Wo Orang-Utan-Waisenkinder ein Zuhause haben

Orang-Utan-Station auf Borneo in Indonesien

Wo Orang-Utan-Waisenkinder ein Zuhause haben und in die Schule gehen

Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN und ihre indonesische Partnerorganisation Jejak Pulang haben in Wanariset auf Borneo eine Orang-Utan-Station aufgebaut. Hier finden verwaiste Orang-Utans eine Heimat. In der Waldschule erhalten die oft traumatisierten Menschenaffenkinder, die von den Behörden aus Käfigen gerettet wurden, zahlreiche Beschäftigungsmöglichkeiten und Lernangebote, die ihre körperlichen und geistigen Fähigkeiten herausfordern und fördern. Und sie werden von menschlichen Ersatzmüttern langsam auf ein Leben in Freiheit vorbereitet: Sie lernen, auf Bäume zu klettern, Nahrung zu suchen und sich ein Nest zu bauen.


Von Sabine Schlimm, VIER PFOTEN

Die kleinen Orang-Utan-Waisen

Die kleinen Orang-Utan-Waisen

wurden von den Behörden aus tierschutzwidrigen Verhältnissen, meist aus Privat-Zoos, befreit. · Bild: Jejak Pulang

In der Orang-Utan-Station finden sie ein Zuhause,

In der Orang-Utan-Station finden sie ein Zuhause,

eine Ersatzmama und lernen alles, was ein junger Menschenaffe wissen muss. · Bild: VIER PFOTEN

Amalia beäugt das Bananenblatt. Es ist länger als sie selbst - schließlich ist sie mit ihren sechs Jahren noch ein Orang-Utan-Kind. Sie nimmt das Blatt in die Hand und entdeckt den Bananenbrei, den die Tierpfleger auf der Oberfläche verstrichen haben. Sofort beginnt sie, ihn abzulecken, nimmt sich dann das nächste Blatt und macht sich wieder über die Nascherei her.

Es dauert nicht lange, bis sie die abgeleckten Blätter in ihre Hängematte schleppt, um sich daraus auf Orang-Utan-Art ein Nest zu bauen. Erst als sie es sich darin gemütlich gemacht hat, beginnt sie damit, alle Blätter noch einmal einzeln
gründlich zu prüfen. Hat sie etwa irgendwo Brei vergessen? Jetzt nimmt sie sich auch die Zeit, das Mark aus den dicken Stängeln zu fressen. Die Blätter werden sie noch eine ganze Weile beschäftigen. Die Tierpfleger freuen sich darüber.

In der Waldschule finden die oft traumatisierten

In der Waldschule finden die oft traumatisierten

Menschenaffenkinder, die von den Behörden aus Käfigen gerettet wurden, eine »Ersatzmutter« und zahlreiche Beschäftigungsmöglichkeiten und Lernangebote, die ihre körperlichen und geistigen Fähigkeiten herausfordern und fördern - und sie schließen Freundschaft mit anderen jungen Orang-Utans. · Bild: VIER PFOTEN

Beschäftigung für alle Sinne

In der Orang-Utan-Station Wanariset auf Borneo wird das Thema »Enrichments« großgeschrieben. Unter »Enrichments« versteht man Angebote, die Tieren in menschlicher Obhut Anregung geben, ihre geistigen und körperlichen Fähigkeiten mobilisieren und sie herausfordern. Denn Langeweile stresst, und Tiere ohne artgemäße Beschäftigungsmöglichkeit entwickeln häufig Stereotypien wie das bekannte Hin-und-her-Wiegen.

Für Amalia sind die Blätter mehr als ein bloßes Spielzeug. Sie übt damit auch den Nestbau und lernt, welche Pflanzenteile sich als Futter eignen - Dinge, die sie sich als Orang-Utan-Kind normalerweise über Jahre hinweg von ihrer Mutter abschauen könnte. Doch eine Mutter hat sie nicht mehr. Die letzten Jahre verbrachte Amalia zusammen mit dem Orang-Utan-Jungen Eska in einem Privatzoo, der vor kurzem von den Behörden geschlossen wurde. Der Abriss der Käfige hatte schon begonnen, als die beiden Menschenaffen in letzter Sekunde von VIER PFOTEN gerettet und in die neue Station gebracht wurden.

Viele Orang-Utans (übersetzt: »Waldmenschen«)

Viele Orang-Utans (übersetzt: »Waldmenschen«)

werden als Babys gefangen und als Haustiere verkauft - ihre Mutter wird dabei meist getötet. Die gefangenen Menschenaffen fristen ein trauriges Dasein in »Privatzoos«. · Bild: VIER PFOTEN

Der Handel mit Jungtieren

Der Handel mit Jungtieren

und die damit einhergehende Tötung ihrer Mütter beschleunigen den dramatischen Rückgang der Orang-Utan-Population. Denn die Menschenaffen vermehren sich nur sehr langsam: Eine Orang-Utan-Mutter bringt etwa alle vier bis acht Jahre ein einzelnes Kind zur Welt, Zwillinge sind selten. · Bild: VIER PFOTEN

Orang-Utan-Babys werden ähnlich wie Menschenbabys

Orang-Utan-Babys werden ähnlich wie Menschenbabys

nach acht bis neun Monaten geboren. · Bild: VIER PFOTEN

In den ersten Lebensmonaten

In den ersten Lebensmonaten

klammert sich das Neugeborene am Bauch der Mutter fest. Bis zum Alter von zwei Jahren wird das Baby von ihr getragen und mit Nahrung versorgt. Mit zwei bis fünf Jahren lernt das Orang-Utan-Kind klettern und beginnt, seine Umgebung zu erkunden, ohne allerdings den Sichtkontakt zur Mutter zu verlieren. Es lernt den Nestbau und die Nahrungssuche, denn mit dreieinhalb bis vier Jahren wird es von der Mutter entwöhnt. · Bild: VIER PFOTEN

Lernort Wald

In der Orang-Utan-Waldschule sollen die kleinen Orang-Utans von menschlichen Ersatzmüttern langsam auf ein Leben in Freiheit vorbereitet werden. Sobald sie das Erwachsenenalter erreichen, beherrschen sie dann hoffentlich alles, was sie im Dschungel brauchen, und können in die Freiheit entlassen werden. Der vierjährige Eska verlässt schon mehrfach pro Woche seinen Käfig und lässt sich huckepack von einer Pflegerin in den Wald tragen. Dort trainiert er, auf Bäume zu klettern und sich seine Nahrung selbst zu suchen.

Auch Amalia wird hoffentlich bald den Unterricht in der Waldschule beginnen können. Im Moment bleibt sie allerdings tagsüber noch im Käfig zurück. Ihre Erfahrungen im Zoo, wo sie schutzlos den Blicken und dem Lärm der Besucher ausgesetzt war, haben sie misstrauisch gegenüber Menschen gemacht. Auch wenn sie langsam Vertrauen zum Team der Station fasst: Im Moment weiß niemand, ob sie im offenen Wald in der Nähe ihrer Pflegerinnen bleiben würde. Und für ein Orang-Utan-Kind, das die notwendigen Überlebensfähigkeiten noch nicht erwerben konnte, ist der Dschungel ein gefährlicher Ort.

Aoliya Nur ist Tierpflegerin

Aoliya Nur ist Tierpflegerin

in der Orang-Utan-Station und die Ersatzmama für die kleinen Menschenaffen. · Bild: Jejak Pulang

Mit ihr erkunden sie die Umgebung und lernen

Mit ihr erkunden sie die Umgebung und lernen

von ihr das Klettern, die Nahrungssuche und den Nestbau - Fähigkeiten, die sie in der Natur von ihren Müttern lernen würden. · Bild: Jejak Pulang

Bild: Jejak Pulang

Bild: Jejak Pulang

Bild: Jejak Pulang

Bild: Jejak Pulang

Sicherheit geht vor

Deshalb arbeitet Projektleiterin Dr. Signe Preuschoft mit Hochdruck daran, die Waldschule zu einem sicheren Zuhause für die Orang-Utan-Kinder zu machen. Eine Sicherheitsfirma wird die Grenzen des Waldstücks gegen Eindringlinge wie Wilderer schützen, und dann wird auch ein kleiner Waldschüler auf Abwegen leicht einzufangen sein. Außerdem soll es gleich vor Ort ein Baumhaus als Unterkunft für die Orang-Utans und einfache Versorgungsräume für die Pfleger geben.

Bis es so weit ist, beschäftigt sich Amalia in ihrem großzügigen fünf Meter hohen Käfig mit den verschiedenen Lern- und Spielangeboten, die ihr die Pfleger zweimal am Tag geben. Ein ausgeklügelter Plan sieht vor, welcher Orang-Utan wann welches Spielzeug bekommt, um seine Fähigkeiten am besten zu fördern. Schon mehr als 25 verschiedene »Enrichments« hat sich das Team ausgedacht: außer den mit Futterbrei bestrichenen Blättern der verschiedensten Baumarten beispielsweise auch Hobelspäne, in denen essbare Samen versteckt sind, oder Kletterspielzeuge aus Ringen. Je länger sich ein junger Menschenaffe mit einem Spielzeug beschäftigt, desto besser.

Bild: VIER PFOTEN

Bild: VIER PFOTEN

Bild: VIER PFOTEN

Bild: VIER PFOTEN

Eine Frage der Persönlichkeit

Das klappt bestens - und beim Umgang mit den Enrichments zeigen sich zudem die einzelnen Orang-Utan-Persönlichkeiten. Bei den Blättern zum Beispiel: Während Amalia den Futterbrei möglichst schnell ableckt, um sich erst in der Geborgenheit ihrer Hängematte näher mit den Blättern zu befassen, geht ihr Käfignachbar Robin langsam und überaus gründlich vor. Als Nestbaumaterial verwendet er die Blätter erst, wenn wirklich keine Breireste mehr vorhanden sind.

Robin wird auf Dauer in der Obhut der Station bleiben. Auch er wurde aus einem Privatzoo übernommen. Aber anders als Amalia hat er schon so lange unter Menschen gelebt, dass er vollständig auf sie fixiert ist und mit seinen Artgenossen wenig anfangen kann. Das macht es leider unmöglich, den achtjährigen Orang-Utan irgendwann auszuwildern. Menschliche Siedlungen würden ihn geradezu magisch anziehen, und Begegnungen mit Menschen bedeuten für wildlebende Orang-Utans allzu oft den Tod. Der Rückgang ihrer Population auf Borneo um rund 80 Prozent spricht eine deutliche Sprache.

Orang-Utans kommen heute nur noch

Orang-Utans kommen heute nur noch

in den tropischen Wäldern der Inseln Sumatra und Borneo in Südostasien vor. Die rotbraunen Menschenaffen sind stark bedroht. Auf Borneo ist ihre Zahl um rund 80 Prozent zurückgegangen. · Bild: VIER PFOTEN

Individuelle Förderung

Umso wichtiger ist es, Robin in der Station ein möglichst artgerechtes Leben zu bieten, das seine Fähigkeiten fördert und ihn vor Langeweile und Frustration bewahrt. Kurzfristig soll er einen noch größeren Käfig bekommen, mittelfristig auch ein großzügiges Außengehege. Und vielleicht findet sich sogar irgendwann ein Orang-Utan-Weibchen, das ebenfalls nicht ausgewildert werden kann und mit dem er sich versteht. Aber das ist Zukunftsmusik. Aktuell setzt das Tierpfleger-Team alles daran, Robins Geschick und seine geistigen Fähigkeiten mit Enrichments herauszufordern - und ihn gelegentlich durchzukitzeln, denn das liebt er!

Für das Team der Station um Dr. Signe Preuschoft ist es manchmal eine Herausforderung, gleichzeitig die Infrastruktur der Waldschule aufzubauen, weitere Tierpfleger zu schulen und auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Schützlinge einzugehen. Die sind so unterschiedlich wie die inzwischen sieben Orang-Utans selbst: von Robin, mit seinen acht Jahren bereits im besten Flegelalter, bis zum jüngsten Baby, dem neun Monate alten Gerhana. Doch das gesamte Team ist mit Engagement dabei und kümmert sich liebevoll um die Tiere. Und selbst die menschenscheue Amalia freut sich über jedes neue Spiel, an dem sie ihre Fähigkeiten testen kann.

Bild: VIER PFOTEN

Bild: VIER PFOTEN

Orang-Utans vom Aussterben bedroht

Der Lebensraum der »Waldmenschen« (von den malaiischen Wörtern »orang« = Mensch und »utan« = Wald), die heute nur noch auf den Inseln Sumatra und Borneo vorkommen, wird immer kleiner. Mehr als die Hälfte des tropischen Urwaldes auf Borneo ist in den letzten 30 Jahren durch Abholzung oder Brandrodung zerstört worden - für die Papier- und Holzgewinnung und für Palmöl- und Akazienplantagen.

Neben der Zerstörung ihres Lebensraums tragen Jagd, Wilderei und der Handel mit Jungtieren zur Ausrottung der Orang-Utans bei. Orang-Utan-Babys sind eine begehrte Ware auf dem illegalen Weltmarkt für Wildtiere. Sie werden gefangen und als Haustiere verkauft - ihre Mutter wird dabei meist getötet. Dies beschleunigt den dramatischen Rückgang der Orang-Utan-Population. Denn die Menschenaffen vermehren sich nur sehr langsam: Eine Orang-Utan-Mutter bringt etwa alle vier bis acht Jahre ein einzelnes Kind zur Welt, Zwillinge sind selten. Auf Borneo gibt es - je nach Schätzung - nur noch 50.000 bis 100.000 Orang-Utans. Wenn diese dramatische Entwicklung weitergeht, werden die Orang-Utans aussterben.

Neben der Bejagung und dem Handel mit Jungtieren

Neben der Bejagung und dem Handel mit Jungtieren

ist die Hauptbedrohung die Zerstörung ihres Lebensraumes. · Bild: VIER PFOTEN

In großem Ausmaß werden Wälder gerodet,

In großem Ausmaß werden Wälder gerodet,

einerseits zur Holzgewinnung, andererseits zur Errichtung landwirtschaftlich genutzter Flächen. Vor allem die starke Nachfrage nach Palmöl führt zur Vernichtung der Lebensräume der Orang-Utans. · Bild: VIER PFOTEN

Informationen:

VIER PFOTEN - Stiftung für Tierschutz
www.vier-pfoten.de

FREIHEIT FÜR TIERE 3/2026

Freiheit für Tiere 3/2026

Artikelnummer: 3-2026

Tiernachrichten: Verletzter Kormoran klopft an Notaufnahme in Bremen • Amsterdam verbietet Werbung für Fleisch • Plakate in Londoner U-Bahnen: Gaskammern für Schweine nicht »human« • Niedersachsen: Klage wegen CO2-Betäubung von Schweinen • Größter Legehennen-Schlachthof Bayerns: Mehrere Mitarbeiter wegen Tierquälerei verurteilt • Neues Tierschutzrecht in Italien: Tiere sind keine »Sachen« - Härtere Strafen für Tierquälerei • Verstoß gegen das Schweizer Tierschutzgesetz: Größte Lachsfabrik in der Schweiz geplant • Studie: EU gibt 23% des Gesamthaushalts als Subventionen für Fleisch und Milch aus • Rheinland-Pfalz: Grundstück in Winzeln ab sofort jagdfrei • Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere • Kulturlandschaft: Die Logik hinter dem Artenverlust - Mit Herz und Augen in der Natur unterwegs • Symbiosen: Pflanzen und Tiere im Garten • Nachhaltigkeit: Vegane Ernährung im Sport • TAMU: Das vegane Afrika-Kochbuch

6,50 € ()

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Liefertermin unbekannt

FREIHEIT FÜR TIERE 2/2026

Freiheit für Tiere 2/2026

Artikelnummer: 2-2026

Tiernachrichten: Schutzgebiet für ehemalige Show-Delfine in Süditalien entsteht • Verhaltenforschung: Werkzeuggebrauch bei Kühen - wie Primaten • Hobbyjagd: Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe • Stoppt die Jagd auf Vögel! • Tierportrait: Deutschlands Wilde Wölfe • Mit Tieren leben: ERST das Buch, dann der HUND: Ratgeber VOR dem Hundekauf • 101 Empfehlungen von internationalen Wissenschaftlern: Vegane Ernährung als Schlüssel gegen zunehmende Gesundheitskrisen • Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund? • Ernährung ohne Tierleid: Tipps für ein langes, gesundes und tierfreundliches Leben • Forschungstrend »Longevity«: Mit Pflanzenkraft gesunde Lebensjahre gewinnen - mit Rezepten • Lifestyle: »VEGAN & Delicious« von Bianca Zapatka - Tierfreundliche Rezepte

6,50 € ()

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

FREHEIT FÜR TIERE 1/2026

Freiheit für Tiere 1/2026

Artikelnummer: 1/2026

Tierschutz aktiv: Delfinarien: Schluss mit Delfinen in Gefangenschaft! • Historisches Urteil in Spanien: Massive Umweltverschmutzung durch Massentierhaltungverstößt gegen Menschenrechte • Bayerns größter Milchviehbetrieb: Tierhaltungsverbot wegen schwerer Tierquälerei • Gesetz ab 2026 in Österreich: Heimtierhaltung mit Sachkundenachweis • Neues Gesetz zur Heimtierhaltung: Interview Prof. Rudolf Winkelmayer, Veterinär und Tierethiker • Ethik und Religion: Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche • Tierportrait: »Hase und ich« - Ergreifende Rettung und Aufzucht eines Feldhasenbabys • Studie: Schon eine Scheibe Wurst am Tag erhöht das Risiko für chronische Krankheiten • Studie: Pflanzliche Ernährung reduziert Krebsrisiko deutlich • Italienische Küche vegan: Kochen alla Nonna • Rezept: Cavatelli agli spinaci • Rezept: Pasta al forno • Rezept: Tiramisu • DVD-Tipp: »Gottes Gäste« - Jetzt drei Tiergemärchen von Manfred Kyber auf DVD

6,50 € ()

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

Neuauflage: FREIHEIT FÜR TIERE - Fakten gegen die Jagd

FREIHEIT FÜR TIERE: Fakten gegen die Jagd (völlig überarbeitete und auf 60 S. erweiterte Neuauflage)

Artikelnummer: 522

Fakten und Argumente gegen das blutige Hobby der Waidmänner und Waidfrauen: Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, wenn sie von Hobbyjägern angepöbelt oder sogar bedroht werden. Immer mehr Menschen protestieren gegen die Ballerei in Naherholungsgebieten. Und Berichte, dass Jäger aus Versehen Liebespaare im Maisfeld oder Ponys auf der Weide erschießen, können einem draußen in der Natur durchaus Angst machen. Warum Jäger Jagd auf Hasen machen, obwohl sie auf der »Roten Liste« bedrohter Arten stehen, kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. Zudem haben 99,6 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere tot zu schießen. Da stellt sich die Frage: Warum jagen Jäger wirklich?

6,50 € ()

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere

Buchvorstellung von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Tiere folgen nur ihren Instinkten und können höchstens ein paar angelernte Arbeitsschritte ausführen? Weit gefehlt! Sie können so viel mehr, als wir geahnt haben! Von Bergpapageien, die verschlossene Rucksäcke und Taschen öffnen, bis zu Kakadus, die mehrstufige Werkzeuge herstellen: Die Kognitionsbiologin Prof. Dr. Alice Auersperg nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise über die erstaunliche Kreativität, den verblüffenden Einfallsreichtum und Erfindergeist von Tieren - und sie zeigt, wie nah uns Tiere wirklich sind! weiter

Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust. Mit Herz und Augen in der Natur unterwegs

In seinem Buch »Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust« berichtet Guido Meyer, wie er erst als Spaziergänger und Mountainbiker, dann als Hundeführer und Fotograf immer tiefer in die Natur eintauchte und wildlebende Tiere wie Hirsche und Wölfe ganz nah erlebte. Und wie er dabei auf der anderen Seite immer öfter in Konfrontationen mit Jägern und sogar ernsthafte Bedrohungssituationen geriet, die ihn dazu brachten, intensiv über Jagd und Jäger zu recherchieren, über die dramatische Bedrohung der Arten und die Zerstörung von Lebensräumen, aber auch über das Ökosystem Wald, die wunderbare Kraft der Natur und die Symbiose von Natur und Tieren, an der auch wir Menschen teil haben können. Illustriert wird das Buch durch fantastische Fotografien, mit denen Guido Meyer seit Jahren auf seiner Plattform naturdigital.online begeistert. weiterlesen

Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe: Wie lange noch?

Im Februar 2026 hat ein 52-jähriger Hobbyjäger im Landkreis Bamberg seine 49-jährige Frau, seinen 14-jährigen Sohn, die 6-jährige Tochter und sich selbst erschossen.
Im Januar 2026 traf der Schuss eines Jägers einen 23-Jährigen in Nordrhein-Westfalen tödlich. In Niedersachsen verwechselte ein 77-jähriger Hobbyjäger eine Gruppe Spaziergänger mit Wildtieren - eine 58-jährige Frau wurde schwer verletzt. In der Steiermark wurde ein 42-jähriger Hobbyjäger aus Versehen tödlich in den Kopf getroffen - beim Verladen eines erschossenen Wildschweins ins Auto löste sich ein Schuss.
Im Dezember 2025
tötete ein Hobbyjäger in der Oberpfalz seinen Nachbarn zwei Stockwerke über sich mit einem gezielten Kopfschuss. Ein anderer Hobbyjäger schoss vom Hochsitz aus Versehen auf einen 20-Jährigen und verletzte ihn so schwer, dass er im Krankenhaus notoperiert werden musste.
Im November 2025
erschoss ein Hobbyjäger in Reutlingen vier Familienangehörige und sich selbst - mit einer Schusswaffe, die er als Jagdscheininhaber legal besaß. Spaziergänger wurden von Jagdmunition getroffen, das Projektil eines Jägers durchschlug die Jalousie der Küchentür eines Hauses und ein Jagdschein­inhaber aus Crailsheim kündigte an, die »größtmögliche Anzahl an Ausländern« umbringen zu wollen. weiterlesen

Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche

»Wenn jemand Fleischspeisen, die Gott den Menschen zum Genuss gegeben hat, für unrein hält und ... auf sie verzichtet ..., der sei mit dem Bannfluch belegt.«

Papst Johannes III., Synode von Braga, 561 n. Chr.


Diesen Bannfluch verkündete Papst Johannes III. im Jahr 561 nach Christus auf der Synode von Braga in Portugal. Ein Bannfluch hatte die »Vogelfreiheit« zur Folge: Der Gebannte verlor als Ausgeschlossener aus der Gesellschaft alle Rechte.


Ganz in diesem Geiste wurden im Jahre 1051 durch die Bischofsversammlung in Goslar »Ketzer«, die ausschließlich von Pflanzennahrung lebten, zum Tode verurteilt, weil sie sich geweigert hatten, Hühner zu töten. Das Töten von Hühnern wurde zum »Test«, um Ketzer zu erkennen!
weiter

DVD-Tipp: Jesus und die Tiere

jesus-tempelreinigung Ausschnitt

Jesus treibt die Tierhändler aus dem Tempel.

Jesus von Nazareth wurde im Stall mitten unter den Tieren geboren. Gab Gott damit den Menschen nicht ein Symbol, dass Sein Sohn nicht in einem Palast, sondern bei Schafen, Rindern, Eseln und Katzen zur Welt kam?

Zu Zeiten des Jesus von Nazareth wurden Lämmer und Tauben im Tempel für die Sünden der Menschen geopfert. Jesus trat gegen diesen blutigen Kult ein. Bekannt ist die Szene, wie Jesus nach seinem Einzug in Jerusalem die Tierhändler aus dem Tempel hinaustrieb und die Tiere freiließ. Und er rief: »Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!« (Markus 11,17)

Über die Tierliebe des Jesus von Nazareth ist in der Bibel kaum etwas zu finden. Doch aus der frühchristlichen Geschichtsschreibung wird deutlich, dass Jesus kein Fleisch gegessen hat und sich für die Tiere einsetzte... weiterlesen

DVD: Jesus und die Tiere

Artikelnummer: 318

Vergleicht man die Bibel mit apokryphen Schriften, dann ist gut zu erkennen, dass die Kernaussagen oft die Gleichen sind, aber die Tierliebe Jesu, gänzlich fehlt. In dieser DVD werden viele Begebenheiten, bei denen Jesus über die Tiere sprach, wiedergegeben.

9,90 € ()

   Inkl. 19 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

Die Rezepte für das Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«- sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund!

16,90 € ()

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund?

Die gesundheitlichen Auswirkungen von vegetarischer und veganer Ernährung im Kindesalter sind immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass eine vollwertige pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund und bedarfsdeckend ist. Auch die bisher größte Studie dieser Art bestätigt nun: Pflanzliche Ernährung ist für Kinder und Jugendliche sicher und vorteilhaft. weiterlesen

Ernährung ohne Tierleid: Ein gesünderes Leben

Viele Menschen, die sich entscheiden, kein Fleisch mehr zu essen, tun dies aus ethischen Gründen: weil sie nicht möchten, dass Tiere für sie leiden und sterben müssen. Viele gehen den konsequenten Schritt weiter und lassen aus Liebe zu Kühen und Kälbchen Milch und Käse weg, essen aus Mitgefühl zu Hühnern keine Eier und leben rein pflanzlich. Und dann erfahren sie, dass eine vegane Ernährung ohne Tierleid auch die gesündeste ist!

Eigentlich würde uns dies schon der logische Menschenverstand sagen: Wie sollen Nahrungsmittel, die durch Leid und Tod entstehen, für uns gesund sein? In den letzten Jahren und Jahrzehnten sind tausende wissenschaftliche Studien veröffentlicht worden, die nachweisen: Eine Ernährung mit vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ist gesund und versorgt uns auch mit allem, was wir brauchen. Diese Ernährungsweise beugt überdies zahlreichen Krankheiten vor, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Krebs, Diabetes und Adipositas bis zu Demenz - und schützt damit vor vorzeitigem Tod. weiterlesen

Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis

Wir fangen gerade erst an, zu begreifen, dass das Gehirn von Tieren ähnlich komplex ist wie unser eigenes. Die Warnrufe von Präriehunden etwa sind nicht nur hektische Pfeiftöne, sie übermitteln damit differenzierte Nachrichten. Gorillas nutzen Zeichensprache, um vergangene Ereignisse zu schildern - wissen sie also, was heute, gestern und morgen ist? Nicht nur Primaten oder Elefanten, selbst kleinste Ameisen, denen man einen Farbtupfer auf dem Kopf angebracht hat, wollen diesen loswerden, sobald sie in einen Spiegel blicken - ein Beweis für ihr Ich-Bewusstsein, das Menschen erst ab dem zweiten Lebensjahr entwickeln. In ihrem Buch »Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis präsentiert Marianne Taylor 60 Tierarten, ihre bemerkenswerten kognitiven Fähigkeiten, ihre Gefühle und ihre ausgefeilte Kommunikation. weiter

Bayerischer Tierärztetag: Tierqual bei Milchkühen

Razzia auf Skandalhof in Bad Grönenbach. Pressemitteilung SOKO Tierschutz Kopie

Kühe, die nicht mehr laufen können, werden mit Treckern weggeschleift, Mitarbeiter treten ein liegendes Kalb:

Die aktuelle Undercover-Recherche von SOKO Tierschutz in Bayerns größtem Milchviehhof in Bad Grönenbach zeigt erneut massive Verstöße gegen den Tierschutz. · Bild: SOKO Tierschutz

Von Annemarie Botzki, Recherche und Kampagnen bei der Verbraucherschutzorganisation foodwatch e.V.

»Alle haben die Nase voll« - das ist der Satz, der mir vom bayerischen Tierärztetag in Kulmbach besonders im Ohr hängen bleibt. sitze mit 150 amtlichen und Amtstierärzt:innen in einem Konferenzraum. Normalerweise sind sie in detaillierte, fachliche Diskussionen vertieft. Aber diesmal ist die Stimmung anders. Angespannt. Frustriert. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Gestatten. Biber. Eine außergewöhnliche Freundschaft mit einer wildlebenden Biberfamilie

30-31_doppelseitig

Christian Kuschenreiter Aug’ in Aug’ mit einem Biber. Das freilebende Tier hat Vertrauen wie zu einem Familienmitglied.

Schwarze Knopfaugen, beeindruckende Schneidezähne, großer Paddelschwanz, Stupsnase und dichter Pelz: Biber sind entzückende Tiere, und obendrein schlau, empathisch, kommunikativ, verspielt - und eigentlich sehr scheu. Als Bettina und Christian Kutschenreiter im Jahr 2003 beim Fotografieren an einem Fluss in Oberbayern auf eine Biberfamilie treffen, ist das der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft, die bis heute anhält. Die Biber lassen die beiden Tierfreunde nach und nach an ihrem Leben teilhaben und suchen schließlich sogar bewusst ihre Nähe. Jetzt haben die beiden ein Buch über ihre Erlebnisse mit den Bibern geschrieben - mit vielen wunderschönen und sicher einzigartigen Fotos. weiter

Die Intelligenz der Hunde

Die internationale Forschung hat sich in den letzten Jahren zunehmend mit der Intelligenz von Hunden beschäftigt und dabei so manches bestätigt, was Hundefreundinnen und Hundefreunde längst wussten: Hunde denken viel komplexer als gedacht. Aber: Was genau ist Hundeintelligenz? Wie misst man sie? Haben wir dazu überhaupt die richtigen Werkzeuge und Vergleichsmaßstäbe? Sind »Menschenschläue« und »Hundeschläue« überhaupt vergleichbar? Und in welchen Bereichen haben Hunde andere oder viel mehr geistige Kompetenzen als wir? weiter

Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter