Peter Berthold: HILFESCHREI der NATUR! Was wir noch tun können - Die letzte Chance für unsere geschundene Erde.

»Unsere Natur schreit nach Zukunft: herzzerreißend. Sie wird sie bekommen, sogar rosig. Denn sie ist dabei, endlich ihre „Mörderbande“ abzuschütteln: uns.« In seinem aufrüttelnden Bildband »Hilfeschrei der Natur« erklärt der renommierte Ornithologe, Ökologe und Naturschützer Prof. Peter Berthold, wie alles mit allem zusammenhängt - und was jede und jeder Einzelne zum Schutz der Artenvielfalt beitragen kann.

Farbenprächtige Schönheit des geheimen Lebens in Weihern, Auwäldern, Streuobstwiesen, Feldhecken und naturnahen Gärten:

Farbenprächtige Schönheit des geheimen Lebens in Weihern, Auwäldern, Streuobstwiesen, Feldhecken und naturnahen Gärten:

Wo man mehr Wildnis wagt, entsteht schnell ein Artenreichtum aus Pflanzen und Tausenden von Lebewesen wie Schmetterlingen, Libellen, Wildbienen, Lurchen, Fröschen, Fischen und Vögeln. Schachbrettblume mit Hummel. Sie verschwand durch Trockenlegung von Feuchtgebieten und kommt nur noch im unterfränkischen Sinntal und an der Elbe rund um Hamburg in größerer Zahl vor. Am »Heinz-Sielmann-Weiher« am Bodensee konnte sie wieder angesiedelt werden. Durch Renaturierung entstehen »Oasen aus Menschenhand«. · Bild: Solvin Zankl · aus: »Hilfeschrei der Natur!« von Peter Berthold. Frederking & Thaler

»Mutter Natur ist nicht mehr nur angekratzt, sie ist schwer angeschlagen«, so Prof. Berthold. Inzwischen liege unsere Natur, um im Bild zu bleiben, längst auf der Intensivstation, im Koma. Sie leide an einer Vielzahl von »Krankheiten«: Luftverschmutzung, Trinkwasserverseuchung, Waldsterben, Meeresspiegelanstieg, Überfischung, Umkippen von Gewässern, Sinken des Grundwasser­spiegels, Versiegen von Quellen, Versteppung, Zersiedlung, Verkehr, Artensterben, Klimakatastrophen, Wüstenbildung, Flüchtlings­strömen, Hunger in der Welt ... Jeder Begriff für sich alleine ist an sich schon dramatisch genug. In ihrer Gesamtheit bedrohen sie unsere Zukunft auf diesem Planeten. Und doch machen wir immer so weiter.

»Alles, was bisher zur Gesundung und Stabilisierung einer für uns unbedingt erforderlichen Umwelt unternommen wurde, ist absolut unzureichend«, erklärt der renommierte Ökologe und Naturschützer. »Besserung ist nicht in Sicht, und so hat - wenig überraschend - der Weltklimarat in seinem Bericht 2022 mitgeteilt, dass inzwischen etwa die Hälfte der derzeit lebenden Menschheit durch den Klimawandel existenziell bedroht ist.«

Prof. Berthold ist überzeugt, dass es auch anders ginge: »Durch umgehend eingeleitete Maßnahmen wie generell ökologisch ausgerichtete Landwirtschaft, Beendigung des Flächenverbrauchs (Umbau statt Neubau), Umstellung vom Prinzip Wachstum auf Nachhaltigkeit und vieles mehr ließen sich Umweltzerstörungen, Artensterben usw. rasch beenden, und Deutschland könnte in wenigen Jahrzehnten wieder ein „blühendes Land“ sein - voller wild lebender Tiere und Pflanzen - und vor allem ein Land mit echten Perspektiven für die nachfolgenden Generationen.« Natürlich stünden einem solchen Ansinnen sofort die EU, die Globalisierung, die Weltwirtschaft entgegen, so Prof. Berthold, »aber sei’s drum.«

Mit einer durchgreifenden Reökologisierung könnten wieder eine Art »Insel der Glückseligen« geschaffen werden, ist der international bekannte Naturschützer überzeugt. Das Problem sei aber, dass bisher nur wenige Prozent der Bevölkerung begriffen hätten oder wahrhaben wollten, dass wir in Deutschland und weltweit längst keine Umwelt»krise« mehr haben - sondern dass unser Überleben bedroht ist.

»Sicher ist die derzeitige weltweite Schädigung aller unserer Umweltbereiche von enormen Flächen der Böden über Gewässer und der Atmosphäre bis zur Destruktion der gesamten Biosphäre mit all ihren Pflanzen und Tieren die größte, die unsere Erde je erfahren hat«, so Prof. Berthold. »Damit stellt sie eine globale Bedrohung nie zuvor gekannten Ausmaßes für die gesamte Menschheit dar. Dieses Apokalypse-Szenario könnte uns in der Tat den Mut nehmen.«

Große Heidelibellen im Paarungsrad.

Große Heidelibellen im Paarungsrad.

»In Zukunft werden wir bei der rasant fortschreitenden Wasserverknappung in Hitze- und Trockenperioden eine Vielzahl an Wasserspeichern benötigen«, so Prof. Berthold. »Dabei wird die Anlage von Weihern mit Doppelfunktion als Wasserlieferant und Lebensraum für Pflanzen und Tiere an Bedeutung gewinnen.« · Bild: Solvin Zankl · aus: »Hilfeschrei der Natur!« von Peter Berthold. Frederking & Thaler

Der Seeadler - unser größter Adler und Greifvogel - brütet dank intensiver Schutzmaßnahmen inzwischen wieder mit rund tausend Paaren in Norddeutschland.

Der Seeadler - unser größter Adler und Greifvogel - brütet dank intensiver Schutzmaßnahmen inzwischen wieder mit rund tausend Paaren in Norddeutschland.

· Bild: Solvin Zankl · aus: »Hilfeschrei der Natur!« von Peter Berthold. Frederking & Thaler

Paradiesische Inseln schaffen

Doch Resignieren und Verzweifeln sei nicht die Lösung. Auch wenn wir nicht »die Welt retten« könnten: »Wir könnten schnell und leicht in Hülle und Fülle Archen Noahs bauen, in denen sich in „Oasen aus Menschenhand“ unermessliche Schätze unserer Biosphäre bewahren lassen - bis sich die ökologischen Verhältnisse auf der Erde wieder grundlegend verbessert haben werden.«

Und das werde ganz sicher geschehen: »Entweder durch tatsächlich noch zu Einsichten gekommene Neuzeitmenschen, die ersten echten Homo sapiens-Vertreter sozusagen, oder - eher wahrscheinlich - durch mittlere bis größere Katastrophen, die uns zurückdrängen und Mutter Natur letztlich wieder auf die Beine helfen werden.«

Ein deutschlandweiter Biotopverbund wäre die beste Maßnahme gegen den rasanten Rückgang der Artenvielfalt. Darum hat Prof. Berthold das Konzept »Jeder Gemeinde ihr Biotop« gemeinsam mit der Heinz Sielmann Stiftung ins Leben gerufen. Ziel ist Verbund von Biotopen auf 10 bis 15 Prozent der bundesdeutschen Fläche in allen Gemeinden. Prototyp ist der Biotopverbund Bodensee der Heinz Sielmann Stiftung, der 2004 gestartet wurde. Inzwischen wurden im nördlichen Bodenseeraum über 150 Biotope an mehr als 50 Standorten neu geschaffen oder bestehende aufgewertet. Eine Vielzahl neu angelegter Weiher, Tümpel, Feuchtgebiete sowie Streuobstwiesen und Trocken­rasen zeigt eine geradezu verblüffende Wiederbelebung der Artenvielfalt wildlebender Pflanzen und Tiere. Nach dem Vorbild des Biotopverbunds Bodensee entstanden in den letzten Jahren weitere Biotop-Verbünde in Zusammenarbeit mit der Heinz Sielmann Stiftung: der Biotopverbund Ravensburg, das Waldbiotop Schwäbische Alp, der Biotopverbund Nordost-Bayern, ein etwa 16 Hektar großes Feuchtbiotop an der Leine bei Göttingen und viele andere mehr. Die Kosten für die Biotop-Verbünde werden durch Unterstützung durch die Bundesländer sowie Städte und Gemeinden, durch Umwelt­verbände und Stiftungen, durch private Spender und sogar Firmen getragen.

Auwälder mit Fluss, Teichen und Nasswiesen beherbergen eine unglaubliche Artenvielfalt.

Auwälder mit Fluss, Teichen und Nasswiesen beherbergen eine unglaubliche Artenvielfalt.

· Bild: Solvin Zankl · aus: »Hilfeschrei der Natur!« von Peter Berthold. Frederking & Thaler

Die Vision: Viele Archen Noahs schaffen

In der Nähe von Würzburg wurde eine ausgeräumte Agrarlandschaft durch die Gabriele-Stiftung in ein Land des Friedens umgewandelt: mit ökologischem und friedfertigem Landbau, Rückkehr zur Dreifelderwirtschaft mit Bracheflächen und Blühstreifen, einem großen Hecken-Netzwerk, Pflanzung von Bauminseln, Renaturierung von Wäldern, Anlage von Teichen und Tümpeln, Anbringung unzähliger Nisthilfen und Futterhäuser für Vögel und Eichhörnchen: »So entstand ein landschaftliches Juwel mit Artenreichtum an Pflanzen und Tieren wie in den 1950er-Jahren - ein Paradies!«, freut sich Prof. Berthold.

»Wenn wir - von Kindern und Enkeln gar nicht zu reden - die nächsten Jahrzehnte überleben wollen, gibt es nur einen Weg: zurück zur Artenvielfalt in der Natur und zum Sortenreichtum in der Landbewirtschaftung«, schreibt der engagierte Ökologe und Naturschützer. Denn nur ein großer Artenpool sichere das Überleben der Pflanzengemeinschaft. Und damit das unsere. Doch leider sei - von einigen Ansätzen abgesehen - kein Umdenken oder gar Handeln in Sicht.

Wahrscheinlich werde es Katastrophen bedürfen, um eine Umkehr zu erzwingen, so Prof. Berthold. Doch eines können und sollten wir ab sofort alle tun: »Archen Noahs« und »Oasen aus Menschenhand« einrichten zur Rettung von so viel wie möglich an Restnatur. »Aus diesen Refugien könnte sich dann nach der „Sintflut“ der Lebensraum wieder artenreich neu beleben und auf lange Sicht stabilisieren.

Laubfrosch im Biotop Olsenweiher in Baden-Württemberg.

Laubfrosch im Biotop Olsenweiher in Baden-Württemberg.

Für Laubfrösche ist es wichtig, mehrere Lebensräume im näheren Umkreis zu haben, da sie hin und her wandern. Im Frühjahr halten sie sich zunächst auch im Altschilf auf. · Bild: Archiv Biotopverbund Bodensee · Archiv Peter Berthold

Was jeder von uns tun kann

Jeder Einzelne kann sich für die Artenvielfalt einsetzen und »Oasen aus Menschenhand« schaffen: durch die Gestaltung des eigenen Gartens als Tierparadies, durch ganzjährige Futterstellen und Nistkästen für Vögel sowie Fledermauskästen und Insektenhotels, durch die Anlage von Hecken, Streuobstwiesen und Teichen, durch Projekte in der Gemeinde, durch tatkräftige Mithilfe in Biotopen in der Region und natürlich durch finanzielle Unterstützung von Projekten für Natur und Tiere. Sein Buch gibt viele wertvolle Anregungen und Anleitungen dazu.

»Auf Inseln von Glückseligen, an denen ja heute schon etliche basteln, können durchaus auch Enkel von uns ein rettendes Ufer finden - und dafür sollten wir weiter an unseren Archen Noahs arbeiten«, so Prof. Berthold. Diese Inseln der Artenvielfalt können in Zukunft die Grundlage für künftiges Leben bilden - nach den menschengemachten Katastrophen. »Tröstlich mag sein, dass die Menschheit wohl nicht gänzlich von der Erde verschwinden wird.«

Am Ende seines Buches beschreibt Prof. Peter Berthold in einem Gedankenspiel seine Vision einer besseren Zukunft: »Wäre ich Kaiser von Deutschland, selbstredend ausgestattet mit starker Exekutive, verspräche ich meinem Volk: in wenigen Jahrzehnten wieder in einem blühenden Land zu leben - grün, bunt, voller Blüten, Früchte, mit überall auflebender Artenvielfalt und vor allem mit einer Nachhaltigkeit, die nicht nur Enkeln, sondern auch Urenkeln eine Zukunft sichern würde, in guter menschlicher Gemeinschaft«. Jeder würde einen Paradiesgarten einrichten und sich wie früher im Wesentlichen von seiner eigenen Scholle ernähren.

Etwas sehr Wichtiges verkennt Prof. Berthold bei seiner Vision allerdings: Im Paradiesgarten werden ganz sicher Beete angelegt, Obst, Gemüse und Kartoffeln geerntet. Aber werden dort Tiere gehalten, die »Milch, Käse, Wolle für Strickwaren, Häute für Schuhe, Taschen und köstliches Fleisch liefern«, wie er es dann auch beschreibt (S. 188)? Denn das Schlachten und Essen von Tieren lässt sich nicht mit einem »Paradiesgarten« oder der Vision von einer Arche Noah vereinbaren - auch dann nicht, wenn die Tiere »artgerecht« auf dem eigenen Stück Land gehalten werden.

Der »Hilfeschrei der Natur« ist nicht nur von Wildblumen, Bäumen, Schmetterlingen, Wildbienen, Vögeln und Fröschen zu hören, sondern auch von Millionen Rindern, Schweinen, Schafen, Hühnern, Gänsen, die leiden und sterben müssen, weil wir Menschen Fleisch, Milchprodukte und Eier essen und ihre Häute tragen. Es ist die naturzerstörerische, lebens­feindliche Einstellung, die Ausbeutung von Menschen und Tieren, welche die Welt an den Abgrund gebracht hat, an dem sie heute steht. Es braucht einen Friedensschluss mit der Natur, mit den Tieren und unter den Menschen.

Der Autor

Prof. Dr. rer. nat. Peter Berthold (Jahrgang 1939) ist ein international renommierter Ornithologe,Ökologe und Naturschützer. Seit 1955 arbeitet er an der Vogelwarte Radolfzell, heute Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie, und war von 1998 bis zu seiner Emeritierung 2004 Direktor. Sein wissenschaftliches Werk umfasst über 450 Publikationen und wurde vielfach ausgezeichnet. Seine Hauptwerke im Naturschutz sind die Initiierung des »Biotopverbundes Bodensee« und die bundesweite Aktion »Jeder Gemeinde ihr Biotop«.

Das Buch

Peter Berthold: Hilfeschrei der Natur!

Was wir noch tun können - Die letzte Chance für unsere geschundene Erde.

Hardcover, 208 Seiten, ca. 230 Abbildungen

Frederking & Thaler Verlag · ISBN: 978-3-95416-304-5

Preis 34,99 € [D] 36,00 € [A] sFr. 46,50

FREIHEIT FÜR TIERE 3/2026

Freiheit für Tiere 3/2026

Artikelnummer: 3-2026

Tiernachrichten: Verletzter Kormoran klopft an Notaufnahme in Bremen • Amsterdam verbietet Werbung für Fleisch • Plakate in Londoner U-Bahnen: Gaskammern für Schweine nicht »human« • Niedersachsen: Klage wegen CO2-Betäubung von Schweinen • Größter Legehennen-Schlachthof Bayerns: Mehrere Mitarbeiter wegen Tierquälerei verurteilt • Neues Tierschutzrecht in Italien: Tiere sind keine »Sachen« - Härtere Strafen für Tierquälerei • Verstoß gegen das Schweizer Tierschutzgesetz: Größte Lachsfabrik in der Schweiz geplant • Studie: EU gibt 23% des Gesamthaushalts als Subventionen für Fleisch und Milch aus • Rheinland-Pfalz: Grundstück in Winzeln ab sofort jagdfrei • Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere • Kulturlandschaft: Die Logik hinter dem Artenverlust - Mit Herz und Augen in der Natur unterwegs • Symbiosen: Pflanzen und Tiere im Garten • Nachhaltigkeit: Vegane Ernährung im Sport • TAMU: Das vegane Afrika-Kochbuch

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FREIHEIT FÜR TIERE 2/2026

Freiheit für Tiere 2/2026

Artikelnummer: 2-2026

Tiernachrichten: Schutzgebiet für ehemalige Show-Delfine in Süditalien entsteht • Verhaltenforschung: Werkzeuggebrauch bei Kühen - wie Primaten • Hobbyjagd: Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe • Stoppt die Jagd auf Vögel! • Tierportrait: Deutschlands Wilde Wölfe • Mit Tieren leben: ERST das Buch, dann der HUND: Ratgeber VOR dem Hundekauf • 101 Empfehlungen von internationalen Wissenschaftlern: Vegane Ernährung als Schlüssel gegen zunehmende Gesundheitskrisen • Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund? • Ernährung ohne Tierleid: Tipps für ein langes, gesundes und tierfreundliches Leben • Forschungstrend »Longevity«: Mit Pflanzenkraft gesunde Lebensjahre gewinnen - mit Rezepten • Lifestyle: »VEGAN & Delicious« von Bianca Zapatka - Tierfreundliche Rezepte

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FREHEIT FÜR TIERE 1/2026

Freiheit für Tiere 1/2026

Artikelnummer: 1/2026

Tierschutz aktiv: Delfinarien: Schluss mit Delfinen in Gefangenschaft! • Historisches Urteil in Spanien: Massive Umweltverschmutzung durch Massentierhaltungverstößt gegen Menschenrechte • Bayerns größter Milchviehbetrieb: Tierhaltungsverbot wegen schwerer Tierquälerei • Gesetz ab 2026 in Österreich: Heimtierhaltung mit Sachkundenachweis • Neues Gesetz zur Heimtierhaltung: Interview Prof. Rudolf Winkelmayer, Veterinär und Tierethiker • Ethik und Religion: Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche • Tierportrait: »Hase und ich« - Ergreifende Rettung und Aufzucht eines Feldhasenbabys • Studie: Schon eine Scheibe Wurst am Tag erhöht das Risiko für chronische Krankheiten • Studie: Pflanzliche Ernährung reduziert Krebsrisiko deutlich • Italienische Küche vegan: Kochen alla Nonna • Rezept: Cavatelli agli spinaci • Rezept: Pasta al forno • Rezept: Tiramisu • DVD-Tipp: »Gottes Gäste« - Jetzt drei Tiergemärchen von Manfred Kyber auf DVD

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Neuauflage: FREIHEIT FÜR TIERE - Fakten gegen die Jagd

FREIHEIT FÜR TIERE: Fakten gegen die Jagd (völlig überarbeitete und auf 60 S. erweiterte Neuauflage)

Artikelnummer: 522

Fakten und Argumente gegen das blutige Hobby der Waidmänner und Waidfrauen: Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, wenn sie von Hobbyjägern angepöbelt oder sogar bedroht werden. Immer mehr Menschen protestieren gegen die Ballerei in Naherholungsgebieten. Und Berichte, dass Jäger aus Versehen Liebespaare im Maisfeld oder Ponys auf der Weide erschießen, können einem draußen in der Natur durchaus Angst machen. Warum Jäger Jagd auf Hasen machen, obwohl sie auf der »Roten Liste« bedrohter Arten stehen, kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. Zudem haben 99,6 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere tot zu schießen. Da stellt sich die Frage: Warum jagen Jäger wirklich?

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Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere

Buchvorstellung von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Tiere folgen nur ihren Instinkten und können höchstens ein paar angelernte Arbeitsschritte ausführen? Weit gefehlt! Sie können so viel mehr, als wir geahnt haben! Von Bergpapageien, die verschlossene Rucksäcke und Taschen öffnen, bis zu Kakadus, die mehrstufige Werkzeuge herstellen: Die Kognitionsbiologin Prof. Dr. Alice Auersperg nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise über die erstaunliche Kreativität, den verblüffenden Einfallsreichtum und Erfindergeist von Tieren - und sie zeigt, wie nah uns Tiere wirklich sind! weiter

Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust. Mit Herz und Augen in der Natur unterwegs

In seinem Buch »Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust« berichtet Guido Meyer, wie er erst als Spaziergänger und Mountainbiker, dann als Hundeführer und Fotograf immer tiefer in die Natur eintauchte und wildlebende Tiere wie Hirsche und Wölfe ganz nah erlebte. Und wie er dabei auf der anderen Seite immer öfter in Konfrontationen mit Jägern und sogar ernsthafte Bedrohungssituationen geriet, die ihn dazu brachten, intensiv über Jagd und Jäger zu recherchieren, über die dramatische Bedrohung der Arten und die Zerstörung von Lebensräumen, aber auch über das Ökosystem Wald, die wunderbare Kraft der Natur und die Symbiose von Natur und Tieren, an der auch wir Menschen teil haben können. Illustriert wird das Buch durch fantastische Fotografien, mit denen Guido Meyer seit Jahren auf seiner Plattform naturdigital.online begeistert. weiterlesen

Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe: Wie lange noch?

Im Februar 2026 hat ein 52-jähriger Hobbyjäger im Landkreis Bamberg seine 49-jährige Frau, seinen 14-jährigen Sohn, die 6-jährige Tochter und sich selbst erschossen.
Im Januar 2026 traf der Schuss eines Jägers einen 23-Jährigen in Nordrhein-Westfalen tödlich. In Niedersachsen verwechselte ein 77-jähriger Hobbyjäger eine Gruppe Spaziergänger mit Wildtieren - eine 58-jährige Frau wurde schwer verletzt. In der Steiermark wurde ein 42-jähriger Hobbyjäger aus Versehen tödlich in den Kopf getroffen - beim Verladen eines erschossenen Wildschweins ins Auto löste sich ein Schuss.
Im Dezember 2025
tötete ein Hobbyjäger in der Oberpfalz seinen Nachbarn zwei Stockwerke über sich mit einem gezielten Kopfschuss. Ein anderer Hobbyjäger schoss vom Hochsitz aus Versehen auf einen 20-Jährigen und verletzte ihn so schwer, dass er im Krankenhaus notoperiert werden musste.
Im November 2025
erschoss ein Hobbyjäger in Reutlingen vier Familienangehörige und sich selbst - mit einer Schusswaffe, die er als Jagdscheininhaber legal besaß. Spaziergänger wurden von Jagdmunition getroffen, das Projektil eines Jägers durchschlug die Jalousie der Küchentür eines Hauses und ein Jagdschein­inhaber aus Crailsheim kündigte an, die »größtmögliche Anzahl an Ausländern« umbringen zu wollen. weiterlesen

Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche

»Wenn jemand Fleischspeisen, die Gott den Menschen zum Genuss gegeben hat, für unrein hält und ... auf sie verzichtet ..., der sei mit dem Bannfluch belegt.«

Papst Johannes III., Synode von Braga, 561 n. Chr.


Diesen Bannfluch verkündete Papst Johannes III. im Jahr 561 nach Christus auf der Synode von Braga in Portugal. Ein Bannfluch hatte die »Vogelfreiheit« zur Folge: Der Gebannte verlor als Ausgeschlossener aus der Gesellschaft alle Rechte.


Ganz in diesem Geiste wurden im Jahre 1051 durch die Bischofsversammlung in Goslar »Ketzer«, die ausschließlich von Pflanzennahrung lebten, zum Tode verurteilt, weil sie sich geweigert hatten, Hühner zu töten. Das Töten von Hühnern wurde zum »Test«, um Ketzer zu erkennen!
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DVD-Tipp: Jesus und die Tiere

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Jesus treibt die Tierhändler aus dem Tempel.

Jesus von Nazareth wurde im Stall mitten unter den Tieren geboren. Gab Gott damit den Menschen nicht ein Symbol, dass Sein Sohn nicht in einem Palast, sondern bei Schafen, Rindern, Eseln und Katzen zur Welt kam?

Zu Zeiten des Jesus von Nazareth wurden Lämmer und Tauben im Tempel für die Sünden der Menschen geopfert. Jesus trat gegen diesen blutigen Kult ein. Bekannt ist die Szene, wie Jesus nach seinem Einzug in Jerusalem die Tierhändler aus dem Tempel hinaustrieb und die Tiere freiließ. Und er rief: »Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!« (Markus 11,17)

Über die Tierliebe des Jesus von Nazareth ist in der Bibel kaum etwas zu finden. Doch aus der frühchristlichen Geschichtsschreibung wird deutlich, dass Jesus kein Fleisch gegessen hat und sich für die Tiere einsetzte... weiterlesen

DVD: Jesus und die Tiere

Artikelnummer: 318

Vergleicht man die Bibel mit apokryphen Schriften, dann ist gut zu erkennen, dass die Kernaussagen oft die Gleichen sind, aber die Tierliebe Jesu, gänzlich fehlt. In dieser DVD werden viele Begebenheiten, bei denen Jesus über die Tiere sprach, wiedergegeben.

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»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

Die Rezepte für das Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«- sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund!

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Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund?

Die gesundheitlichen Auswirkungen von vegetarischer und veganer Ernährung im Kindesalter sind immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass eine vollwertige pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund und bedarfsdeckend ist. Auch die bisher größte Studie dieser Art bestätigt nun: Pflanzliche Ernährung ist für Kinder und Jugendliche sicher und vorteilhaft. weiterlesen

Ernährung ohne Tierleid: Ein gesünderes Leben

Viele Menschen, die sich entscheiden, kein Fleisch mehr zu essen, tun dies aus ethischen Gründen: weil sie nicht möchten, dass Tiere für sie leiden und sterben müssen. Viele gehen den konsequenten Schritt weiter und lassen aus Liebe zu Kühen und Kälbchen Milch und Käse weg, essen aus Mitgefühl zu Hühnern keine Eier und leben rein pflanzlich. Und dann erfahren sie, dass eine vegane Ernährung ohne Tierleid auch die gesündeste ist!

Eigentlich würde uns dies schon der logische Menschenverstand sagen: Wie sollen Nahrungsmittel, die durch Leid und Tod entstehen, für uns gesund sein? In den letzten Jahren und Jahrzehnten sind tausende wissenschaftliche Studien veröffentlicht worden, die nachweisen: Eine Ernährung mit vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ist gesund und versorgt uns auch mit allem, was wir brauchen. Diese Ernährungsweise beugt überdies zahlreichen Krankheiten vor, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Krebs, Diabetes und Adipositas bis zu Demenz - und schützt damit vor vorzeitigem Tod. weiterlesen

Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis

Wir fangen gerade erst an, zu begreifen, dass das Gehirn von Tieren ähnlich komplex ist wie unser eigenes. Die Warnrufe von Präriehunden etwa sind nicht nur hektische Pfeiftöne, sie übermitteln damit differenzierte Nachrichten. Gorillas nutzen Zeichensprache, um vergangene Ereignisse zu schildern - wissen sie also, was heute, gestern und morgen ist? Nicht nur Primaten oder Elefanten, selbst kleinste Ameisen, denen man einen Farbtupfer auf dem Kopf angebracht hat, wollen diesen loswerden, sobald sie in einen Spiegel blicken - ein Beweis für ihr Ich-Bewusstsein, das Menschen erst ab dem zweiten Lebensjahr entwickeln. In ihrem Buch »Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis präsentiert Marianne Taylor 60 Tierarten, ihre bemerkenswerten kognitiven Fähigkeiten, ihre Gefühle und ihre ausgefeilte Kommunikation. weiter

Bayerischer Tierärztetag: Tierqual bei Milchkühen

Razzia auf Skandalhof in Bad Grönenbach. Pressemitteilung SOKO Tierschutz Kopie

Kühe, die nicht mehr laufen können, werden mit Treckern weggeschleift, Mitarbeiter treten ein liegendes Kalb:

Die aktuelle Undercover-Recherche von SOKO Tierschutz in Bayerns größtem Milchviehhof in Bad Grönenbach zeigt erneut massive Verstöße gegen den Tierschutz. · Bild: SOKO Tierschutz

Von Annemarie Botzki, Recherche und Kampagnen bei der Verbraucherschutzorganisation foodwatch e.V.

»Alle haben die Nase voll« - das ist der Satz, der mir vom bayerischen Tierärztetag in Kulmbach besonders im Ohr hängen bleibt. sitze mit 150 amtlichen und Amtstierärzt:innen in einem Konferenzraum. Normalerweise sind sie in detaillierte, fachliche Diskussionen vertieft. Aber diesmal ist die Stimmung anders. Angespannt. Frustriert. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Gestatten. Biber. Eine außergewöhnliche Freundschaft mit einer wildlebenden Biberfamilie

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Christian Kuschenreiter Aug’ in Aug’ mit einem Biber. Das freilebende Tier hat Vertrauen wie zu einem Familienmitglied.

Schwarze Knopfaugen, beeindruckende Schneidezähne, großer Paddelschwanz, Stupsnase und dichter Pelz: Biber sind entzückende Tiere, und obendrein schlau, empathisch, kommunikativ, verspielt - und eigentlich sehr scheu. Als Bettina und Christian Kutschenreiter im Jahr 2003 beim Fotografieren an einem Fluss in Oberbayern auf eine Biberfamilie treffen, ist das der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft, die bis heute anhält. Die Biber lassen die beiden Tierfreunde nach und nach an ihrem Leben teilhaben und suchen schließlich sogar bewusst ihre Nähe. Jetzt haben die beiden ein Buch über ihre Erlebnisse mit den Bibern geschrieben - mit vielen wunderschönen und sicher einzigartigen Fotos. weiter

Die Intelligenz der Hunde

Die internationale Forschung hat sich in den letzten Jahren zunehmend mit der Intelligenz von Hunden beschäftigt und dabei so manches bestätigt, was Hundefreundinnen und Hundefreunde längst wussten: Hunde denken viel komplexer als gedacht. Aber: Was genau ist Hundeintelligenz? Wie misst man sie? Haben wir dazu überhaupt die richtigen Werkzeuge und Vergleichsmaßstäbe? Sind »Menschenschläue« und »Hundeschläue« überhaupt vergleichbar? Und in welchen Bereichen haben Hunde andere oder viel mehr geistige Kompetenzen als wir? weiter

Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter