben beinhaltet für die Tiere Herausforderungen wie das Wetter, die Brunft und das Aufziehen von Jungen. Hinzu kommen Gefahren und Störungen durch den Menschen, vor allem durch die Jagd, aber auch durch rücksichtslosen Freizeitsport, der zu energiezehrenden Fluchten von Bergtieren führt. Wenn wir also Wildtiere in ihrem Lebensraum beobachten wollen, dann sollten wir dies rücksichtsvoll tun. Aus diesem Grund hat Lorenz Heer in seinem Buch einige nützliche Verhaltensregeln zusammengestellt, mit denen wir Störungen von Wildtieren vermeiden können:

Zum Schutz der Wildtiere stellen wir unsere eigenen Beobachtungsinteressen hinter die Bedürfnisse der Tiere. Reagieren die Tiere mit Anzeichen von Störungen (Aufmerken, Warnpfiff, kurze Flucht, Verhaltensänderung, Sträuben der Nackenhaare usw.), so setzt man sich am besten langsam hin und genießt die Beobachtung aus dieser Entfernung.
Die schönsten Wildtiererlebnisse erzielen wir, wenn wir uns an einem günstigen Ort hinsetzen und warten (eine kleine Isoliermatte ist hierbei sehr dienlich). Nahrung suchende oder ziehende Tiere sind immer in Bewegung und kommen einem sitzenden Beobachter viel näher, als wenn man sich selber auf sie zu bewegen würde.
Bereits bei der Planung einer Wanderung rechnet man längere Beobachtungszeiten ein. So bleibt genügend Zeit, bei der Sichtung von Wildtieren zu warten. Die reine Wanderzeit in der in diesem Buch vorgeschlagenen Routen beträgt selten über vier Stunden. Sie sind aber als Tagesausflüge inklusive Beobachtungszeit gedacht.
Auf ein Wildtier sollte man nie direkt zulaufen. Möchte man trotz allem einer Gämse oder einem Steinbock noch etwas näher rücken, so sollte man die Route diagonal am Tier vorbei wählen respektive sich im Zickzack nähern.
Im Nationalpark gilt striktes Wegegebot. Aber auch in den Eidgenössischen Jagdbanngebieten sollte man die Wege nicht verlassen. Für die Beobachtung von Wildtieren ist dies ohnehin vorteilhafter, denn sie haben sich an Wanderer auf Wegen gewöhnt. Bewegt sich nun eine Person abseits der gängigen Routen, bedeutet das für die Tiere größere Gefahr und sie flüchten öfter. Welche Wege wann begangen werden dürfen, kann auf der Homepage
www.respektiere-deine-grenzen.ch geprüft werden.
Wildtiere reagieren besonders auf Bewegungen. Deshalb sollte man sich in ihrer Nähe nur langsam bewegen. Mit dem Arm oder gar einem Wanderstock auf Wildtiere zu zeigen, kann eine Flucht auslösen.
Mithilfe eines Feldstechers, Fernrohrs oder eines starken Teleobjektivs können Tiere aus größerer Distanz beobachtet beziehungsweise fotografiert werden.

Die schönsten Wildtierbeobachtungen ergeben sich in den frühen Morgenstunden, bevor die Tiere ihre Tageseinstände aufsuchen, oder am Abend, wenn sie diese wieder verlassen. Ideal für Wildtierbeobachtungen ist übrigens auch trübes und regnerisches Wetter, weil dann die Tiere bisweilen auf den offenen Flächen bleiben und sich nicht in ihre Tageseinstände zurückziehen.

Die beste Jahreszeit für Wildtierbeobachtungen sind Frühling und Herbst, wenn sich Gämsen und Steinböcke in den tieferen Lagen aufhalten und leichter zu entdecken sind. Im Hochsommer ziehen sie sich meist in die höchsten und felsigsten Regionen zurück.

Rehe

Rehe

waren im 19. Jahrhundert in der Schweiz fast ausgerottet. Geringerer Jagddruck und bessere Schutzbestimmungen führten ab 1930 zur Erholung der Bestände. Heute leben in der Schweiz wieder mehr als 110.000 Tiere. 40.000 Rehe werden pro Jahr durch Jäger erlegt. · Bild: Lorenz Heer · Aus: Wanderungen zu Murmeltier, Steinbock & Co., Haupt, 2015

Ein Jahr im Leben alpiner Säugetiere

Von Lorenz Herr Aus: Wanderungen zu Murmeltier, Steinbock & Co.

Januar und Februar
Das Jahr beginnt fulminant mit der Brunft der Steinböcke. Die kapitalen Böcke geben vorübergehend ihr einzelgängerisches Leben auf und sind nun bei den Geißrudeln zu finden.
Ein Teil der Gämsen kehrt im Winter dem Hochgebirge den Rücken und weicht in tiefere Lagen aus. Auf offenen Weideflächen in den Tälern ist die Schneedecke dünner und sie gelangen einfacher an Nahrung.

März und April
Das erste Grün in den Tieflagen lockt Steinbock, Gämse und Rothirsch in den talgrund. Ausgezehrt nach einem langen Winter lassen sie sich hier besonders leicht beobachten. Wir sollten aber ihre geringe Scheu nicht ausnutzen und uns in dieser Jahreszeit ihnen gegenüber besonders rücksichtsvoll verhalten.
Im April beenden die Murmeltiere ihren Winterschlaf und erscheinen meist bei noch vollständig geschlossener Schneedecke erstmals außerhalb ihres Baus.

Mai und Juni
Fuchsmütter haben hungrige Junge an ihrem Bau. Dies zwingt sie, auch am Tag Nahrung zu suchen. So sieht man nun Füchse viel öfter als sonst.
Gämse und Steinbock wandern mit der Schneeschmelze und den sprießenden Krautpflanzen langsam wieder in höhere Lagen. Bei Reh, Gämse, Steinbock und Rothirsch kommen die Jungen auf die Welt. Mit etwas Glück kann man die jungen Kitze beobachten.
Im Juni erkunden die jungen Hermeline erstmals die Umgebung des Baus. Ihre Mutter ist nun besonders oft auf der Jagd, um dem hungrigen Nachwuchs genügend Nahrung zu bringen.

Juli und August
Anfang Juli erscheinen Murmeltierjunge erstmals vor ihrem Bau. Es ist sehr kurzweilig, den niedlichen Fellknäueln beim Spielen und Balgen zuzusehen.
Die Hauptbrunft der Rehe fällt in den Hochsommer. Sie verhalten sich nun auffälliger, an geeigneten Orten kann man die Rehe abends oder morgens bei der Brunft beobachten.
Sonst ist der Hochsommer für Wildtierbeobachtungen wenig ergiebig. Gämsen und Steinböcke halten sich in den höchsten Lagen auf, legen tagsüber lange Ruhepausen ein und verstecken sich vor der Sommerhitze in schattigen Regionen.

September und Oktober
Im Herbst liefert die Brunft der Rothirsche ein beeindruckendes Spektakel. Röhrende Hirsche, Brunftkämpfe oder das Buhlen der Stiere um die Weibchen sind ein kaum übertroffenes Naturschauspiel.
Die Eichhörnchen sammeln Vorrat für den Winter und sind nun besonders aktiv.
Erwachsene Murmeltiere sind rundum fett und verhalten sich träge, wogegen die diesjährigen Jungtiere aktiver sind und sich noch so viel Gewicht wie möglich anfressen. Mit dem Eintrag von Gras in ihren Bau bereiten sich die Tiere auf den kommenden Winterschlaf vor.

November und Dezember
Das Wildtierjahr schließt mit der Brunft der Gämsen mit einem weiteren Höhepunkt ab. Obschon ein langer Winter bevorsteht, wenden die älteren Gämsböcke viel Energie für das Dominieren von Geißrudeln auf.
Hermeline tragen ihr weißes Winterkleid. Auch im hohen Schnee sind sie flink auf der Jagd.
Rothirsche haben ihre Wintereinstandsgebiete in tieferen Lagen erreicht und können bisweilen auf Weinden im Talgrund beobachtet werden. Hirschstiere müssen sich eiligst wieder die Fettreserven anfressen, die sie während der Brunft verloren haben.

Als Anpassungskünstler besiedeln Füchse

Als Anpassungskünstler besiedeln Füchse

alle Lebensräume und sind in der Schweiz bis über die Waldgrenze im alpinen Gebiet zu finden - nur die höchsten Gipfel und Gletschergebiete meiden sie. Längst haben Füchse auch die Städte wie Zürich, Bern, Basel und Genf erobert, wo sie vor den Jägerflinten sicher sind, in Parks und Gärten Lebensraum und reichlich Nahrung finden. · Bild: Lorenz Heer · Aus: Wanderungen zu Murmeltier, Steinbock & Co., Haupt, 2015

50 Wandervorschläge für Wildtierbeobachtungen

Wenn auch Sie Steinböcke, Gämsen, Murmeltiere & Co. in freier Natur erleben möchten, ist das Buch Buch Wanderungen zu Murmeltier, Steinbock & Co. genau das richtige für Sie. Lorenz Heer hat 50 Wandervorschläge in den Schweizer Alpen vom Bergwald bis hoch in die alpine Stufe zusammengestellt, bei denen Begegnungen mit Wildtieren wahrscheinlich sind. Mit vielen Fotos und Informationen zu Tieren und Landschaft sowie Tipps für einen respektvollen Umgang mit der Natur (schließlich wollen wir die Tiere bei unseren Beobachtungen nicht stören oder gar vertreiben) bietet der großformatige Bildband Inspiration und Grundlage für eigene Entdeckungsreisen zu den Wildtieren der Schweiz.

Ausgerüstet mit diesem guten Hintergrundwissen kann es dann eigentlich schon losgehen: Ein Buch für alle, die das Wandervergnügen mit Tierbeobachtungen kombinieren wollen.

Buchtipp:

Ein ideales Geschenk für Naturfreunde: Großformatiger Bildband, hochwertig ausgestattet, mit zahlreichen Fotos, ausführlichen Porträts alpiner Tierarten, 50 Wandertipps und Kartenskizzen.

Lorenz Heer: Wanderungen zu Murmeltier, Steinbock & Co.
Die besten Gebiete für Tierbeobachtungen in der Schweiz
208 Seiten, 260 Farbfotos, 36 Karten
gebunden, 23,5 x 26 cm, 1088 g
Haupt Verlag 2015, ISBN 978-3-258-07882-3
Preis: 58 Euro

FREHEIT FÜR TIERE 1/2026

Freiheit für Tiere 1/2026

Artikelnummer: 1/2026

Tierschutz aktiv: Delfinarien: Schluss mit Delfinen in Gefangenschaft! • Historisches Urteil in Spanien: Massive Umweltverschmutzung durch Massentierhaltungverstößt gegen Menschenrechte • Bayerns größter Milchviehbetrieb: Tierhaltungsverbot wegen schwerer Tierquälerei • Gesetz ab 2026 in Österreich: Heimtierhaltung mit Sachkundenachweis • Neues Gesetz zur Heimtierhaltung: Interview Prof. Rudolf Winkelmayer, Veterinär und Tierethiker • Ethik und Religion: Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche • Tierportrait: »Hase und ich« - Ergreifende Rettung und Aufzucht eines Feldhasenbabys • Studie: Schon eine Scheibe Wurst am Tag erhöht das Risiko für chronische Krankheiten • Studie: Pflanzliche Ernährung reduziert Krebsrisiko deutlich • Italienische Küche vegan: Kochen alla Nonna • Rezept: Cavatelli agli spinaci • Rezept: Pasta al forno • Rezept: Tiramisu • DVD-Tipp: »Gottes Gäste« - Jetzt drei Tiergemärchen von Manfred Kyber auf DVD

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FREIHEIT FÜR TIERE 4/2025

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Artikelnummer: 4-2025

Tiernachrichten: Pferde verfügen über ein »reiches Repertoire« an Gesichtsausdrücken • Katzen können menschliche Mitbewohner allein am Geruch erkennen • Stars für Tiere: Lewis Hamilton ernährt seinen Hund 100% pflanzlich • Interview mit Uwe Ochsenknecht: Tierquälerische »Tradition« - Blutiger Protest gegen Stierkampf • Folgen der Massentierhaltung: 70 % der Pandemien sind tierischen Ursprungs • Schlachthof-Skandal in Bayern: Das grausame Ende von Legehennen • Wegen quälerischer Tiermisshandlung: Amtsgericht Schweinfurt verurteilt Rinderhalter zu sieben Monaten Haft • Wildtier-Tourismus: Tierleid durch Unkenntnis? • Wissenschaft: Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis • Tierportrait: Im Reich der Bären • Förster Peter Wohlleben: Komm mit uns in den Wald! • Mutterliebe: Die ergreifende Tiergeschichte von Manfred Kyber jetzt als Film • Wissenschaft: Versteckte Milliardenkosten des Fleischkonsums • Tierfreundliche Rezepte: VEGAN Brot und Brötchen BACKEN

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FREIHEIT FÜR TIERE 3/2025

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Artikelnummer: 3/2025

Tiernachrichten: Mäuse leisten Erste Hilfe · Jäger töten Hirsch auf Grundstück von Star-Regisseur • Violinistin Anne-Sophie Mutter: »Ich esse schon lange kein Fleisch mehr« • Stierkampf auf Mallorca: Helfen Sie, die Tierquälerei zu beenden! • Recht: Forstwirt will Jagd auf seinen 12 Hektar im Brohltal verbieten • Wissenschaft: Ein Viertel der Süßwassertiere vom Aussterben bedroht • Steinzeitmenschen ernährten sich überwiegend pflanzlich • Pflanzliche Ernährung schützt vor Gehirnalterung und Demenz • Studie: Einfluss von Ernährung und Sport auf die Gesundheit • Pflanzenpower: Die optimale Basis für Gesundheit und sportliche Leistungsfähigkeit · Tierportrait: Fledermäuse - Faszinierende Flugkünstler • Tierportrait: Der Wolf · Lifestyle: »Schwedenzauber« - Vegane Backrezepte • Deutsche Küche: Vegan - mit Rezepten

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FREIHEIT FÜR TIERE 2/2025

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Artikelnummer: 2/2025

Tiernachrichten: Zugspitze goes Veggie! • Steigende Meerestemperaturen: 4 Millionen Trottellummen verschwunden • Wanderschäferei: Wanderung in den Tod •Studie: Vormenschen haben kein oder kaum Fleisch gegessen • Studie: Vegane Hundeernährung gesünder als Fütterung mit Fleisch • Studie: Kuhmilch kann Risiko für Herzerkrankungen erhöhen • Babys auf dem Ostertisch: Lasst die Osterlämmer leben! •Ethik: Ist Osterlamm christlich? Jesus kam auch für die Tiere • Natur ohne Jagd:Jagdverbot im italienischen Nationalpark Val Grande •Für öffentliche Grünanlagen und tierfreundliche Gärten: Bauanleitung für Wildtiertränken •Vögel in unserem Garten: Der Hausrotschwanz •Alfie und ich: Die unglaubliche Freundschaft zwischen einem Wissenschaftler und einer Eule • Prof. Dr. Andreas Michalsen: Ernährung - Meine Quintessenz • Der Vegan-Doc für alle Fälle • GANZ ENTSPANNT vegan: Das Jahreszeitenkochbuch • Gehobene vegane Küche: VEGAN FINE DINING

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Artikelnummer: 1/2025

Tierschutz aktiv: Skandal im Kuhstall - immer wieder werden katastrophale Zustände in Milchkuh-Ställen in Österreich aufgedeckt • Deutschland: Kühe in Ketten – noch weitere 10 Jahre? • Petition: Wissenschaft statt Tierversuche! • Umweltverschmutzung, Umweltzerstörung, Klimakatastrophe: Wie tierische Produkte unseren Planeten zerstören • Kollagen: Schlachtabfälle für schöne Haut? • Aktuelle Studie deckt auf: Fische noch bedrohter als bisher angenommen • Lebensräume: Gestatten. Biber - Unsere außergewöhnliche Freundschaft mit einer wildlebenden Biberfamilie • Wissenschaft: Die Intelligenz der Hunde • Vegane Ernährung für Hunde? • Lifestyle: Tierfreundlich backen

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Neuauflage: FREIHEIT FÜR TIERE - Fakten gegen die Jagd

FREIHEIT FÜR TIERE: Fakten gegen die Jagd (völlig überarbeitete und auf 60 S. erweiterte Neuauflage)

Artikelnummer: 522

Fakten und Argumente gegen das blutige Hobby der Waidmänner und Waidfrauen: Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, wenn sie von Hobbyjägern angepöbelt oder sogar bedroht werden. Immer mehr Menschen protestieren gegen die Ballerei in Naherholungsgebieten. Und Berichte, dass Jäger aus Versehen Liebespaare im Maisfeld oder Ponys auf der Weide erschießen, können einem draußen in der Natur durchaus Angst machen. Warum Jäger Jagd auf Hasen machen, obwohl sie auf der »Roten Liste« bedrohter Arten stehen, kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. Zudem haben 99,6 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere tot zu schießen. Da stellt sich die Frage: Warum jagen Jäger wirklich?

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Sonderpreis: Fakten gegen die Jagd (Ausgabe 2017, 24 Seiten)

Artikelnummer: 521

Die Natur braucht keine Jäger: Fakten gegen die Jagd - Warum jagen Jäger wirklich? Die Frage »Warum jagen wir?« beantwortet eine Jagdredakteurin wie folgt: »Einige beschreiben die Jagd als Kick, andere sprechen von großer innerer Zufriedenheit. Die Gefühle bei der Jagd sind ebenso subjektiv wie in der Liebe. Warum genießen wir sie nicht einfach, ohne sie ständig rechtfertigen zu wollen?« Rationale Gründe, mit denen Jäger rechtfertigen, dass die Jagd notwendig sei, sind offenbar nur Ausreden. Jedenfalls schreibt die Jägerin: »Der Tod, der mit dem Beutemachen verbunden ist, ist verpönt. Deswegen suchen die Jäger Begründungen in Begriffen wie Nachhaltigkeit, Hege und Naturschutz.«

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Mutterliebe - Die ergreifende Tiergeschichte von Manfred Kyber jetzt als Film

Manfred Kyber (1880-1933) war ein Schriftsteller und Tierschützer, der vor allem durch seine besonderen Tiergeschichten bekannt geworden ist. Aus zwei seiner Geschichten, »Stumme Bitten« und »Der Hase und der Tod« hat der Verlag Das Brennglas einen Zeichentrickfilm auf DVD produziert, der die »stumme Bitten« hörbar macht und den Tieren mit ergreifenden Bildern eine Stimme gibt. Nun ist der Film »Mutterliebe« online erschienen.


In einem Heukorb oben auf der Dachkammer lag eine Katzenmutter mit zwei Katzenkindern. Die Kinder waren erst vor wenigen Tagen zur Welt gekommen, und sie waren noch sehr hilflos - kleine Pfoten hatten sie, die immer ausrutschten, und unverhältnismäßig große Köpfe mit blinden Augen, die sich suchend im Bauchfell der Mutter vergruben. weiterlesen

DVD gibt den Tieren eine Stimme: Der Hase und der Tod – Stumme Bitten

Der Schnee lag kalt und weiß auf freiem Felde.

Ein Hase und seine Frau suchten Futter. Die Pfoten froren. Es war ein mühsamer Weg, und der Wind pfiff über die Fläche. Die Ausbeute war kümmerlich. Man musste erst den Schnee fortkratzen, um etwas Essen zu finden.

Die Pfoten wurden so leicht wund dabei. Man musste sie dazwischen immer wieder ablecken. Auch war die Frau des Hasen leidend. Ein Bein war ihr zerschossen worden. Sie humpelte hilflos und gebrechlich über den Schnee.

»Ach, diese schrecklichen Jagden!« seufzte die Häsin. »Töten ist doch kein Vergnügen! Sogar Wölfe reißen aus Hunger, nicht aus Lust am Töten.«

»Es sind eben keine Wölfe, sondern Menschen«, sagte der Hase.


Manfred Kyber (1880-1933) war ein deutscher Schriftsteller und Tierschützer, der vor allem durch seine besonderen Tiergeschichten bekannt geworden ist. Aus zwei seiner Geschichten hat der Verlag Das Brennglas einen ergreifenden Zeichentrickfilm auf DVD produziert.

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DVD: „Stumme Bitten“ · „Der Hase und der Tod“ als Zeichentrick-Filme

Artikelnummer: 321

»Die Welt ist voll von stummen Bitten, die nicht gehört werden. Es sind Menschen, die sie nicht hören. Es scheint unmöglich, diese stummen Bitten zu zählen. So viele sind es. Aber sie werden alle gezählt. Sie werden gebucht im Buche des Lebens.« (Manfred Kyber) Ein Zeichentrickfilm, der unter die Haut geht, die »stumme Bitten« hörbar macht und den Tieren mit ergreifenden Bildern eine Stimme gibt!

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DVD-Tipp: Jesus und die Tiere

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Jesus treibt die Tierhändler aus dem Tempel.

Jesus von Nazareth wurde im Stall mitten unter den Tieren geboren. Gab Gott damit den Menschen nicht ein Symbol, dass Sein Sohn nicht in einem Palast, sondern bei Schafen, Rindern, Eseln und Katzen zur Welt kam?

Zu Zeiten des Jesus von Nazareth wurden Lämmer und Tauben im Tempel für die Sünden der Menschen geopfert. Jesus trat gegen diesen blutigen Kult ein. Bekannt ist die Szene, wie Jesus nach seinem Einzug in Jerusalem die Tierhändler aus dem Tempel hinaustrieb und die Tiere freiließ. Und er rief: »Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!« (Markus 11,17)

Über die Tierliebe des Jesus von Nazareth ist in der Bibel kaum etwas zu finden. Doch aus der frühchristlichen Geschichtsschreibung wird deutlich, dass Jesus kein Fleisch gegessen hat und sich für die Tiere einsetzte... weiterlesen

DVD: Jesus und die Tiere

Artikelnummer: 318

Vergleicht man die Bibel mit apokryphen Schriften, dann ist gut zu erkennen, dass die Kernaussagen oft die Gleichen sind, aber die Tierliebe Jesu, gänzlich fehlt. In dieser DVD werden viele Begebenheiten, bei denen Jesus über die Tiere sprach, wiedergegeben.

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

Die Rezepte für das Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«- sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund!

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Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis

Wir fangen gerade erst an, zu begreifen, dass das Gehirn von Tieren ähnlich komplex ist wie unser eigenes. Die Warnrufe von Präriehunden etwa sind nicht nur hektische Pfeiftöne, sie übermitteln damit differenzierte Nachrichten. Gorillas nutzen Zeichensprache, um vergangene Ereignisse zu schildern - wissen sie also, was heute, gestern und morgen ist? Nicht nur Primaten oder Elefanten, selbst kleinste Ameisen, denen man einen Farbtupfer auf dem Kopf angebracht hat, wollen diesen loswerden, sobald sie in einen Spiegel blicken - ein Beweis für ihr Ich-Bewusstsein, das Menschen erst ab dem zweiten Lebensjahr entwickeln. In ihrem Buch »Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis präsentiert Marianne Taylor 60 Tierarten, ihre bemerkenswerten kognitiven Fähigkeiten, ihre Gefühle und ihre ausgefeilte Kommunikation. weiter

Im Reich der Bären - Die gelassenen Gebieter des Waldes

Am 26. Juni 2006, wurde der Bär Bruno um 4:50 Uhr in der Nähe der Rotwand im Spitzingseegebiet in Bayern erschossen. Sein Vergehen: Der junge Bär hatte es gewagt, Italien zu verlassen, deutschen Boden zu betreten und hier Bienenstöcke zu plündern und Schafe zu verspeisen, die eigentlich Menschen essen wollten. Fast 20 Jahre nach Brunos Tod bringt uns Moritz Klose, renommierter Wildtierexperte, in seinem Buch »Im Reich der Bären - Die gelassenen Gebieter des Waldes« auf eindrucksvolle Weise die Welt der Bären näher. Er zeigt, wie anpassungsfähig Bären sind und welche Rolle sie in unserem Ökosystem spielen. Und er stellt die entscheidende Frage: Wie gelingt eine nachhaltige und friedliche Koexistenz von Mensch und Bär? weiter

Wildtier-Tourismus: Tierleid durch Unkenntnis?

Fast 20 Prozent des internationalen Tourismus lassen sich auf Wildtier-Tourismus zurückführen - und diese Branche wächst stetig weiter. Tiere dienen in der Tourismusbranche als Profitobjekt. Sie werden von Menschen ausgebeutet, manipuliert und so zu unnatürlichen Verhaltensweisen gezwungen, um Touristen zu entertainen und ein schönes Urlaubserlebnis zu verschaffen. So werden in vielen Ländern Asiens Elefanten als Attraktionen genutzt. Es wird das Bild vermittelt, dass es vollkommen natürlich sei, auf Elefanten zu reiten. Die Tiere werden angekettet und mit Elefantenhaken gehorsam gemacht. Anderswo kann man mit Orang-Utans oder anderen Primaten für Selfies posieren. Vielen Touristen scheint nicht bewusst zu sein, dass ihr Urlaubsvergnügen oder das Foto für Social Media oft mit großem Leid für die Tiere verbunden ist. weiter

Bayerischer Tierärztetag: Tierqual bei Milchkühen

Razzia auf Skandalhof in Bad Grönenbach. Pressemitteilung SOKO Tierschutz Kopie

Kühe, die nicht mehr laufen können, werden mit Treckern weggeschleift, Mitarbeiter treten ein liegendes Kalb:

Die aktuelle Undercover-Recherche von SOKO Tierschutz in Bayerns größtem Milchviehhof in Bad Grönenbach zeigt erneut massive Verstöße gegen den Tierschutz. · Bild: SOKO Tierschutz

Von Annemarie Botzki, Recherche und Kampagnen bei der Verbraucherschutzorganisation foodwatch e.V.

»Alle haben die Nase voll« - das ist der Satz, der mir vom bayerischen Tierärztetag in Kulmbach besonders im Ohr hängen bleibt. sitze mit 150 amtlichen und Amtstierärzt:innen in einem Konferenzraum. Normalerweise sind sie in detaillierte, fachliche Diskussionen vertieft. Aber diesmal ist die Stimmung anders. Angespannt. Frustriert. weiter

natürlich VEGAN BACKEN

Philip Khoury, preisgekrönter Chefkonditor im Kaufhaus »Harrods« in London, zeigt in seinem ersten Backbuch, wie man mit rein natürlichen Zutaten vegane und damit ethisch vertretbare Backwaren zubereiten kann: ohne Abstriche bei Geschmack und Qualität, aber ohne Ausbeutung von Tieren und des Planeten. Er widmet sein Buch allen Menschen, »die mutig genug sind, den Status quo infrage zu stellen. Für alle Naschkatzen, die nach einer neuen Art zu backen suchen. Möge dieses Buch eine Quelle der Inspiration und Freude sein. Gemeinsam können wir eine Zukunft schaffen, die freundlicher, empathischer und nachhaltiger für alle ist.« weiter

Umweltverschmutzung, Umweltzerstörung, Klimakatastrophe: Wie tierische Produkte unseren Planeten zerstören

Nächtliche Satellitenaufnahme Brände im brasilianischen Regenwald - Trzmiel Shutterstock

Nächtliche Satelliten­aufnahme einer ökologischen Katastrophe: Die unwiderbringliche Zerstörung des Regenwaldes, der Lunge unseres Planenten

Die Erzeugung tierischer Produkte wie Fleisch, Milch, Fisch und Eier gehört zu den Hauptgründen für die menschengemachte Klimakatastrophe und ist maßgeblich für die Zerstörung des Planeten verantwortlich: für die Zerstörung von Lebensräumen und der Nahrungsgrundlage von Menschen, Tieren und Pflanzen, für das dramatische Artensterben, für die Abholzung der Regenwälder, für die Vergeudung von Ressourcen, für die Verschwendung und Verschmutzung von Wasser und für die Vergiftung der Böden, des Grundwassers und der Luft. Ein ausgesprochen wirksamer Beitrag, um die Umwelt zu schützen, ist vegan zu leben. weiter

Skandal im Kuhstall: Immer wieder katastrophale Zustände in Milchkuh-Ställen aufgedeckt

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Nichts für schwache Nerven: Kühe in einem Stall in Feldkirchen in Anbindehaltung, zentimetertief in Kot und Gülle.

Der österreichische Verein RespekTiere e.V. in Salzburg deckt seit vielen Jahren regelmäßig tierquälerische Zustände in Milchkuh-Betrieben auf: Kühe in Anbinde­haltung, durch kurze Ketten zur Bewegungsunfähigkeit verurteilt, auf Gitterrosten in Mist und Gülle stehend, mit dreckverkrustetem Fell. Kälber in winzigen Holzverschlägen, in denen sie sich kaum umdrehen können, oder in Kälberiglus in Gülle stehend. Über viele dieser Tierschutz-Skandale wurde mit dramatischen Bildern in der Presse berichtet. Doch wie viele Missstände müssen Tierschutzorganisationen noch aufdecken, bis der Gesetzgeber endlich reagiert und die tierquälerische Anbindehaltung von Kühen verbietet? weiter

Gestatten. Biber. Eine außergewöhnliche Freundschaft mit einer wildlebenden Biberfamilie

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Christian Kuschenreiter Aug’ in Aug’ mit einem Biber. Das freilebende Tier hat Vertrauen wie zu einem Familienmitglied.

Schwarze Knopfaugen, beeindruckende Schneidezähne, großer Paddelschwanz, Stupsnase und dichter Pelz: Biber sind entzückende Tiere, und obendrein schlau, empathisch, kommunikativ, verspielt - und eigentlich sehr scheu. Als Bettina und Christian Kutschenreiter im Jahr 2003 beim Fotografieren an einem Fluss in Oberbayern auf eine Biberfamilie treffen, ist das der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft, die bis heute anhält. Die Biber lassen die beiden Tierfreunde nach und nach an ihrem Leben teilhaben und suchen schließlich sogar bewusst ihre Nähe. Jetzt haben die beiden ein Buch über ihre Erlebnisse mit den Bibern geschrieben - mit vielen wunderschönen und sicher einzigartigen Fotos. weiter

Die Intelligenz der Hunde

Die internationale Forschung hat sich in den letzten Jahren zunehmend mit der Intelligenz von Hunden beschäftigt und dabei so manches bestätigt, was Hundefreundinnen und Hundefreunde längst wussten: Hunde denken viel komplexer als gedacht. Aber: Was genau ist Hundeintelligenz? Wie misst man sie? Haben wir dazu überhaupt die richtigen Werkzeuge und Vergleichsmaßstäbe? Sind »Menschenschläue« und »Hundeschläue« überhaupt vergleichbar? Und in welchen Bereichen haben Hunde andere oder viel mehr geistige Kompetenzen als wir? weiter

Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

55 Hektar im Kreis Dithmarschen endlich jagdfrei!

Rund 55 Hektar Grundstücke mit Wiesen und Feldern im Kreis Dithmarschen (Schleswig-Holstein) sind endlich jagdfrei! Dass eine dermaßen große Fläche offiziell jagdrechtlich befriedet wird, ist bisher wohl einmalig: Es gibt inzwischen mehrere Hundert jagdrechtlich befriedete Grundstücke in Deutschland, doch meist besitzen die Eigentümer nur wenige Hektar. Wohl genau aus diesem Grund machte es die Jagdlobby den Eigentümern der 55 Hektar landwirtschaftlicher Fläche so schwer: Es brauchte zehn Jahre und eine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Schleswig-Holstein, bis das Grundstück von Susanne und Peter Storm* endlich jagdfrei wurde. weiter

WILD UND FREI - Die Schönheit afrikanischer Tiere

»Wild und frei« ist mit atemberaubenden schwarz-weiß-Fotografien eine Ode an die Wildnis. Tom D. Jones ist ein begnadeter »fine art«-Fotograf und zeigt Wildtiere wie Elefanten, Giraffen, Nashörner, Gorillas oder Löwen aus nächster Nähe. »Für mich dreht sich alles um die Freiheit des Tieres«, erklärt er. Deshalb gibt es in den Aufnahmen dieses Buches kein einziges Tier, das gefüttert wird, in einem privaten Reservat lebt oder in irgendeiner anderen Form von Gefangenschaft gehalten wird. Das Ergebnis sind Aufnahmen, welche unter die Haut gehen. weiter

Mary McCartneys veganes Promi-Kochbuch: 60 Rezepte mit Stars von Cameron Diaz, und Woody Harrelson bis Ringo Star und Papa Paul

Mit ihrem neuen Buch »Feeding Creativity« verbindet Mary McCartney ihre beiden großen Leidenschaften: Fotografie und Kochen. Jedes der 60 veganen Rezepte hat sie mit Stars gekocht und sie beim Kochen und Essen fotografiert: Schauspielerinnen und Schauspieler wie Cameron Diaz, Kate Blanchett, Drew Barrymore, Woody Harrelson, Stanley Tucci und David Oyelowo, Musikerinnen und Musiker von Nile Rodgers oder bis Ringo Star und Papa Paul, Künstlerinnen und Künstler wie David Hockney und Jeff Koons oder Primaballerina Francesca Hayward. weiter

Interview mit Mary McCartney: Wie entstand die Idee zu dem veganen Promi-Kochbuch »Feeding Creativity«?

Mit ihrem Kochbuch »Feeding Creativity« möchte Mary McCartney zeigen, wie schnell, einfach, lecker und unkompliziert und einfach das vegane Kochen ist. Damit tritt sie in die Fußstapfen ihrer Mutter Linda McCartney, die ebenfalls Promi-Fotografin war, bereits in den 1970er und 80er Jahren vegetarische Kochbücher veröffentlichte und sich für den Schutz der Tiere einsetzte.


Wie entstand die Idee zu dem Kochbuch?


Mary McCartney: Ich liebe es, Rezepte mit anderen zu teilen. Ich koche schon immer für andere und es ist meine Art, mit jemandem Verbindung aufzunehmen. Aber ich bin nun mal begeisterte Portrait-Fotografin, und so kam eines Tages die Idee für »Feeding Creativity«.
Zum Interview mit Mary McCartney

STADTNATUR - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen

»Land« = blühende Landschaften und Artenvielfalt, »Stadt« = Beton und Ödnis? Eine Vorstellung, die längst so nicht mehr gilt. Der bekannte Zoologe, Ökologe und Bestseller-Autor Prof. Dr. Josef H. Reichholf unternimmt in seinem neuen Buch »Stadtnatur - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen« einen Streifzug durch die vielfältigen Ökosysteme des urbanen Raums. Ob Wildschweine, Füchse und Nachtigallen in Berlin, Wanderfalken in Köln oder eine bunte Vogelwelt und Rehe im Englischen Garten in München: viele Wildtiere haben den Lebensraum Stadt längst für sich entdeckt. Inzwischen sind unsere großen Städte sogar Inseln der Artenvielfalt geworden, die sogar mit den besten Naturschutzgebieten mithalten können.
In den Städten finden Tiere und Pflanzen die Biotope, die sie für ihr (Über)Leben brauchen. Hier sind sie weniger Gefahren ausgesetzt als auf dem Land, wo freilebende Tiere gejagt und ihre Lebensräume durch eine industriell betriebene Land- und Forstwirtschaft vernichtet werden...
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Prof. Dr. Josef H. Reichholf: »Unsere Städte zeigen: Ein friedliches Miteinander von Mensch und Natur ist möglich«

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Prof. Dr. Josef H. Reichholf über sein neues Buch »Stadtnatur«, über Großstädte als Rettungsinseln der Artenvielfalt und darüber, was geschehen müsste, damit die Artenvielfalt auf den Fluren und in den Wäldern wieder zunimmt. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Urteil BVerwG: Auch Vereine und Stiftungen können die jagdrechtliche Befriedung ihrer Flächen aus ethischen Gründen beantragen

Laut § 6a Bundesjagdgesetz (BJagdG) dürfen nur »natürliche Personen« das Ruhen der Jagd beantragen. Tier- und Naturschutzvereine oder Stiftungen konnten bisher das Ruhen der Jagd auf ihren Flächen nicht beantragen. Doch dies ist mit dem entscheidenden Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vom 26.6.2012 und der Europäischen Menschenrechtskonvention (Schutz des Eigentums) nicht vereinbar.

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof München macht in seinem grundlegenden Urteil vom 28.05.2020 »Erklärung von Grundstücken zu jagdrechtlich befriedeten Bezirken« die Antragstellung auch für juristische Personen wie Vereine, Stiftungen oder GmbHs möglich. (VGH München, 19 B 19.1713 und 19 B 19.1715) weiter

Hannes Jaenicke: »Seit 30 Jahren wird das Tierschutzgesetz wissentlich gebrochen«

»Die Milch macht's«, »Milch macht müde Männer munter«, »Fleisch ist ein Stück Lebenskraft« - wir alle sind mit diesen Werbe-Slogans aufgewachsen. In seinem investigativen Enthüllungsbuch »Die große Sauerei« deckt Hannes Jaenicke die dreistesten Industrie- und Werbelügen auf und erklärt, was Verbraucherinnen und Verbraucher über Fleisch, Milchprodukte und Eier unbedingt wissen sollten, um vor dem Kauf und Verzehr die richtige Entscheidung zu treffen. weiter

FREIHEIT FÜR TIERE-Interview mit Hannes Jaenicke

»Die einzige Antwort auf diese Art der Massentierhaltung ist der Verzicht auf ihre Produkte «
FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit dem Schauspieler und bekannten Umweltschützer Hannes Jaenicke über die Recherchen zu seinem neuen Buch, warum er vor 40 Jahren zum Vegetarier wurde, warum er Hafermilch trinkt, über das Problem, dass immer noch zu viele Menschen schlecht informiert sind und was dagegen zu tun ist. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Die Vermessung der Ernährung

Haben Sie sich schon einmal überlegt, welche Auswirkung unsere Ernährung, also das, was wir jeden Tag essen, auf die Gesundheit, auf Tiere und Natur, auf Böden und Grundwasser, auf die Artenvielfalt, auf die Regenwälder, auf Menschen in den ärmeren Ländern und auf das Klima hat? Sollten wir vor dem Hintergrund einer sich abzeichnenden Umwelt- und Klimakatastrophe, welche unser aller Lebensgrundlagen bedroht, nicht viel mehr über diese Zusammenhänge wissen? weiter

Vermessung der Ernährung: Interview mit Jan Wirsam

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Prof. Dr. Jan Wirsam, wie das Buch Die Vermessung der Ernährung mit Prof. Dr. Claus Leitzmann entstand, aus welchen Gründen die Wissenschaftler mit einigen Kollegen die Forschung über pflanzliche Ernährung so engagiert vorantreiben und warum in Deutschland mehr Hülsenfrüchte wie Linsen, Erbsen, Bohnen, Lupinen und Soja angebaut werden sollten. weiter

Neues Buch von Prof. Reichholf: Stadt, Land, Fuchs

»Unsere Säugetiere verdienen mehr Beachtung; viel mehr, als ihnen gegenwärtig zuteil wird«, ist Prof. Dr. Josef H. Reichholf überzeugt. Sie brauchen neue Freunde! Solche zu gewinnen, ist das Hauptanliegen seines neuesten Buches »Stadt, Land, Fuchs: Das Leben der heimischen Säugetiere«. weiter

Interview mit Prof. Josef H. Reichholf

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit dem renommierten Zoologen über Wildtiere, Jäger, Massentierhaltung und was jeder Einzelne für wild lebende Tiere tun kann. weiter

Das Leid der Stuten für Schweinefleisch

Bisher kannte man die grausamen Stutenblut-Farmen in Argentininen, Urugay und China: Schwangeren Pferden wird dort literweise Blut abgezapft und an die Pharmaindustrie verkauft. Die Hormone der Stuten werden in der industriellen Schweinemast eingesetzt, um die Trächtigkeit der Sauen zu erhöhen und zu synchronisieren. Nachdem immer wieder über die grausamen Blutfarmen in Südamerika berichtet wurde, stoppten einige Pharmakonzerne den Import aus diesen Ländern - und wichen auf Islandponys aus. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter