Wildbienen in der Stadt

Wo wir sie entdecken und wie wir sie schützen

Buchvorstellung von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Mit ihren zahlreichen Parks, Gärten, Brachen, Uferbereichen und Flächen mit Pflasterfugen bieten Städte einen vielfältigen Lebensraum für Wildbienen. Das Buch »Wildbienen in der Stadt« stellt Wissenswertes über diese faszinierenden Tiere vor, die mitten unter uns leben und deren Lebensweise uns doch oft unbekannt ist: Wie kann ich die verschiedenen Wildbienenarten bestimmen? Wie leben sie? In welchen Lebensräumen ist welche Wildbienenart zu Hause? Wo bauen Sandbienen ihre Nester? Wo suchen Hummelköniginnen nach Wohnungen? Dazu gibt es viele praktische Tipps, wie jeder von uns Wildbienen helfen kann, sowie Projektvorschläge für Familien, Schulen und Kindergärten.

2013 beauftragte der Rat der Stadt Osnabrück die Naturschutzverwaltung, in Kooperation mit verschiedenen Institutionen Maßnahmen zu entwickeln, um die Stadt bienenfreundlicher zu gestalten. Bald darauf wurde das Osnabrücker BienenBündnis gegründet, zu dem von Anfang an die Arbeitsgruppe Zoologie/Ökologie/Umweltbildung der Hochschule Osnabrück mit dem Biologen Prof. Dr. Herbert Zucchi und der Landschaftsökologin Janina Voskuhl gehörten. »Waren die Fördermaßnahmen anfangs nur für die Honigbienen gedacht, so rückte bald das ganze Spektrum der Wildbienen in den Fokus«, berichten die beiden Wissenschaftler. »Da effektiver Wildbienenschutz den Schutz einer breiten Palette der Biologischen Vielfalt einschließt, profitieren auch andere Tiergruppen und die Pflanzenwelt davon.«

Vorbild: BienenBündnis der Stadt Osnabrück

Bei dem Projekt wurden Schutz- und Entwicklungsmaßnahmen von Lebensräumen für Wildbienen in der Stadt erarbeitet. Außerdem wurde ein Konzept für die Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit entwickelt und erprobt, um die Bevölkerung auf die Bedeutung und den Schwund der heimischen Bienenvielfalt aufmerksam zu machen und für den Schutz der Tiere und ihrer Lebensräume zu motivieren. »Die Resonanz war höchst erfreulich: Es gab zahlreiche Anfragen für Unterrichtsprojekte, Exkursionen, Vorträge und Beratungen von Kindergärten, Schulen, Vereinen und Kommunen. Damit in möglichst vielen Städten ähnliche Wege gegangen und gleiche Ziele verfolgt werden, haben wir uns entschlossen, unser Wissen und unsere Erfahrungen mit diesem Buch weiterzugeben,« so Janina Voskuhl und Prof. Dr. Herbert Zucchi.

Wildbienen sind wichtige Befruchter

Wildbienen sind wichtige Befruchter

für die Obstbaumblüte: Einige Wildbienenarten fliegen im Unterschied zur Honigbiene auch bei niedrigen Temperaturen. So bestäuben sie Obstgehölze auch während Schlechtwetterperioden. · Bild: Gartenphilosophin Shutterstock.com

Zahl der Wildbienen schwindet dramatisch

Fast 70 Prozent der in Deutschland nachgewiesenen Tierarten sind Insekten. Als unverzichtbare Glieder des Ökosystems bestäuben sie die große Mehrzahl der Kultur- und Wildpflanzen, sind an der Verbreitung von Pflanzen und Pilzen beteiligt und wirken beim Abbau toter organischer Substanz mit.

Doch seit einigen Jahrzehnten schwindet die Zahl vieler Insektenarten dramatisch. Untersuchungen von Insektenkundlern zeigen, dass die Zahl der Fluginsekten in den letzten 27 Jahren um über 75 Prozent (!) zurückgegangen ist. Inzwischen sind 60 Prozent der Wildbienen, 65 Prozent der Tagfalter, 73 Prozent der Ameisen auf der Roten Liste.

Hauptgrund ist der Verlust von Lebensräumen, der Einsatz von Insekten- und Pflanzengiften und die Überdüngung der Böden mit riesigen Güllemengen durch die industrielle Landwirtschaft. »Mit dem Verlust von Hecken, Feldgehölzen, Rainen, fließwasserbegleitenden Gehölzbändern und anderen Strukturen ist zugleich der Verlust von Pflanzen als Nektar- und Pollenspender verbunden«, erklären die Wissenschaftler. »Außerdem gehen wichtige Ruhe- und Überwinterungsflächen verloren. Auch die Entwässerung von Feuchtgebieten, die Umwandlung von Wiesen und Weiden in Ackerland sowie die Überdüngung der Landschaft führen zur Pflanzenartenverarmung und ziehen damit automatisch auch einen Insektenrückgang nach sich.« Zusätzlich vernichtet das Totalherbizit Glyphosat die Wildpflanzen auf den Ackerflächen und damit die Nahrungsgrundlage für viele Insekten.

 Graphik: Janina Voskuhl

Graphik: Janina Voskuhl

»Wissen über Wildbienen ist in der Gesellschaft so gut wie nicht vorhanden«

Janina Voskuhl und Prof. Dr. Herbert Zucchi berichten, dass sie an Sommertagen immer wieder Hilferufe aus Kindergärten, Schulen oder von Privatleuten wegen bedrohlicher Wildbienen« bekommen - und immer steckten staatenbildende Wespen dahinter. Sie verweisen auch auf einen Artikel, der im August 2017 in einigen norddeutschen Zeitungen zu lesen war: »Bienen attackieren Schülergruppe«. Im Artikel war die Rede davon, dass 22 Kinder von einem Sand- bzw. Erdbienenschwarm gestochen wurden. »Allerdings sind gerade Sandbienen äußerst friedfertig und greifen keine Menschen an, schon gar nicht in einem Schwarm. Ganz offensichtlich handelte es sich dabei um Wespen, denn von ihnen gibt es bodennistende Arten, denen man nicht zu nahe kommen darf«, so die Bienenexperten. »Wissen über Wildbienen ist in der Gesellschaft so gut wie nicht vorhanden. Dies zu ändern, ist uns ein großes Anliegen.«

Wie Wildbienen leben

Die Honigbiene mit ihrem ausgeprägten Sozialverhalten ist den meisten Menschen vertraut. Wildbienen sind nicht nur in ihrem Aussehen vielfältig, sondern haben ganz unterschiedliche Lebensweisen und Lebensräume. Anders als die Honigbienen leben nur einige der bei uns heimischen Wildbienen in einfachen Staaten oder kommunalen Gruppen. Die große Mehrheit der Wildbienen lebt jedoch solitär, also einzeln.

Die Hummelkönigin nimmt ihre erste Mahlzeit

Die Hummelkönigin nimmt ihre erste Mahlzeit

nach dem Winter ein. · · Bild: Gartenphilosophin Shutterstock.com

Hummeln: Dicke Brummer mit kleinen Völkern

»Der Westlichen Honigbiene in ihrem Sozialverhalten am nächsten stehen die so genannten primitiv-eusozialen Hummeln«, erklären die Bienenforscher. »Ihre Völker sind deutlich kleiner, weniger komplex organisiert und bestehen nur einige Monate.«

Im Februar und März sind besonders dicke Hummeln zu beobachten, die schwerfällig von Blüte zu Blüte fliegen. Das sind die im letzten Jahr geschlüpften Hummelköniginnen, die ohne Mithilfe von Nachkommen Pollen und Nektar sammeln und ein Nest suchen, in dem sie erste Arbeiterinnen groß ziehen können. Sobald die deutlich kleineren Töchter entwickelt sind, bleibt die Königin im Nest und legt weiter Eier, so dass das Hummelvolk langsam wächst. Das Volk bleibt aber deutlich kleiner als ein Honigbienenstaat. »Nach der Produktion und dem Ausfliegen von Drohnen und Jungköniginnen zwischen Juli und Oktober stirbt der komplette Hummelstaat mitsamt der alten Königin«, erfahren wir in dem Buch. Allein die begatteten Jungköniginnen begeben sich auf die Suche nach einem geeigneten Winterversteck und gründen im Frühjahr neue Staaten, wenn sie überlebt haben.

Tomatenpollen sind nur schwer für Bestäuber

Tomatenpollen sind nur schwer für Bestäuber

zugänglich. Nur Hummeln können Tomatenblüten bestäuben: Sie hängen sich unter die Staubblätter und zittern mit ihrem Körper, so dass der Pollen aus der Blüte geschüttelt wird. Ein reger Hummelbesuch verspricht folglich eine gute Tomatenernte. · Bild: vallefrias - Shutterstock.com Graphik oben: Janina Voskuhl

Mit Hilfe dieser Graphik können Sie Hummeln

Mit Hilfe dieser Graphik können Sie Hummeln

bestimmen. · Graphik: Janina Voskuhl

Die meisten Wildbienen sind Solitärbienen

Die Weibchen dieser so genannten Solitär- oder Einsiedlerbienen kümmern sich ohne Mithilfe von Arbeiterinnen um die Versorgung der eigenen Brut. »Alleine bauen sie winzige Brutzellen, kleiden diese mit Nistmaterial aus, schaffen Pollen und Nektar heran, verschließen die Zellen nach der Eiablage und machen sich gelegentlich noch die Mühe, ihr Nest mit Grashalmen, Kiefernnadeln etc. zu tarnen«, erklären die Wissenschaftler.

Eine solitär lebende Wildbiene lebt meist nur vier bis neun Monate und versorgt maximal 10 bis 30 Brutzellen. Die Larven schlüpfen bereits nach wenigen Tagen und ernähren sich vom angelegten Futtervorrat. Nach einigen Wochen spinnen die Larven einen Seidenkokon, in dem sie überwintern. Erst im nächsten Jahr verpuppen sie sich und entwickeln sich zu ausgewachsenen, geflügelten Bienen.

 "Helfen Sie mit, unsere Städte bienenfreundlicher

"Helfen Sie mit, unsere Städte bienenfreundlicher

zu gestalten, damit sich auch nachfolgende Generationen an der Wildbienenvielfalt erfreuen und weiterhin viel Obst und Gemüse essen können" · Bild: Gartenphilosophin Shutterstock.com

Städte bienenfreundlicher gestalten

Jeder kann etwas dafür tun, Lebensraum für Bienen zu schaffen. Ob im eigenen Garten, auf dem Schulhof oder Kitagelände oder in Stadt und Gemeinde: Wichtig sind bienenfreundliche Strukturen und mehr Nahrung. Bienen benötigen von Februar bis Oktober ein vielfältiges Blütenangebot, vor allem heimische Wiesenblumen, ungefüllte Rosen, blühende Obstbäume wie Apfel, Kirsche, Pflaume, Birne, Obststräucher wie Himbeere, Johannisbeere, Stachelbeere, Brombeere und Hecken mit Weißdorn, Schlehen, Kornellkirsche, Schneeball oder Weiden.

Blütengehölze bilden von Februar bis Juni eine wichtige Nahrungsquelle für Wildbienen , erklären die Bienenexperten. Die leuchtend gelben Forsythien dagegen sind jedoch genauso wie gefüllte Rosen und sterile Zierpflanzen eine Mogelpackung, da sie Bienen keine Nahrung bieten.

»Sollten Sie eine neue Obstwiese anlegen, pflanzen Sie möglichst verschiedene Obstarten und -sorten, die mit ihren unterschiedlichen Blütezeiten den Bienen besonders lange Nektar und Pollen bieten«, erklären Janina Voskuhl und Prof. Dr. Herbert Zucchi. Wichtig ist ebenso das Blütenangebot unter den Obstgehölzen. Bestenfalls sollte sich hier eine Blumenwiese entwickeln, die den Bienen auch nach Ende der Obstblüte genügend Nahrung zur Verfügung stellt.

Vor allem im Sommer wird die Nahrung für Bienen knapp. Helfen können wir dann mit zahlreichen ein- und zweijährigen Stauden wie Glockenblumen, Blaukissen, Steinkraut, Goldgarbe oder Mauerpfeffer in Beeten, Töpfen und Balkonkästen sowie mit Kräuter- und Gemüsebeeten. Bei Gemüsepflanzen wie Kohl, Küchenlauch oder Spinat, die vor der Blüte geerntet werden, lassen Sie einige bis zur Blüte im Beet stehen.

»Einen besonders reich gedeckten Tisch können wir den Wildbienen bieten, wenn ein einheitlich grüner Zierrasen in eine bunte und mehrjährige Blühfläche umgewandelt und höchstens zweimal pro Jahr gemäht wird«, so die Bienenexperten. Wer eine Blumenwiese anlegen möchte, sollte aber nicht zur erstbesten Saatmischung aus dem Baumarkt oder Gartencenter greifen, selbst wenn diese ein vermeintlich bienenfreundliches Siegel tragen. Viele dieser Blühmischungen enthalten Pflanzen, die nicht heimisch sind und so nur wenigen Arten Nektar- und Pollenquellen bieten. Achten Sie auf Wildblumenmischungen mit heimischen Wildpflanzen. Besonders geeignet sind in Deutschland zum Beispiel Wildblumenmischungen von Rieger-Hofmann oder Saaten Zeller. Die unterschiedlichen Wildblumenmischungen der beiden Regiosaatguthersteller enthalten in der Regel wenige (eher konkurrenzschwache) Gräser sowie zahlreiche ein-, zwei- und mehrjährige Wildblumen. Und: Wer trotz allem auf den gepflegten Rasen nicht verzichten mag, kann beim Rasenmähen Ovale mit blühendem Klee oder Hahnenfuß stehen lassen oder Inseln mit Wildblumen wie Kamille, Klatschmohn oder Kornblume anlegen.

Denken Sie auch an Nistmöglichkeiten: Holzstapel an einem sonnigen Ort, abgestorbene Obstbäume, Abgrenzungen von Beeten mit Holzstämmen, Natursteinmauern, selbstgebaute Nisthilfen wie angebohrtes Holz oder Insektenhotels.

Der Einsatz von Pestiziden wie Insektengiften, Fungiziden und Herbiziden sollte tabu sein. »Sie vernichten die natürlichen Nahrungsquellen von Bienen und wirken oftmals auch unmittelbar toxisch auf Honig- und Wildbienen oder entfalten langfristig eine negative Wirkung«, so die Bienenexperten.

»Helfen Sie mit, unsere Städte bienenfreundlicher zu gestalten, damit sich auch nachfolgende Generationen an der Wildbienenvielfalt erfreuen und weiterhin viel Obst und Gemüse essen können«, so der Appell der beiden Autoren.

Die Autoren

Janina Voskuhl ist Landschaftsökologin und Bienenforscherin.
Sie studierte Landschaftsentwicklung an der Hochschule Osnabrück und Landschaftsökologie an der Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg. Bis 2018 arbeitete sie in Bienenprojekten der Hochschule Osnabrück. Neben ihrem besonderen Interesse für Wildbienen widmet sie sich der heimischen Vogelwelt sowie der Flora und Fauna der niedersächsischen Nordseeküste. Als Freiberuflerin begeistert sie mit Vorträgen und Exkursionen Jung und Alt für Wildbienen, Wattenmeer und vieles mehr.

Prof. Dr. Herbert Zucchi ist Biologe und Zoologe. Er engagiert sich seit 2012 im Osnabrücker BienenBündnis.
Herbert Zucchi hat an der Philipps-Universität in Marburg an der Lahn Biologie studiert und dort auch promoviert sowie an der Carl von Ossietzky-Universität in Oldenburg habilitiert. Als emeritierter Professor für Zoologie/Tierökologie lehrt und forscht er nach wie vor an der Hochschule Osnabrück. Seit seiner Jugend ist er im Naturschutz aktiv. 2018 wurde er mit dem Bundesverdienstorden für seinen unermüdlichen Einsatz für den Schutz der Tier- und Pflanzenwelt ausgezeichnet. Prof. Dr. Herbert Zucchi ist Autor zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen sowie etlicher Bücher.

Das Buch

Mit Parkanlagen, Gärten, Bracheflächen, Uferböschungen oder alten Gebäudemauern bieten Städte vielfältigen Lebensraum für zahlreiche Wildbienenarten. Mit ihrem Buch begeben sich die Landschaftsökologin Janina Voskuhl und der Biologe Prof. Dr. Herbert Zucchi auf die Spuren dieser faszinierenden Tiere und zeigen, wo man Sandbienen, Mauerbienen und andere Arten im städtischen Raum entdecken kann.

Sachkundig und gut verständlich geben die Wissenschaftler interessante Einblicke in die Lebensweise der verschiedenen Wildbienenarten sowie viele praktische Tipps, was wir für diese bedrohten Tiere tun können. Projektideen für Familien und Schulen sowie Vorschläge für städtische Erkundungstouren machen das Buch zum praxistauglichen Begleiter.

Janina Voskuhl, Herbert Zucchi: Wildbienen in der Stadt
entdecken, beobachten, schützen
Flexocover, 256 Seiten, ca. 200 Farbfotos
Hauptverlag 2020, ISBN: 978-3-258-08195-3
Preis: 29.90 € (D) / 30.80 € (A) CHF 37.00

FREIHEIT FÜR TIERE 3/2026

Freiheit für Tiere 3/2026

Artikelnummer: 3-2026

Tiernachrichten: Verletzter Kormoran klopft an Notaufnahme in Bremen • Amsterdam verbietet Werbung für Fleisch • Plakate in Londoner U-Bahnen: Gaskammern für Schweine nicht »human« • Niedersachsen: Klage wegen CO2-Betäubung von Schweinen • Größter Legehennen-Schlachthof Bayerns: Mehrere Mitarbeiter wegen Tierquälerei verurteilt • Neues Tierschutzrecht in Italien: Tiere sind keine »Sachen« - Härtere Strafen für Tierquälerei • Verstoß gegen das Schweizer Tierschutzgesetz: Größte Lachsfabrik in der Schweiz geplant • Studie: EU gibt 23% des Gesamthaushalts als Subventionen für Fleisch und Milch aus • Rheinland-Pfalz: Grundstück in Winzeln ab sofort jagdfrei • Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere • Kulturlandschaft: Die Logik hinter dem Artenverlust - Mit Herz und Augen in der Natur unterwegs • Symbiosen: Pflanzen und Tiere im Garten • Nachhaltigkeit: Vegane Ernährung im Sport • TAMU: Das vegane Afrika-Kochbuch

6,50 € ()

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Liefertermin unbekannt

FREIHEIT FÜR TIERE 2/2026

Freiheit für Tiere 2/2026

Artikelnummer: 2-2026

Tiernachrichten: Schutzgebiet für ehemalige Show-Delfine in Süditalien entsteht • Verhaltenforschung: Werkzeuggebrauch bei Kühen - wie Primaten • Hobbyjagd: Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe • Stoppt die Jagd auf Vögel! • Tierportrait: Deutschlands Wilde Wölfe • Mit Tieren leben: ERST das Buch, dann der HUND: Ratgeber VOR dem Hundekauf • 101 Empfehlungen von internationalen Wissenschaftlern: Vegane Ernährung als Schlüssel gegen zunehmende Gesundheitskrisen • Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund? • Ernährung ohne Tierleid: Tipps für ein langes, gesundes und tierfreundliches Leben • Forschungstrend »Longevity«: Mit Pflanzenkraft gesunde Lebensjahre gewinnen - mit Rezepten • Lifestyle: »VEGAN & Delicious« von Bianca Zapatka - Tierfreundliche Rezepte

6,50 € ()

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

FREHEIT FÜR TIERE 1/2026

Freiheit für Tiere 1/2026

Artikelnummer: 1/2026

Tierschutz aktiv: Delfinarien: Schluss mit Delfinen in Gefangenschaft! • Historisches Urteil in Spanien: Massive Umweltverschmutzung durch Massentierhaltungverstößt gegen Menschenrechte • Bayerns größter Milchviehbetrieb: Tierhaltungsverbot wegen schwerer Tierquälerei • Gesetz ab 2026 in Österreich: Heimtierhaltung mit Sachkundenachweis • Neues Gesetz zur Heimtierhaltung: Interview Prof. Rudolf Winkelmayer, Veterinär und Tierethiker • Ethik und Religion: Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche • Tierportrait: »Hase und ich« - Ergreifende Rettung und Aufzucht eines Feldhasenbabys • Studie: Schon eine Scheibe Wurst am Tag erhöht das Risiko für chronische Krankheiten • Studie: Pflanzliche Ernährung reduziert Krebsrisiko deutlich • Italienische Küche vegan: Kochen alla Nonna • Rezept: Cavatelli agli spinaci • Rezept: Pasta al forno • Rezept: Tiramisu • DVD-Tipp: »Gottes Gäste« - Jetzt drei Tiergemärchen von Manfred Kyber auf DVD

6,50 € ()

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

Neuauflage: FREIHEIT FÜR TIERE - Fakten gegen die Jagd

FREIHEIT FÜR TIERE: Fakten gegen die Jagd (völlig überarbeitete und auf 60 S. erweiterte Neuauflage)

Artikelnummer: 522

Fakten und Argumente gegen das blutige Hobby der Waidmänner und Waidfrauen: Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, wenn sie von Hobbyjägern angepöbelt oder sogar bedroht werden. Immer mehr Menschen protestieren gegen die Ballerei in Naherholungsgebieten. Und Berichte, dass Jäger aus Versehen Liebespaare im Maisfeld oder Ponys auf der Weide erschießen, können einem draußen in der Natur durchaus Angst machen. Warum Jäger Jagd auf Hasen machen, obwohl sie auf der »Roten Liste« bedrohter Arten stehen, kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. Zudem haben 99,6 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere tot zu schießen. Da stellt sich die Frage: Warum jagen Jäger wirklich?

6,50 € ()

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere

Buchvorstellung von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Tiere folgen nur ihren Instinkten und können höchstens ein paar angelernte Arbeitsschritte ausführen? Weit gefehlt! Sie können so viel mehr, als wir geahnt haben! Von Bergpapageien, die verschlossene Rucksäcke und Taschen öffnen, bis zu Kakadus, die mehrstufige Werkzeuge herstellen: Die Kognitionsbiologin Prof. Dr. Alice Auersperg nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise über die erstaunliche Kreativität, den verblüffenden Einfallsreichtum und Erfindergeist von Tieren - und sie zeigt, wie nah uns Tiere wirklich sind! weiter

Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust. Mit Herz und Augen in der Natur unterwegs

In seinem Buch »Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust« berichtet Guido Meyer, wie er erst als Spaziergänger und Mountainbiker, dann als Hundeführer und Fotograf immer tiefer in die Natur eintauchte und wildlebende Tiere wie Hirsche und Wölfe ganz nah erlebte. Und wie er dabei auf der anderen Seite immer öfter in Konfrontationen mit Jägern und sogar ernsthafte Bedrohungssituationen geriet, die ihn dazu brachten, intensiv über Jagd und Jäger zu recherchieren, über die dramatische Bedrohung der Arten und die Zerstörung von Lebensräumen, aber auch über das Ökosystem Wald, die wunderbare Kraft der Natur und die Symbiose von Natur und Tieren, an der auch wir Menschen teil haben können. Illustriert wird das Buch durch fantastische Fotografien, mit denen Guido Meyer seit Jahren auf seiner Plattform naturdigital.online begeistert. weiterlesen

Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe: Wie lange noch?

Im Februar 2026 hat ein 52-jähriger Hobbyjäger im Landkreis Bamberg seine 49-jährige Frau, seinen 14-jährigen Sohn, die 6-jährige Tochter und sich selbst erschossen.
Im Januar 2026 traf der Schuss eines Jägers einen 23-Jährigen in Nordrhein-Westfalen tödlich. In Niedersachsen verwechselte ein 77-jähriger Hobbyjäger eine Gruppe Spaziergänger mit Wildtieren - eine 58-jährige Frau wurde schwer verletzt. In der Steiermark wurde ein 42-jähriger Hobbyjäger aus Versehen tödlich in den Kopf getroffen - beim Verladen eines erschossenen Wildschweins ins Auto löste sich ein Schuss.
Im Dezember 2025
tötete ein Hobbyjäger in der Oberpfalz seinen Nachbarn zwei Stockwerke über sich mit einem gezielten Kopfschuss. Ein anderer Hobbyjäger schoss vom Hochsitz aus Versehen auf einen 20-Jährigen und verletzte ihn so schwer, dass er im Krankenhaus notoperiert werden musste.
Im November 2025
erschoss ein Hobbyjäger in Reutlingen vier Familienangehörige und sich selbst - mit einer Schusswaffe, die er als Jagdscheininhaber legal besaß. Spaziergänger wurden von Jagdmunition getroffen, das Projektil eines Jägers durchschlug die Jalousie der Küchentür eines Hauses und ein Jagdschein­inhaber aus Crailsheim kündigte an, die »größtmögliche Anzahl an Ausländern« umbringen zu wollen. weiterlesen

Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche

»Wenn jemand Fleischspeisen, die Gott den Menschen zum Genuss gegeben hat, für unrein hält und ... auf sie verzichtet ..., der sei mit dem Bannfluch belegt.«

Papst Johannes III., Synode von Braga, 561 n. Chr.


Diesen Bannfluch verkündete Papst Johannes III. im Jahr 561 nach Christus auf der Synode von Braga in Portugal. Ein Bannfluch hatte die »Vogelfreiheit« zur Folge: Der Gebannte verlor als Ausgeschlossener aus der Gesellschaft alle Rechte.


Ganz in diesem Geiste wurden im Jahre 1051 durch die Bischofsversammlung in Goslar »Ketzer«, die ausschließlich von Pflanzennahrung lebten, zum Tode verurteilt, weil sie sich geweigert hatten, Hühner zu töten. Das Töten von Hühnern wurde zum »Test«, um Ketzer zu erkennen!
weiter

DVD-Tipp: Jesus und die Tiere

jesus-tempelreinigung Ausschnitt

Jesus treibt die Tierhändler aus dem Tempel.

Jesus von Nazareth wurde im Stall mitten unter den Tieren geboren. Gab Gott damit den Menschen nicht ein Symbol, dass Sein Sohn nicht in einem Palast, sondern bei Schafen, Rindern, Eseln und Katzen zur Welt kam?

Zu Zeiten des Jesus von Nazareth wurden Lämmer und Tauben im Tempel für die Sünden der Menschen geopfert. Jesus trat gegen diesen blutigen Kult ein. Bekannt ist die Szene, wie Jesus nach seinem Einzug in Jerusalem die Tierhändler aus dem Tempel hinaustrieb und die Tiere freiließ. Und er rief: »Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!« (Markus 11,17)

Über die Tierliebe des Jesus von Nazareth ist in der Bibel kaum etwas zu finden. Doch aus der frühchristlichen Geschichtsschreibung wird deutlich, dass Jesus kein Fleisch gegessen hat und sich für die Tiere einsetzte... weiterlesen

DVD: Jesus und die Tiere

Artikelnummer: 318

Vergleicht man die Bibel mit apokryphen Schriften, dann ist gut zu erkennen, dass die Kernaussagen oft die Gleichen sind, aber die Tierliebe Jesu, gänzlich fehlt. In dieser DVD werden viele Begebenheiten, bei denen Jesus über die Tiere sprach, wiedergegeben.

9,90 € ()

   Inkl. 19 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

Die Rezepte für das Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«- sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund!

16,90 € ()

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund?

Die gesundheitlichen Auswirkungen von vegetarischer und veganer Ernährung im Kindesalter sind immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass eine vollwertige pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund und bedarfsdeckend ist. Auch die bisher größte Studie dieser Art bestätigt nun: Pflanzliche Ernährung ist für Kinder und Jugendliche sicher und vorteilhaft. weiterlesen

Ernährung ohne Tierleid: Ein gesünderes Leben

Viele Menschen, die sich entscheiden, kein Fleisch mehr zu essen, tun dies aus ethischen Gründen: weil sie nicht möchten, dass Tiere für sie leiden und sterben müssen. Viele gehen den konsequenten Schritt weiter und lassen aus Liebe zu Kühen und Kälbchen Milch und Käse weg, essen aus Mitgefühl zu Hühnern keine Eier und leben rein pflanzlich. Und dann erfahren sie, dass eine vegane Ernährung ohne Tierleid auch die gesündeste ist!

Eigentlich würde uns dies schon der logische Menschenverstand sagen: Wie sollen Nahrungsmittel, die durch Leid und Tod entstehen, für uns gesund sein? In den letzten Jahren und Jahrzehnten sind tausende wissenschaftliche Studien veröffentlicht worden, die nachweisen: Eine Ernährung mit vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ist gesund und versorgt uns auch mit allem, was wir brauchen. Diese Ernährungsweise beugt überdies zahlreichen Krankheiten vor, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Krebs, Diabetes und Adipositas bis zu Demenz - und schützt damit vor vorzeitigem Tod. weiterlesen

Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis

Wir fangen gerade erst an, zu begreifen, dass das Gehirn von Tieren ähnlich komplex ist wie unser eigenes. Die Warnrufe von Präriehunden etwa sind nicht nur hektische Pfeiftöne, sie übermitteln damit differenzierte Nachrichten. Gorillas nutzen Zeichensprache, um vergangene Ereignisse zu schildern - wissen sie also, was heute, gestern und morgen ist? Nicht nur Primaten oder Elefanten, selbst kleinste Ameisen, denen man einen Farbtupfer auf dem Kopf angebracht hat, wollen diesen loswerden, sobald sie in einen Spiegel blicken - ein Beweis für ihr Ich-Bewusstsein, das Menschen erst ab dem zweiten Lebensjahr entwickeln. In ihrem Buch »Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis präsentiert Marianne Taylor 60 Tierarten, ihre bemerkenswerten kognitiven Fähigkeiten, ihre Gefühle und ihre ausgefeilte Kommunikation. weiter

Bayerischer Tierärztetag: Tierqual bei Milchkühen

Razzia auf Skandalhof in Bad Grönenbach. Pressemitteilung SOKO Tierschutz Kopie

Kühe, die nicht mehr laufen können, werden mit Treckern weggeschleift, Mitarbeiter treten ein liegendes Kalb:

Die aktuelle Undercover-Recherche von SOKO Tierschutz in Bayerns größtem Milchviehhof in Bad Grönenbach zeigt erneut massive Verstöße gegen den Tierschutz. · Bild: SOKO Tierschutz

Von Annemarie Botzki, Recherche und Kampagnen bei der Verbraucherschutzorganisation foodwatch e.V.

»Alle haben die Nase voll« - das ist der Satz, der mir vom bayerischen Tierärztetag in Kulmbach besonders im Ohr hängen bleibt. sitze mit 150 amtlichen und Amtstierärzt:innen in einem Konferenzraum. Normalerweise sind sie in detaillierte, fachliche Diskussionen vertieft. Aber diesmal ist die Stimmung anders. Angespannt. Frustriert. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Gestatten. Biber. Eine außergewöhnliche Freundschaft mit einer wildlebenden Biberfamilie

30-31_doppelseitig

Christian Kuschenreiter Aug’ in Aug’ mit einem Biber. Das freilebende Tier hat Vertrauen wie zu einem Familienmitglied.

Schwarze Knopfaugen, beeindruckende Schneidezähne, großer Paddelschwanz, Stupsnase und dichter Pelz: Biber sind entzückende Tiere, und obendrein schlau, empathisch, kommunikativ, verspielt - und eigentlich sehr scheu. Als Bettina und Christian Kutschenreiter im Jahr 2003 beim Fotografieren an einem Fluss in Oberbayern auf eine Biberfamilie treffen, ist das der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft, die bis heute anhält. Die Biber lassen die beiden Tierfreunde nach und nach an ihrem Leben teilhaben und suchen schließlich sogar bewusst ihre Nähe. Jetzt haben die beiden ein Buch über ihre Erlebnisse mit den Bibern geschrieben - mit vielen wunderschönen und sicher einzigartigen Fotos. weiter

Die Intelligenz der Hunde

Die internationale Forschung hat sich in den letzten Jahren zunehmend mit der Intelligenz von Hunden beschäftigt und dabei so manches bestätigt, was Hundefreundinnen und Hundefreunde längst wussten: Hunde denken viel komplexer als gedacht. Aber: Was genau ist Hundeintelligenz? Wie misst man sie? Haben wir dazu überhaupt die richtigen Werkzeuge und Vergleichsmaßstäbe? Sind »Menschenschläue« und »Hundeschläue« überhaupt vergleichbar? Und in welchen Bereichen haben Hunde andere oder viel mehr geistige Kompetenzen als wir? weiter

Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter