Zwischenstopp der Kraniche am Lac du Der

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Kraniche über dem Lac du Der

Kraniche über dem Lac du Der

in der französischen Champagne. · Bild: Shutterstock

Der Lac du Der in der französischen Champagne ist ein Paradies für Vögel. Kein Wunder, dass auch die Kraniche auf ihrem Weg in den Süden hier rasten und manche sich sogar entschließen, den Winter an diesem großen Stausee mit seinen reichen Nahrungsquellen zu verbringen. Extra wegen der Kraniche sind wir im vergangenen Jahr an einem November-Wochenende an den Lac du Der kommen. Wie praktisch, dass die Staufener Gruppe vom Bund für Umwelt und Naturschutz diese begleitete Busfahrt angeboten hat. Nun stehen wir mit etwa 30 weiteren Kranich-begeisterten Mitfahrern auf dem Deich dieses Stausees und schauen gespannt auf die türkisblaue Wasserfläche mit ihren kleinen Inselchen. Da wimmelt es nur so von Vögeln. Die sind allerdings gut 200 Meter von hier entfernt und nicht so genau mit bloßem Auge zu erkennen.

Extra wegen der Kraniche sind wir im vergangenen Jahr an einem November-Wochenende an den Lac du Der gekommen. Wie praktisch, dass die Staufener Gruppe vom Bund für Umwelt und Naturschutz diese begleitete Busfahrt angeboten hat. Nun stehen wir mit etwa 30 weiteren Kranich-begeisterten Mitfahrern auf dem Deich dieses Stausees und schauen gespannt auf die türkisblaue Wasserfläche mit ihren kleinen Inselchen. Da wimmelt es nur so von Vögeln. Die sind allerdings gut 200 Meter von hier entfernt und nicht so genau mit bloßem Auge zu erkennen.

Sind denn überhaupt Kraniche dabei? , fragt die Frau mit der geringelten Mütze gespannt. Siggi dreht ihr sein Spektiv hin. Durch dieses Fernrohr, das auf einem Stativ befestigt ist, lassen sich die gefiederten Zweibeiner schon besser ausmachen. Ganz hinten bei den Sträuchern am Rande der großen Wiese stehen ein paar , sagt Siggi und zeigt mit weit ausholender Handbewegung herüber in Richtung Horizont. Martin, der Biologe, und Siggi, der sich selbst als Hobby-Ornithologe bezeichnet, bereichern die Gruppe mit ihrem Fachwissen und den Möglichkeiten zum Weitblick. Siggi war schon ein paar Mal hier und führt uns zu den besten Beobachtungspunkten.

Vogelfreunde, die mit dem Bus aus Staufen

Vogelfreunde, die mit dem Bus aus Staufen

im Breisgau gekommen sind, beobachten die Zugvögel am »Lac du Der« in der Champagne. Mit knapp 48 Quadratkilometern ist der »Lac du Der« der größte Stausee in Frankreich. · Bild: Winfried Stinn

Dreihundert Vogelarten sind am Lac du Der

während des Jahres zu beobachten

Mehr als zweihundert Vogelarten, von denen manche vom Aussterben bedroht sind, aber auch Libellen, Amphibien und andere Tierarten suchen im Laufe eines Jahres den Lac du Der und die angrenzenden kleinen Seen auf.

Am Ufersaum ist viel Betrieb! Unzählige Kormorane und Graureiher rasten oder nehmen ein Bad, auch die Graugänse sind schon da. Mitten im Getümmel stolzieren Seidenreiher, ihre langen, weißen Federn vibrieren im Wind und schimmern dabei zart wie Seide. Mit Fernglas oder Spektiv beobachten die Vogelfreunde aus dem Schwarzwald, was sich im Einzelnen tut, unten an der Wasserkante und zwischen den Schilfhalmen. Siggi justiert jetzt das Fernrohr auf einen Brachvogel. An seinem gebogenen Schnabel ist er sehr gut zu erkennen.

Wer hierher kam, um die Kraniche zu sehen, ist erst einmal enttäuscht, nur weit entfernt eine kleine Gruppe dieser Vögel zu entdecken, die sich zudem nur durch das Fernglas beobachten lassen. Haben wir nicht unterwegs aus dem Bus schon vereinzelt einige auf Feldern herumpicken gesehen? Ja eben , lacht Siggi. Geduld, ihr braucht Geduld! Die meisten sind jetzt noch unterwegs auf Futtersuche!

Auf ihrem Flug in die Winterquartiere

Auf ihrem Flug in die Winterquartiere

in Südfrankreich, Spanien und Marokko rasten Kraniche und andere Zugvögel jeden Herbst am Lac du Der. Im Frühjahr machen sie auf ihrer Reise ins nördliche Europa hier wieder Zwischenstation. · Bilder: Winfried Stinn

Die Kraniche und der Lac du Der

Aber dann geht es los: Grü, Grü Durch die Luft schwirrt plötzlich ein temperamentvoll krähendes Gurren. Das ist der Ruf der Kraniche, von Fachleuten als Trompeten bezeichnet. Da wenden sich schlagartig alle Blicke zum Himmel. Elegant, wie an einer Schnur aufgereiht, zieht ein Schwarm der großen grauen Vögel von den Äckern herüber zum See. Sie sind in der Lage, bis zu 80 Kilometer pro Stunde zurückzulegen und sie nutzen beim Fliegen den Windschatten ihres Vorfliegers. So sparen sie Energie.

Um für die lange und kräftezehrende Weiterreise in den Süden gerüstet zu sein, suchen die Kraniche tagsüber auf den umliegenden Mais- und Kornfeldern nach Nahrung. Auf den abgeernteten Stoppelfeldern lässt sich immer noch genug finden. Ungern gesehen ist bei den Bauern bloß, wenn sie frisch Eingesätes herauspicken. Im seichten Wasser stehend werden sie nun bald die Nacht verbringen.

Viele Kraniche haben in Schweden gebrütet. In der kalten Jahreszeit finden sie kaum noch Nahrung in den nördlicheren Gebieten. Darum formieren sie sich Ende des Sommers in Schwärme für die lange Reise quer durch Europa, um in wärmeren Ländern zu überwintern. Nach einem Zwischenstopp auf der Insel Rügen, der Mecklenburgischen Seenplatte oder dem Rhinluch mit dem Teichland Linum im Havelland ist der Lac du Der eine weitere Etappe auf ihrer großen Tour.

Seit 1974 kommen sie hierher. Damals wurde der große Stausee gebaut, um den Flusslauf der Marne zu regulieren und so das Marne-Tal und im weiteren Verlauf die Stadt Paris vor Hochwasser zu schützen. In trockenen Hochsommern sorgt das Rückhaltebecken für ausreichenden Wasserstand der Seine. Mit seiner Wasserfläche von 4.800 Hektar zählt der Lac du Der zu den größten künstlich angelegten Seen Europas - ein riesiger Lebensraum, in dem ein eigenes Ökosystem mit einer reichen Pflanzen- und Tierwelt entstanden ist. Die Vögel schätzen die kleinen Inselchen im See als Rückzugsmöglichkeiten. Das gesamte Naturreservat umfasst 5561 Hektar. Kein Wunder, dass der Lac du Der als Paradies für Vogelkundler gilt. Der Name Der stammt übrigens aus dem Keltischen und heißt Eiche , denn Eichen sind in den umliegenden Wäldern stark vertreten.

Es ist der graue Kranich, lateinisch als Grus Grus bezeichnet, der hauptsächlich hier am Lac du Der anzutreffen ist. Mit einer Flügelspannweite von mindestens zwei Metern ist er der größte Wildvogel in Frankreich. Er ziert als Wahrzeichen der Region deren Wappen. Von Mitte Oktober bis Mitte März kann man ihn am Lac du Der beobachten. Jedes Jahr rasten 200.000 bis 350.000 der majestätischen Vögel auf ihrem Weg in den Süden. Als Rekordjahr gilt 2014. Da sollen für eine kurze Zeitdauer 206.582 Kraniche zur gleichen Zeit einen Zwischenstopp eingelegt haben.

Es ist ein beeindruckendes Naturschauspiel,

Es ist ein beeindruckendes Naturschauspiel,

wenn die Kraniche bei Sonnenuntergang in großen Schwärmen und mit Trompeten - so werden ihre typischen Rufe genannt - den »Lac du Der« anfliegen, um hier die Nacht zu verbringen. Jeden Herbst rasten am »Lac du der« 200.000 bis 350.000 Kraniche auf ihrem Weg in den Süden. · Bilder: Winfried Stinn

Beobachtung der Kraniche im Sonnenuntergang

Ein beeindruckendes Spektakel ist es immer für die Zuschauer, wenn die von den Feldern zurückkehrenden Kranichschwärme ihr Nachtlager aufsuchen. Wir haben Glück und erleben einen traumhaften Sonnenuntergang! Die sinkende Sonne inszeniert für die Vögel eine wunderschöne Kulisse von farbenprächtigen gelben, roten und rosa Streifen.

Für genau diesen Augenblick haben nun zahlreiche Vogelliebhaber ihre Spektive aufgebaut oder warten ungeduldig mit Ferngläsern, Film- und Fotokameras. Wer in der ersten Reihe stehen will, muss beizeiten da sein. Um die Vögel nicht zu stören, ist es wichtig, einen relativ großen Abstand zu wahren. Ihre Fluchtdistanz liegt bei etwa 200 Metern, weiß unser Biologe Martin. Neben den Kranichen haben sich auch viele Graureiher im See niedergelassen. Im dunkler werdenden Licht bilden bald alle nur noch einen schwarzen Kontrast zu dem See, der sich immer mehr rot färbt.

Längst ist an diesem Abend die Sonne untergegangen und empfindliche Kälte kriecht in die Kleider. Da legt das Feuer am Himmel noch einmal nach und zeichnet besonders kräftige Rottöne. Mehrere Kranich-Formationen zugleich bevölkern immer wieder das orange-rote Aquarell am Himmel. Bis zu 1.500 Meter hoch können sie sich in die Luft schwingen, ja, es wurden beim Flug ins Winterquartier auch schon Schwärme auf einer Flughöhe von 2.000 Metern gesichtet.

Bald schon wird es soweit sein. Die Vögel werden eine Hochdruck-Phase des Wetters nutzen, um sich auf den letzten Teil ihrer weiten Reise zu begeben. Auf dem Westeuropäischen Vogelzugweg werden dann rund 250.000 der Vögel nach Extremadura und in die Laguna de Gallocanta bei Saragossa in Spanien weiterfliegen. Andere überwintern in Nordafrika und einige wenige Tausend in Portugal und Westafrika. In Südfrankreich bleiben etwa 130.000. Das jedenfalls sagen die Zahlen aus dem vergangenen Jahr.

Übrigens werden nicht alle Kraniche vom Lac du Der aus weiterziehen. In den vergangenen Jahren verbrachten etwa 20.000 der grauen Vögel auch den Winter hier. Übrigens überwintern inzwischen auch mehrere Tausend Kraniche in Deutschland. Im wärmer werdenden Klima finden sie zunehmend nun auch im Winter an manchen Orten genügend Nahrung, wo dies zuvor nicht möglich war. Zum Brüten aber geht"s im Frühling wieder Richtung Norden. Auf der Balz werden sie dort zeigen, wie wunderbar sie tanzen können. Das muss ein ganz besonderes Schauspiel sein! Wer am Lac du Der beobachtet, wie leichtfüßig sie sich auf ihren dünnen Beine fortbewegen, ja, wie sie manchmal geradezu tänzelnd schweben, der kann sich ihre Posen vorstellen, mit denen sie die Auserwählte umgarnen. Das einmal zu erleben, müsste beeindruckend sein!

Doch zunächst einmal hat es sich auf jeden Fall gelohnt, extra wegen der Kraniche ein Wochenende in der Champagne zu verbringen! Spannend waren dabei nicht nur die Kraniche, sondern auch die Menschen, die wir auf dieser Fahrt kennengelernt haben.

Die neunjährige Lina und ihr Großvater,

der Umweltaktivist

Unter der Reisegruppe befand sich auch die neunjährige Lina Kurths. Sie war das einzige Kind, das zur Kranich Beobachtung mitgekommen war. Mit eigenem Fernrohr war sie mit ihrer Mutter und ihren Großeltern angereist und fand sich oft in der Nähe der Vogelspezialisten, um durch deren Spektive einen noch besseren Blick zu erhaschen und ihren Erklärungen zu lauschen. Stundenlang weilte sie in großer Geduld und Aufmerksamkeit an den Beobachtungsstellen. Mit neun Jahren dieses ausgesprochen differenzierte Interesse an der Vogelwelt! Das erregte unsere Aufmerksamkeit und begeisterte uns.

Der Kontakt mit Lina zeigte dann vor allem eines: Sie hat ein ausgesprochen starkes Interesse an der Natur. Und: Dass schon so früh ein solches Interesse gefördert wird, dafür kann die Familie viel tun. Lina hat ein besonderes Glück, in ein Umfeld hineinzuwachsen, in dem sie sehr früh aktiven Einsatz für die Natur erleben kann.

Ihr Großvater ist der BUND-Umweltaktivist Dr. Frank Baum, der diese Exkursion begleitet und fachlich moderiert hat. Er erhielt im Januar 2018 als langjähriger Kämpfer für Umwelt- und Naturschutz den renommierten Gerhard-Thielcke-Preis, mit dem der BUND den promovierten Biochemiker und Vertreter der Umweltbewegung für sein Lebenswerk ehrte.

Seit fast 50 Jahren ist Frank Baum Verteidiger von Natur und Umwelt am Südlichen Oberrhein. Ohne Menschen wie ihn wäre der bundesweite Atomausstieg nicht gekommen und viel wertvolle Natur wäre wohl verschwunden , so Brigitte Dahlbender, Landesvorsitzende des BUND Baden-Württemberg in ihrer Laudatio. In der Anti-Atom-Bewegung hatte sich Frank Baum bereits um 1970 einen Namen gemacht, als er und viele andere Aktivisten den Bauplatz für das geplante Atomkraftwerk bei Wyhl besetzten. Frank Baum organisierte in den vergangenen fast 50 Jahren Demonstrationen und Protestveranstaltungen genauso wie Vorträge, Exkursionen in die Natur und Vogelstimmenführungen. Aktionen gegen das Waldsterben und gegen die Zerstörung von Biotopen gehörten für ihn genauso zum Spektrum wie Untersuchungen über Käfer und Käferfauna im Schwarzwald. In jüngster Zeit ist vor allem das Insektensterben und der Rückgang der insektenfressenden Vögel seine größte Sorge.

An Kraniche hat Frank Baum zahlreiche Erinnerungen. Er sagt: Nach dem Krieg lebten wir im Westen, die Großeltern aber im Erzgebirge in der DDR. Da gab es keine Kraniche, aber es gab sie im Norden der DDR. Da durfte man aber nicht so ohne weiteres hinfahren, so dass Kraniche für mich lange Zeit eine Art "Traumvögel" waren. Einen prägenden Einfluss hatte auch das Buch des Ornithologen Bengt Berg Mit den Zugvögeln nach Afrika aus dem Jahr 1924, das Frank Baum von einem Onkel geerbt hatte. Nach der Wende waren wir dann auch bald im Norden der ehemaligen DDR, wo wir dann endlich tatsächlich Kraniche gesehen haben. Ich war dann auch öfter allein mit dem Wohnmobil in den neuen Bundesländern unterwegs und habe dort faszinierende Massenansammlungen von Kranichen gesehen, z.B. im Rhinluch bei Berlin. Naja, so ist mir der Kranich immer vertrauter geworden. Die Reise zum Lac du Der war natürlich der bisherige Höhepunkt.

Ein Höhepunkt war diese Reise auch für Lina. Und eines der ganz besonderen Naturerlebnisse, das sie auch mit ihrem Großvater teilen konnte.

BUND-Umweltaktivist Frank Baum

BUND-Umweltaktivist Frank Baum

mit seiner Frau und seiner neunjährigen Enkeltochter Lina am »Lac du Der«.

Interview mit Lina

Seit wann interessierst du dich für Naturthemen?

Lina: Wir waren mit der Familie immer schon ganz viel draußen, was mir immer Spaß gemacht hat. Dabei habe ich schon viele Blumen und Tiere kennen gelernt. Spannend finde ich alles rund um Frösche, Kröten, Molche, Kaulquappen. Und dann natürlich die Vögel, vor allem die bei uns im Garten. Ein Fernglas liegt immer in der Schublade.

Wie gut kennst du dich mit Vögeln aus?

Lina: Also, richtig gut kenne ich mich nicht aus. Die Vögel im Garten kann ich aber fast alle erkennen. Besonders freue ich mich, wenn der Wiedehopf durch unseren Garten fliegt und der Buntspecht an den Bäumen klopft. Einen richtigen Lieblingsvogel habe ich nicht, aber der Kranich ist einer der Vögel, die ich am tollsten finde.

Wie hat dir die Fahrt zu den Kranichen gefallen? Hast du dabei eine für dich neue Entdeckung gemacht?

Lina: Die Fahrt zu den Kranichen hat mir gut gefallen. Ich erinnere mich besonders an den Sonnenaufgang und den mit lauten Kranichrufen verbundenen Aufbruch der Vögel an ihre Futterplätze. Dafür sind wir um 5:45 Uhr aufgestanden. Ich würde gerne wissen, wie sich die Vögel absprechen, wer die Kommandos gibt. Ich habe entdeckt, dass die Kraniche fast immer in einer V-Form fliegen.

Glaubst du, dass dein Opa mit daran beteiligt ist, dass du dich für Vögel und für die Natur interessierst?

Lina: Ja, ich glaube ganz sicher, dass mein Opa damit etwas zu tun hat. Mit ihm waren wir schon so viel draußen und immer hat er irgendetwas Tolles und Spannendes, was er uns zeigen und erklären kann. Zum Beispiel waren wir im Herbst an einem Schlafplatz von Staren und haben ihnen lange zugeschaut, wie sie in großen schwarzen Wolken über uns geflogen sind. Toll war auch ein Tag mit ihm auf einer Reise bei Ansbach. Dort haben wir an der Altmühl auf riesigen Wiesen Brachvögel gehört und beobachtet.

Informationen zu den Kranichen am Lac du Der:

FREIHEIT FÜR TIERE 3/2024

Freiheit für Tiere 3/2024

Artikelnummer: 3/2024

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FREIHEIT FÜR TIERE 1/2024

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Sonderausgabe: Fakten gegen die Jagd

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Die Natur braucht keine Jäger: Fakten gegen die Jagd - Warum jagen Jäger wirklich? Die Frage »Warum jagen wir?« beantwortet eine Jagdredakteurin wie folgt: »Einige beschreiben die Jagd als Kick, andere sprechen von großer innerer Zufriedenheit. Die Gefühle bei der Jagd sind ebenso subjektiv wie in der Liebe. Warum genießen wir sie nicht einfach, ohne sie ständig rechtfertigen zu wollen?« Rationale Gründe, mit denen Jäger rechtfertigen, dass die Jagd notwendig sei, sind offenbar nur Ausreden. Jedenfalls schreibt die Jägerin: »Der Tod, der mit dem Beutemachen verbunden ist, ist verpönt. Deswegen suchen die Jäger Begründungen in Begriffen wie Nachhaltigkeit, Hege und Naturschutz.«

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

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Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Machen Sie mit bei der EU-Initiative: Stoppt das Schlachten von Pferden!

Arischa

Dieses Pferd sollte im Alter von 6 Jahren zum Schlachter.

Tierfreunde kauften die Stute zum Schlachtpreis frei. Heute ist Arischa 33 Jahre alt. · Bild: FREIHEIT FÜR TIERE

In der EU werden Jahr für Jahr Millionen Pferde und Ponys geschlachtet, als »Rossfleisch« verkauft oder zu Salami und Hundefutter verarbeitet. Die Europäische Bürgerinitiative »End The Horse Slaughter Age« fordert jetzt ein Gesetz zum Verbot der Schlachtung von Pferden. Helfen Sie mit, die Pferdequälerei zu beenden und unterschreiben Sie die online-Initiative! weiter

55 Hektar im Kreis Dithmarschen endlich jagdfrei!

Rund 55 Hektar Grundstücke mit Wiesen und Feldern im Kreis Dithmarschen (Schleswig-Holstein) sind endlich jagdfrei! Dass eine dermaßen große Fläche offiziell jagdrechtlich befriedet wird, ist bisher wohl einmalig: Es gibt inzwischen mehrere Hundert jagdrechtlich befriedete Grundstücke in Deutschland, doch meist besitzen die Eigentümer nur wenige Hektar. Wohl genau aus diesem Grund machte es die Jagdlobby den Eigentümern der 55 Hektar landwirtschaftlicher Fläche so schwer: Es brauchte zehn Jahre und eine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Schleswig-Holstein, bis das Grundstück von Susanne und Peter Storm* endlich jagdfrei wurde. weiter

WILD UND FREI - Die Schönheit afrikanischer Tiere

»Wild und frei« ist mit atemberaubenden schwarz-weiß-Fotografien eine Ode an die Wildnis. Tom D. Jones ist ein begnadeter »fine art«-Fotograf und zeigt Wildtiere wie Elefanten, Giraffen, Nashörner, Gorillas oder Löwen aus nächster Nähe. »Für mich dreht sich alles um die Freiheit des Tieres«, erklärt er. Deshalb gibt es in den Aufnahmen dieses Buches kein einziges Tier, das gefüttert wird, in einem privaten Reservat lebt oder in irgendeiner anderen Form von Gefangenschaft gehalten wird. Das Ergebnis sind Aufnahmen, welche unter die Haut gehen. weiter

Mary McCartneys veganes Promi-Kochbuch: 60 Rezepte mit Stars von Cameron Diaz, und Woody Harrelson bis Ringo Star und Papa Paul

Mit ihrem neuen Buch »Feeding Creativity« verbindet Mary McCartney ihre beiden großen Leidenschaften: Fotografie und Kochen. Jedes der 60 veganen Rezepte hat sie mit Stars gekocht und sie beim Kochen und Essen fotografiert: Schauspielerinnen und Schauspieler wie Cameron Diaz, Kate Blanchett, Drew Barrymore, Woody Harrelson, Stanley Tucci und David Oyelowo, Musikerinnen und Musiker von Nile Rodgers oder bis Ringo Star und Papa Paul, Künstlerinnen und Künstler wie David Hockney und Jeff Koons oder Primaballerina Francesca Hayward. weiter

Interview mit Mary McCartney: Wie entstand die Idee zu dem veganen Promi-Kochbuch »Feeding Creativity«?

Mit ihrem Kochbuch »Feeding Creativity« möchte Mary McCartney zeigen, wie schnell, einfach, lecker und unkompliziert und einfach das vegane Kochen ist. Damit tritt sie in die Fußstapfen ihrer Mutter Linda McCartney, die ebenfalls Promi-Fotografin war, bereits in den 1970er und 80er Jahren vegetarische Kochbücher veröffentlichte und sich für den Schutz der Tiere einsetzte.


Wie entstand die Idee zu dem Kochbuch?


Mary McCartney: Ich liebe es, Rezepte mit anderen zu teilen. Ich koche schon immer für andere und es ist meine Art, mit jemandem Verbindung aufzunehmen. Aber ich bin nun mal begeisterte Portrait-Fotografin, und so kam eines Tages die Idee für »Feeding Creativity«.
Zum Interview mit Mary McCartney

Metzger gegen Tiermord

Metzger gegen Tiermord? Das scheint ein Widerspruch in sich zu sein. Was aber, wenn gelernte Metzger dem Tiertöten abschwören und Veganer werden?

Im Verein »Metzger gegen Tiermord« haben sich ehemalige Metzger zusammengeschlossen. Aufgrund Ihrer beruflichen Erfahrung sind sie Insider der Branche und klären mit ihrem Fachwissen und ihren Recherchen über Tierrechts­verstöße auf, die normalerweise vor der Öffentlichkeit verborgen bleiben.

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Peter Hübner, einem ehemaligen Fleischer. Peter Hübner ist Pressesprecher und zweiter Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins »Metzger gegen Tiermord« e.V.

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Verstoß gegen das Tierschutzgesetz: Jäger verurteilt, weil er Hündin erschoss

Der Fall sorgte für Aufsehen über Bayern hinaus: Ein 77-jähriger Hobbyjäger erschoss im Juli 2022 die Hündin Mara von Urlaubern aus Österreich, die eine Kanutour auf dem Main machten - angeblich, weil sie »gewildert« hätte. Am 20. November 2023 verurteilte das Amtsgericht Haßfurt den Jäger wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz zu einer Geldstrafe von 5.600 Euro (140 Tagessätzen zu je 40 Euro). Zudem wurde das bei der Tat benutzte Kleinkalibergewehr eingezogen. Dem Urteil zufolge war der angeklagte Hobbyjäger nicht berechtigt, die Hündin zu erschießen. Hinweise darauf, dass die Hündin gewildert hatte, hätten sich nicht ergeben. weiter

STADTNATUR - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen

»Land« = blühende Landschaften und Artenvielfalt, »Stadt« = Beton und Ödnis? Eine Vorstellung, die längst so nicht mehr gilt. Der bekannte Zoologe, Ökologe und Bestseller-Autor Prof. Dr. Josef H. Reichholf unternimmt in seinem neuen Buch »Stadtnatur - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen« einen Streifzug durch die vielfältigen Ökosysteme des urbanen Raums. Ob Wildschweine, Füchse und Nachtigallen in Berlin, Wanderfalken in Köln oder eine bunte Vogelwelt und Rehe im Englischen Garten in München: viele Wildtiere haben den Lebensraum Stadt längst für sich entdeckt. Inzwischen sind unsere großen Städte sogar Inseln der Artenvielfalt geworden, die sogar mit den besten Naturschutzgebieten mithalten können.
In den Städten finden Tiere und Pflanzen die Biotope, die sie für ihr (Über)Leben brauchen. Hier sind sie weniger Gefahren ausgesetzt als auf dem Land, wo freilebende Tiere gejagt und ihre Lebensräume durch eine industriell betriebene Land- und Forstwirtschaft vernichtet werden...
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Prof. Dr. Josef H. Reichholf: »Unsere Städte zeigen: Ein friedliches Miteinander von Mensch und Natur ist möglich«

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Prof. Dr. Josef H. Reichholf über sein neues Buch »Stadtnatur«, über Großstädte als Rettungsinseln der Artenvielfalt und darüber, was geschehen müsste, damit die Artenvielfalt auf den Fluren und in den Wäldern wieder zunimmt. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Vegan vom Grill

»Was essen Veganer, wenn gegrillt wird?« Diese Frage wurde der britischen Köchin Katy Beskow während ihrer bisher fünfzehn Jahre als Veganerin unzählige Male gestellt. Die Antwort: »Wenn ihr euch von der Idee verabschiedet, dass Grillen und Fleisch (oder Fertiggerichte aus Fleisch­alternativen) untrennbar zusammengehören, steht euch eine neue Welt offen.« In ihrem neuen Kochbuch »Vegan vom Grill« zeigt Katy Beskow mit 70 kreativen und unkomplizierten Rezepten, dass fleischfrei Gegrilltes hervorragend schmeckt - nicht nur im Sommer, sondern das ganze Jahr über! Dazu zeigt Katy zahlreiche Tipps und Tricks - damit die Grillparty auch bei blutigen Grill-Anfängerinnen und -Anfängern gelingt. Ob Hauptgericht oder Dessert: »Vegan vom Grill« animiert, den Grill dieses Jahr richtig zum Einsatz kommen zu lassen!
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Urteil BVerwG: Auch Vereine und Stiftungen können die jagdrechtliche Befriedung ihrer Flächen aus ethischen Gründen beantragen

Laut § 6a Bundesjagdgesetz (BJagdG) dürfen nur »natürliche Personen« das Ruhen der Jagd beantragen. Tier- und Naturschutzvereine oder Stiftungen konnten bisher das Ruhen der Jagd auf ihren Flächen nicht beantragen. Doch dies ist mit dem entscheidenden Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vom 26.6.2012 und der Europäischen Menschenrechtskonvention (Schutz des Eigentums) nicht vereinbar.

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof München macht in seinem grundlegenden Urteil vom 28.05.2020 »Erklärung von Grundstücken zu jagdrechtlich befriedeten Bezirken« die Antragstellung auch für juristische Personen wie Vereine, Stiftungen oder GmbHs möglich. (VGH München, 19 B 19.1713 und 19 B 19.1715) weiter

Hannes Jaenicke: »Seit 30 Jahren wird das Tierschutzgesetz wissentlich gebrochen«

»Die Milch macht's«, »Milch macht müde Männer munter«, »Fleisch ist ein Stück Lebenskraft« - wir alle sind mit diesen Werbe-Slogans aufgewachsen. In seinem investigativen Enthüllungsbuch »Die große Sauerei« deckt Hannes Jaenicke die dreistesten Industrie- und Werbelügen auf und erklärt, was Verbraucherinnen und Verbraucher über Fleisch, Milchprodukte und Eier unbedingt wissen sollten, um vor dem Kauf und Verzehr die richtige Entscheidung zu treffen. weiter

FREIHEIT FÜR TIERE-Interview mit Hannes Jaenicke

»Die einzige Antwort auf diese Art der Massentierhaltung ist der Verzicht auf ihre Produkte «
FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit dem Schauspieler und bekannten Umweltschützer Hannes Jaenicke über die Recherchen zu seinem neuen Buch, warum er vor 40 Jahren zum Vegetarier wurde, warum er Hafermilch trinkt, über das Problem, dass immer noch zu viele Menschen schlecht informiert sind und was dagegen zu tun ist. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Die Vermessung der Ernährung

Haben Sie sich schon einmal überlegt, welche Auswirkung unsere Ernährung, also das, was wir jeden Tag essen, auf die Gesundheit, auf Tiere und Natur, auf Böden und Grundwasser, auf die Artenvielfalt, auf die Regenwälder, auf Menschen in den ärmeren Ländern und auf das Klima hat? Sollten wir vor dem Hintergrund einer sich abzeichnenden Umwelt- und Klimakatastrophe, welche unser aller Lebensgrundlagen bedroht, nicht viel mehr über diese Zusammenhänge wissen? weiter

Vermessung der Ernährung: Interview mit Jan Wirsam

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit Prof. Dr. Jan Wirsam, wie das Buch Die Vermessung der Ernährung mit Prof. Dr. Claus Leitzmann entstand, aus welchen Gründen die Wissenschaftler mit einigen Kollegen die Forschung über pflanzliche Ernährung so engagiert vorantreiben und warum in Deutschland mehr Hülsenfrüchte wie Linsen, Erbsen, Bohnen, Lupinen und Soja angebaut werden sollten. weiter

Neues Buch von Prof. Reichholf: Stadt, Land, Fuchs

»Unsere Säugetiere verdienen mehr Beachtung; viel mehr, als ihnen gegenwärtig zuteil wird«, ist Prof. Dr. Josef H. Reichholf überzeugt. Sie brauchen neue Freunde! Solche zu gewinnen, ist das Hauptanliegen seines neuesten Buches »Stadt, Land, Fuchs: Das Leben der heimischen Säugetiere«. weiter

Interview mit Prof. Josef H. Reichholf

FREIHEIT FÜR TIERE sprach mit dem renommierten Zoologen über Wildtiere, Jäger, Massentierhaltung und was jeder Einzelne für wild lebende Tiere tun kann. weiter

Das Leid der Stuten für Schweinefleisch

Bisher kannte man die grausamen Stutenblut-Farmen in Argentininen, Urugay und China: Schwangeren Pferden wird dort literweise Blut abgezapft und an die Pharmaindustrie verkauft. Die Hormone der Stuten werden in der industriellen Schweinemast eingesetzt, um die Trächtigkeit der Sauen zu erhöhen und zu synchronisieren. Nachdem immer wieder über die grausamen Blutfarmen in Südamerika berichtet wurde, stoppten einige Pharmakonzerne den Import aus diesen Ländern - und wichen auf Islandponys aus. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter