What The Health

Der neue Dokumentarfilm von Kip Andersen und Keegan Kuhn, den Machern von Cowspiracy , ist jetzt in deutscher Fassung auf DVD erschienen:
What The Health - Wie Konzerne uns krank machen und warum niemand was dagegen unternimmt. Während Cowspiracy die Umweltauswirkungen der Produktion tierischer Lebensmittel beleuchtete, deckt What the Health die gesundheitlichen Folgen des Konsums tierischer Lebensmittel auf. Als Executive Producer wirkte Hollywood-Schauspieler und Tierschützer Joaquin Phoenix mit: Ich hielt mich sehr gut über die Vorteile einer gesunden Ernährung informiert, aber What The Health" öffnete meine Augen für den unheimlichen Einfluss der Pharmaindustrie, der Agrarwirtschaft und Lebensmittelindustrie , erklärt der vegan lebende Schauspieler. Dies ist die größte Gesundheits-Enthüllung unserer Zeit, und ich wusste, ich musste helfen, diese Informationen an die Öffentlichkeit zu bringen, damit wir Veränderungen schaffen können.

Die Filmemacher

Die Filmemacher

Kip Andersen (rechts) und Keegan Kuhn (links) zeigen in ihrem 90-minütigen Dokumentarfilm »What The Health« welche fatalen gesundheitlichen Folgen der massenhafte Konsum tierischer Lebensmittel hat...

... und decken auf, warum Ernährungsorganisationen

... und decken auf, warum Ernährungsorganisationen

und Regierungsbehörden nicht darüber aufklären. · Szenenbild aus "What The Health"

In »Incurable Me

In »Incurable Me

- Why the Best Medical Research Does Not Make It into Clinical Practice« (»Mach mich unheilbar«- Warum die beste medizinische Forschung es nicht in klinische Praxis schafft) bringt der Arzt Dr. K. P. Stoller Licht in eines in der Medizin am besten gehüteten Geheimnissen: den Einfluss der der Lebensmittel- und Pharma­industrie auf die medizinischen Forschung. · Szenenbild aus "What The Health"

Letztes Jahr erschien die DVD des preisgekrönten und vieldiskutierten Dokumentarfilms Cowspiracy , der sehr anschaulich den Zusammenhang zwischen Umweltschäden und industrieller Viehwirtschaft aufzeigt. In ihrer neuesten Dokumentation What The Health beleuchten die beiden Filmemacher Kip Andersen und Keegan Kuhn einen nicht minder brisanten Themenkomplex: die fatalen gesundheitlichen Folgen einer Ernährung mit vielen tierischen Produkten, die Korruption im Ernährungswesen, zweifelhafte Finanzierungsmodelle verschiedener Gesundheits- und Ernährungsorganisationen sowie die Profitgier der Lebensmittel- und Pharmaindustrie, welche zu Kosten in Milliardenhöhe für das Gesundheitssystem führt.

Epediemieartige Ausbreitung ernährungsbedingter

Krankheiten

Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall, Krebs, Diabetes, Adipositas - diese Zivilisationskrankheiten breiten sich in der westlichen Wohlstandsgesellschaft schon fast epidemieartig aus. Immer mehr wissenschaftliche Studien belegen die fatalen Auswirkungen der modernen Standard-Ernährung mit viel Fleisch, Milchprodukten und Eiern auf unsere Gesundheit. Die Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt, dass etwa 50 bis 70 Prozent der chronischen Erkrankungen wie Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes ernährungsabhängig sind eine unglaubliche Zahl.

Für ihren neuen 90-minütigen Dokumentarfilm haben Kip Andersen und Keegan Kuhn zahlreiche Mediziner, Ernährungswissenschaftler und Verbraucherschützer interviewt. Die Fakten, die sie präsentieren, sind erschreckend:

Zusammenhang von Fleisch- und Milchkonsum

und Diabetes

Im Alter von 10 Jahren haben die meisten Kinder in den USA Fettstreifen, so genannte fatty streaks , in ihren Arterien. Zwei Drittel aller Erwachsenen sind entweder übergewichtig oder gar fettleibig. Und es ist zu befürchten, dass in den nächsten 25 Jahren jeder dritte Amerikaner an Diabetes erkranken wird. Der tägliche Verzehr von nur einer Portion verarbeiteten Fleischs erhöht das Risiko an Diabetes zu erkranken um 51 Prozent. Außerdem zeigen Studien eine Verbindung zwischen dem Konsum von Milchprodukten in jungem Alter und Diabetes Typ 1. Doch trotz dieser wissenschaftlichen Fakten gibt die American Diabetes Association Rezepte für rotes und verarbeitetes Fleisch sowie für Milchprodukte heraus.

Zusammenhang von Fleisch- und Milchkonsum

und Krebs

Eine von fünf Personen stirbt in den USA an Krebs. Forscher haben nachgewiesen, dass jedes tierische Protein den Level des krebsfördernden Hormons IGF-1 (Insulin-like growth factor) erhöht. Die Weltgesundheitsorganisation WHO warnt vor den krebserregenden Eigenschaften von verarbeitetem Fleisch wie Wurst, Schinken und Speck: Verarbeitetes Fleisch wurde in die Kategorie 1 der krebserzeugenden Schadstoffe (Karzinogene) eingestuft gemeinsam mit Asbest, Plutonium oder Zigaretten. Doch warum empfiehlt die amerikanische Krebsgesellschaft American Cancer Society den Verzehr von verarbeitetem Putenfleisch und Dosenfleisch? Außerdem empfiehlt die American Cancer Society den Verzehr von Fisch und Geflügel. Doch wissenschaftlichen Studien zufolge haben Männer mit
einem prognostischen Krebsrisiko haben bei gleichzeitig hohem Geflügelkonsum das vierfach erhöhte Risiko einer Wiedererkrankung oder deren Weiterentwicklung.

Milchprodukte stehen in Zusammenhang mit vielen verschiedenen Krebsarten. Milchprodukte können das Risiko eines Mannes, an Prostatakrebs zu erkranken, um 34 Prozent erhöhen. Für Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind oder waren, erhöht sich bei nur einer Portion Vollmilch am Tag die Wahrscheinlichkeit, dass sie an Brustkrebs sterben um 49 Prozent, und um 64 Prozent, dass sie an irgendeiner Krankheit sterben.

Doch warum warnen Gesundheitsorganisationen wie die amerikanische Brustkrebshilfe-Organisation Susan G. Komens nicht vor dem Konsum von Milchprodukten? Warum ist Milchjoghurtbechern das Markenzeichen der Brustkrebshilfe-Organisation, eine pinke Schleife, zu sehen? Und warum ruft die amerikanische Regierung zum Konsum vieler Milchprodukte auf?

Zusammenhang von Fleisch- und Milchkonsum

und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Jedes Jahr sterben 17 Millionen Menschen an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Diese Zahl entspricht vier Jumbo-Jets, die jede Stunde an jedem Tag in jedem Jahr abstürzen.

Wissenschaftler haben einen Zusammenhang von Herz erkrankungen und fleischbasierter Ernährung (sowie anderer Lebensstilfaktoren wie Alkohol, Zucker und Rauchen) nach gewiesen. Die konstante Zufuhr von gesättigtem Fett und
Cholesterin verstopft die Arterien. Auch Milchprodukte sind eine Hauptquelle für gesättigte Fette, welche das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen.

Doch trotz dieser wissenschaftlichen Erkenntnisse führt die American Heart Association Rind- und Schweinefleisch sowie Milchprodukte in ihren Rezeptvorschlägen für eine gesunde Ernährung auf.

Warum weisen Gesundheitsorganisationen

Warum weisen Gesundheitsorganisationen

nicht auf die Problematik einer Ernährung mit tierischen Lebensmitteln hin? Und warum empfehlen Gesundheitsbehörden den Konsum von Fleisch, Milch und Eiern, obwohl gerade diese Lebensmittel stark im Zusammenhang mit den ernährungsbedingten Krankheiten stehen? · Szenenbild aus "What The Health"

Warum warnen Gesundheitsorganisationen nicht vor

Der Filmemacher und Journalist Kip Andersen will der Frage auf den Grund gehen: Warum weisen Gesundheitsorganisationen wie die American Diabetes Association, die American Cancer Society oder die American Heart Association nicht auf die
Problematik einer Ernährung mit tierischen Lebensmitteln hin? Und warum empfehlen Gesundheitsbehörden den Konsum von Fleisch, Milch und Eiern, obwohl gerade diese Lebensmittel stark im Zusammenhang mit den ernährungsbedingten Krankheiten stehen?

In zahlreichen Interviews konfrontieren die engagierten Dokumentarfilmer Vertreter von Gesundheitsorganisationen und amerikanischer Lebensmittelkonzerne mit unbequemen Fakten und Fragen. Schließlich finden sie bei ihren Recherchen heraus: Die American Diabetes Association, die American Cancer Society oder die American Heart Association erhalten beträchtliche Sponsorengelder von Fleisch- und Milchwarenherstellern sowie Fastfood-Produzenten. Weitere Millionenbeträge nehmen sie von Pharmaunternehmen entgegen.

Kip Andersen hält das für einen Skandal: Das ist ja, als ob die Gesellschaft zum Kampf gegen Lungenkrebs von der Tabakindustrie gesponsert werden würde . Wollen uns die Konzerne systematisch krank machen? Und wieso unternimmt niemand was dagegen? Die Filmemacher bohren weiter: Wollen uns die Konzerne systematisch krank machen? Und wieso unternimmt niemand was dagegen?

einer Ernährung mit vielen tierischen Produkten?

Milch- und Fleischindustrie investiert Millionen

für Werbung sowie politische Lobbyarbeit

Tierprodukte werden durch Commodity Checkoff Programs (staatliche Förderprogramme) beworben. Checkoff Programs sind verantwortlich für Werbeslogans von Fleisch- und Milchprodukten. Die Fleisch- und Milchindustrie gebe jährlich mindestens 557 Millionen US-Dollar aus, um ihre Waren durch so zu bewerben. Die Milchindustrie investiere darüber hinaus mindestens 50 Millionen US-Dollar, um ihre Produkte an öffentlichen Schulen zu bewerben.

Die Fleisch- und Milchlobby investiere mindestens 138 Millionen US-Dollar, um den Kongress zu beeinflussen. Außerdem erfahren wir in What The Health , dass Mitglieder des Ernährungsausschusses des Landwirtschaftsministeriums USDA Gelder von der Tier industrie erhalten haben.

Der Film weist an dieser Stelle auf eine weitere Schieflage hin: In den USA werden Aktivisten, die Tierquälereien fotografieren oder aufnehmen, kriminalisiert und strafrechtlich verfolgt und dies auf der Grundlage eines US-Bundesgesetzes. Das Animal Enterprise Terrorism Act stellt bestimmte Handlungsweisen mit der Absicht die Tätigkeiten tiernutzender Unternehmen zu beschädigen oder zu beeinflussen als Terrorismus unter Strafe.

In die Behandlung von typischen »Wohlstands«-

In die Behandlung von typischen »Wohlstands«-

-Krankheiten wie Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes fließen in den USA 1,5 Billionen US-Dollar. Etwa 50 bis 70 Prozent der chronischen Erkrankungen sind laut Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation ernährungsabhängig. · Szenenbild aus "What The Health"

Massiver Einfluss der Pharmaindustrie

Keine andere Industrie gibt so viel Geld für Lobbyarbeit aus wie die Pharmaindustrie, heißt es in What The Health . Dieser massive Einfluss zeige sich nicht nur in der Werbung, sondern auch in der Forschung und Politik. Dass die Pharmaindustrie ein Interesse am Konsum tierischer Lebensmittel hat, werde schnell klar, wenn man bedenke, dass mindestens 450 verschiedene Medikamente an Nutztiere in den USA verabreicht werden. Außerdem würden etwa 80 Prozent der Antibiotika in den USA in der Massentierhaltung landen. Inzwischen sterben jedes Jahr 23.000 Menschen in den USA an antibiotikaresistenten Keimen. Denn immer mehr Bakterien sind inzwischen unempfindlich gegenüber den Wirkstoffen, so dass Patienten an Infektionen sterben, die Ärzte einst im Griff hatte. Die Weltgesundheitsorganisation warnte bereits, dass wir uns einem Post-Antibiotika-Zeitalter in der Medizin nähern.

Doch könnte die Pharmaindustrie neben dem Medikamenten einsatz in der Massentierhaltung ein weiteres Interesse an der Förderung des Konsums von Fleisch, Milch und Eiern haben? Der Dokumentarfilm präsentiert Zahlen, die zum Nachdenken anregen: Die Stent-Produktion in den USA ist mit 5 Milliarden US-Dollar bewertet - (Stents sind Implantante bei verengten Blutgefäßen und koronaren Herzkrankheiten). Die Produktion von Statinen (Medikamente, um erhöhte Cholesterinspiegel zu senken) ist mit 35 Milliarden US-Dollar bewertet. In die Behandlung von chronischen Erkrankungen wie Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes fließen in den USA 1,5 Billionen US-Dollar. Das Interesse scheint auf der Hand zu liegen...

Hunderte wissenschaftliche Publikationen

Hunderte wissenschaftliche Publikationen

zeigen gerade in den letzten Jahren beeindruckend auf, wie eine vollwertige pflanzenbasierte Lebensweise ernährungsbedingte Krankheiten verhindern bzw. lindern oder sogar heilen kann. · Szenenbild aus "What The Health"

Studien zeigen: Pflanzenbasierte Lebensweise kann

ernährungsbedingte Krankheiten verhindern

Hunderte wissenschaftliche Publikationen zeigen gerade in den letzten Jahren beeindruckend auf, wie eine vollwertige pflanzenbasierte Lebensweise ernährungsbedingte Krankheiten verhindern bzw. lindern oder sogar heilen kann.

Mediziner und Ernährungswissenschaftler stellen in What the Health beeindruckende Studienergebnisse vor: Beim Wechsel von einer fleisch- zu einer pflanzenbasierten Ernährung nehmen einerseits die Vitamin- und allgemeine Nährstoffzufuhr zu. Aber das ist nicht alles: Mit einer pflanzenbasierten Ernährungsform kann man Herzerkrankungen lindern oder sogar heilen. Nur wenige Tage nach dem Beginn einer konsequenten pflanzenbasierten Ernährungsweise gehen Cholesterinwerte stark zurück. Und: Durch eine pflanzenbasierte Ernährungsweise sinkt der Blutdruck. Würde man Herzkrankheiten auslöschen, könnten die USA 48 Billionen US-Dollar einsparen das ist das 3-Fache des Bruttoinlandsprodukts.

Auch bei Morbus Crohn und Multiple Sklerose wurden die bislang besten Remissionsresultate, also das Nachlassen der Krankheitssymptome, durch pflanzenbasierte Ernährung erzielt.

Schon Hippokrates, der berühmte Arzt des Altertums, sagte bekanntlich: Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel sein und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein.

Doch immer noch wird in der medizinische Ausbildung die Rolle der Ernährung als Prävention und Therapie von Krankheiten viel zu wenig thematisiert.

Die industrielle Viehzucht ist die Hauptursache

Die industrielle Viehzucht ist die Hauptursache

für Treibhausemissionen, die Abholzung von Regenwäldern, das Artensterben und die Vergiftung von Böden und Gewässern. · Szenenbild aus "What The Health"

Folgen der industriellen Massentierhaltung für die

Umwelt

Die Folgen der industriellen Massentierhaltung für unseren Planeten und damit unsere Lebensgrundlagen werden am Ende des Dokumentarfilms aufgezeigt: Die Unmengen an Gülle, die auf die Felder gesprüht werden, verseuchen ganze Landstriche und gefährden das Grundwasser sowie Flüsse und Meere. Bereits 2006 veröffentlichte die UN-Welternährungsorganisation FAO eine vielbeachtete Studie, welche die Massentierhaltung als wichtigster Faktor der von Menschen verursachten Treibhaus emissionen nennt - noch vor dem gesamten Verkehr und Transportsektor. Die industrielle Viehzucht ist außerdem die Hauptursache für die Abholzung von Regenwäldern, Artensterben, Todeszonen (dead zones) in den Weltmeeren und den Verbrauch von Süßwasser.

"What The Health" überzeugt mit Zahlen und Fakten

Der Dokumentarfilm What The Health überzeugt mit einer Vielzahl an Zahlen und Fakten, die eindringlich vor Augen führen, dass man der eigenen Gesundheit zuliebe dringend von falschen Essgewohnheiten verabschieden sollte - und das sogar abgesehen von ethisch fragwürdigen Aspekten der Massentierhaltung und der dadurch voranschreitenden Umweltzerstörung.

What The Health ist jetzt in deutscher Fassung mit einer Laufzeit von 97 min auf DVD erschienen und ist auch auf Netflix verfügbar.

Adipositas, Diabetes, Bluthochdruck und Krebs diese Zivilisationskrankheiten kommen nicht von ungefähr. Aber es nicht ein einzelner Faktor, der für eine Erkrankung verantwortlich ist, sondern das Zusammenspiel aus genetischer Veranlagung, Umweltfaktoren, dem individuellem Lebensstil und somit auch der Ernährung!
Die Macher des preisgekrönten Dokumentarfilms COWSPIRACY konfrontieren Vertreter der Lebensmittelkonzerne, Gesundheitsorganisationen und Pharmaindustrie mit unbequemen Fakten und Fragen: Warum wollen uns Konzerne scheinbar systematisch krank machen und wieso unternimmt niemand was dagegen?
WHAT THE HEALTH ist ein Film, der Ihnen die Augen öffnen wird!


DVD What The Health
Dokumentation, Laufzeit: ca. 88 Minuten
FSK: 6
First Spark Media
Sprachen: Deutsch / Englisch (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Deutsch

Informationen zum Film:
www.whatthehealthfilm.com

FREIHEIT FÜR TIERE 2/2026

Freiheit für Tiere 2/2026

Artikelnummer: 2-2026

Tiernachrichten: Schutzgebiet für ehemalige Show-Delfine in Süditalien entsteht • Verhaltenforschung: Werkzeuggebrauch bei Kühen - wie Primaten • Hobbyjagd: Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe • Stoppt die Jagd auf Vögel! • Tierportrait: Deutschlands Wilde Wölfe • Mit Tieren leben: ERST das Buch, dann der HUND: Ratgeber VOR dem Hundekauf • 101 Empfehlungen von internationalen Wissenschaftlern: Vegane Ernährung als Schlüssel gegen zunehmende Gesundheitskrisen • Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund? • Ernährung ohne Tierleid: Tipps für ein langes, gesundes und tierfreundliches Leben • Forschungstrend »Longevity«: Mit Pflanzenkraft gesunde Lebensjahre gewinnen - mit Rezepten • Lifestyle: »VEGAN & Delicious« von Bianca Zapatka - Tierfreundliche Rezepte

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FREHEIT FÜR TIERE 1/2026

Freiheit für Tiere 1/2026

Artikelnummer: 1/2026

Tierschutz aktiv: Delfinarien: Schluss mit Delfinen in Gefangenschaft! • Historisches Urteil in Spanien: Massive Umweltverschmutzung durch Massentierhaltungverstößt gegen Menschenrechte • Bayerns größter Milchviehbetrieb: Tierhaltungsverbot wegen schwerer Tierquälerei • Gesetz ab 2026 in Österreich: Heimtierhaltung mit Sachkundenachweis • Neues Gesetz zur Heimtierhaltung: Interview Prof. Rudolf Winkelmayer, Veterinär und Tierethiker • Ethik und Religion: Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche • Tierportrait: »Hase und ich« - Ergreifende Rettung und Aufzucht eines Feldhasenbabys • Studie: Schon eine Scheibe Wurst am Tag erhöht das Risiko für chronische Krankheiten • Studie: Pflanzliche Ernährung reduziert Krebsrisiko deutlich • Italienische Küche vegan: Kochen alla Nonna • Rezept: Cavatelli agli spinaci • Rezept: Pasta al forno • Rezept: Tiramisu • DVD-Tipp: »Gottes Gäste« - Jetzt drei Tiergemärchen von Manfred Kyber auf DVD

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Neuauflage: FREIHEIT FÜR TIERE - Fakten gegen die Jagd

FREIHEIT FÜR TIERE: Fakten gegen die Jagd (völlig überarbeitete und auf 60 S. erweiterte Neuauflage)

Artikelnummer: 522

Fakten und Argumente gegen das blutige Hobby der Waidmänner und Waidfrauen: Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, wenn sie von Hobbyjägern angepöbelt oder sogar bedroht werden. Immer mehr Menschen protestieren gegen die Ballerei in Naherholungsgebieten. Und Berichte, dass Jäger aus Versehen Liebespaare im Maisfeld oder Ponys auf der Weide erschießen, können einem draußen in der Natur durchaus Angst machen. Warum Jäger Jagd auf Hasen machen, obwohl sie auf der »Roten Liste« bedrohter Arten stehen, kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. Zudem haben 99,6 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere tot zu schießen. Da stellt sich die Frage: Warum jagen Jäger wirklich?

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Sonderpreis: Fakten gegen die Jagd (Ausgabe 2017, 24 Seiten)

Artikelnummer: 521

Die Natur braucht keine Jäger: Fakten gegen die Jagd - Warum jagen Jäger wirklich? Die Frage »Warum jagen wir?« beantwortet eine Jagdredakteurin wie folgt: »Einige beschreiben die Jagd als Kick, andere sprechen von großer innerer Zufriedenheit. Die Gefühle bei der Jagd sind ebenso subjektiv wie in der Liebe. Warum genießen wir sie nicht einfach, ohne sie ständig rechtfertigen zu wollen?« Rationale Gründe, mit denen Jäger rechtfertigen, dass die Jagd notwendig sei, sind offenbar nur Ausreden. Jedenfalls schreibt die Jägerin: »Der Tod, der mit dem Beutemachen verbunden ist, ist verpönt. Deswegen suchen die Jäger Begründungen in Begriffen wie Nachhaltigkeit, Hege und Naturschutz.«

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Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe: Wie lange noch?

Im Januar 2026 traf der Schuss eines Jägers einen 23-Jährigen in Nordrhein-Westfalen tödlich. In Niedersachsen verwechselte ein 77-jähriger Hobbyjäger eine Gruppe Spaziergänger mit Wildtieren - eine 58-jährige Frau wurde schwer verletzt. In der Steiermark wurde ein 42-jähriger Hobbyjäger aus Versehen tödlich in den Kopf getroffen - beim Verladen eines erschossenen Wildschweins ins Auto löste sich ein Schuss. Im Dezember 2025 tötete ein Hobbyjäger in der Oberpfalz seinen Nachbarn zwei Stockwerke über sich mit einem gezielten Kopfschuss. Ein anderer Hobbyjäger schoss vom Hochsitz aus Versehen auf einen 20-Jährigen und verletzte ihn so schwer, dass er im Krankenhaus notoperiert werden musste. Im November 2025 tötete ein Hobbyjäger in Reutlingen vier Familienangehörige und sich selbst - mit einer Schusswaffe, die er als Jagdscheininhaber legal besaß. weiterlesen

DVD gibt den Tieren eine Stimme: Der Hase und der Tod – Stumme Bitten

Der Schnee lag kalt und weiß auf freiem Felde.

Ein Hase und seine Frau suchten Futter. Die Pfoten froren. Es war ein mühsamer Weg, und der Wind pfiff über die Fläche. Die Ausbeute war kümmerlich. Man musste erst den Schnee fortkratzen, um etwas Essen zu finden.

Die Pfoten wurden so leicht wund dabei. Man musste sie dazwischen immer wieder ablecken. Auch war die Frau des Hasen leidend. Ein Bein war ihr zerschossen worden. Sie humpelte hilflos und gebrechlich über den Schnee.

»Ach, diese schrecklichen Jagden!« seufzte die Häsin. »Töten ist doch kein Vergnügen! Sogar Wölfe reißen aus Hunger, nicht aus Lust am Töten.«

»Es sind eben keine Wölfe, sondern Menschen«, sagte der Hase.


Manfred Kyber (1880-1933) war ein deutscher Schriftsteller und Tierschützer, der vor allem durch seine besonderen Tiergeschichten bekannt geworden ist. Aus zwei seiner Geschichten hat der Verlag Das Brennglas einen ergreifenden Zeichentrickfilm auf DVD produziert.

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DVD: „Stumme Bitten“ · „Der Hase und der Tod“ als Zeichentrick-Filme

Artikelnummer: 321

»Die Welt ist voll von stummen Bitten, die nicht gehört werden. Es sind Menschen, die sie nicht hören. Es scheint unmöglich, diese stummen Bitten zu zählen. So viele sind es. Aber sie werden alle gezählt. Sie werden gebucht im Buche des Lebens.« (Manfred Kyber) Ein Zeichentrickfilm, der unter die Haut geht, die »stumme Bitten« hörbar macht und den Tieren mit ergreifenden Bildern eine Stimme gibt!

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Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche

»Wenn jemand Fleischspeisen, die Gott den Menschen zum Genuss gegeben hat, für unrein hält und ... auf sie verzichtet ..., der sei mit dem Bannfluch belegt.«

Papst Johannes III., Synode von Braga, 561 n. Chr.


Diesen Bannfluch verkündete Papst Johannes III. im Jahr 561 nach Christus auf der Synode von Braga in Portugal. Ein Bannfluch hatte die »Vogelfreiheit« zur Folge: Der Gebannte verlor als Ausgeschlossener aus der Gesellschaft alle Rechte.


Ganz in diesem Geiste wurden im Jahre 1051 durch die Bischofsversammlung in Goslar »Ketzer«, die ausschließlich von Pflanzennahrung lebten, zum Tode verurteilt, weil sie sich geweigert hatten, Hühner zu töten. Das Töten von Hühnern wurde zum »Test«, um Ketzer zu erkennen!
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DVD-Tipp: Jesus und die Tiere

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Jesus treibt die Tierhändler aus dem Tempel.

Jesus von Nazareth wurde im Stall mitten unter den Tieren geboren. Gab Gott damit den Menschen nicht ein Symbol, dass Sein Sohn nicht in einem Palast, sondern bei Schafen, Rindern, Eseln und Katzen zur Welt kam?

Zu Zeiten des Jesus von Nazareth wurden Lämmer und Tauben im Tempel für die Sünden der Menschen geopfert. Jesus trat gegen diesen blutigen Kult ein. Bekannt ist die Szene, wie Jesus nach seinem Einzug in Jerusalem die Tierhändler aus dem Tempel hinaustrieb und die Tiere freiließ. Und er rief: »Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!« (Markus 11,17)

Über die Tierliebe des Jesus von Nazareth ist in der Bibel kaum etwas zu finden. Doch aus der frühchristlichen Geschichtsschreibung wird deutlich, dass Jesus kein Fleisch gegessen hat und sich für die Tiere einsetzte... weiterlesen

DVD: Jesus und die Tiere

Artikelnummer: 318

Vergleicht man die Bibel mit apokryphen Schriften, dann ist gut zu erkennen, dass die Kernaussagen oft die Gleichen sind, aber die Tierliebe Jesu, gänzlich fehlt. In dieser DVD werden viele Begebenheiten, bei denen Jesus über die Tiere sprach, wiedergegeben.

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

Die Rezepte für das Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«- sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund!

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Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund?

Die gesundheitlichen Auswirkungen von vegetarischer und veganer Ernährung im Kindesalter sind immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass eine vollwertige pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund und bedarfsdeckend ist. Auch die bisher größte Studie dieser Art bestätigt nun: Pflanzliche Ernährung ist für Kinder und Jugendliche sicher und vorteilhaft. weiterlesen

Ernährung ohne Tierleid: Ein gesünderes Leben

Viele Menschen, die sich entscheiden, kein Fleisch mehr zu essen, tun dies aus ethischen Gründen: weil sie nicht möchten, dass Tiere für sie leiden und sterben müssen. Viele gehen den konsequenten Schritt weiter und lassen aus Liebe zu Kühen und Kälbchen Milch und Käse weg, essen aus Mitgefühl zu Hühnern keine Eier und leben rein pflanzlich. Und dann erfahren sie, dass eine vegane Ernährung ohne Tierleid auch die gesündeste ist!

Eigentlich würde uns dies schon der logische Menschenverstand sagen: Wie sollen Nahrungsmittel, die durch Leid und Tod entstehen, für uns gesund sein? In den letzten Jahren und Jahrzehnten sind tausende wissenschaftliche Studien veröffentlicht worden, die nachweisen: Eine Ernährung mit vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ist gesund und versorgt uns auch mit allem, was wir brauchen. Diese Ernährungsweise beugt überdies zahlreichen Krankheiten vor, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Krebs, Diabetes und Adipositas bis zu Demenz - und schützt damit vor vorzeitigem Tod. weiterlesen

Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis

Wir fangen gerade erst an, zu begreifen, dass das Gehirn von Tieren ähnlich komplex ist wie unser eigenes. Die Warnrufe von Präriehunden etwa sind nicht nur hektische Pfeiftöne, sie übermitteln damit differenzierte Nachrichten. Gorillas nutzen Zeichensprache, um vergangene Ereignisse zu schildern - wissen sie also, was heute, gestern und morgen ist? Nicht nur Primaten oder Elefanten, selbst kleinste Ameisen, denen man einen Farbtupfer auf dem Kopf angebracht hat, wollen diesen loswerden, sobald sie in einen Spiegel blicken - ein Beweis für ihr Ich-Bewusstsein, das Menschen erst ab dem zweiten Lebensjahr entwickeln. In ihrem Buch »Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis präsentiert Marianne Taylor 60 Tierarten, ihre bemerkenswerten kognitiven Fähigkeiten, ihre Gefühle und ihre ausgefeilte Kommunikation. weiter

Bayerischer Tierärztetag: Tierqual bei Milchkühen

Razzia auf Skandalhof in Bad Grönenbach. Pressemitteilung SOKO Tierschutz Kopie

Kühe, die nicht mehr laufen können, werden mit Treckern weggeschleift, Mitarbeiter treten ein liegendes Kalb:

Die aktuelle Undercover-Recherche von SOKO Tierschutz in Bayerns größtem Milchviehhof in Bad Grönenbach zeigt erneut massive Verstöße gegen den Tierschutz. · Bild: SOKO Tierschutz

Von Annemarie Botzki, Recherche und Kampagnen bei der Verbraucherschutzorganisation foodwatch e.V.

»Alle haben die Nase voll« - das ist der Satz, der mir vom bayerischen Tierärztetag in Kulmbach besonders im Ohr hängen bleibt. sitze mit 150 amtlichen und Amtstierärzt:innen in einem Konferenzraum. Normalerweise sind sie in detaillierte, fachliche Diskussionen vertieft. Aber diesmal ist die Stimmung anders. Angespannt. Frustriert. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Gestatten. Biber. Eine außergewöhnliche Freundschaft mit einer wildlebenden Biberfamilie

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Christian Kuschenreiter Aug’ in Aug’ mit einem Biber. Das freilebende Tier hat Vertrauen wie zu einem Familienmitglied.

Schwarze Knopfaugen, beeindruckende Schneidezähne, großer Paddelschwanz, Stupsnase und dichter Pelz: Biber sind entzückende Tiere, und obendrein schlau, empathisch, kommunikativ, verspielt - und eigentlich sehr scheu. Als Bettina und Christian Kutschenreiter im Jahr 2003 beim Fotografieren an einem Fluss in Oberbayern auf eine Biberfamilie treffen, ist das der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft, die bis heute anhält. Die Biber lassen die beiden Tierfreunde nach und nach an ihrem Leben teilhaben und suchen schließlich sogar bewusst ihre Nähe. Jetzt haben die beiden ein Buch über ihre Erlebnisse mit den Bibern geschrieben - mit vielen wunderschönen und sicher einzigartigen Fotos. weiter

Die Intelligenz der Hunde

Die internationale Forschung hat sich in den letzten Jahren zunehmend mit der Intelligenz von Hunden beschäftigt und dabei so manches bestätigt, was Hundefreundinnen und Hundefreunde längst wussten: Hunde denken viel komplexer als gedacht. Aber: Was genau ist Hundeintelligenz? Wie misst man sie? Haben wir dazu überhaupt die richtigen Werkzeuge und Vergleichsmaßstäbe? Sind »Menschenschläue« und »Hundeschläue« überhaupt vergleichbar? Und in welchen Bereichen haben Hunde andere oder viel mehr geistige Kompetenzen als wir? weiter

Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter