Neue Studie: Vegane Ernährung im Sport

Gesundheitlicher Nutzen und Vorteile für Sportler körperlich Aktive

Vegane Ernährung boomt seit vielen Jahren und wird zunehmend in der Gesellschaft akzeptiert und gewertschätzt. Seit Jahren nimmt auch im Sport die Zahl der Vegetarier und Veganer stetig zu: von Formel I-Weltmeister Lewis Hamilton, Tennis-Nr. 1 Novak Djokovic, Fiona Oakes (vier Weltrekorde im Marathonlauf), Ultramarathonläufer Scott Jurek, Gerlinde Kaltenbrunner (eine der erfolgreichsten Höhenbergsteigerinnen der Welt), Strongman Patrik Baboumian (mehrere Weltrekorde, z.B. im Baumstammstemmen) bis zu einer zunehmenden Zahl von Fußballern, Baketball- und Eishockeyprofis. Daher ist es wahrscheinlich, dass die Zahl der veganen Sportler in allen Fitnessstufen, im Freizeit-, Amateur- und Profisport - steigt , so Sportwissenschaftlerin Dr. Katharina Wirnitzer von der Universität Innsbruck. Mit einer neuen Übersichtsstudie fasst sie Ergebnisse aus Studien der letzten 20 Jahre zusammen und vergleicht die potenziellen Vorteile und Risiken der veganen Ernährung für Sportler, Leistungssportler und körperlich aktive Menschen. Die Studie »Vegan Diet in Sports and Exercise - Health Benefits and Advantages to Athletes and Physically Active People« wurde im »International Journal of Sports and Exercise Medicine« veröffentlicht.

Formel I-Star Lewis Hamilton ist seit 2017 Veganer

Formel I-Star Lewis Hamilton ist seit 2017 Veganer

nachdem er auf Netflix den Dokumentarfilm »What The Health« gesehen hat. Damals hielt der Formel 1-Spitzenreiter in einer Pressekonferenz (16.9.2017) über mehrere Minuten ein flammendes Plädoyer für vegane Ernährung: »Es macht mir zu schaffen, wie grausam Tiere auf der Welt behandelt werden. Das will ich nicht länger mitmachen.« Seither setzt er auf seine riesige Medienpräsenz, um den Tieren eine Stimme zu geben. Ende Juli 2020 nutzte er einen Werbespot für den Mercedes Vision EQS für seine Botschaft für Veganismus und zukunftsorientierte Nachhaltigkeit. »Wenn ich in 20 Jahren zurückblicke, wird Rennfahren nur ein Aspekt meiner Karriere sein«, sagt Lewis Hamilton in dem Werbespot. »Wir sind nicht ohne Grund hier. Es hat lange gedauert, bis mir klar wurde, dass ich diese unglaubliche Plattform habe. Also bin ich aktiv geworden, für Veganismus und damit das Bewusstsein für eine bewusstere Lebensweise wächst.« - Bild: Lewis Hamilton beim Grand Prix-Sieg in Spanien. (cristiano barni - Shutterstock.com)

Alexandra »Alex« Patricia Morgan

Alexandra »Alex« Patricia Morgan

ist zweimalige Weltmeisterin im Frauenfußball. Sie spielt für die Orlando Pride und für die US-amerikanische Nationalmannschaft, mit der sie 2015 und 2019 den WM-Titel gewann. Seit 2017 lebt sie vegan: »weil es nicht fair ist, einen Hund zu haben, den ich liebe, und trotzdem die ganze Zeit Tiere zu essen.« Obwohl sie die Entscheidung, vegan zu werden, aus ethischen Gründen fällte, hat Alex auch gesundheitliche Vorteile festgestellt: »Ich hatte seither keine ernsthafte Verletzung und ich schreibe das meiner Ernährung zu. Seitdem ich vegan bin, fühle ich mich rundum besser. Ich habe mehr Energie, schlafe richtig gut, ich bin klarer im Denken und nicht mehr so angewiesen auf Koffein.« Sie hat auch einen Rückgang ihres schlechten Cholesterins festgestellt. Und noch ein ganz wichtiger Vorteil für Sportler: Sie regeniert schneller nach dem Training oder Wettkämpfen. Bild: Alex Morgan feiert die Weltmeisterschaft im Frauenfußball nach dem letzten Spiel der USA gegen die Niederlande am 7.7.2019. (Romain Biard - Shutterstock.com)

Die neue Studie zeigt die verschiedenen Vorteile der veganen Ernährung für junge Sportler und Leistungssportler. Die Autorin, Dr. Katharina Wirnitzer, Sportwissenschaftlerin an der Universität Innsbruck, hat seit zwei Jahrzehnten Erfahrung in der Arbeit mit Sportlern aller Leistungsstufen und in der Beratung zur Umstellung auf eine gesunde, bedarfsgerechte vegane Ernährung. Mit der Übersichtsstudie fasst sie Ergebnisse von neun vorausgegangenen Studien zusammen, die zwischen 2004 und 2020 über pflanzliche Ernährung in Bezug auf Sport veröffentlicht wurden.

Das persönliche Verhalten, also auch die Lebensmittelauswahl, hat mit 40 % den größten Anteil am eigenen (guten oder schlechten) Gesundheitszustand. Damit hat der Athlet selbst auch den größten Einfluss auf sein Heilungspotential. Da inzwischen Ernährung wie auch Sport als Medizin betrachtet werden, ist ihre kontinuierliche Anwendung ein hochwirksames, aber einfaches Instrument zur Verbesserung der individuellen Gesundheit. Ein gesunder Mensch zu sein, ist jedoch eine Grundvoraussetzung, um ein erfolgreicher Athlet zu werden.

Fiona Oakes hält vier Weltrekorde im Marathonlauf

Fiona Oakes hält vier Weltrekorde im Marathonlauf

- obwohl sie mit 17 Jahren eine Kniescheibe verloren hat. Fiona Oakes ist seit ihrem sechsten Lebensjahr vegan. · Bild: forksoverknives.com

2007 stellte der kanadischer Triathlet und Ironman Brendan Brazier mit seinem Buch »Thrive: The Vegan Nutrition Guide to Optimal Performance in Sports and Life« (auf Deutsch: »Vegan in Topform«) eine für Sportler optimierte hochwertige pflanzliche Ernährung vor - mit detaillierten Ernährungsplänen für die Vorbereitung auf den Wettkampf und die anschließende Regenerationsphase. »Vegan in Topform« wurde ein Kultbuch der weltweiten Veganbewegung und ist 2020 in Deutschland bereits in 6. Auflage erschienen. Übrigens: Das Vorwort zur deutschen Ausgabe schreib Dr. Katharina Wirnitzer.

2019 kam der Film »The Game Changers«, eine Dokumentation über vegane Ernährung im Profi-Sport, in die Kinos und läuft seither mit großem Erfolg auf Netflix: Top-Athleten berichten in Interviews, wie sich die Umstellung auf eine rein pflanzliche Ernährung auf ihre sportlichen Leistungen und auf ihr Leben auswirkte, Wissenschaftler klären über die gesundheitlichen Vorteile auf. Oscar-Preisträger James Cameron (»Avatar«, »Titanic«) produzierte diesen Film gemeinsam mit Bodybuilder Arnold Schwarzenegger, Karate-Legende Jackie Chan, Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton, dem fünfmaligen Wimbledon-Gewinner Novak Djokovic und NBA All-Star Chris Paul. Der Film schlug große Wellen: Etliche Sportler berichteten in letzter Zeit in Interviews, dass sie auf pflanzliche Ernährung umgestellt haben, weil sie »The Game Changes« gesehen hatten.

Novak Djokovic, die Nummer 1

Novak Djokovic, die Nummer 1

der Tennis-Weltrangliste, lässt Milchprodukte aus gesundheitlichen Gründen bereits seit 2010 konsequent weg und ernährt sich seit fast fünf Jahren vegan - für die Gesundheit, für die Tiere und das Klima. · Bild: lev radin - Shutterstock.com

Die russische Neurochirurgin Galina Schatalova, in den 1960er Jahren Leiterin der Kommission zur Auswahl und Ausbildung von Kosmonauten am Institut für Weltraumforschung, zeigte von 1983-1990 in Feldstudien bestehend aus mehreren Serien von Super-Marathons, Trekkingtouren in großen Höhen und Wüstendurchquerungen, dass sich eine Ernährung mit pflanzlichen Vollwertnahrungsmitteln positiv auf die körperliche Leistungsfähigkeit auswirkt: Die Ausdauerleistung mit starker körperlicher Belastung über mehrere Tage und Wochen, auch in großen Höhen und unter extremen Bedingungen (z.B. große Hitze), war bei den Teilnehmern der veganen Versuchsgruppen in allen Feldversuchen besser als die in den Allesesser-Kontrollgruppen.

Dr. Katharina Wirnitzer erklärt in ihrer wissenschaftlichen Arbeit, dass bereits in der Antike Gladiatoren und Philosophen auf pflanzliche Ernährung für körperliche und geistige Leistungen setzten. Bekanntester Vertreter ist der griechische Philosoph Pythagoras, der nicht nur Mathematiker, sondern auch ein olympischer Faustkämpfer war. Die Gladiatoren der Antike folgten einer ausgeklügelten Diät (»gladiatoriam saginam« oder sogar »hordearii«), die aus großen Mengen an Hülsenfrüchten, und Getreide (78% aus Erbsen, Linsen, Gerste, Weizen, Hirse, Mais) bestand, aber ausdrücklich wenig oder keinem Fleisch. Aufgrund archäologischer Ausgrabungen wurde gezeigt, dass die Aufnahme von Protein tierischen Ursprungs durch den Gladiator im Allgemeinen sehr gering war. Dies belegt, dass pflanzliche Ernährung zur Erreichung körperlicher Leistung nicht neu ist, sondern uraltes Wissen.

Dr. Katharina Wirnitzer, Jahrgang 1974,

Dr. Katharina Wirnitzer, Jahrgang 1974,

ist Sportwissenschaftlerin und Hochschuldozentin für Sportwissenschaften an der Universität Innsbruck und der pädagogischen Hochschule Tirol.Im Rahmen ihres Forschungsprojekts bikeeXtreme untersuchte sie die Ausdauerleistungsfähigkeit und das Belastungsprofil von Mountainbikern während eines 8tägigen Etappen-Rennens, der Mountainbike Transalp Challenge.

»Es ist allgemein anerkannt, dass körperliche Aktivität und Sport leistungsstarke Werkzeuge sind, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken und somit bei der Prävention schwerer Krankheiten helfen«, so die Sportwissenschaftlerin. Doch körperliche Aktivität, Sport und ein gesunder Lebensstil (z.B. Nichtrauchen) alleine reichen für die Förderung der individuellen Gesundheit nicht aus. Als Beispiel verweist sie auf den Gründer der Joggingbewegung, James Fuller Fixx: Er war überzeugt, dass Nichtrauchen und Sport genug wären, um Gesundheit und ein langes Leben zu gewährleisten. Gesunde Ernährung war ihm dabei nicht wichtig. James Fuller Fixx starb jedoch an einem Herzanfall während seines täglichen Jogging-Programms.

Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass gut trainierte und ambitionierte Ausdauersportler einem erheblichen Risiko von Atherosklerose ausgesetzt sind. Denn der trainingsbedingte höhere Energiebedarf wird in der Regel durch tierische Nahrungsmittel gedeckt. Die hohe Aufnahme von gesättigten Fetten und Cholesterin zusammen mit dem Mangel an gesundheitsfördernden Stoffen (wie Ballaststoffe, Antioxidantien) können zur Verengung und Versteifung der Arterien durch Plaque beitragen. Das könnte erklären, warum Ausdauersportler doppelt so häufig schwere Atherosklerose entwickeln als nicht aktive Menschen. So ist die Intima-Media-Dicke (Messung der inneren und mittlere Schicht der Gefäßwand einer Arterie, um Gefäßverkalkungen festzustellen) bei einer nicht-vegetarischen Ernährung signifikant höher (0,74 mm) als bei Veganern (0,56 mm).

Hier gibt es enormes Potenzial, die eindimensionale Perspektive auf Gesundheit - entweder Ernährung oder Sport - aufzugeben, denn Lebensstilfaktoren werden bzgl. Gesundheit im Allgemeinen isoliert betrachtet. Doch basierend auf wissenschaftlich fundierten Empfehlungen und Richtlinien weltweit führender Ernährungs-, Sport- und Gesundheitsorganisationen ist optimale individuelle Gesundheit durch eine dauerhafte Kombination zwischen Ernährung und Sport zu erreichen, so die Sportwissenschaftlerin.

Bild: Archiv Gerlinde Kaltenbrunner www.gerlinde-kaltenbrunner.at

Gerlinde Kaltenbrunner ist weltweit eine der erfolgreichsten Bergsteigerinnen. Mit dem Erreichen des Gipfels des K2 am 23. August 2011 ist sie die dritte Frau, die alle vierzehn Achttausender bestiegen hat, und die erste, der das ohne zusätzlich mitgeführtem Sauerstoff gelang. Bereits bei der Besteigung des K2 ernährte sich Gerlinde Kaltenbrunner rein pflanzlich. Sie ist überzeugt: »Vollwertige, rein pflanzliche Ernährung ist überaus gesundheitsförderlich und ermöglicht, körperliche sowie mentale Höchstleistungen zu vollbringen. Mit der Umstellung auf eine rein pflanzliche Ernährung stellte sich bei mir z.B. eine deutlich kürzere Regenerationszeit zwischen den Trainingsphasen, verbesserter Schlaf und ein insgesamt sehr positives Lebensgefühl ein.« Auf ihrer Internetseite gerlinde-kaltenbrunner.at schreibt sie, dass ein achtsamer, respekt- und liebevoller Umgang mit der Natur und allen Wesen die Grundpfeiler ihres Lebens sind. Gerlinde Kaltenbrunner unterstützt die NURMI-Study unter der Leitung von Dr. Katharina Wirnitzer.

Die Ernährung sollte den Körper mit allen lebenswichtigen Nährstoffen versorgen, Leistungsfähigkeit (körperlich und geistig) erhalten, das Risiko chronischer Krankheiten verringern und die Gesundheit fördern. Allerdings ist bekannt, dass die moderne Ernährung ernährungsbedingte chronische Erkrankungen verursachen und zu vorzeitigem Tod führen kann. Eine wachsende Zahl wissenschaftlicher Studien unterstreicht die Tatsache, dass Ernährung in Kombination mit anderen Lebensstilfaktoren wie Nichtrauchen oder Sport eine Schlüsselrolle bei der Prävention von Krankheiten spielt.

Derzeit gibt es einen Boom der veganen Ernährung in der Gesellschaft und im Sport, sowohl aus gesundheitsfördernden Gründen als auch der Bereitschaft, im Sinne von Nachhaltigkeit zu handeln. Mit der neuen Übersichtsstudie möchte Dr. Katharina Wirnitzer eine evidenzbasierte Begründung liefern, dass vegane Ernährung mit sportlichen Leistungen vereinbar ist. Die Studie verknüpft daher erstmals wissenschaftliche Beweise mit Erfahrungen veganer Sportler und schließt damit die Lücke zwischen Wissenschaft und der praktischen Anwendung.

Die wissenschaftliche Literatur beweist, dass vegane Ernährung die Prävention und Therapie von chronischen, entzündlichen und degenerativen Krankheiten positiv beeinflusst und die vorteilhafteste Ernährungsweise zur Vorbeugung von Bluthochdruck, Diabetes mellitus Typ 2, Atherosklerose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und weiteren chronischen Erkrankungen ist. Darüber hinaus hat vegane Ernährung eine besondere Relevanz für Sportler, insbesondere auf einen günstigen BMI sowie Vorbeugung und Therapie von Mikroentzündungen und chronischen systemischen Entzündungen.

Doch immer noch werden Veganer und vor allem vegane Sportler gefragt: Woher bekommst du dein Protein? Protein ist ein Schlüssel zum Aufbau und zur Aufrechterhaltung der Körpergewebe und notwendig für die Reparatur und Erneuerung von geschädigtem Gewebe, einschließlich Muskeln. Viele pflanzliche Lebensmittel sind proteinreich, wie Sojabohnen und Lupinen, Erdnüsse und Nüsse. Die pflanzlichen Proteinquellen Hülsenfrüchte, Getreide, Nüsse und Samen ergänzen sich in ihrem Aminosäureprofil. Die Proteinqualität insbesondere von Soja ist vergleichbar mit tierischem Eiweiß. Pflanzliche Proteinquellen wie Hülsenfrüchte, Getreide, Nüsse und Samen bieten außerdem zahlreiche andere gesundheitsfördernde Nährstoffe, wie komplexe Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Vitamine, Mineralien und sekundäre Pflanzenstoffe.

Triathlon-Star Jan Frodeno, Olympiasieger 2008

Triathlon-Star Jan Frodeno, Olympiasieger 2008

in Peking und dreimaliger Hawaii-Champion (2015, 2016 und 2019), isst seit 2016 Jahren kein Fleisch mehr. »Nachdem ich aufgehört habe Fleisch zu essen, habe ich sofort die positiven Unterschiede feststellen können«, sagt er im Interview mit FOCUS online (17.7.2020). »Nachdem ich Fleisch weggelassen habe, ist mein Magen viel robuster geworden. Gerade bei Laufeinheiten ist ein Magen schon relativ empfindlich. Aber das Wichtigste für mich war, dass ich einfach weniger Schlaf brauche, weil mein Körper viel weniger Stress mit der Fleischverdauung hat.« - Bild: Jan Frodeno bei den Ironman European Championships in Frankfurt am Main 2018. (Bild: Jürgen Matern - Wikimedia Commons)

In den letzten Jahren hat eine Vielzahl wissenschaftlicher Erkenntnisse die enormen gesundheitlichen Vorteile einer pflanzlichen Ernährung gezeigt. Vegane Ernährung kann auch für Sportler empfohlen werden, als Grundlage für maximale Gesundheit, die eine Voraussetzung für sportliche Leistung und Erfolg ist. Eine gut geplante vegane Ernährung fördert den Aufbau von Muskelmasse, Kraft und Ausdauerleistung sowie den guten Gesundheitszustand von Sportlern. Die Studie kann Athleten und ihre Familien, Trainer und Experten für Gesundheit und Sport dazu ermutigen, offener zu sein, wenn ein Sportler den Wunsch äußert, sich vegan zu ernähren oder rein pflanzliche Ernährung auch einfach nur mal testen will.

Quelle: Katharina C Wirnitzer: Vegan Diet in Sports and Exercise - Health Benefits and Advantages to Athletes and Physically Active People: A Narrative Review. In: International Journal of Sports and Exercise
Medicine 2020, Volume 6, Issue 3. DOI: 10.23937/2469-5718/1510165

Link zur Studie als pdf:
https://clinmedjournals.org/articles/ijsem/international-journal-of-sports-and-exercise-medicine-ijsem-6-165.pdf

FREIHEIT FÜR TIERE 3/2026

Freiheit für Tiere 3/2026

Artikelnummer: 3-2026

Tiernachrichten: Verletzter Kormoran klopft an Notaufnahme in Bremen • Amsterdam verbietet Werbung für Fleisch • Plakate in Londoner U-Bahnen: Gaskammern für Schweine nicht »human« • Niedersachsen: Klage wegen CO2-Betäubung von Schweinen • Größter Legehennen-Schlachthof Bayerns: Mehrere Mitarbeiter wegen Tierquälerei verurteilt • Neues Tierschutzrecht in Italien: Tiere sind keine »Sachen« - Härtere Strafen für Tierquälerei • Verstoß gegen das Schweizer Tierschutzgesetz: Größte Lachsfabrik in der Schweiz geplant • Studie: EU gibt 23% des Gesamthaushalts als Subventionen für Fleisch und Milch aus • Rheinland-Pfalz: Grundstück in Winzeln ab sofort jagdfrei • Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere • Kulturlandschaft: Die Logik hinter dem Artenverlust - Mit Herz und Augen in der Natur unterwegs • Symbiosen: Pflanzen und Tiere im Garten • Nachhaltigkeit: Vegane Ernährung im Sport • TAMU: Das vegane Afrika-Kochbuch

6,50 € ()

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Liefertermin unbekannt

FREIHEIT FÜR TIERE 2/2026

Freiheit für Tiere 2/2026

Artikelnummer: 2-2026

Tiernachrichten: Schutzgebiet für ehemalige Show-Delfine in Süditalien entsteht • Verhaltenforschung: Werkzeuggebrauch bei Kühen - wie Primaten • Hobbyjagd: Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe • Stoppt die Jagd auf Vögel! • Tierportrait: Deutschlands Wilde Wölfe • Mit Tieren leben: ERST das Buch, dann der HUND: Ratgeber VOR dem Hundekauf • 101 Empfehlungen von internationalen Wissenschaftlern: Vegane Ernährung als Schlüssel gegen zunehmende Gesundheitskrisen • Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund? • Ernährung ohne Tierleid: Tipps für ein langes, gesundes und tierfreundliches Leben • Forschungstrend »Longevity«: Mit Pflanzenkraft gesunde Lebensjahre gewinnen - mit Rezepten • Lifestyle: »VEGAN & Delicious« von Bianca Zapatka - Tierfreundliche Rezepte

6,50 € ()

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

FREHEIT FÜR TIERE 1/2026

Freiheit für Tiere 1/2026

Artikelnummer: 1/2026

Tierschutz aktiv: Delfinarien: Schluss mit Delfinen in Gefangenschaft! • Historisches Urteil in Spanien: Massive Umweltverschmutzung durch Massentierhaltungverstößt gegen Menschenrechte • Bayerns größter Milchviehbetrieb: Tierhaltungsverbot wegen schwerer Tierquälerei • Gesetz ab 2026 in Österreich: Heimtierhaltung mit Sachkundenachweis • Neues Gesetz zur Heimtierhaltung: Interview Prof. Rudolf Winkelmayer, Veterinär und Tierethiker • Ethik und Religion: Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche • Tierportrait: »Hase und ich« - Ergreifende Rettung und Aufzucht eines Feldhasenbabys • Studie: Schon eine Scheibe Wurst am Tag erhöht das Risiko für chronische Krankheiten • Studie: Pflanzliche Ernährung reduziert Krebsrisiko deutlich • Italienische Küche vegan: Kochen alla Nonna • Rezept: Cavatelli agli spinaci • Rezept: Pasta al forno • Rezept: Tiramisu • DVD-Tipp: »Gottes Gäste« - Jetzt drei Tiergemärchen von Manfred Kyber auf DVD

6,50 € ()

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

Neuauflage: FREIHEIT FÜR TIERE - Fakten gegen die Jagd

FREIHEIT FÜR TIERE: Fakten gegen die Jagd (völlig überarbeitete und auf 60 S. erweiterte Neuauflage)

Artikelnummer: 522

Fakten und Argumente gegen das blutige Hobby der Waidmänner und Waidfrauen: Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, wenn sie von Hobbyjägern angepöbelt oder sogar bedroht werden. Immer mehr Menschen protestieren gegen die Ballerei in Naherholungsgebieten. Und Berichte, dass Jäger aus Versehen Liebespaare im Maisfeld oder Ponys auf der Weide erschießen, können einem draußen in der Natur durchaus Angst machen. Warum Jäger Jagd auf Hasen machen, obwohl sie auf der »Roten Liste« bedrohter Arten stehen, kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. Zudem haben 99,6 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere tot zu schießen. Da stellt sich die Frage: Warum jagen Jäger wirklich?

6,50 € ()

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

Werkzeuge, Ideen und Innovationen: Der Erfindergeist der Tiere

Buchvorstellung von Julia Brunke, Redaktion FREIHEIT FÜR TIERE

Tiere folgen nur ihren Instinkten und können höchstens ein paar angelernte Arbeitsschritte ausführen? Weit gefehlt! Sie können so viel mehr, als wir geahnt haben! Von Bergpapageien, die verschlossene Rucksäcke und Taschen öffnen, bis zu Kakadus, die mehrstufige Werkzeuge herstellen: Die Kognitionsbiologin Prof. Dr. Alice Auersperg nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise über die erstaunliche Kreativität, den verblüffenden Einfallsreichtum und Erfindergeist von Tieren - und sie zeigt, wie nah uns Tiere wirklich sind! weiter

Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust. Mit Herz und Augen in der Natur unterwegs

In seinem Buch »Kulturlandschaft - Die Logik hinter dem Artenverlust« berichtet Guido Meyer, wie er erst als Spaziergänger und Mountainbiker, dann als Hundeführer und Fotograf immer tiefer in die Natur eintauchte und wildlebende Tiere wie Hirsche und Wölfe ganz nah erlebte. Und wie er dabei auf der anderen Seite immer öfter in Konfrontationen mit Jägern und sogar ernsthafte Bedrohungssituationen geriet, die ihn dazu brachten, intensiv über Jagd und Jäger zu recherchieren, über die dramatische Bedrohung der Arten und die Zerstörung von Lebensräumen, aber auch über das Ökosystem Wald, die wunderbare Kraft der Natur und die Symbiose von Natur und Tieren, an der auch wir Menschen teil haben können. Illustriert wird das Buch durch fantastische Fotografien, mit denen Guido Meyer seit Jahren auf seiner Plattform naturdigital.online begeistert. weiterlesen

Freizeitvergnügen mit tödlicher Schusswaffe: Wie lange noch?

Im Februar 2026 hat ein 52-jähriger Hobbyjäger im Landkreis Bamberg seine 49-jährige Frau, seinen 14-jährigen Sohn, die 6-jährige Tochter und sich selbst erschossen.
Im Januar 2026 traf der Schuss eines Jägers einen 23-Jährigen in Nordrhein-Westfalen tödlich. In Niedersachsen verwechselte ein 77-jähriger Hobbyjäger eine Gruppe Spaziergänger mit Wildtieren - eine 58-jährige Frau wurde schwer verletzt. In der Steiermark wurde ein 42-jähriger Hobbyjäger aus Versehen tödlich in den Kopf getroffen - beim Verladen eines erschossenen Wildschweins ins Auto löste sich ein Schuss.
Im Dezember 2025
tötete ein Hobbyjäger in der Oberpfalz seinen Nachbarn zwei Stockwerke über sich mit einem gezielten Kopfschuss. Ein anderer Hobbyjäger schoss vom Hochsitz aus Versehen auf einen 20-Jährigen und verletzte ihn so schwer, dass er im Krankenhaus notoperiert werden musste.
Im November 2025
erschoss ein Hobbyjäger in Reutlingen vier Familienangehörige und sich selbst - mit einer Schusswaffe, die er als Jagdscheininhaber legal besaß. Spaziergänger wurden von Jagdmunition getroffen, das Projektil eines Jägers durchschlug die Jalousie der Küchentür eines Hauses und ein Jagdschein­inhaber aus Crailsheim kündigte an, die »größtmögliche Anzahl an Ausländern« umbringen zu wollen. weiterlesen

Die Verfolgung von Vegetariern durch die Kirche

»Wenn jemand Fleischspeisen, die Gott den Menschen zum Genuss gegeben hat, für unrein hält und ... auf sie verzichtet ..., der sei mit dem Bannfluch belegt.«

Papst Johannes III., Synode von Braga, 561 n. Chr.


Diesen Bannfluch verkündete Papst Johannes III. im Jahr 561 nach Christus auf der Synode von Braga in Portugal. Ein Bannfluch hatte die »Vogelfreiheit« zur Folge: Der Gebannte verlor als Ausgeschlossener aus der Gesellschaft alle Rechte.


Ganz in diesem Geiste wurden im Jahre 1051 durch die Bischofsversammlung in Goslar »Ketzer«, die ausschließlich von Pflanzennahrung lebten, zum Tode verurteilt, weil sie sich geweigert hatten, Hühner zu töten. Das Töten von Hühnern wurde zum »Test«, um Ketzer zu erkennen!
weiter

DVD-Tipp: Jesus und die Tiere

jesus-tempelreinigung Ausschnitt

Jesus treibt die Tierhändler aus dem Tempel.

Jesus von Nazareth wurde im Stall mitten unter den Tieren geboren. Gab Gott damit den Menschen nicht ein Symbol, dass Sein Sohn nicht in einem Palast, sondern bei Schafen, Rindern, Eseln und Katzen zur Welt kam?

Zu Zeiten des Jesus von Nazareth wurden Lämmer und Tauben im Tempel für die Sünden der Menschen geopfert. Jesus trat gegen diesen blutigen Kult ein. Bekannt ist die Szene, wie Jesus nach seinem Einzug in Jerusalem die Tierhändler aus dem Tempel hinaustrieb und die Tiere freiließ. Und er rief: »Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!« (Markus 11,17)

Über die Tierliebe des Jesus von Nazareth ist in der Bibel kaum etwas zu finden. Doch aus der frühchristlichen Geschichtsschreibung wird deutlich, dass Jesus kein Fleisch gegessen hat und sich für die Tiere einsetzte... weiterlesen

DVD: Jesus und die Tiere

Artikelnummer: 318

Vergleicht man die Bibel mit apokryphen Schriften, dann ist gut zu erkennen, dass die Kernaussagen oft die Gleichen sind, aber die Tierliebe Jesu, gänzlich fehlt. In dieser DVD werden viele Begebenheiten, bei denen Jesus über die Tiere sprach, wiedergegeben.

9,90 € ()

   Inkl. 19 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

»VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«

Die Rezepte für unser Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker« - sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund! Und das Wichtigste: Wer so kocht, hilft unseren Freunden, den Tieren! weiterlesen

VEGGIE FOR KIDS

Artikelnummer: 053

Die Rezepte für das Kochbuch »VEGGIE FOR KIDS. Vegan - kinderleicht & lecker«- sind allesamt von Kindern und Jugendlichen erprobt worden: Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken richtig lecker und sind obendrein auch noch gesund!

16,90 € ()

   Inkl. 7 % USt. zzgl. Versand

Kann nicht in folgende Länder geliefert werden:

Sofort ab Lager

Neue Studie: Ist pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund?

Die gesundheitlichen Auswirkungen von vegetarischer und veganer Ernährung im Kindesalter sind immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass eine vollwertige pflanzliche Ernährung für Kinder und Jugendliche gesund und bedarfsdeckend ist. Auch die bisher größte Studie dieser Art bestätigt nun: Pflanzliche Ernährung ist für Kinder und Jugendliche sicher und vorteilhaft. weiterlesen

Ernährung ohne Tierleid: Ein gesünderes Leben

Viele Menschen, die sich entscheiden, kein Fleisch mehr zu essen, tun dies aus ethischen Gründen: weil sie nicht möchten, dass Tiere für sie leiden und sterben müssen. Viele gehen den konsequenten Schritt weiter und lassen aus Liebe zu Kühen und Kälbchen Milch und Käse weg, essen aus Mitgefühl zu Hühnern keine Eier und leben rein pflanzlich. Und dann erfahren sie, dass eine vegane Ernährung ohne Tierleid auch die gesündeste ist!

Eigentlich würde uns dies schon der logische Menschenverstand sagen: Wie sollen Nahrungsmittel, die durch Leid und Tod entstehen, für uns gesund sein? In den letzten Jahren und Jahrzehnten sind tausende wissenschaftliche Studien veröffentlicht worden, die nachweisen: Eine Ernährung mit vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ist gesund und versorgt uns auch mit allem, was wir brauchen. Diese Ernährungsweise beugt überdies zahlreichen Krankheiten vor, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Krebs, Diabetes und Adipositas bis zu Demenz - und schützt damit vor vorzeitigem Tod. weiterlesen

Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis

Wir fangen gerade erst an, zu begreifen, dass das Gehirn von Tieren ähnlich komplex ist wie unser eigenes. Die Warnrufe von Präriehunden etwa sind nicht nur hektische Pfeiftöne, sie übermitteln damit differenzierte Nachrichten. Gorillas nutzen Zeichensprache, um vergangene Ereignisse zu schildern - wissen sie also, was heute, gestern und morgen ist? Nicht nur Primaten oder Elefanten, selbst kleinste Ameisen, denen man einen Farbtupfer auf dem Kopf angebracht hat, wollen diesen loswerden, sobald sie in einen Spiegel blicken - ein Beweis für ihr Ich-Bewusstsein, das Menschen erst ab dem zweiten Lebensjahr entwickeln. In ihrem Buch »Was Tiere denken - Intelligenz und Emotion in der Wildnis präsentiert Marianne Taylor 60 Tierarten, ihre bemerkenswerten kognitiven Fähigkeiten, ihre Gefühle und ihre ausgefeilte Kommunikation. weiter

Bayerischer Tierärztetag: Tierqual bei Milchkühen

Razzia auf Skandalhof in Bad Grönenbach. Pressemitteilung SOKO Tierschutz Kopie

Kühe, die nicht mehr laufen können, werden mit Treckern weggeschleift, Mitarbeiter treten ein liegendes Kalb:

Die aktuelle Undercover-Recherche von SOKO Tierschutz in Bayerns größtem Milchviehhof in Bad Grönenbach zeigt erneut massive Verstöße gegen den Tierschutz. · Bild: SOKO Tierschutz

Von Annemarie Botzki, Recherche und Kampagnen bei der Verbraucherschutzorganisation foodwatch e.V.

»Alle haben die Nase voll« - das ist der Satz, der mir vom bayerischen Tierärztetag in Kulmbach besonders im Ohr hängen bleibt. sitze mit 150 amtlichen und Amtstierärzt:innen in einem Konferenzraum. Normalerweise sind sie in detaillierte, fachliche Diskussionen vertieft. Aber diesmal ist die Stimmung anders. Angespannt. Frustriert. weiter

Die dunkle Seite der Milch: Das Leid der Kälbchen

Die Milchindustrie gaukelt uns in der Werbung gerne vor, dass Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen. Wie sieht die Realität aus? Milchkühe müssen ihr Leben in den meisten Fällen ganzjährig im Stall verbringen - zum Teil sogar immer noch in besonders tierquälerischer Anbindehaltung. So hält nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands rund die Hälfte der circa 25.000 Milchviehbetriebe in Bayern ihre Tiere in Anbindehaltung. Damit die Kühe immer Milch geben, werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Die neugeborenen Kälber werden ihren Müttern kurz nach der Geburt weggenommen. Die Milch, welche die Natur für die Kälbchen bestimmt hat, wird maschinell abgepumpt, industriell verarbeitet und im Supermarkt verkauft. Was passiert dann eigentlich mit den Kälbern? weiter

Gestatten. Biber. Eine außergewöhnliche Freundschaft mit einer wildlebenden Biberfamilie

30-31_doppelseitig

Christian Kuschenreiter Aug’ in Aug’ mit einem Biber. Das freilebende Tier hat Vertrauen wie zu einem Familienmitglied.

Schwarze Knopfaugen, beeindruckende Schneidezähne, großer Paddelschwanz, Stupsnase und dichter Pelz: Biber sind entzückende Tiere, und obendrein schlau, empathisch, kommunikativ, verspielt - und eigentlich sehr scheu. Als Bettina und Christian Kutschenreiter im Jahr 2003 beim Fotografieren an einem Fluss in Oberbayern auf eine Biberfamilie treffen, ist das der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft, die bis heute anhält. Die Biber lassen die beiden Tierfreunde nach und nach an ihrem Leben teilhaben und suchen schließlich sogar bewusst ihre Nähe. Jetzt haben die beiden ein Buch über ihre Erlebnisse mit den Bibern geschrieben - mit vielen wunderschönen und sicher einzigartigen Fotos. weiter

Die Intelligenz der Hunde

Die internationale Forschung hat sich in den letzten Jahren zunehmend mit der Intelligenz von Hunden beschäftigt und dabei so manches bestätigt, was Hundefreundinnen und Hundefreunde längst wussten: Hunde denken viel komplexer als gedacht. Aber: Was genau ist Hundeintelligenz? Wie misst man sie? Haben wir dazu überhaupt die richtigen Werkzeuge und Vergleichsmaßstäbe? Sind »Menschenschläue« und »Hundeschläue« überhaupt vergleichbar? Und in welchen Bereichen haben Hunde andere oder viel mehr geistige Kompetenzen als wir? weiter

Trügerische Küstenidylle: Jagd auf Seehunde im Wattenmeer

Wussten Sie, dass Hobbyjäger an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr Hunderte Robben und Robbenbabys erschießen? Und das, obwohl laut EU-FFH-Richtlinie die Jagd auf Seehunde streng verboten ist? Denn die geschützten Seehunde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Sie haben zwar ganzjährig Schonzeit, doch »Seehundjäger« in Schleswig-Holstein und »Wattenjagdaufseher« in Niedersachsen sind befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Robben zu »kümmern«. weiter

Für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel & Co.: Natürlich gärtnern für die Artenvielfalt

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

»Lass wachsen«: Wildblumenwiesen sind für uns eine Augenweide und bieten Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln Lebensraum und Nahrung.

Wichtig: Lassen Sie Wiesen und Stauden über den Winter bis in den Mai hinein stehen. Viele Insekten nutzen hohle Stängel als Winterquartier, darunter viele Wildbienenarten. An Stängeln und Gräsern verbergen sich Eier, Raupen und Puppen von Schmetterlingen. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung. · Bild: Freiheit für Tiere

Was hat unser Garten mit Tierschutz und Artenvielfalt zu tun? Auf den ersten Blick erst einmal nicht so viel. Doch vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens könnten private Gärten und öffentliche Parks eine bedeutende Rolle spielen, um Inseln der Artenvielfalt zu schaffen. Und erfreulicher Weise erscheinen immer mehr Ratgeber für nachhaltiges und natürliches Gärtnern - als Gegenentwurf zum weltweit fortschreitenden Lebensraumverlust von Tieren und Pflanzen - die zeigen, wie wir auch ohne Vorerfahrung aus unserem Garten ein kleines Paradies schaffen können: für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns selbst. weiter

Ein Jäger steigt aus

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer aus Niederösterreich war seit seiner Jugend leidenschaftlicher Jäger. Schon sein Vater war Jäger und nahm ihn als Kind oft mit auf die Jagd. Mehr als 100 Tiere hat der 67-Jährige in seinem Leben geschossen. Vor 14 Jahren machte er eine Kehrtwende: Von heute auf morgen beendete er das Schießen und verkaufte alle seine 16 Gewehre. Jetzt hat Prof. Winkelmayer ein Buch geschrieben: »Ein Beitrag zur Jagd- und Wildtier-Ethik«. Damit wendet er sich an seine ehemaligen Jagdkollegen und an die nicht jagende Bevölkerung und macht deutlich: »Töten als Freizeitvergnügen ist ethisch nicht vertretbar«. weiter

Interview: Ein Jäger steigt aus

Mit 16 machte er den Jagdschein, 37 Jahre lang ging er auf die Jagd. Dann hörte er von einem Tag auf den anderen mit dem Tiere töten auf. Freiheit für Tiere sprach mit dem Veterinär Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer über seine Erfahrungen und die Gründe, warum er mit der Hobbyjagd Schluss gemacht hat. weiter

Mehr Freiheit für Pferde

Nach § 2 des Tierschutzgesetzes gilt: Wer ein Tier hält, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Und er darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Doch was bedeutet dies für die heutige Pferdehaltung? weiter

Grausame Tierquälerei für Grana Padano-Käse

Die italienische Tierschutzorganisation Essere Animali dokumentierte in Milchviehbetrieben, die Grana Padano herstellen, schockierende Lebensbedingungen für Kühe und Kälber. Auch Gewalt durch Arbeiter gegenüber Tieren wurde dokumentiert. Grana Padano gehört neben Parmesan und Mozzarella zu den bekanntesten Käsesorten Italiens und ist der weltweit am meisten konsumierte Käse. weiter